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Ratgeber

Ratgeber Disketten-Laufwerke


Jüngere Menschen, die mit dem Computer und dem Internet aufgewachsen sind, werden sich sicher fragen: „Diskette? Was ist denn das?“. Die älteren unter uns werden sich noch an die 3,5 Zoll Diskette, oder auch „floppy disk“ oder kurz nur „Floppy“ genannt, erinnern. Und wer noch älter ist, wird sich sicherlich bestimmt noch an die allerersten 8- und 5,25-Zoll Disketten erinnern können.

Eine Diskette ist nichts anderes, als ein tragbarer (portabler) magnetischer Datenträger, der das einstige Lochkarten- bzw. Lochstreifensystem abgelöst hat. Der Grundbestandteil einer Diskette ist eine dünne und flexible Kunststoffscheibe aus boPET (biaxial orientierte Polyester Folie). Umgeben ist die Kunststoffscheibe von einer rechteckigen oder quadratischen, starren Kunststoffhülle. Die ersten Disketten besaßen sogar nur eine Papphülle bzw. später eine biegsame Hülle aus sehr dünnem Kunststoff, welche die Scheibe vor Staubteilchen schützen sollte. Die boPET-Scheibe ist mit Eisenoxid beschichtet, um sie zu magnetisieren. Das Speicherprinzip auf einer Diskette ähnelt auch heute noch dem Speicherprinzip einer modernen Festplatte.

Der Unterschied zwischen Disketten und heutigen Festplatten ist, dass der sogenannte Schreib-Lese-Kopf des Diskettenlaufwerks direkt auf der beschichteten und magnetisierbaren Oberfläche der boPET-Scheibe der Diskette schleift. Mit der Zeit führt das zu einem deutlichen Abrieb, so dass die dauerhafte Verwendung von Disketten als Speichermedium deutlich begrenzt ist. Darüber hinaus schleift die Scheibe beim Lesen im Diskettenlaufwerk durch die Drehbewegung zusätzlich am Inneren der starren Kunststoffhülle, was zu einem weiteren, unvermeidbaren Abrieb führt.

Die Lebenszeit einer Diskette beträgt in der Regel fünf Jahre. Bei entsprechendem Schutz vor Wärme, direkter Sonneneinstrahlung und Magnetismus, sind auch längere Lebenszeiten zwischen zehn und 30 Jahren mühelos erreichbar. Erfahrungsgemäß sind Disketten mit einer geringen Schreibdichte und bei trockener Lagerung Jahrzehnte lang haltbar. Disketten spielen heute keine Rolle mehr im Bereich moderner Speichermedien, aber aufgrund der hohen Lebensdauer bei richtiger Lagerung sind Disketten in einigen Bereichen nach wie vor im Einsatz und durch andere Speichermedien nicht direkt ersetzbar.

Diskettenlaufwerke

Die Daten einer Diskette werden von Diskettenlaufwerken – englisch: „floppy disk drive“ oder kurz: FDD genannt – gelesen und dienen gleichzeitig auch dem Schreiben von Daten auf die Diskette. Die Diskettenlaufwerke waren in der Regel wie heute gängige CD-ROM und DVD-Laufwerke in das Gehäuse des Computers integriert. Darüber hinaus gab es auch externe Laufwerke, die über ein Kabel mit dem Rechner verbunden waren. Mit der Entwicklung der CD-ROM verfügten die meisten Computer in den 1990er Jahren über zwei Laufwerke: Eines für Disketten und eines für CD-ROMs. Spätestens mit der Verdrängung der Diskette durch die CD-ROM werden standardmäßig keine Diskettenlaufwerke mehr in den Computer eingebaut. Wer heute ein Diskettenlaufwerk haben möchte, erhält moderne, externe USB Diskettenlaufwerke unterschiedlicher Anbieter wie etwa TDK, Compaq, Hama, Dell oder Freecom.

Aufbau
Auch ein modernes externes Diskettenlaufwerk, das über einen USB-Anschluss mit einem Computer, Netbook oder Laptop verbunden werden kann, umfasst noch immer die wesentlichen mechanischen Elemente wie seit Einführung der Diskette 1969. Das heißt, auch ein USB Diskettenlaufwerk verfügt über einen Mechanismus, mit dem die Diskette an ihrer Drehachse eingespannt wird und einen Mechanismus zum Auswerfen der Diskette. Der Auswurfmechanismus hebt gleichzeitig den oberen Schreib-Lese-Kopf. Bei einseitigen Laufwerken dagegen wurde durch den Auswurfmechanismus der Andruckfilz gehoben bzw. abgesenkt. Einzig bei den Modellen von Apple und Sun war der Hebemechanismus eine Zeit lang motorisiert, ansonsten musste er immer manuell ausgelöst werden. Weitere Bestandteile des Diskettenlaufwerks sind ein geschwindigkeitsgeregelter Motor, der für eine gleichmäßige Drehbewegung der Diskette sorgt, sowie einen Schrittmotor zum Verschieben des Schreib-Lese-Kopfes. Durch den Schrittmotor können die einzelnen Spuren auf der boPET-Scheibe einzeln angefahren werden.

Die Verarbeitung der ausgelesenen Daten bzw. der zu speichernden Daten findet im Floppy-Disk-Controller statt. Dieser Controller befindet sich bei älteren Computern, die noch über ein standardmäßiges Diskettenlaufwerk verfügen, in der Regel außerhalb des Laufwerks, meistens auf der Hauptplatine des Computers. Aber auch bei neuen Computern, die nicht mehr über Diskettenlaufwerke verfügen, befindet sich ein Diskettencontroller auf dem Mainboard, so dass es möglich ist, ein externes Diskettenlaufwerk an einen modernen PC anzuschließen. Alternativ dazu verfügen externe USB Diskettenlaufwerke über einen integrierten Diskettencontroller.

Schonung
Da der Schreib-Lese-Kopf direkt mit der boPET-Kunststoffscheibe in Berührung kommt, wird dieser bei einem modernen externen Diskettenlaufwerk bei Nichtgebrauch von der Diskette gehoben, um das Material zu schonen und die Lebenszeit der Diskette möglichst lange auszudehnen. Möglich ist auch, dass der Kopf auf der Diskette verbleibt, aber der geschwindigkeitsgeregelte Drehmotor bei Nichtgebrauch abgeschaltet wird.

Reinigung
Vor dem Hintergrund, dass die boPET-Scheibe mit Eisenoxid beschichtet ist, muss der Schreib-Lese-Kopf von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Früher gab es dazu spezielle Reinigungsdisketten (ähnlich wie es bei Kassettenrekordern früher auch Reinigungskassetten gab). Empfohlen wird jedoch, das Diskettenlaufwerk vorsichtig zu öffnen und den Kopf mit einem Isopropanol getränkten und fusselfreien Tuch abzuwischen. Dadurch werden die bräunlichen Oxidreste vom Kopf entfernt.

Die Mechanik des Disk-Drives braucht nicht gefettet oder „geschmiert“ werden; ausnahmsweise nur wenn die Mechanik verklemmt ist. Bei Bedarf lassen sich bei älteren Diskettenlaufwerken auch die Drehgeschwindigkeit des Motors sowie die Spurlage des Schrittmotors nachjustieren. Allerdings sollte die Nachjustierung nur vorgenommen werden, wenn man über entsprechende Kenntnisse verfügt, da sonst das Laufwerk unbrauchbar wird.

Entwicklung und Verdrängung
Bis Ende der 90er Jahre blieb die 1.440-KB-Diskette der übliche Standard bei Speichermedien. Spätestens nachdem Software immer häufiger auf CD gepresst wurde, verlor die Diskette immer mehr an Bedeutung. CD-Brenner wurden für private Anwender bezahlbar und der Datenaustausch erfolge immer öfter über das Internet. Mit dem Zip-Laufwerk und der SuperDisk versuchten sich einige Hersteller von Disketten und Laufwerken sich dem Trend der Zeit anzupassen, doch heute haben Disketten praktisch keine Marktbedeutung mehr.

Verbatim, das US-amerikanische Tochterunternehmen von Mitsubishi Chemical in Charlotte (North Carolina), ist heute der weltweit einzige Produzent von Disketten. Das Unternehmen bedient einen kleinen Markt für ältere Synthesizer und Sampler. Für diese wurden Disketten als Speichermedium für Klangdaten verwendet.

Seit 1998 liefert Apple seine Rechner nicht mehr mit Disc-Drives aus, seit 2004/2005 wurden auch zunehmend die IBM-kompatiblen PCs nicht mehr mit solchen Laufwerken ausgestattet. Die einzige Möglichkeit, Disketten mit einem modernen Computer zu lesen und zu beschreiben sind externe Diskettenlaufwerke, die über eine USB-Schnittstelle mit dem Computer verbunden werden können.

Zwar werden seit 2002/2003 immer mehr andere Speichermedien als Datenträger verwendet (USB-Sticks, USB- und FireWire-Massenspeicher), allerdings besitzen diese nicht die notwendigen Fähigkeiten, um Disketten vor allem in Bezug auf die Bootfähigkeit komplett zu ersetzen.

Heutzutage werden Disketten nur noch bei älteren Synthesizern und programmgesteuerten Maschinen eingesetzt. Einige Firmware-Updates müssen noch mit Disketten ausgeführt werden. Soweit ältere Computer zwar moderne Speichermedien unterstützen, kann es sich bei der Wiederherstellung des Systems doch anbieten, auf Disketten zu zugreifen, da das Erstellen von virtuellen Bootdisketten für ältere PC-Hauptplatinen noch nicht trivial ist.