Notebook Produktberater

Sie wollen mobil arbeiten, unterwegs Filme genießen und im Internet surfen ... oder einfach nur Platz auf dem Schreibtisch sparen? Dann ist ein Notebook genau die richtige Alternative zu einem Desktop-Computer für Sie! Bei uns finden Sie alle notwendigen Informationen, damit Sie mit Sicherheit keinen Fehlkauf tätigen.

Notebook-Klassen

Subnotebook

Mit ihrer Platz sparenden, zwischen 10 und 13 Zoll langen Bildschirmdiagonale und weniger als 2 kg Gewicht sind die Subnotebooks die leichtesten und handlichsten unter den tragbaren Computern. Hier kommt es nicht auf die Prozessor- oder Grafikleistung an, sondern auf maximale Mobilität mit einer möglichst langen Akkulaufzeit

Acer Aspire 5633WLMi
Standard-Notebook mit 15,4 Zoll Diagonale

Klassisch

Ein Stück größer sind die Standard-Notebooks mit 14 oder 15,4 Zoll Displaydiagonale und einem Gewicht zwischen 2 und 3,5 kg. Diese Klasse stellt einen guten Kompromiss zwischen Leistung, Ergonomie und Mobilität dar, außerdem haben Sie hier die größte Auswahl an günstigen Einsteiger-Notebooks. Ist das Notebook mit einer eigenen Grafikkarte ausgestattet, können Sie damit auch aktuelle 3D-Spiele genießen.

In dieser Notebook-Klasse lohnt sich das Vergleichen wohl am meisten, weil hier die größte Anzahl an Modellen zu finden ist. Häufig bekommen Sie dabei für wenig mehr Geld ein deutlich besseres Gerät.

DTR - Desktop Replacement Notebooks

Wie der Name schon sagt, sind DTR-Notebooks dafür gedacht, einen normalen Desktop-PC zu ersetzen - und das (fast) ohne Leistungseinbußen. Mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll oder mehr und einem Gewicht von zum Teil deutlich über 3 kg sind die DTRs zwar nicht gerade klein und leicht, zum gelegentlichen Transport aber durchaus geeignet, und auch die meist kurze Akkulaufzeit spielt im überwiegenden Heimgebrauch kaum eine Rolle.

Die wichtigsten Kriterien

Preis

Als Faustregel gilt: Je günstiger das Notebook, desto niedriger ist die Qualität der verbauten Komponenten und der Verarbeitung. Es kann sich also durchaus lohnen, nicht das absolut günstigste Notebook zu kaufen, das dank steigender Hardwareanforderungen nach vergleichsweise kurzer Zeit an seine Leistungsgrenzen stößt oder gleich ganz den Geist aufgibt, sondern ein wenig mehr in das Notebook zu investieren und damit länger seine Freude zu haben.

Display

Die erste Kenngröße bei Notebooks ist die Bildschirmdiagonale. Sie reicht von etwa 10 bis 13 Zoll bei den Subnotebooks bis hin zu 20 Zoll bei den DTR-Notebooks. Generell kann auf den größeren Bildschirmen auch mehr dargestellt werden, was einerseits die Übersichtlichkeit steigert, sich andererseits aber auch auf das Gewicht niederschlägt.

Sony Vaio VGN-TX5XN/B
Widescreen-Display: Mehr Platz in der Breite

Häufig vertreten sind die Widescreen-Displays. Das Breitbildformat gilt generell als ergonomischer, weil es der menschlichen Wahrnehmung eher entspricht als das alternative 4:3-Format, Filme werden ohne Verzerrungen dargestellt, und auch bei bestimmten Anwendungen wie Excel oder bei der Bildbearbeitung ist die größere Breite von Vorteil, weil gefühlt mehr Platz in der Breite zur Verfügung steht. Bei anderen Anwendungen, etwa beim Lesen von hochformatigen Dokumenten, ist die geringere Höhe dagegen eher störend.

Traditionell haben Notebook-Displays eine matte Oberfläche, um Spiegelungen zu vermeiden. Ein neuerer Trend sind dagegen die Glare-Panel (auch Glare-Type) Displays, die mehr Kontrast und sattere Farben bieten, dafür aber auch ziemlich stark reflektieren. Für Filme ist das von Vorteil, für den Außeneinsatz und bei hellem Umgebungslicht dagegen kaum zu empfehlen.

Auch Blickwinkel, Helligkeit und Ausleuchtung sind wichtig: Wenn Sie von der Seite oder oben/unten auf einen Flachbildschirm schauen, wird das Bild ab einem gewissen Winkel unscharf und die Farben verändern sich. Dieser Bewegungsspielraum sollte nicht zu stark eingeschränkt sein. Beim mobilen Einsatz ist außerdem auch die Helligkeit wichtig: Zu empfehlen sind mindestens 200 cd/qm. Darüber hinaus sollte die Ausleuchtung des Displays gleichmäßig über die ganze Fläche verteilt sein, so dass keine extrem hellen oder dunklen Stellen auffallen. Wie sich Ihr gewünschtes Notebook in diesen Punkten präsentiert, lesen Sie in den Testberichten und Nutzermeinungen bei billiger.de.

Grafikkarte

Legen Sie Wert auf die volle Grafikpower, dann sollten Sie sich ein Notebook mit echter Grafikkarte leisten, die dann aber auch deutlich mehr Strom verbraucht, was wiederum die Akkulaufzeit deutlich verringert. Wollen Sie dagegen keine aktuellen Spiele oder andere 3D-Anwendungen nutzen, reicht ein integrierter Grafik-Chip völlig aus. Weil dieser meist einen Teil des Arbeitsspeichers (RAM) mitnutzt - eine Eigenschaft, die oft als "Shared Memory" bezeichnet wird - sollten Sie darauf achten, dass der Arbeitsspeicher auch ohne 3D-Karte nicht zu knapp ausfällt. 1 Gigabyte (GB) sollten es bei einem Notebook mit Windows Vista mindestens sein.

Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatten

Auch bei den anderen Komponenten gilt: Es kommt nicht immer auf die maximale Leistung an. Für Office, E-Mail und Internet lohnt sich der schnellste und teuerste Prozessor in der Regel nicht. Haben Sie sich aber für eine vollwertige Grafikkarte entschieden, dann sollte der Prozessor auch gut damit zusammenarbeiten und die Karte nicht ausbremsen. Zu bedenken ist, dass ein schneller Prozessor mehr Energie verbraucht, heißer wird und damit auch den Lüfter im Dauerbetrieb hält. Und all das reduziert wiederum die Akkulaufzeit.

Kingston 512.0 MB RAM
Arbeitsspeicher: 1 GB ist das absolute Minimum

Unabhängig von der Grafiklösung ist in Zeiten von Windows Vista mindestens 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zu empfehlen. Wollen Sie mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzen, insbesondere Bildbearbeitungs- oder Videoschnitt-Programme, sollten Sie 2 Gigabyte RAM in Erwägung ziehen. In der Regel lässt sich der Arbeitsspeicher aber auch nachträglich noch erweitern – sofern Platz für weitere Speicherbausteine ist.

Auch bei den Festplatten ist der Verwendungszweck ausschlaggebend für die benötigte Größe. Mit 100 Gigabyte sind Sie bei einem Office-Notebook schon ausreichend ausgestattet, für Spieler und Video- oder MP3-Sammler darf es auch gerne deutlich mehr sein. Sollte die Platte dann doch einmal voll sein, ist ein (vergleichsweise langsamer) eingebauter DVD-Brenner eine Ausweichmöglichkeit. Wurde aus Platz- und Energiespargründen auf den DVD-Brenner verzichtet, etwa bei einem Subnotebook, empfiehlt sich stattdessen die Verwendung eines externen Brenners oder auch einer externen Festplatte, mit denen Sie Daten schnell und komfortabel auslagern können.

Geräuschpegel

Sehr wichtig ist auch der Geräuschpegel eines Notebooks. Niemand hat Spaß an einem Gerät, das zwar sehr leistungsfähig ist, aber klingt wie ein Industriefön. Das Problem bei lauten Notebooks ist oft ein schlechter oder einfach nur ständig beanspruchter Lüfter, der auf Hochtouren arbeiten muss, um die von den Komponenten produzierte Wärme ableiten zu können. Wie laut ein Notebook unter Last werden kann, lesen Sie in den Testberichten.

Akkulaufzeit

Generell verbrauchen die kleinsten und leichtesten Notebooks mit vergleichsweise schwacher Rechen- und Grafikleistung auch am wenigsten Strom. Wer viel unterwegs ist und dabei nur selten die Möglichkeit hat, sein Notebook an eine Steckdose anzuschließen, wird mit mageren 2 Stunden Akkulaufzeit aber nicht viel anfangen können. Bei einem DTR-System, das bestenfalls mal mit ins Urlaubshotel genommen wird, ist das dagegen völlig ausreichend.

IBM-Akku
Notebook-Akku: Stromspender auf Zeit

Für viele Modelle sind zwei Akkugrößen verfügbar, etwa mit 6 oder 9 Zellen. Der größere Akku wiegt zwar etwas mehr, läuft dafür aber auch deutlich länger. Ein kleinerer Akku empfiehlt sich als zusätzliche Reserve. Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit beziehen sich übrigens meist auf die minimale Beanspruchung des Notebooks im Leerlauf, das heißt bei reduzierter Displayhelligkeit und abgeschaltetem WLAN. Wie lange der Akku im normalen Betrieb wirklich läuft, erfahren Sie bei billiger.de in den Testberichten zu den einzelnen Geräten.

Schnittstellen

Auch bei der Frage nach den Anschlüssen ist der Verwendungszweck des Geräts ausschlaggebend. Generell sollten mindestens zwei, aber besser vier USB-Anschlüsse vorhanden sein, an die Sie Maus, Tastatur, MP3-Player, Drucker, Scanner und vieles mehr anschließen können. Ein Ethernet-Port ist bei allen Notebooks vorhanden, und auch eine Wireless-Lösung ist meist schon integriert, oder kann per Express-Card-Slot angeschlossen werden. Neben diesen Standard-Schnittstellen gibt eine ganze Reihe weiterer Anschlüsse, die aber nicht unbedingt verfügbar sein müssen. Wer beispielsweise keinen Camcorder an das Notebook anschließen will, kann gut ohne Firewire auskommen. Auch eine S-VHS- oder HDMI-Schnittstelle für den Anschluss von Digital- oder HDTV und HiFi-Anlage braucht nicht jeder Nutzer. Interessanter ist da schon eine integrierte UMTS-Schnittstelle, mit der Sie dann wirklich überall online gehen können. Auch ein integrierter Card-Reader ist etwa für Benutzer von Digitalkameras oder Navigationssystemen interessant.

Acer Dockingstation
Schnittstellen: Besser Anschluss finden

Neben der Zahl ist auch die Anordnung der Schnittstellen wichtig. Befinden sich alle Anschlüsse auf der Rückseite, müssen Sie das Display erst nach unten klappen, um ein externes Gerät anzuschließen oder um das Notebook herum greifen. Gerade für den Anschluss eines Kopfhörers ist eine Platzierung an der Seite oder Front praktischer. Wollen Sie dagegen ein Lautsprechersystem und weitere externe Geräte anschließen, kann der Kabelsalat an den Seiten oder der Front auf Dauer störend sein.

Tastatur und Mausersatz

Der allgemeine Platzmangel macht sich auch bei der Tastatur bemerkbar. Je kleiner das Notebook, desto kleiner sind in der Regel auch die Tasten und desto enger liegen sie zusammen. Unterschiede gibt es hier bei der Position mancher nützlicher Tasten: Bei manchen Herstellern befindet sich beispielsweise nicht die Strg-Taste ganz links unten, sondern die Fn-Taste, was gerade bei der Verwendung von Tastenkombinationen etwas umständlich ist. Wichtig ist auch die Gestaltung der Cursor-Tasten (Pfeiltasten). Diese sollten sich deutlich von der Umgebung abheben, damit sie auch ohne Hinschauen schnell ertastet und benutzt werden können.

Als Mausersatz dient bei Notebooks heutzutage ein Touchpad, unter dem sich entweder 2 oder 3 Tasten befinden, die die Maustasten ersetzen. Manche Touchpads haben am rechten Rand außerdem ein Scroll-Feld. Zusätzlich kann auch ein so genannter Trackpoint oder Trackstick zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um einen sehr praktischen, wenn auch gewöhnungsbedürftigen kleinen Joystick, der üblicherweise zwischen den Tasten b, g und h in die Tastatur eingelassen ist. Wie angenehm es sich auf der Tastatur dann letzten Endes tippt und wie gut das Touchpad funktioniert, sollten Sie in den Testberichten bei billiger.de nachlesen.

Extras: Farbe, Kamera und Co.

Die Zeiten des ewig schwarzen Notebooks scheinen vorbei, denn immer mehr Hersteller bieten ihre Notebooks in verschiedenen Farben an. Das bringt keinerlei technische Vor- oder Nachteile - sieht aber sehr gut aus.

Asus S6FM- 1P002E
Schluss mit dem ewigen Schwarz

Praktischen Nutzen hat dagegen die Webcam, die in einigen Notebooks integriert ist. Wer etwa oft per Videochat kommuniziert, wird sich das ewige Anbringen und wieder Entfernen einer externen Kamera am Display mit dieser Lösung liebend gerne ersparen.

Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Extras, wie etwa Schnelltasten an der Front, eine mitgelieferte Fernbedienung zur Medienverwaltung, oder einen Fingerabdruckleser. Diese Details sind zwar interessant, im Vergleich zu den bisher genannten Kriterien aber weit weniger wichtig.

Alternativen

Handy, Smartphone, PDA

Moderne Mobiltelefone, insbesondere die Smartphones oder PDA-Phones, sind auf dem Weg zum kleinen, aber vollwertigen Taschencomputer. Die große Schwäche dieser Geräte ist nur, dass die eingebaute oder auf einem Touchscreen eingeblendete Tastatur sehr klein ist und sich damit für längere Texte nicht eignet. Dank GPRS/UMTS (und zum Teil auch WLAN) künnen Sie mit diesen Geräten aber überall ins Netz gehen, E-Mails abrufen, und auch einfache Office-Aufgaben lassen sich damit erledigen. Wer auch das geplante Notebook für nicht viel mehr nutzen will, für den ist ein derartiges Handy eine echte Alternative. Der größte Vorteil liegt - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der Hand: Selbst das größte Handy ist deutlich kleiner und leichter als jedes Notebook.

Fujitsu Siemens Lifebook T4210
Tablet-PC: Notebook im Klemmbrettformat

Tablet-PC

Kein Notebook, aber klein und tragbar sind die Tablet-PCs. Der Clou bei diesen Geräten ist, dass die Tastatur entweder durch das dreh- und klappbare Display verdeckt werden kann, oder dass sie ganz ohne Tastatur auskommen. Die Eingabe erfolgt in beiden Fällen per Stift oder Finger auf dem berührungssensitiven Bildschirm, dem Touchscreen.

Bei manchen Herstellern ist es so, dass es zwei Varianten der mobilen Computer gibt: Ein "normales" Laptop und eine sehr ähnliche Ausführung als "Tablet-PC". Diese sind in der Regel deutlich teurer, weswegen Sie sich hier die Frage stellen sollten, ob der Touchscreen für Ihre Bedürfnisse unabdingbar ist.

Portable DVD-Player

Wollen Sie unterwegs hauptsächlich Filme schauen, dann ist auch ein portabler DVD-Player eine Alternative. Zusammen mit einem aktuellen GPRS/UMTS-Handy müssen Sie dann lediglich auf die komfortable Textverarbeitung per Notebook verzichten.

Machen Sie sich zunächst klar, wofür und wo Sie das Notebook nutzen möchten: Für mobiles Internet und Office-Anwendungen brauchen Sie nicht den schnellsten Prozessor und den größten Arbeitsspeicher, während bei einem DTR-Notebook für Gamer dagegen die Akkulaufzeit kaum eine Rolle spielt. Anhand der weiteren, in diesem Überblick genannten Kriterien können Sie Ihre Auswahl dann weiter einschränken. Bei billiger.de können Sie alle Angebote außerdem nach vielen Kriterien filtern, und anhand der Testberichte und Nutzermeinungen erfahren Sie, was wirklich hinter den Versprechen der Hersteller steckt. Nur entscheiden müssen Sie sich selbst - was wir Ihnen mit diesem Überblick hoffentlich erleichtern konnten.