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Motorroller & Quads (1 - 30 von 333.594)

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Hubraum
Hubraum

Der Hubraum gibt das Kraftpotential des Motors an und wird in Kubikcentimern angegeben. Die häufigsten Hubräume sind 125 cm³ und 50 cm³, wobei ein größerer Hubraum mehr PS und mehr Verbrauch verspricht.

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Kühlung
Kühlung

Der Motor eines Motorrollers ist während des Betriebes einer hohen Wärmeentwicklung ausgesetzt. Da er nicht hitzebeständig ist, muss er zusätzlich gekühlt werden. Bei einem Motorroller wird die Kühlung mit der Hilfe von angesogener Luft ermöglicht, die den Motor auf einer angemessenen Temperatur hält und eine Überhitzung vermeidet.

Starter
Starter

Motorroller werden mittels Kick- oder Elektrostart angelassen. Bei beiden Varianten wirkt die Kurbelwelle auf die Getriebevorlegewelle, was die nötige Drehzahl für den Betrieb erzeugt. Beim Kickstarter muss der Fahrer jedoch ein Pedal manuell mit dem Fuß betätigen, während beim Elektrostarter ein Knopfdruck genügt.

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Ratgeber

Ratgeber Motorroller & Quads

Quads
Bekanntester Vertreter der Vierräder ist das Quad. Dieses wird auch als ATV, All Terrain Vehicle, oder einfach Geländefahrzeug bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Kraftfahrzeug mit vier Rädern. Merkmal eines Kraftfahrzeugs ist, dass dieses mit einem Motor betrieben wird und nicht an ein vorgegebenes Schienensystem gebunden ist. Angetrieben wird das Kraftfahrzeug von einem Motor, wobei Quads in der Regel mit Viertakt-Einzylindermotoren ausgestattet sind. Ein weiteres Kennzeichnen des Quads sind die Ballonreifen, die sich deutlich von denen eines Autos oder Motorrads unterscheiden. Diese Reifen sind besonders für den Einsatz im Gelände geeignet, weswegen Quads gerne auch im Bereich der Bergrettung eingesetzt werden.

Des Weiteren verfügt das Quad über einige Ausstattungsmerkmale, die eher an ein Motorrad erinnern. Zu diesen gehören zum Beispiel der Sitz in Sattelform, sowie die Lenkstange. Die Konstruktion und die Ausstattung der unterschiedlichen Quads unterscheiden sich in der Regel nur geringfügig. Ein wesentliches Merkmal aller ATVs stellt daher die starre Hinterachse dar, die unabhängig vom Hersteller mit Scheibenbremsen und einer Schaltung im Fußbereich kombiniert wird.
Quads dürfen sowohl im Gelände als auch auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Beachten Sie, dass sich das Fahrverhalten eines Quads nicht mit dem eines Autos oder Motorrads vergleichen lässt. Dies ist zum größten Teil der starren Hinterachse zu verdanken. Im Idealfall sollten Sie sich also vor dem Kauf ein Quad leihen und mit diesem das Fahren üben. Eine weitere Schwierigkeit, die in diesem Zusammenhang erwähnt werden soll, stellt das Kurvenfahren dar. Quads verfügen nämlich über ein Differentialgetriebe. Dieses erfordert, dass sich der Fahrer wie beim Motorrad in die Kurve legen muss.

Ebenfalls wichtig ist, dass Quads mit einem Hubraum von 1000 ccm nur mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden dürfen. Für Quads mit einem 50-ccm-Motor reicht dagegen schon die Fahrerlaubnisklasse S aus. Wer sein Quad auf öffentlichen Straßen einsetzen will, sollte zudem beachten, dass dieses einige Grundbestimmungen erfüllen muss. Dazu gehört zum Beispiel das Vorhandensein von einer ausreichenden Beleuchtung, die im Idealfall aus Scheinwerfern, Blinkern, Bremslichtern und Standlichtern besteht. Um eine zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten, kann das Quad darüber hinaus mit einer Spurverbreiterung und herkömmlichen Straßenreifen ausgestattet werden. Oftmals wird beim Kauf eines Quads vernachlässigt, dass diese mit Diesel- oder Benzinmotoren betrieben werden. Solche Motoren müssen in bestimmten Zeitabständen gewartet werden, damit die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Die Wartung können Sie selbst durchführen. Wer sich mit Motoren allerdings nur wenig oder gar nicht auskennt, sollte dies doch lieber einem Experten überlassen.

Eine Sonderform des ATVs stellen die sogenannten UTVs dar. Diese Bezeichnung steht für Utility-ATVs. Dessen Sitze erinnern im Gegensatz zum herkömmlichen ATV eher an ein Auto. Auch die Lenkvorrichtung ist dem Lenkrad eines Autos nachempfunden. Allerdings besitzt auch das UTV ein geöffnetes Gehäuse, womit die weiteren Ähnlichkeiten zum Auto deutlich beschränkt sind.

Mofa und Moped
Das Mofa stellt eine Sonderform des Fahrrads dar. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um eine Wortneuschöpfung, die sich aus den Wörtern Motorisiertes Fahrrad zusammensetzt. Im Großen und Ganzen beschreibt dieser Begriff auch die wesentlichen Eigenschaften des Fahrzeugs. Das Mofa ähnelt nämlich tatsächlich dem uns bekannten Fahrrad. Es besitzt zwei Räder, Lenker und Sattel, sowie einen Rahmen und Pedale. Den einzigen Unterschied stellt der zusätzlich integrierte Motor dar. Dieser sitzt meist im hinteren Bereich des Mofas und wird als einziger oder als zusätzlicher Antrieb genutzt. Handelt es sich bei dem eingebauten Motor um einen Elektromotor, wird der Motoroller auch als Elektroroller bezeichnet. Essentieller Bestandteil des Elektroroller-Zubehörs ist die Batterie, ohne die das Modell nicht fahrtüchtig ist.

Auf Grund des eingebauten Motors lässt sich das Mofa kaum vom Moped unterscheiden. Aus diesem Grund werden die Begriffe Moped oder Kleinkraftrad oft auch als Synonyme verwendet. Grundsätzlich gilt: Ein Kleinkraftrad darf die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Neben der Beschränkung für die Geschwindigkeit existieren auch noch gesetzlich festgelegte Vorgaben für den Hubraum und die Motorleistung. Für das Fahren mit dem Moped wird des Weiteren ein Führerschein der Klasse AM benötigt. Die Pedale verfügen nicht mehr über ihre ursprüngliche Funktion und werden lediglich zum Bremsen oder Starten des Zweirads eingesetzt. Der Antrieb erfolgt zumeist nur noch über den Motor.

Motoroller und Motorrad
Als letztes sollen an dieser Stelle Motoroller und Motorrad besprochen werden. Bei beiden Modellen handelt es sich um motorisierte Exemplare, die nur mit einem gültigen Führerschein gefahren werden dürfen. Der entscheidende Unterschied zwischen Motoroller und Motorrad besteht darin, dass der Motoroller über einen Durchstieg zwischen Sitzbank und Lenker verfügt. Außerdem stellt er im Gegensatz zum Motorrad meist noch integrierten Stauraum zur Verfügung.

Das Motorrad erreicht dafür aber deutlich höhere Geschwindigkeiten. Während der Motorroller zumeist vollständig auf die Pedale verzichtet, sind diese beim Motorrad noch vorhanden. Auch hier wird die Funktion des Antriebs vollständig vom eingebauten Motor übernommen. Häufig eingesetzt werden moderne Viertakt-Ottomotoren, mit denen Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreicht werden können. Kleinere Ausführungen des Motorrads werden auch als Leichtkraftrad bezeichnet. Sie dürfen eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h nicht überschreiten.