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Ratgeber

Ratgeber Trekkingrucksäcke



Trekking bedeutet Wandern von Ort zu Ort. Trekking-Touren sind vielleicht die intensivste Möglichkeit, eine Region zu entdecken. In den letzten Jahren hat die Begeisterung für den Urlaub enorm zugenommen. Neben den Trekkingschuhen ist der Trekkingrucksack das wichtigste Utensil der Ausrüstung. Gerne würde man auf den lästigen Rucksack verzichten. Aber besonders für Trips fernab der Zivilisation ist man auf einen Stauraum für viel Gepäck angewiesen.

Vor dem Kauf eines Rucksacks sollte der geplante Einsatz so eng wie möglich eingegrenzt werden. Ob für leichte Wanderungen, lange Trekkingtouren oder Ski- und Klettertouren, für jeden Einsatzbereich gibt es einen optimalen Rucksack. In der Praxis wird man mit einem Rucksack dennoch ein breites Spektrum abdecken können. Durch bestimmte Anpassungsfeatures wie zum Beispiel Volumenverringerung durch Kompressionsgurte oder -erweiterung durch Seitentaschen wird das Einsatzgebiet ausgedehnt. Mit einem Multifunktionsrucksack lässt es sich auch wandern, mit einem Wanderrucksack Rad fahren. Wir geben Ihnen eine Übersicht, was Sie beim Kauf eines Trekkingrucksacks hinsichtlich der Verwendung, Funktionalität und Ausstattung beachten sollten.

Wanderungen


Für leichte, kurze Wanderungen, für den Alltag oder den Radsport eignen sich schlichte, komfortable Rucksäcke mit großer Bewegungsfreiheit am besten. Ein Volumen bis maximal 30 Liter, Körperkontaktrücken mit Ventilationskanälen und als Frontlader zu bepacken, das sind typische Eigenschaften dieser Multisportrucksäcke. Durch feuchtigkeitsabsorbierendes Mesh und leicht gepolsterten Körperkontaktrücken liegen sie eng am Rücken an. Durch einen Brust- und leichten Hüftgurt können sie leicht an den Körper herangezogen werden und machen jede Bewegung mit.

Für klassische Wandertouren oder Touren von 1-2 Tagen eignen sich Tourenrucksäcke mit einem Volumen bis ca. 40 Liter. Die modernen Wanderrucksäcke sind absolute Hightech-Wunder und haben mit dem klassischen Stoffrucksack aus Opas Wandertagen nichts mehr gemein. Ein besonderes Augenmerk wurde bei diesen Modellen auf das belüftete Rückensystem gelegt. Bei der gängigsten Methode wird der eigentliche Packsack mittels gebogener Streben vom Rücken weggedrückt und damit eine bessere Luftzufuhr ermöglicht. Um die Verdunstung des Schweißes zu ermöglichen, liegt der Rucksack mit einem reinen Netzstoff am Rücken an.

Als Rucksackformen haben sich der 1-Kammer- bzw. 2-Kammerrucksack bewährt. Ersterer ist mit umlaufendem Reißverschluss versehen und frontal zu beladen. Beim größeren Modell gibt es ein zusätzliches, von außen zugängliches Bodenfach. Hier kann zum Beispiel verschwitzte Wäsche separat aufbewahrt werden. Achten Sie auch auf Befestigungsmöglichkeiten für Stöcke und Trinkflaschen.

Trekkingtouren


Je länger das Reisevorhaben dauern soll, desto größer wird auch das Fassungsvermögen des Reiserucksacks. Ein Trekkingrucksack ist ein großvolumiger Rucksack für lange Touren, bei denen man autark unterwegs ist. Rucksackvolumen und Körpergröße sollten immer in einem gesunden Verhältnis stehen. Dies gilt insbesondere für Trekkingrucksäcke. Eine Faustregel besagt: Unter 170 cm Körpergröße immer die kleineren, über 180 cm Körpergröße immer die größeren der angebotenen Rucksäcke wählen. Wer auf längeren Touren mehr als 15 kg Gewicht transportieren muss, sollte sich für einen Trekkingrucksack entscheiden. Sie verteilen das Gewicht durch ausgefeilte Tragesysteme, die in sich stabil, aber individuell anpassbar sind. Aufwendige Polsterungen zwischen Schultern und Becken runden den Tragekomfort ab.

Das Tragesystem eines Backpacker-Rucksacks hat einen versteiften Rücken, profilierte Streben (meist aus Aluminium) und gepolsterte, feste Gurte. Ein besonders wichtiges Element ist der Hüftgurt. Er verlagert das Rucksackgewicht von den Schultern auf das Becken und macht dadurch ein längeres, ermüdungsfreies Laufen mit größeren Lasten erst möglich. Generell gilt: je stabiler der Hüftgürtel, desto besser ist die Gewichtsverlagerung auf das Becken. Auch die Lastenkontrolle ist wichtig. Tourenrucksäcke müssen sich gut kontrollieren lassen, um auch in schwierigem Gelände sicher gehen zu können. Lastenkontrollriemen und Kompressionsriemen helfen dabei, die Backpacker Rucksäcke nah an den Körper zu bringen, um den Schwerpunkt zu verbessern.

Trekkingrucksäcke sind in der Regel als 2-Kammerrucksack mit Deckel aufgebaut. Als sogenannter Toplader wird er von oben beladen und mit einem Deckel verschlossen. Der Deckel bietet in den meisten Fällen noch ein großzügiges Außenfach, für alles, was schnell zur Hand sein muss. In dem zusätzlichen Innenfach können Ausweis und Geld sicher verstaut werden. Durch einen Zwischenboden im unteren Teil erhält der Rucksack weiteren Stauraum, der zum Verstauen für zusätzliche Kleidung, Schlafsack etc. genutzt werden kann. Seitliche Balg-Außentaschen, die falls nötig für Zusatzvolumen sorgen, eine Trinksystemvorrichtung und weitere Befestigungsmöglichkeiten komplettieren den Reiserucksack.

Trekkingrucksäcke für Damen

Ein Damen-Trekkingrucksack sollte speziell auf die Bedürfnisse der Damenwelt zugeschnitten sein. Spezielle Damenmodelle, sogenannte SL-Modelle, sind für die Anatomie der Frau entwickelt worden. Frauen haben im Vergleich zu Männern meist einen etwas kürzeren Rücken. Das Tragesystem der SL-Modelle ist deshalb etwas kürzer angelegt als bei den Standardrucksäcken. Der Hüftgurt ist den weiblichen Formen angepasst. Der Verlauf der Tragegurte ist so eingestellt, dass ein Scheuern am Hals verhindert wird. Die SL-Modelle der Backpacking Rucksäcke eignen sich auch für Männer mit kurzer Rückenlänge. Das maximale Volumen von 60 Litern ermöglicht auch lange Trekkingtouren.

Alpinrucksäcke


Alpinrucksäcke decken die komplexesten Einsatzgebiete ab: Sportklettern, alpines Bergsteigen, Eisklettern sowie alpiner Wintersport, wie zum Beispiel Skitouren. Diese Rucksackkategorie enthält die unterschiedlichsten Modelle, angepasst an das jeweilige Einsatzgebiet. Eines haben alle Alpinrucksäcke gemeinsam: Sie müssen leicht und dennoch sehr robust sein. Das Fassungsvermögen reicht von ca. 20-45 Liter. An besonders strapazierten Stellen ist ein Abriebschutz angebracht.

Alpinrucksäcke lassen sich in zwei Kategorien einordnen: Kletterrucksäcke und Wintersportrucksäcken. Kletterrucksäcke für alpines und Sportklettern sind in der Regel 1-Kammerrucksäcke und von oben zu bepacken. Das Kletterseil kann direkt unter dem Deckel befestigt werden. Sie haben so gut wie keine äußeren Zusatzfächer oder Materialschlaufen, um sich möglichst wenig an Felsvorsprüngen verfangen zu können.

[b[Wintersportrucksäcke hingegen verfügen über viele technische Details und Befestigungsmöglichkeiten, zum Beispiel für Ski. Viele Steck- und Reißverschlussfächer sorgen für eine umfangreiche Unterteilung und einen gezielten Zugriff. Lawinenschaufeln, -sonden und Erste-Hilfe-Sets können somit bestens verstaut werden. Wintersportrucksäcke sind meist Frontlader mit einem 1-2-Kammersystem.

Lawinenrucksack – Lawinenschutz

Die Idylle von unberührten Hängen und staubendem Pulverschnee kann durch einen Lawinenabgang sehr schnell zum Albtraum werden. Dabei ist der “weiße Tod” durch Tragen eines Lawinenrucksacks vermeidbar. Zum Inhalt eines Lawinenrucksacks gehören unter anderem eine Sonde, eine Schaufel oder auch ein GPS-System. Aber auch ganz normale Wechselbekleidung oder Proviant können transportiert werden.

Der passende Lawinenrucksack sollte vor allem leicht und handlich sein sowie nah am Körper anliegen. Grundsätzlich muss ein solcher Rucksack mit wasserfesten Reißverschlüssen verschließbar sein, die problemlos mit einer Hand geöffnet werden können. Einige Lawinenrucksäcke sind mit einem “Avalanche Airbag-System” ausgerüstet. Zwei gefaltete signalfarbene Ballons sind seitlich in den Skirucksack integriert. Über den Auslösegriff oder per Funksteuerung werden sie blitzschnell aus einer Carbon-Patrone mit Argon-Gas befüllt. Durch das integrierte ABS-System “schwimmt” man auf den Schneemassen. Der Betroffene kann atmen und erstickt nicht unter dem Schnee.


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