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Funkgeräte & Zubehör

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Ratgeber Funkgeräte & Zubehör


Funkgeräte sind technische Geräte, deren primärer Verwendungszweck in der Kommunikation besteht. Alternativ werden Funkgeräte aber auch zur Ortung eingesetzt. Sie sind in der Regel drahtlos, wodurch sie ihrem Besitzer einen großen Grad an Mobilität und Flexibilität zugestehen. Funkgeräte arbeiten meist mit elektrischer Energie. Der wesentliche Unterschied zum ebenfalls sehr flexiblen Mobiltelefon besteht darin, dass Funkgeräte unabhängig von einem bestimmten Netzbetreiber eingesetzt werden können. Unterschieden wird dabei zwischen der mobilen und der stationären Verwendung.

Die Einsatzbereiche gestalten sich recht vielfältig. Zum Einsatz kommen Funkgeräte zum Beispiel im heimischen Kinderzimmer. Diese auch als Babyfone bezeichneten Modelle ermöglichen es den Eltern, den Schlaf des Kindes zu überwachen. Dem gegenüber stehen funktionale Handfunkgeräte, die zum Beispiel auf Baustellen oder im Rahmen der Polizeiarbeit zum Einsatz kommen. Die Auswahl an Funkgeräten und dem entsprechenden Zubehör für Funkgeräte ist demzufolge sehr umfangreich.

Funkgeräte & Zubehör - Allgemeines

Egal ob im heimischen Kinderzimmer oder auf der Baustelle: Die Hauptaufgabe des Funkgerätes besteht darin, Sprachsignale in Form von Frequenzen an ein anderes Endgerät zu versenden. Gleichzeitig kann es aber auch zum Empfangen von Signalen verwendet werden. Funkgeräte fungieren im Allgemeinen also als Sender und als Empfänger. Unterschieden werden die verschiedenen Ausführungen anhand der genutzten Funksysteme. Diese zeichnen sich durch variierende Frequenzen aus. Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist die Mobilität von Funkgeräten. Neben den beliebten mobilen Varianten, deren bekannteste Vertreter das Walkie Talkie ist, gibt es nämlich auch verschiedene stationäre Exemplare.

Die Funktechnik – Ein weites Feld für Amateure und Fortgeschrittene

Walkie Talkies werden auch als Handfunkgeräte bezeichnet und wurden vorrangig für den mobilen Gebrauch entworfen. Mit der Mehrzahl der Walkie Talkies kann der Zivilfunk, auch CD-Funk genannt, genutzt werden. Im Gegensatz zu stationären Funkgeräten werden Walkie Talkies mit einem Akku betrieben. Dieser versorgt das Gerät mit elektrischer Energie.

Handfunkgeräte weisen im Gegensatz zu den ersten Funkgeräten, die im Jahre 1940 auf den Markt kamen, eine sehr kompakte Bauweise auf. Dementsprechend lassen sie sich bequem in der Tasche verstauen oder am Gürtel transportieren.

Eine Alternative zu den Walkie Talkies stellen die sogenannten PMR-Funkgeräte dar. Diese sind ebenfalls für die private Nutzung ausgelegt, nutzen aber nicht den Zivilfunkkanal. Hier erfolgt die Kommunikation über das Private Message Radio. Das Private Message Radio, kurz PMR, ist eine öffentliche Frequenz im oberen Bereich des Frequenzspektrums.

Eine letzte Variante stellt der Amateurfunk dar. Hierbei handelt es sich um eine besondere Frequenz, die lediglich zu wissenschaftlichen bzw. experimentellen Zwecken eingesetzt wird. Aus diesem Grund wurde für den Amateurfunk ein eigener Frequenzbereich eingerichtet. Für die Nutzung dieser Frequenz muss in Europa eine Lizenz erworben werden. Diese wird nur erteilt, wenn man die einwandfreie Kenntnis des Morsecodes nachweisen kann.

Die Kommunikation über Funk stellt alles in allem ein weites Feld dar, das mit einer entsprechend großen Anzahl von Funkgeräten aufwarten kann. Grundsätzlich gilt: Walkie Talkies und PMR-Funkgeräte sind auf Grund ihrer einfachen Handhabung gut für Einsteiger geeignet. Sie sind in der Regel einfach aufgebaut und weisen dank der leistungsstarken Akkus eine lange Laufzeit auf. Zu beachten ist, dass die Geräte unterschiedliche Reichweiten aufweisen. Diese sollten Sie an den jeweiligen Verwendungszweck anpassen. Ein weiteres Kaufkriterium stellt die Anzahl der Kanäle dar, die ein Funkgerät nutzen kann. Davon ist nämlich auch abhängig, wie viele Verbindungen das Gerät gleichzeitig aufrechterhalten kann. Unterschiede gibt es zudem in Bezug auf das Frequenzspektrum. Hier gilt: Wählen Sie ein Funkgerät aus, dass Sie später auch in dem gewünschten Frequenzbereich einsetzen können.

Funkgeräte und ihr Zubehör

Der Einsatz des richtigen Zubehörs von Funkgeräten spielt heute eine immer wichtigere Rolle. Durch die steigende Anzahl der im Alltag eingesetzten technischen Geräte werden nämlich zunehmend die Sende- und Empfangseigenschaften von Funkgeräten beeinträchtigt. Um dem entgegenzuwirken, können zum Beispiel Antennen eingesetzt werden. Unterschieden wird hier zwischen Funk- und Scannerantennen. Die Aufgabe beider Modelle besteht darin, einen störungsfreien Empfang zu gewährleisten. Stationäre Antennen werden im Idealfall direkt am Fenster oder im Außenbereich platziert. Es gibt sowohl stehende, als auch hängende Varianten, die sie sich meist platzsparend und unauffällig montieren lassen. Dem gegenüber stehen die mobilen Antennen, die für die unmittelbare Installation am Gerät geeignet sind.

Eine weitere Gruppe bilden Zubehörteile, welche die Handhabung bzw. den Umgang mit dem Funkgerät erleichtern sollen. Dabei sollten Sie schon vor dem Kauf eine entsprechende Unterscheidung treffen: Handelt es sich um ein Funkgerät, das Sie lediglich im Innenbereich einsetzen wollen? Oder ist eine flexible Handhabung des Gerätes im Außenbereich geplant? In Abhängigkeit der ausgewählten Variante passen Sie im Anschluss dann das jeweilige Zubehör an.

Für Funkgeräte, die im Außenbereich zum Einsatz kommen, sollte zum Beispiel immer ein passendes Ladekabel zur Verfügung stehen. Mit ihrer Hilfe kann das Funkgerät im Auto aufgeladen werden. Stationär eingesetzte Geräte verfügen nicht zwingend über ein Ladekabel. Hier reicht oftmals auch schon eine einfache Ladestation aus. Achten Sie jedoch darauf, dass mit dieser bei Bedarf auch zwei oder mehr Funkgeräte zur selben Zeit geladen werden können.

Ebenfalls gern gesehen sind Headsets. Diese erfreuen sich vor allem im Mobilfunkbereich an einer großen Beliebtheit. Headsets haben den Vorteil, dass das Funkgerät während des Funkens nicht permanent in der Hand gehalten werden muss. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Idealerweise lässt sich das jeweilige Modell einfach am Ohr befestigen, ohne dass es dabei als störend empfunden wird. Achten Sie hier vor allem auf die Qualität der Materialien und die Verarbeitung. Diese können bei Headsets wesentlich zur Übertragungsqualität beitragen. Wer sein Mobiltelefon mit einem Headset ausstatten möchte, sollte sich in diesem Zusammenhang auch mit der weit fortgeschrittenen Bluetooth-Technik auseinander setzen.

Headsets werden häufig mit Lautsprecher-Mikrofonen kombiniert. Hierbei handelt es sich um Geräte, die sowohl die Eigenschaften eines Lautsprechers, als auch die Merkmale eines Mikrofons vereinen. Sie werden über ein Kabel mit dem Funkgerät verbunden, so dass dieses während des Gespräches einfach in der Tasche oder am Gürtel verstaut werden kann.

Der Transport eines Funkgerätes erfolgt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Variante stellt die Befestigung am Gürtel dar. Dazu setzt man meist Haltertaschen ein. Als praktische Alternative können jedoch auch Armholster eingesetzt werden. Sie sind vor allem dann praktisch, wenn kein Gürtel für die Befestigung zur Verfügung steht. Befestigt werden solche Armholster zumeist mit Hilfe von Klettbändern, die am Ober- oder Unterarm angelegt werden.