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Ratgeber PDAs & Zubehör


Die Abkürzung PDA leitet sich vom englischen „Personal Digital Assistant“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Persönlicher Digitaler Assistent“. Gemeint ist ein tragbarer Computer im Pocketformat, der dem Benutzer hauptsächlich als Organizer dient. Die elektronischen Terminkalender sind in der Regel mit einem Touchscreen ausgestattet, der entweder per Fingerkuppe oder aber mit Hilfe eines abgerundeten Stiftes bedient wird. Die Tastatur der PDAs bildete sich im Laufe der technischen Weiterentwicklung immer mehr zurück, da sie sehr sperrig war und die mobile Benutzerfreundlichkeit des Geräts stark herabsetzte. Heutige PDAs besitzen im Grunde gar keine Tastatur mehr – bis auf wenige Funktionstasten.

Der erste Personal Digital Assistant kam 1992 auf den Markt. Der Zoomer wurde von Palm entwickelt und von Casio und Tandy vertrieben. Nur ein Jahr später folgte die erste kleine PDA-Welle von anderen Herstellern. Standardmäßig sind PDAs mit bestimmter Software ausgestattet, die das Organisieren und Planen betreffen. Einige neuere Geräte können auch zur Bearbeitung bestimmter Office-Programme verwendet werden.

Wenn Sie auf der Suche nach einem elektronischen Adressbuch sind, dass Sie außerdem an jeden Termin erinnert, dann sind Sie mit Ihrem Interesse an PDAs auf dem richtigen Weg.

Der Pocket-PC und was dazugehört

Im Grunde genommen ist die Verwendung von PDAs seit der Entwicklung des Smartphones aus der Mode gekommen. Die portablen Computer haben aber dennoch einige Vorteile und bieten dem Nutzer durchaus angenehme Funktionen. Im Folgenden stellen wir Ihnen unterschiedliche PDAs mit Ihren Funktionen vor und beraten Sie, was Sie beim Kauf der Organizer beachten sollten.

PDAs
Vom Aussehen her erinnern PDAs häufig an Vorläufer des Laptops, zu große Handys, oder auch an Navigationsgeräte. Doch die Computer im Taschenformat sind nichts von alldem. Sie sind im Grunde genommen ein Überbleibsel aus jener Zeit vor dem Smartphone, vor dem Tablet, vor dem E-Book. Dennoch sind ihre Funktionen auch in der moderneren Welt noch durchaus brauchbar und nicht von der Hand zu weisen.

Wer früher einen PDA besaß, der war meistens etwas. Denn PDAs gehörten zu Businessmen, die ihre sämtlichen Termine unter einen Hut bekommen mussten, und den ganzen Tag via E-Mail erreichbar zu sein hatten. Heutzutage sind all das nicht mehr unbedingt Eigenschaften eines vielbeschäftigten Geschäftsmannes. Fast jeder ist inzwischen immer und überall sowohl telefonisch als auch per Mail zu erreichen. Zumindest jeder, der ein Smartphone besitzt. Und dieses Gerät hat sich auch im Alltagsleben der Gesellschaft durchgesetzt und ist nicht mehr nur ein reines Geschäftsgerät.

Unter dem Begriff PIM-Software sind die essentiellsten Anwendungen eines PDAs zusammengefasst. Anwendungen wie Adressbuch, Kalender, Terminplaner, Notizblock und E-Mail-Verkehr gehören zur Standardausrüstung von PDAs. Aktuellere Geräte verfügen allerdings auch noch über weitere Funktionen, wie zum Beispiel einen Taschenrechner, eine Tabellenkalkulation, ein Textverarbeitungsprogramm und sogar Spiele. Auch das Hören von Musik sowie eine Aufnahmefunktion sind in vielen aktuellen PDAs vorhanden.

Wenn Sie sich einen PDA kaufen, dann sollten Sie neben der Software-Ausstattung des Geräts allerdings auch auf die Hardware achten. So ist es praktisch, wenn Ihr PDA mit unterschiedlichen Anschluss- und Datenübertragungsmöglichkeiten wie Bluetooth, USB oder Infrarot ausgestattet ist. Wenn der PDA über eine geeignete Schnittstelle verfügt, kann man ihn auch mit einem Mobiltelefon verbinden und darüber auf das Internet zugreifen.

Im Grunde genommen kann ein PDA heutzutage alles, zu dem auch ein Smartphone in der Lage ist – außer telefonieren. Die Telefonie kann ja aber durchaus mit einem normalen Handy durchgeführt werden, wenn der PDA für die restliche Organisation zur Verfügung steht.

Ob Sie sich in Zeiten des Smartphones einen PDA zulegen wollen, ist im Grunde genommen eine kleine Glaubensfrage. Vorteile des PDAs gegenüber dem Smartphone bestehen definitiv in der deutlich längeren Akkulaufzeit und in der Bauart der Geräte PDAs sind generell etwas robuster und stabiler als Smartphones. Das Smartphone auf der anderen Seite ist eben ein Gerät, mit dem Sie wirklich alles erledigen können. Hier kommt es nur auf die richtigen Apps und Ausstattungen an. Technisch steht der PDA dem Smartphone oder auch dem Tablet-PC jedoch in keinster Weise nach, auch wenn er nicht mehr allzu modern aussieht.

PDA-Zubehör
Wenn Sie sich für den Kauf eines PDAs entscheiden, dann sollten Sie sich auch Gedanken über das passende Zubehör für Ihr Gerät machen. Besonders praktisch und auch beliebt sind unterschiedliche Halterungen für Ihren PDA. Mit solchen können Sie Ihren Pocket-Computer praktisch im Auto oder womit Sie sonst unterwegs sind, befestigen. Diese Halterungen werden in unterschiedlichen Ausführungen angefertigt. Beim Kauf müssen Sie darauf achten, ob sie mit Ihrem jeweiligen PDA kompatibel sind.

Auch für das Unterwegssein zu Fuß bieten sich Halterungen für PDAs an. So gibt es zum Beispiel Gürtelclips, mit denen Sie Ihren PDA immer am Körper tragen können und ihn so schnell griffbereit haben, wenn Sie etwas nachschauen müssen.

Des weiteren sollten Sie bei der Ausstattung Ihres PDAs darauf achten, dass Sie über genügend Kabel verfügen, um sämtliche möglichen Verbindungen Ihres Computers mit anderen Geräten und auch dem Internet nutzen zu können. Der praktischste Anschluss Ihres PDAs wird wohl der USB-Anschluss sein, da solche Schnittstellen mit vielen anderen Geräten kompatibel sind. Ein USB-Kabel ist also das mindeste, was an Ausrüstung immer an Bord sein sollte.

Die meisten PDAs sind mit einem Touchscreen ausgestattet und haben wenn überhaupt nur eine rudimentäre Tastatur. Zur Bedienung eigenen sich entweder die Fingerspitzen, oder aber spezielle Stifte aus Kunststoff, die über eine abgerundete Spitze verfügen. Wie es bei solchen Bedienstiften aber so oft üblich ist, kommt es häufiger vor, dass sie verloren gehen. Deswegen ist es nicht dumm, immer ein paar Ersatzstifte auf Tasche zu haben, wenn Sie mit Ihrem PDA unterwegs sind. Die Bedienung mittels dieser Stifte ist nämlich deutlich angenehmer und effizienter als mit den Fingern.

Zur weiteren Ausstattung Ihres PDAs sollten regelmäßige Software-Updates beziehungsweise Zusatzsoftware nach Ihrem persönlichen Wunsch und Bedarf gehören. Auch ein Ersatzakku stellt sich in vielen Fällen als praktisch heraus – besonders, wenn Sie viel unterwegs sind.

Zu guter Letzt macht auch die Anschaffung einer Hülle oder Tasche für Ihren PDA durchaus Sinn. So wird das Display geschont und auch die Hülle des Computers ist besser vor Dreck und Stößen geschützt.

Egal ob Sie Nostalgiker, Smartphone-Verweigerer oder einfach nur PDA-Fan sind – Sie werden den Kauf des Pocket-Computers nicht bereuen, wenn Sie sich vorher gut über die entsprechende Ausstattung informieren und sich davon leiten lassen, welche Erwartungen Sie an diesen persönlichen Kalender stellen. Achten Sie immer auf Qualität, hochwertige Verarbeitung und Funktionen. Dann werden Sie mit Ihrem PDA viel Freude haben!