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Nicht jedes Farbband ist mit jedem Druckerhersteller kompatibel. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass das Farbband und das Gerät, in welches das Farbband eingebaut und betrieben werden soll, kompatibel sind, um eine fehlerfreie Benutzung zu gewährleisten.

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Brother TZe-131 laminiert schwarz auf transparent 1,2cm x 8m
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1.2 cm
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Brother TZE-131 für Brother P-Touch S schwarz/transparent original
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Ratgeber

Farbbänder


Farbbänder sind vielen heute kein Begriff mehr. Das liegt daran, dass besonders der Computerbereich permanenten Änderungen unterliegt. Die Weiterentwicklungen geschehen in rasanter Geschwindigkeit. Kein Wunder also, dass gerade junge Leute heute nicht mehr wissen, was ein Farbband ist und wozu es genutzt wird. Generell kann man ein Farbband als Träger von Druckfarben bezeichnen. Die verschiedenen Farbbandkassetten unterscheiden sich im Aufbau und den verwendeten Materialien. Dementsprechend sind auch die Einsätze unterschiedlich gelagert. Auf die Möglichkeiten des Einsatzes und die verschiedenen Arten wird in den nächsten Zeilen eingegangen.

Erfindung und Nutzung

Im Jahr 1855 erfand der Italiener Giuseppe Ravizza die erste Schreibmaschine. Das Farbband hat er gleich mit erfunden. Es dient dazu, die Buchstaben auf das Papier zu bringen. Der Däne Malling-Hansen arbeitete zunächst mit einer Alternative. Er verwendete Kohlepapier, um die Schrift sichtbar zu machen. Aber auch er nutzte wenig später das Farbband.

Bis heute werden Farbbänder in Schreibmaschinen, Nadeldruckern und Rechenmaschinen eingesetzt. Wegen der immer schnelleren Entwicklung werden Farbbänder immer seltener. Dennoch sind sie nach wie vor auf dem Markt erhältlich. Allerdings können Farbbänder nicht mehr für jedes Modell erstanden werden. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie ein Ersatzband benötigen.

Bänder

Für Schreibmaschinen und Drucker gibt es verschiedene Farbbänder. Die wichtigsten Arten und deren Eigenschaften finden Sie nachfolgend aufgeführt.

Karbonbänder
Karbonbänder bestehen aus einer sehr dünnen Kunststofffolie. Diese ist mit zwei Komponenten beschichtet: Farbe und einem Bindemittel. Die Farbschicht ist äußerst dünn aufgetragen und ähnelt einem Rußbelag. Am Anfang wurde feiner Kohlenstoff als Farbe verwendet. Heute wird auf das Bindemittel gänzlich verzichtet. Stattdessen wird eine kunstharzhaltige Stoffmischung verwendet. Zwar gab es auch mehrschichtige Bänder, aber die einfach beschichteten haben bessere Druckeigenschaften. Ein Nachteil von Karbonbändern ist, dass die Farbe leicht verwischbar ist. Deswegen sind sie nicht dokumentenecht. Karbonfarbbänder gab es früher in verschiedenen Farben. Heute erhält man sie standardmäßig in Schwarz. In der Regel werden die Bänder auf Spulen vertrieben, welche 13 Millimeter breit sind.

Ein weiterer Nachteil ist das Sicherheitsrisiko. Die Texte können ganz leicht von einem gebrauchten Band reproduziert werden. Deswegen konnten die Druckerfarbbänder auch nicht in Bereichen mit hohen Sicherheitsanforderungen eingesetzt werden.

Vorteilhaft und recht einfach ist die Korrektur von Tippfehlern. Diese geschieht durch das Lift-off-Verfahren. Dabei hebt ein spezielles Korrekturband mit leicht klebriger Textur die Farbe des falschen Anschlags ab. Dies geschieht allgemein durch das Betätigen der Löschtaste an der Schreibmaschine.

Textilbänder
Farbbänder aus Gewebe sind am meisten verbreitet. Das Band ist von einem Farbstoff getränkt. Das heißt jedoch nicht, dass es abfärbt. Die Farbe ist so aufgebracht, dass es einem Anschlag bedarf, um die Farbe auf das Papier zu bekommen. Sie wird durch die Buchstaben aufgedrückt. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Stempel. Damit die Zeichen die Farbe nicht aufnehmen, sind sie meist verchromt. Textilbänder sind viel länger verwendbar als Karbonbänder. Die Farbe löst sich nicht vom Band ab wie bei den Karbonbändern. Im Gegenteil, die flüssige Farbe verteilt sich immer wieder auf dem Band. Trotz dessen, dass die Farbe flüssig ist, gibt es Textilbänder auch mehrfarbig. Die Farben sind übereinander auf dem Band aufgebracht. Damit sie nicht ineinander übergehen, ist eine Schweißnaht dazwischen aufgebracht. Textilbänder gab es in ganz vielen verschiedenen Farben. Die heute gängigen Farben sind schwarz und schwarz-rot. Üblicherweise werden die Bänder in einer Breite von 13 Millimetern vertrieben. Die Länge beträgt dabei etwa sechs Meter.

Etwaige Mängel in Bezug auf die Sicherheit sind nicht bekannt. Aus dem Farbband kann keine Reproduktion der geschriebenen Texte erstellt werden.

Die Korrektur von Tippfehlern kann auf zwei Arten vorgenommen werden. Zum einen existieren Korrekturbänder. Diese sind zur Hälfte mit Farbe getränkt. Die andere Hälfte besteht aus einem Gewebeband. Auf diesem ist eine Schicht Korrekturweiß aufgebracht. Alternativ kann die Korrektur mit Korrekturblättern vorgenommen werden. Das geschieht allerdings manuell.
Thermotransfer Farbband
Der Thermotransferdruck unterscheidet sich grundlegend von einem normalen Druck mit einem Farbband. Die Farbe wird nicht mittels Anschlägen auf das Papier gedrückt. Wie der Wortteil „Thermo“ schon vermuten lässt, wird die Farbe durch Wärme aufgebracht. Dies geschieht auch nicht über einzelne Buchstaben. Sie werden mittels eines speziellen Druckkopfes aufgebracht. Die Farbe auf der Folie des Farbbandes wird heiß, schmilzt und auf das Papier aufgebracht. Verglichen mit den anderen beiden Farbbändern ist die Druckqualität exzellent. Zusätzlich zu normalem Papier können auch Etiketten oder Kunststoffoberflächen bedruckt werden. Verfahren ist ähnlich dem des Laserdrucks. Wobei hier eine Schicht Toner aufgebrannt wird.

Leider gibt es bei dem Thermotransfer Farbband das gleiche Problem wie bei dem Karbonband. Die geschriebenen Texte sind ganz einfach zu reproduzieren. Wegen des potentiellen Sicherheitsrisikos darf das Farbband nicht überall eingesetzt werden.

In der Regel werden diese Farbbänder nicht in Schreibmaschinen verwendet. Daher sind spezielle Korrekturbänder nicht nötig. Die Fehler können direkt am Computer korrigiert werden. Erst nach der Korrektur drucken Sie die Seite aus. So gesehen, können diese Drucker Farbbänder als Nachfolger der gängigen Farbbänder betrachtet werden. Auch ihr Anwendungsbereich ist für die weiterentwickelten Geräte gedacht.

Systeme

Farbbänder gibt es in verschiedenen Systemen. Dabei unterscheiden sich die offenen von den geschlossenen Farbbandkassetten.

Beim offenen System ist das Farbband in einer offenen Kassette zwischen zwei Spulen gespannt. Der Vorteil des offenen Systems ist, dass nicht die ganze Kassette nachgekauft werden muss. Es muss lediglich eine einzelne Spule mit dem Farbband gekauft werden. Weiterhin minimiert sich dadurch der Abfall. Der Nachteil liegt ganz klar in der umständlichen Montage und dem Einbau der Spule.

Eine Weiterentwicklung stellt das geschlossene System dar. In den Kassetten sind die Spulen bereits enthalten. Die umständliche Handhabung entfällt. Wenn das Farbband nicht mehr genug Farbe hat, wird einfach die gesamte Kassette ausgetauscht. Leider ist das wenig ökologisch. Wenn die Farbbandkassette ein Textilband enthält, kann es länger genutzt werden. Das Band wird einfach zurückgespult. Das funktioniert so lange, bis die Farbe auf dem Band ausgetrocknet oder verbraucht ist. Mit Karbonbändern oder einem Thermotransfer Farbband ist das nicht möglich. Hier ist die Farbe nicht mehr auf dem Band vorhanden.

Zusätzlich zu der offenen und der geschlossenen Kassette unterscheidet sich die Länge des offenliegenden Farbbandes. Die meisten Farbbandkassetten in Schreibmaschinen spulen nach jedem Anschlag ein Stück weiter. Rechenmaschinen und Nadeldrucker verwenden oft eine andere Variante. Bei dieser ist das Farbband so breit wie die Zeile. Wenn eine Zeile fertig gedruckt ist, wird das Band um eine ganze Zeile weitergespult.