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Blutzuckermessgeräte (1 - 24 von 104)

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Display-Merkmale

Auf dem Display werden wichtige Ergebnisse der Messung mit dem Blutzuckermessgerät angezeigt. Besonders komfortabel sind Geräte mit Beleuchtung. Ein Großteil der Displays zeigt Datum und Uhrzeit sowie den Akkustatus standardmäßig an.

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Messdauer
Messdauer

Eine kurze Messdauer ist kennzeichnend für ein komfortabel bedienbares Blutzuckermessgerät. Um das Ergebnis auf dem Display anzuzeigen, beträgt die minimale Messdauer etwa 3 Sekunden.

Messbereich (mg/dl)
Messbereich (mg/dl)

Der Messbereich (mg/dL) gibt an, in welchem Bereich ein Blutzuckermessgerät den Blutzuckerwert analysieren kann. Die Einheit Milligramm pro Deziliter wird hierfür häufig verwendet.

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Erforderliche Blutmenge
Erforderliche Blutmenge

Die erforderliche Blutmenge für die Messung des Blutzuckerwertes ist sehr gering. Das Blut wird auf den Teststreifen aufgetragen. Für die Messung reichen wenige µl, um aussagekräftige Werte zu erhalten.

Funktionen
Funktionen

Blutzuckermessgeräte können mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen ausgestattet sein. Dazu gehören zum Beispiel Abschaltautomatik, Signalton oder Teststreifenauswurf. Ein beleuchteter Einführschacht erleichtert die Bedienung des Gerätes in der Nacht.

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Sie möchten ein neues Blutzuckermessgerät kaufen?

Erfahren Sie in unserem Ratgeber, worauf es beim Kauf eines Blutzuckermessgeräts ankommt.

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Messdauer
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PC
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Messbereich (mg/dl)
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Messbereich (mg/dl)
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Messdauer
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Messdauer
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Display-Merkmale
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Messdauer
5 s
Erforderliche Blutmenge
0.6 µl
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Messdauer
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20 - 600
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Messdauer
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Messdauer
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Display-Merkmale
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Messdauer
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Diabetes hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Mindestens 6 Millionen Deutsche leiden darunter – einige wissen noch nichts von ihrer Erkrankung. Durch eine regelmäßige Kontrolle können Diabetiker ihre Blutzuckerwerte im gesunden Bereich halten: Für den Check eignen sich Blutzuckermessgeräte. 
 
Blutzuckermessgeräte sind kleine Computer, welche die Konzentration des Zuckers (Glukose) im Blut ermitteln. Sie helfen Diabetikern, ihre Blutzuckerwerte zu kontrollieren und gezielt zu therapieren. Dadurch erhalten sie Sicherheit im Alltag. Nachdem der Diabetiker den genauen Wert seines Blutzuckers kennt, kann er entsprechend handeln. 
 
Immer und überall sollte das Blutzuckermessgerät deshalb dabei sein. Das ist problemlos möglich: Inzwischen sind die Messgeräte so klein und handlich, dass sie im Alltag nicht stören. Durch ihre relativ großen Displays werden sie oftmals sogar mit Smartphones verwechselt. 
Wissenswert
Vom Urin zum Blut
 
Die Glukosemessung im Blut begann etwa 1900. Mit Hilfe von Chemikalien, Wärmezufuhr und einer Farbskala konnte ein ungefährer Wert ermittelt werden. Für den alltäglichen Gebrauch war diese Art der Blutzuckermessung noch ungeeignet. 
 
Erst im Jahre 1964 wurde der erste Teststreifen für das Blut entwickelt. Ein neuartiges Ablesegerät bestimmte über einen relativ großen Blutstropfen den Wert in einigen Minuten. 
 
Heute benötigen die Messgeräte nur noch einen sehr kleinen Blutstropfen und auch die Mess-Zeit hat sich verkürzt: Aus Minuten wurden Sekunden. 
Das körpereigene, lebenswichtige Hormon Insulin hilft dabei, die Glukose zu verwerten, die aus der Nahrung ins Blut gelangt. Bei Diabetikern ist dieser Vorgang gestört oder findet nicht statt. Die Folge davon ist: Die Blutzucker-Werte schwanken stark und neigen zu Extremen. Eine Kontrolle ist bei bestimmten Diabetes-Formen daher vorbeugend, bei anderen sogar lebenswichtig. Denn es drohen eine Unter- oder eine Überzuckerung. Auch Menschen ohne Diabetes können ihren Blutzucker kontrollieren, um gesünder zu leben.
 
Damit Sie das richtige Messgerät finden, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen in unserem nachfolgenden Kaufberater zusammengestellt. 
 


Kaufberater

Blutzucker messen sollte einfach, alltagstauglich und komfortabel sein. Dabei kommt es darauf an, welche Funktionen des Geräts gewünscht sind. Aber auch Bedienung, Handlichkeit und Zubehör spielen eine Rolle. Wir informieren Sie in unserem Kaufberater darüber, was die unterschiedlichen Geräte können und welches Modell genau zu Ihren Bedürfnissen passt.  
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Bedenken Sie beim Kauf eines idealen Blutzuckermessgerätes vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Die Handlichkeit entscheidet über das Blutzuckermessgerät.
    Es stehen 2 verschiedene Gerätetypen zur Auswahl. Das Einzelstreifen-Mess-System besitzt eine integrierte Teststreifen-Trommel, beim integrierten Mess-System werden die Teststreifen gesondert mitgeführt. Der praktische Aspekt und der eigene Geschmack spielen dabei eine Rolle.
     
  • Wählen Sie die Funktionen des Modells passend zu Ihren Bedürfnissen.
    Mit der Zeit wurden viele Funktionen für die Messgeräte entwickelt. Das Gerät kann Sie z.B. an eine Messung erinnern, die Messergebnisse ansagen oder sie auf einen Computer übertragen. 
     
  • Das Bundesland bestimmt die Maßeinheit.
    Die meisten Messgeräte unterstützen die beiden Einheiten Millimol pro Liter (mmol/l) oder Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Eine bundesweit einheitliche Festlegung der Maßeinheit gibt es bisher nicht. Daher entscheidet das Bundesland, in dem Sie leben, über die Maßeinheit.
     
  • Besondere Ausstattungsmerkmale des Messgerätes bieten mehr Komfort im Alltag.
    Blutzuckermessgeräte haben unterschiedliche Ausstattungsmerkmale, vom besonders großen Display bis zur Speichermöglichkeit für gemessene Werte.
     


Blutzuckermessgerät-Typen

Das Blutzuckermessgerät und die Blutzuckerteststreifen bilden eine funktionelle Einheit und werden immer zusammen verwendet. 
 
Um den Blutzucker messen zu können, benötigen Sie einen kleinen Blutstropfen aus der Fingerbeere für den Teststreifen. Gewonnen wird er mit einer Stechhilfe. Dies ist ein zusätzliches Gerät, das die Form eines Stiftes hat und deshalb oft Pen genannt wird. Der Pen besitzt eine integrierte Nadel und wird an die Fingerkuppe gelegt. Betätigen Sie die Stechhilfe, schnellt die Nadel heraus und sticht in den Finger. 
 
Der Teststreifen wird in die dazugehörige Einführöffnung am Messgerät gesteckt. Auf dem Teststreifen befinden sich kleine Biosensoren, welche die Glukose im Blut in ein Signal umwandeln. Das Gerät misst elektronisch dieses Signal. Mit Hilfe der Mikroprozessortechnologie im Messgerät errechnet es den genauen Zahlenwert und garantiert die Messgenauigkeit.
Unterschieden wird zwischen 2 unterschiedlichen Blutzuckermessgerät-Typen:
 
Diese beiden Systeme unterscheiden sich vor allem durch die Teststreifen. Je nachdem, ob der Benutzer die Teststreifen extra bei sich führen möchte oder in dem Gerät, entscheidet darüber, welches System infrage kommt. 
 
Einzelstreifen-Mess-Systeme

Wer seinen Blutzucker messen möchte, benötigt zusätzlich zum Blutzuckermessgerät die passenden Blutzuckerteststreifen. Bei einem Einzelstreifen-Mess-System werden diese getrennt in einer Box aufbewahrt. Diese muss der Diabetiker immer zusammen mit dem Blutzuckermessgerät mit sich tragen. Blutzuckermessgeräte mit Einzelstreifen-Mess-System haben dadurch folgende Eigenschaften:
 

  • Kleine Größe
  • Geringes Gewicht
  • Leichte Bedienung
     
Da das Einzelstreifen-Mess-System nur das Gerät beinhaltet, fallen die Größe und das Gewicht sehr gering aus. Es passt dadurch in die Hosen- oder Jackentasche. Die wenigen Bedienelemente ermöglichen eine einfache und leicht verständliche Bedienung.
 
Vor jeder neuen Blutzuckermessung wird ein neuer Testreifen in das Messgerät eingeführt und kann nach dem Messvorgang entsorgt werden.
 
Oftmals sind diese Einzelstreifen-Mess-Systeme auch im Set erhältlich. In einem solchen Set sind die Teststreifen und die Stechhilfe bereits enthalten und zusammen mit dem Gerät in einer kleinen praktischen Tasche verstaut. 
Shopping Tipp
Sind sie eher ungeduldig oder spielt Zeit für Sie eine untergeordnete Rolle?
 
Blutzuckermessgeräte sind mit einer unterschiedlichen Messdauer erhältlich. Diese kann 3 bis 60 s (Sekunden) betragen. Wenn Sie ein schnelles Ergebnis erhalten wollen, können Sie ein Gerät mit der für Sie perfekten Messdauer auswählen.


Integriertes Mess-Systeme
In einem integrierten Mess-System sind die Teststreifen bereits enthalten. In dem Gerät befindet sich ein kleiner Behälter, die so genannte Trommel. Diese enthält mehrere Teststreifen. Die Trommel kann ausgewechselt werden, sobald diese aufgebraucht wurden. 
 
Einige Geräte sammeln die verwendeten Teststreifen im Gerät. Dadurch müssen Sie nicht nach jeder Messung den Teststreifen einzeln entsorgen. Sobald Sie alle Teststreifen verwendet haben, können Sie die Trommel auswechseln. Die Anzahl der Testreifen ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich: Sie kann von 17 bis zu 50 Teststreifen pro Trommel betragen. 
Blutzuckermessgeräte mit integrierten Teststreifen bieten folgende Vorteile:
 
  • 3-in-1-Gerät
    Durch das integrierte System müssen Sie nicht mehr 3 unterschiedliche Utensilien mit sich führen, sondern nur noch 1 Gerät. Bei den meisten Geräten ist die Stechhilfe ebenfalls im Gerät integriert. Dies ermöglicht eine noch einfachere Bedienung. Dadurch verringert sich auch die Gefahr, dass Sie einen Bestandteil vergessen oder verlieren.
     
  • Hygiene
    Ein weiterer Vorteil des integrierten Systems ist die Hygiene. Da die Teststreifen geschützt in der Trommel liegen und nur für eine Messung benutzt werden, ist die Messgenauigkeit garantiert. Die Gefahr verfälschte Messergebnisse zu erhalten, ist dadurch geringer. Diese entstehen vor allem durch die Berührung eines Teststreifens. Bei jeder Berührung bleiben winzige Rückstände vom Finger kleben, die später in die Messung einfließen können.
     
  • Schnelleres Messen
    Ein zusätzlicher Pluspunkt eines solchen Geräts ist die Schnelligkeit. Da die Teststreifen bereits integriert sind, fällt die Vorbereitung des Messvorgangs weg. 
     

Ausstattung

Blutzuckermessgeräte haben eine bestimmte Grundausstattung, die unterschiedlich aussehen kann. 
Diese 3 Ausstattungs-Elemente gibt es:  
 

Display
Blutzuckermessgeräte besitzen je nach Hersteller und Modell unterschiedliche Displaygrößen für jeden Bedarf. 
Die Displays haben verschiedene Merkmale, das heißt, auf dem Display sind unterschiedliche Anzeigen zu sehen. Folgende stehen zur Auswahl:
 
  • Akkustandanzeige
  • Anzeige des letzten Messwertes
  • Anzeige des Tagesdurchschnittswerts
  • Beleuchtung
  • Datumsanzeige
  • Leicht ablesbar
  • Mittelwertanzeige der Blutzuckerwerte
  • Uhrzeit
     

Speicher
Blutzuckermessgeräte speichern die gemessenen Blutzuckerwerte automatisch in einem internen Speicher. Die Geräte besitzen dabei unterschiedliche Speicherkapazitäten. Diese werden jeweils anhand der möglichen Anzahl der gespeicherten Werte angegeben.
Bedenken Sie
Richten Sie das Messgerät vor der Benutzung ein. 
 
Stellen Sie Datum und Uhrzeit richtig ein, bevor Sie das Blutzuckermessgerät verwenden. Denn das Gerät speichert die Blutzuckerwerte nach Datum und Uhrzeit. Für einen besseren Überblick über die Werte ist die zeitliche Einordnung wichtig. 
Blutzuckermessgeräte können je nach Modell ca. 99-2.000 Werte speichern. Ist der Gerätespeicher voll, überschreibt das Gerät den jeweils ältesten Wert mit der neuesten Messung. Die Messwerte können auf den meisten Messgeräten aber auch über einen Menüpunkt gelöscht werden.
 
Energieversorgung
Messgeräte können über Batterien oder einen Akku mit Strom versorgt werden. Batterien müssen ausgewechselt werden, sobald sie leer sind. Akkus können Sie wieder aufladen. Folgende Varianten gibt es:
 
  • Knopfzellen
    Für die meisten Messgeräte benötigen Sie 3-Volt-Lithium-Batterien vom Typ CR2032, die auch als Knopfzellen bezeichnet werden. Es werden entweder 1 oder 2 Batterien benötigt. Die Batteriebetriebsdauer kann je nach Gerät 1.000 bis 3.000 Messungen betragen, worin ihr Vorteil liegt. Allerdings sind Batterien nicht wieder aufladbar. Sie müssen entsorgt werden, sobald sie leer sind. 
     
  • Batterien
    Einige Geräte verwenden 2 1,5 V AAA Alkaline Batterien. Diese reichen für ca. 1.000 Blutzuckermessungen. Sind diese Batterien leer, müssen Sie sie ersetzen. 
     
  • Akku
    Hierbei werden Lithiumpolymer-Akkus verwendet. Die Voltzahl der Akkus kann bei einigen Geräten variieren, sie kann von 3,4 bis 4,2 V reichen. In der Regel hat der Akku eine geringe Betriebsdauer von 1 bis 2 Wochen. Allerdings können Sie Akkus mit Strom wieder aufladen, entweder über einen USB-Anschluss an einem Computer, ein Akkuladegerät oder über einen Adapter an einer Steckdose.
Wissenswert

Durchschnittlich muss ein Diabetiker pro Tag 3-mal seinen Blutzucker messen. Auf das Jahr gerechnet mit 365 Tagen sind das 1.095 Messungen.

Weitere Informationen über die Anzahl der Blutzucker-Messungen erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage Wie oft muss der Blutzucker gemessen werden? 


Funktionen

Blutzuckermessgeräte werden ständig weiterentwickelt, um Diabetiker im Alltag optimal zu unterstützen. Eine bessere und vor allem leichtere Handhabung ist dabei das Ziel. Sonderfunktionen wie ein Alarm, der an das Messen des Blutzuckers erinnert, oder ein beleuchteter Einführschacht für die Teststreifen erhöhen den Komfort bei der Bedienung.
Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:
 

Abschaltautomatik
Im Alltag kann es hin und wieder passieren, dass Sie das Abschalten des Geräts vergessen. Eine Abschaltautomatik verhindert, dass sich die Batterie oder der Akku auf diese Weise entleert. Wenn das Gerät eine Zeit lang nicht benutzt wird, schaltet es sich automatisch ab. Dieser Zeitraum beträgt je nach Hersteller zwischen 1 bis 2 min.
 
Alarm
Einige Blutzuckermessgeräte sind mit einem Alarm ausgestattet, der den Diabetiker an das Messen des Blutzuckers erinnern soll. Die Alarmeinstellung kann sich je nach Hersteller unterscheiden. Es gibt Geräte, die bis zu 5 verschiedene Alarme am Tag speichern können. Andere Modelle besitzen einen Alarm, der an das Messen nach einer Mahlzeit erinnert. Bei den meisten Geräten ist das Symbol einer kleinen Uhr auf dem Display zu sehen, sobald der Alarm aktiviert wurde.
Die meisten Blutzuckermessgeräte schalten sich automatisch ein, wenn ein Alarm eingestellt wurde. Das heißt, das Gerät muss nicht eingeschaltet sein, wenn ein Alarm gestellt ist. 
 
Automatische Codierung
Es gibt viele Hersteller von Blutzuckerteststreifen. Das Blutzuckermessgerät muss jeden neuen Teststreifen einlesen, da sonst eine Messgenauigkeit nicht mehr garantiert ist. Die neuen Teststreifen aus einer neuen Box müssen daher zuerst codiert werden. Das heißt, es muss entweder ein kleiner Codestreifen in das Gerät gesteckt oder die Codenummer auf dem Gerät mit derjenigen auf der Teststreifen-Box abgeglichen werden. 
Viele moderne Blutzuckermessgeräte bieten die Funktion einer automatischen Codierung. Dabei codiert das Gerät die Teststreifen, was Messfehler verhindert und die Bedienung erleichtert.
 
Beleuchteter Einführschacht
Bei Dunkelheit ist es schwer, die Einführöffnung für den Teststreifen am Blutzuckermessgerät zu finden. Damit dies kein Problem mehr darstellt, sind einige Geräte mit einem beleuchteten Einführschacht ausgestattet. Wird das Gerät eingeschaltet, schaltet sich automatisch auch das Licht für die Einführöffnung ein und der Teststreifen kann ganz einfach eingesteckt werden.'
 
Integrierte Stechhilfe
Zur Messung des Blutzuckers wird eine Stechhilfe benötigt. Durch einen kleinen Pikser kann das Blut austreten. Die Stechhilfe ist entweder separat erhältlich oder in das Messgerät integriert.  Sie lässt sich über einen Schieber aufziehen und mit einem Knopf auslösen. Die einzelnen Lanzetten bzw. Nadeln befinden sich in einer kleinen Trommel, wo sie auch nach Verwendung gesammelt werden. Sind alle Lanzetten benutzt, kann die Trommel ausgewechselt werden. In den Trommeln befinden sich meist 5 - 6 Lanzetten.
Andere Blutzuckermessgeräte besitzen eine 1-Klick-Stechhilfe, bei der Sie nur noch den Auslöser drücken müssen. 
 
Keton-Messung
Um eine Ketoazidose (Stoffwechselentgleisung durch Insulinmangel) zu erkennen, können einige Blutzuckermessgeräte eine Keton-Messung durchführen. Bei Verdacht auf zu viele Ketonkörper im Blut verschafft diese Messung Klarheit. Die Messung wird dabei wie die Blutzuckermessung mit Hilfe eines speziellen Teststreifens durchgeführt. 

Ab wann die Keton-Werte im Blut zu hoch sind, erfahren Sie in der folgenden Tabelle:
 

Normal 0,0 – 0,5 mmol/l
Leicht erhöht 0,6 – 1,9 mmol/l
Hoch 1,1, - 3,0 mmol/l
Achtung!
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihr Keton-Wert zu hoch ist! 
 
Bereits bei einem leicht erhöhten Wert, sollten Sie die notwendigen Gegenmaßnahmen mit Ihrem Arzt besprechen.  


Datenübertragung
Ein langfristiger Überblick über die Blutzuckermesswerte ist empfehlenswert. Manche Diabetiker führen dafür eigens ein Tagebuch. Eine Alternative sind Blutzuckermessgeräte, die die Werte speichern. Viele davon sind außerdem kompatibel zu externen Geräten. Das heißt, sie können automatisch eine bestimmte Anzahl von Messwerten speichern und an externe Geräte übertragen. Die Messwerte können so einfach gemeinsam mit dem Arzt ausgewertet werden. 
Für die Datenübertragung gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten
 
  • USB-Schnittstelle
    Das Gerät kann über ein USB-Kabel oder einen USB-Stecker am Gerät an einen PC angeschlossen werden. Die Daten werden so vom Messgerät auf den PC übertragen. 
     
  • Kabellos über Bluetooth
    Dazu muss sich das Messgerät zuerst mit dem externen Gerät verbinden, welches ebenfalls Bluetooth benötigt. Die Werte können Sie anschließend versenden. 
     
  • Infrarot
    Funktioniert ähnlich wie Bluetooth, nur über Infrarotlicht. Die beiden Geräte müssen für eine Datenübertragung in direktem Sichtkontakt stehen. 
Shopping Tipp

Blutzuckermessgeräte können über einen USB-Anschluss, Bluetooth, aber auch über beide Übertragungsmöglichkeiten verfügen. Einige Blutzuckermessgeräte können ebenfalls mit Insulinpumpen über Bluetooth kommunizieren. Die Insulinpumpe wird dann über das Blutzuckermessgerät ferngesteuert, ohne dass die Pumpe selbst betätigt werden muss. Diese Blutzuckermessgeräte werden aber nur zusammen mit der passenden Insulinpumpe verkauft und funktionieren auch nur mit dieser.


Mahlzeitenmarkierfunktion

Um einen besseren Überblick über die Messergebnisse zu erhalten, sind manche Blutzuckermessgeräte mit einer Mahlzeitenmarkierfunktion ausgestattet. Mit diesem Marker kann der Glukosewert zeitlich vor oder nach dem Essen eingeordnet bzw. mit einem Symbol markiert werden. Blutzuckerwerte vor der Mahlzeit werden bei den meisten Geräten mit einem vollen runden Apfel markiert und Werte nach der Mahlzeit mit dem Kerngehäuse eines Apfels bzw. dem Apfelrest. Diese Markierungsmöglichkeit kann vor allem starke Schwankungen der Messwerte aufdecken.  
 


Signalton
Für sehbehinderte Menschen oder bei Dunkelheit ist ein Signalton sinnvoll. Je nach Hersteller kann ein Signalton in folgenden Situationen ertönen: 
 
  • Der Teststreifen wird in das Gerät eingeführt.
  • Der Teststreifen hat Blut aufgenommen.
  • Die Blutmenge reicht nicht aus (dann erklingen 2 Signaltöne).
  • Das Messergebnis erscheint auf dem Display.
  • Der Teststreifen wurde herausgezogen (hier können auch 2 Signaltöne zu hören sein).
  • Es liegt eine Fehlfunktion vor.
  • Die Batterie oder der Akku sind fast leer.
     
Ist der Signalton aktiviert, ist eine Glocke auf dem Display zu sehen. Der Signalton kann auch ausgeschaltet werden. In diesem Fall sollte keine Glocke auf dem Display abgebildet sein.
 

Sprachfunktion
Einige Blutzuckermessgeräte besitzen eine zuschaltbare Sprachfunktion. Diese sagt die Messwerte und Anweisungen an, was besonders für Sehbehinderte sehr hilfreich sein kann. Das Gerät besitzt einen kleinen Lautsprecher auf der Vorderseite. Die Laustärke wird über die Tasten des Messgeräts angepasst. Ein kleines Lautsprechersymbol auf dem Display des Messgeräts zeigt an, ob die Sprachfunktion aktiviert ist. 
 
Tagebuch
Für mehr Kontrolle über die Blutzuckermesswerte und für ihre Auswertung ist ein Blutzuckertagebuch sinnvoll. Einige Messgeräte, die kompatibel mit PCs sind, besitzen ebenfalls die Funktion des integrierten Tagebuchs. Das Messgerät speichert die Blutzuckerwerte und wertet diese aus. Das Ergebnis wird in einer Tabelle oder in einem Diagramm dargestellt. Der Diabetiker spart sich somit Einträge per Hand und kann die Werte auch seinem Arzt zur Verfügung stellen.
 
Teststreifenauswurf
Die Funktion des Teststreifenauswurfs ermöglicht eine praktische und einfache Entfernung des Teststreifens. Nach der Blutzuckermessung muss der Teststreifen nicht abgezogen werden. Er wird durch eine Taste oder einen Schieber am Messgerät aus dem Einführungsschacht herausgedrückt. Ganz ohne Berührung kann der Teststreifen somit entsorgt werden.  
 

Messbereich

Der Blutzuckerwert wird mit Hilfe von 2 verschiedenen Maßeinheiten gemessen und angegeben:
 
  • Millimol pro Liter (mmol/l)
    Diese Maßeinheit zeigt die Anzahl der Glukoseteilchen im Blut an, also Moleküle pro Volumen. 
     
  • Milligramm pro Deziliter (mg/dl)
    Bei dieser Einheit wird das Gewicht der Glukoseteilchen pro Volumen berechnet.
     

Einige Blutzuckermessgeräte werden mit nur 1 Maßeinheit angeboten. Bei vielen Geräten besteht die Möglichkeit, zwischen 2 Einheiten zu wählen und bei Bedarf zu wechseln. In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Messbereiche:
 

Messbereiche mmol/l Messbereiche mg/dl
0,6 bis 33,3 20 bis 500
1,1 bis 27,8 10 bis 600
1,1 bis 33,3 20 bis 600
1,1 bis 35,0 20 bis 630


 

Milligramm pro Deziliter (mg/dl) ist die ältere Messeinheit, Millimol pro Liter (mmol/l) die moderne. In Deutschland werden beide Einheiten verwendet. 
 

Zur Information über die beiden Messwerte und deren Umrechnung finden Sie in der folgenden Tabelle eine Gegenüberstellung:
 

Mg/dl in mmol/l Mmol/l in mg/dl
40 ~ 2,2 2 ~ 36
50 ~ 2,8 3 ~ 54
60 ~ 3,3 4 ~ 75
70 ~ 3,9 5 ~ 90
80 ~ 4,4 6 ~ 108
90 ~ 5,0 7 ~ 126
100 ~ 5,6 8 ~ 144
120 ~ 6,7 9 ~ 162
140 ~ 7,8 10 ~ 180
160 ~ 8,9 11 ~ 198
180 ~ 10,0 12 ~ 218
200 ~ 11,1 13 ~ 234
220 ~ 12,2 14 ~ 252
240 ~ 13,3 15 ~ 273
260 ~ 14,4  16 ~ 288
280 ~ 15,5 17 ~ 306
300 ~ 16,7 18 ~ 324
350 ~ 19,4  19 ~ 342
400 ~ 22,2 20 ~ 364
450 ~ 25,0 25 ~ 450
 

Zubehör

Das Blutzuckermessgerät muss im Alltag überall dabei sein. Klein und handlich sind die meisten Geräte, aber Mess-System und Zubehör machen den Unterschied. Manche Menschen bevorzugen es, wenn alles beieinander und in einem Gerät ist. Andere wiederum möchten gerne nur ein sehr kleines Gerät bei sich tragen. 
 
Einige Blutzuckermessgeräte werden bereits mit Zubehör oder in einem Set geliefert, doch reichen die Teststreifen meist nur für ein paar Tage. Andere Messgeräte werden ohne Zubehör geliefert. 
Es gibt folgendes Zubehör für Blutzuckermessgeräte:
 

Teststreifen
Um den Glukosegehalt im Blut messen zu können, werden Teststreifen benötigt. Bei jeder Messung muss ein neuer Teststreifen verwendet werden, daher ist es empfehlenswert, eine größere Menge Teststreifen bei sich zu tragen. Die Teststreifen können je nach Hersteller eine andere Form haben, jedoch ist die Funktion immer die gleiche. Sie werden oftmals in einer Box mit 50 oder 100 Stück angeboten oder einzeln verpackt. 
Beim Kauf sollten Sie auf 2 Kriterien achten: 
 
  • Kompatibilität
    Nicht alle Teststreifen können in jedem Gerät verwendet werden, da die Hersteller unterschiedliche Teststreifen herstellen. Ein Code dient zur Erkennung des jeweiligen Teststreifen-Typs und das Gerät muss diesen zuerst lesen bzw. der Nutzer ihn eingeben. Einige Teststreifen besitzen die automatische Codierung (der Code ist dabei auf dem Teststreifen gespeichert). Die sogenannte Codierung findet dabei automatisch statt, wobei das Gerät ebenfalls mit der Funktion der automatischen Codierung ausgestattet sein muss. Wenn Sie ein Gerät mit integrierten Teststreifen besitzen, müssen Sie auf die Teststreifen-Trommeln zum Nachkaufen achten. Einige Messgeräte nehmen nur Trommeln vom gleichen Hersteller an. 
     
  • Blutmenge
    Damit das Blutzuckermessgerät den Zuckergehalt im Blut messen kann, ist ein kleiner Blutstropfen nötig. Die benötigte Blutmenge hängt vom Teststreifen ab. Diese sollte wiederum der vom Gerät benötigten Menge entsprechen. Die meisten Geräte verwenden für die Messung 5 bis 7 Mikroliter (µl).
     

Stechhilfe
Mit einer Stechhilfe stechen Sie in die Fingerbeere, um einen Blutstropfen für die Messung des Blutzuckerwertes zu erhalten. Sie reduziert den Schmerz beim Einstich in die Fingerkuppe.  
 
Stechhilfen sind mit einer kleinen Nadel bzw. einer Lanzette ausgestattet. Diese befindet sich versteckt im Gerät und kann durch eine kleine Öffnung austreten. An diese Öffnung wird die Fingerbeere gedrückt. Durch eine Federmechanik innerhalb der Stechhilfe wird die Lanzette schnell in den Finger gestochen und gleich darauf wieder zurückgezogen, sodass der Stich kaum zu spüren ist. 
 
Bei den meisten Geräten muss vor dem Stechen die Federmechanik aufgezogen werden, das heißt, durch einen Schiebe- oder Drehmechanismus wird die Federung gespannt. Bei vielen Stechhilfen kann zusätzlich die Stechtiefe eingestellt werden, denn wie tief man stechen muss, ist individuell verschieden. Die Nadel kann von sehr kurz bis sehr lang eingestellt werden.
 
Lanzetten
Lanzetten sind kleine Nadeln, die in die Stechhilfe eingesetzt werden. Diese besitzen einen Kunststoffgriff bzw. ein Gehäuse am unteren Ende, um sie gut in die Stechhilfe einsetzen zu können. Auf der Edelstahl-Nadelspitze ist eine Kunststoffkappe als Schutz angebracht. Sobald die Lanzette in der Stechhilfe angebracht wurde, kann die Kappe entfernt werden. 
Tipp
Um eine einwandfreie Hygiene zu gewährleisten, ist es empfehlenswert, die Lanzette nach jedem Gebrauch zu wechseln. Spätestens sollte sie nach 1 halben Jahr ausgetauscht werden, da sie sich mit jedem Mal etwas mehr abnutzt.  
 
Schmerzt der Finger nach der Blutentnahme oder werden mehrere Anläufe für den Einstich gebraucht, sollte sie bereits vorher  gewechselt werden. 

Für die meisten Stechhilfen gibt es vom gleichen Hersteller auch die passenden Lanzetten. Nicht jede Lanzette passt zu jeder Stechhilfe. Daher empfiehlt es sich, die Lanzetten vom gleichen Hersteller zu kaufen. 

Achtung!
Mehrere Personen sollten nicht dieselbe Lanzette nutzen. 
 
Verwendet eine andere Person Ihre Stechhilfe, so sollten Sie unbedingt eine neue Lanzette einsetzen. Über das Blut können Krankheiten übertragen werden.  

Möchten Sie mehr über Lanzetten erfahren, dann informieren Sie sich in unseren Ratgeber über  Lanzetten. Eine noch bessere Orientierung beim Kauf von Lanzetten erhalten Sie durch die Kundenbewertungen auf unserem Portal. 


Taschen
Wenn Sie kein integriertes Mess-System oder eine integrierte Stechhilfe besitzen, müssen Sie insgesamt 5 - 7 Utensilien bei sich tragen:
 
  • Blutzuckermessgerät
  • Teststreifen
  • Stechhilfe
  • Lanzetten
  • Tupfer oder Taschentuch
  • Diabetikertagebuch
  • Stift
     

Damit Sie immer alle Bestandteile für die Blutzuckermessung griffbereit haben, ist eine Tasche empfehlenswert. In den darin enthaltenen Schlaufen und Taschen können Sie alle Utensilien verstauen. Der Vorteil: Sie können nichts vergessen oder verlieren. 
 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Blutzuckermessgeräten wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Blutzuckermessgeräten.


Alternative

Wer kein Blutzuckermessgerät verwenden möchte oder Alternativen dazu sucht, für den bieten sich 2 Möglichkeiten an:
 
  • Urinzuckermessung
    Der Zucker im Blut kann auch über den Urin gemessen werden. Dieser lässt sich allerdings nur nachmessen, wenn der Blutzucker zu hoch ist. Denn überschüssiger Zucker wird über die Nieren ausgeschieden. Für diese Messung werden Urinteststreifen und ein Auffangbecher benötigt. Die Teststreifen werden in den gesammelten Urin eingetaucht und das Ergebnis anschließend mit Hilfe einer mitgelieferten Farbskala bestimmt. Wer nicht den genauen Zuckerwert braucht und auch nicht so häufig Zucker messen muss, für denjenigen eignet sich dieser Art des Zuckermessens. Bevor Sie diese Art der Messung anwenden, sollten Sie mit dem zuständigen Arzt sprechen. 
Tipp

Bei dieser Messung ist der Zeitpunkt sehr wichtig. Für die Glukosemessung sollten Sie Urin verwenden, der nicht so lange in der Blase war. Zuckerwerte beispielsweise bei Morgenurin können verfälscht sein, da sich der Urin über die gesamte Nacht gesammelt hat und der Zuckerwert deshalb höher ist. Häufig wird eine Stunde nach dem ersten Toilettengang erneut Wasser gelassen, um diesen Urin für den Test zu verwenden.

  • CGM-System
    Das CGM-System führt eine kontinuierliche Glukosemessung durch. Der Glukosegehalt wird nicht im Blut gemessen, sondern in der Gewebeflüssigkeit des Unterhautfettgewebes. Dazu wird wie bei einer Insulinpumpe die Nadel, hier ein kleiner Sensor, über eine Setzhilfe in die Haut des Oberarms oder des Bauchs gesetzt. Ein spezielles Empfangsgerät erhält die Ergebnisse über Funk, speichert diese und wertet sie aus. Die Ergebnisse können dann ebenfalls wie bei manchen Blutzuckermessgeräten per Bluetooth auf einen PC übertragen werden. Der Sensor für die Glukosemessung kann bis zu 7 Tage in der Haut bleiben und wird erst dann ausgewechselt. Dadurch kann 24 Stunden lang ganz automatisch eine Glukosemessung alle 5 bis 10 min durchgeführt werden. 
    Diese Art der Zuckermessung ermöglicht ein sehr umfangreiches Gesamtbild der Zuckerwerte im Verlauf des Tages und der Nacht. Außerdem verfügen die Empfangsgeräte über unterschiedliche Alarmfunktionen, die besonders bei großen Schwankungen des Glukosegehaltes empfehlenswert sind. Die CGM-Systeme müssen jedoch extra bei der Krankenkasse beantragt werden und sind nur sinnvoll, wenn alle anderen Diabetestherapien ohne Erfolg bleiben. 
Recherche Tipp
Wenn Sie ein CGM-System beantragen möchten, können Sie den Leitfaden der Deutschen Diabetes Hilfe durchlesen.

Anschaffung

In unserem Kaufberater finden Sie umfassende Informationen zu Blutzuckermessgeräten und Ihren verschiedenen Funktionen. Auf unserem Portal finden Sie ein umfangreiches Angebot an Messgeräten. Sollten Sie bemerken, dass Ihnen das Gerät bei Lieferempfang doch nicht gefällt oder für Sie eine nicht gerechte Handhabung besitzt, können Sie es ganz bequem wieder zurücksenden. 
 

Bedarf

Ein Blutzuckermessgerät ist ein kleiner Mikrocomputer, der mit Hilfe von Blutzuckermess-Streifen den Zuckergehalt im Blut ermitteln kann. Verwendet wird es vor allem für eine bessere Kontrolle des Glukosegehalts im Blut. Dies ist besonders für Diabetiker wichtig, da ihr Körper entweder überhaupt keinen Zucker abbauen kann oder nur noch teilweise. Um zu verhindern, dass sie eine Über- oder Unterzuckerung erleiden, müssen sie mehrmals täglich ihren Blutzucker messen.

Möchten Sie mehr über das Blutzuckermessgerät oder Diabetes erfahren, dann schauen Sie bei Wissen Kompakt vorbei und informieren Sie sich.

Diabetes

Bei Diabetes mellitus (umgangssprachlich auch als Zuckerkrankheit bezeichnet) handelt es sich um verschiedene Stoffwechselerkrankungen, die die einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge haben. 
Diabetes kann in 3 verschiedenen Formen auftreten:
 
  • Diabetes Typ 1 
    Die Bauchspeicheldrüse des Diabetikers kann kein Insulin herstellen. Das körpereigene Immunsystem greift die insulinproduzierenden Beta-Zellen an. Diabetiker dieses Typs müssen ihren Blutzuckerwert mehrmals täglich messen und bei Bedarf Insulin spritzen.
     
  • Diabetes Typ 2
    Das im Körper produzierte Insulin kann nicht mehr richtig wirken. Dieser Diabetes Typ entsteht in einem Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Eine regelmäßige Messung bietet sich auch hier an, besonders bei der Einnahme neuer Medikamente oder starken Schwankungen der Werte.
     
  • Schwangerschafts-Diabetes
    Dieser Diabetes Typ tritt bei einigen Frauen während der Schwangerschaft auf – er wird auch als Gestationsdiabetes bezeichnet. Der Körper kann dabei nicht mehr genügend Insulin produzieren, weshalb der Blutzucker ansteigt. Der Schwangerschaftsdiabetes verschwindet jedoch meist nach der Geburt des Kindes.
     
Grundsätzlich kann jeder an Diabetes an erkranken. In Deutschland ist vor allem Diabetes Typ 2 verbreitet. Von rund 10 % der Diabetiker in Deutschland sind 95 % an Diabetes Typ 2 erkrankt. Folgende Risikofaktoren können die Entwicklung von Diabetes Typ 2 auslösen:
 
  • Erbliche Veranlagung
  • Bluthochdruck
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Schlafstörungen
  • Seelische Belastungen (wie beispielsweise Stress oder Trauer)
     
Der Auslöser für Diabetes Typ 1 hingegen ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Die Rolle der erblichen Veranlagung wird derzeit noch erforscht. Eine Ursache können vorausgegangene Viruserkrankungen sein, welche das Immunsystem stören. Dadurch wird es zur Autoimmun-Erkrankung. Das eigene Immunsystem greift Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse an, welche wiederum Insulin produzieren. Insulin wird benötigt, um Glukose im Blut aufnehmen zu können. 
 
Weitere Auslöser können auch das Leaky-Gut-Syndrom sein. Menschen mit diesem Syndrom haben eine durchlässige Darmwand. Teilchen aus dem Darm können durch die Darmwand in das Blut gelangen und dort die Bildung von Antikörpern auslösen, die wiederum Beta-Zellen angreifen können. Auch der zu frühe Kontakt von Babys mit Kuhmilch und glutenhaltigem Getreide (wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel) kann eine Erkrankung an Diabetes Typ 1 begünstigen.  
Recherche Tipp

Weitere Informationen über die Ursachen und Formen von Diabetes erhalten Sie im auf der Website des Diabetes Ratgebers der Apotheken Umschau. 

Einheit

Mit Hilfe einer Formel können die Werte von Millimol pro Liter in Milligramm pro Deziliter und umgekehrt ausgerechnet werden:
 
Mg/dl = 18,0182 x mmol/l
Mmol/l = 0,0555 x mmol/l
 
Diese Formel ermittelt einen sehr genauen Blutzuckerwert bis zur 4. Stelle hinter dem Komma. 
Es gibt auch eine einfachere Formel, die die Werte nicht exakt bis zur 4. Stelle bestimmt, aber für einen Überblick über die Werte genügt: 
 
Mg/dl = 18 x mmol/l
Mmol/l = mg/dl : 18
 

Funktion

Das Blutzuckermessgerät ist ein Mikrocomputer. Für eine Blutzuckermessung benötigt er einen Teststreifen, der in eine dafür bestimmte Öffnung eingeführt wird. Auf diesen Teststreifen wird eine kleine Menge Blut gegeben. Durch eine Kapillare wird das Blut in eine kleine Reaktionskammer auf dem Testreifen gesogen, dort findet eine chemische Reaktion statt. Außerdem enthält der Streifen Elektroden, die unter Spannung stehen. 
 
Das Blut wird über eine Kapillare in die Reaktionskammer des Teststreifens gesogen. Die Glukose im Blut reagiert dort mit den Enzymen und dem Sauerstoff in der Luft. Dadurch setzt sie Wasserstoff frei und wird zu Gluconolacton. Der Wasserstoff wandelt sich dann wiederum zusammen mit Sauerstoff zu Wasserstoffperoxid um. Daraufhin kommen Platinelektroden zum Einsatz. Bei 600 mV (Millivolt) lösen sich vom Wasserstoffperoxid Elektronen ab. Sogenannte Mediatoren übertragen die Elektronen auf eine Kathode (eine negativ geladene Elektrode). Der dadurch entstandene Stromfluss wird wiederum gemessen und der Messwert dann rechnerisch interpretiert. Das Display zeigt dem Diabetiker anschließend seinen Blutzuckerwert an. 

Weitere Informationen zu der Funktion eines Blutzuckermessgeräts finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Blutzuckermessgerät-Typen

Um den Blutzucker zu messen, werden folgende Elemente benötigt:
 
  • Blutzuckermessgerät
  • Teststreifen
  • Stechhilfe
  • Lanzetten
  • Tupfer oder Taschentuch
     
So messen Sie sicher und korrekt Ihren Blutzucker: 
 
  1. Waschen Sie sich die Hände.
  2. Nehmen Sie die Stechhilfe zur Hand und setzen Sie eine neue Lanzette ein. Wenn sich bereits eine neue Lanzette in der Stechhilfe befindet, müssen Sie diese nicht noch einmal wechseln. 
  3. Stellen Sie die Stechtiefe ein und ziehen Sie das Gerät auf.
  4. Schalten Sie das Blutzuckermessgerät ein und nehmen Sie sich einen neuen Teststreifen aus der Teststreifenbox. Schieben Sie den Teststreifen in die dafür bestimmte Öffnung an dem Blutzuckermessgerät. 
  5. Stechen Sie sich mit Hilfe der Stechhilfe seitlich in die Fingerkuppe, wofür Sie den Auslöser betätigen. Für die Messung benötigen Sie nur eine geringe Menge an Blut, daher sollte der Tropfen nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Bei den meisten Geräten werden zwischen 5 bis 7 Mikroliter (µl) benötigt. 
  6. Halten Sie den Finger mit dem austretenden Blut an den Teststreifen und warten Sie, bis das Blut in das Testfeld gesogen wird. 
  7. Halten Sie den Tupfer oder das saubere Taschentuch an den Finger mit dem Einstich und drücken Sie fest darauf, bis kein Blut mehr austritt. 
  8. Warten Sie, bis das Testergebnis auf dem Display des Geräts erscheint. Die Messdauer ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und kann zwischen 3 bis 60 s (Sekunden) betragen. Ist das Testergebnis ermittelt, können Sie es speichern oder in Ihrem Diabetikertagebuch mit Datum und Uhrzeit notieren.
     
Sie haben den Eindruck, Ihr Blutzuckermessgerät funktioniert nicht richtig? Dann können Sie entweder zu Ihrem Arzt gehen und mit ihm einen Vergleichstest machen oder Sie können das Messgerät mit Hilfe einer Kontroll-Lösung testen. Diese Kontroll-Lösung müssen Sie extra kaufen, sie ist nicht im Lieferumfang des Blutzuckermessgeräts enthalten. Sie enthält eine genormte Menge Glukose. 
Für die Überprüfung Ihres Gerätes folgen Sie diesen Schritten:
 
  1. Schalten Sie das Messgerät ein und schieben Sie den Teststreifen in die dafür vorgesehene Öffnung. Bei einigen Geräten genügt es bereits, den Teststreifen in das Gerät einführen, um das Gerät einzuschalten. 
  2. Schwenken Sie vorsichtig die kleine Flasche der Kontroll-Lösung, um diese zu vermischen. Drehen Sie die Kappe der Flasche ab und reinigen Sie die Spitze mit einem sauberen Taschentuch, um Reste der Kontroll-Lösung zu entfernen. 
  3. Nehmen Sie einen Teller oder eine andere saubere Oberfläche und geben Sie einen kleinen Tropfen der Kontroll-Lösung darauf. 
  4. Halten Sie den Teststreifen des Blutzuckermessgeräts an den kleinen Tropfen, bis etwas von der Lösung in das Testfeld eingesogen wird. 
  5. Warten Sie, bis das Testergebnis auf dem Display des Messgerätes erscheint und vergleichen Sie dieses mit dem angegebenen Zielbereich auf der Teststreifendose. Testergebnis und Zielbereich sollten übereinstimmen. 
     
Stimmt das Testergebnis nach dieser Messung nicht mit dem Zielbereich überein, sollten Sie den Test sicherheitshalber wiederholen. Ist danach keine Veränderung eingetreten und der Testwert liegt wieder nicht in dem Zielbereich, ist Ihr Messgerät womöglich defekt. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Hersteller oder den Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben. 
 

Preis

Die meisten Messgeräte liegen im günstigeren bis mittleren Preissegment. Die Preisspanne reicht von rund 3 € bis rund 80 €. 
Shopping Tipp

Wählen Sie zuerst die Teststreifen und entscheiden Sie sich dann für das Messgerät. Die meisten Blutzuckermessgeräte haben einen geringen Preis, da die Hersteller den Gewinn vor allem über die Teststreifen erzielen. Diese können unter Umständen sehr teuer sein. Um Kosten zu sparen, ist es daher empfehlenswert, das Blutzuckermessgerät nach den dafür benötigten Teststreifen auszuwählen. 

Teststreifen und Lanzetten gibt es in Vorratspackungen mit einer unterschiedlichen Anzahl. Die Preise können je nach Hersteller sehr unterschiedlich ausfallen. Dabei ist zu beachten, dass manche Blutzuckermessgeräte nur mit den Teststreifen des gleichen Herstellers funktionieren. Das gleiche gilt für die Lanzetten.  
Teststreifen sind in folgenden Stückzahlen und Preisspannen erhältlich:
 
  • 10 Stück: 9 bis 28 €.
  • 50 Stück: 14 bis 50 €.
  • 100 Stück: 40 bis 55 €.

Lanzetten gibt es in unterschiedlichen Stückzahlen und Preisklassen:
 
  • 25 Stück: 3 € bis 4,50 €.
  • 50 Stück: 4 € bis 28 € 
  • 100 Stück: 3 € bis 42 €.

Wenn Sie mehr über diese beiden Zubehörteile wissen möchten, dann lesen Sie doch unsere Ratgeber zu Blutzuckermess-Streifen oder Lanzetten

Qualität

Die ISO-Norm 15197:2013, welche ab Mai 2016 verbindlich für jedes Blutzuckermessgerät ist, bietet eine Orientierungshilfe bei der Wahl eines qualitativ hochwertigen Modells. Die Norm gewährleistet, dass die Geräte präzise messen und einfach zu handhaben sind. Die Werte dürfen ab 5,6 mmol/l (100 mg/dl) noch 15 % von den Laborwerten abweichen. 
 
Geräte mit CE-Kennzeichnung entsprechen dieser Norm. Die Buchstaben CE stehen für Conformité Européene, übersetzt Europäische Gemeinschaft. Sie gewährleisten, dass das Produkt den festgesetzten Sicherheitsanforderungen der jeweiligen Produktkategorie entspricht. Geräte mit der CE-Kennzeichnung entsprechen der ISO-Norm 15197:2013. 
 

Tiere

Für ein Tier wird ein spezielles Blutzuckermessgerät benötigt, da sich das Blut von Menschen und Tieren unterscheidet bzw. ist der Glukoseanteil im Blut unterschiedlich. Bei einem Menschen beträgt er 42 % in den roten Blutkörperchen und 58 % im Blutplasma, während er z.B. bei einer Katze bei 7 % in den roten Blutkörperchen und 93 % im Blutplasma liegt. Deshalb werden die Blutzuckermessgeräte auch unterschiedlich kalibriert. Wird das Messgerät eines Menschen für ein Tier verwendet, sind die Messergebnisse daher nicht aussagekräftig. 
 

Verwendung

Die Anzahl der Blutzuckermessungen am Tag hängt vom Diabetes Typ ab. Menschen mit Diabetes Typ 1 müssen sehr oft ihren Blutzucker messen, um ihre Ernährung und die Insulin-Zufuhr anzupassen. Im Allgemeinen sollte mindestens 4-mal am Tag gemessen werden. Meist sind die Messungen aber häufiger notwendig, je nachdem, wie der Tagesablauf aussieht. Wird Sport betrieben, sollte davor und danach eine Kontrolle der Glukosewerte durchgeführt werden, aber auch beispielsweise vor dem Autofahren. Da die Gefahr einer Über- oder Unterzuckerung zu hoch ist. 
Achtung!
Über eine optimale Behandlung, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt absprechen!
 
Diese Angaben sind nur Anhaltspunkte. Eine Behandlung wird individuell angepasst, diese sollten Sie mit Ihren Arzt besprechen.
Ein Diabetiker des Typs 2 muss seinen Blutzuckerwert in der Regel nicht so häufig kontrollieren wie Diabetiker des Typs 1. Durchschnittlich wird mindestens 1-mal pro Woche bis zu 4-mal am Tag gemessen. 
 

Zuzahlung

Blutzuckermessgeräte, Stechhilfe und Insulin-Spritzen bzw. Pumpen sind medizinische Hilfsmittel und notwendig für Diabetiker, daher wird eine Zuzahlung gewährleistet. Eine Selbstbeteiligung ist in der Regel dennoch fällig, diese liegt bei 10 %. Sie beträgt mindestens 5 € und höchstens 10 €.
 
Anders sieht dies bei dem Zubehör aus wie den Teststreifen und den Lanzetten: 
Für Diabetiker des Typs 1 wird ein Rezept ausgestellt, da sie einen Anspruch darauf haben. 
Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes und Diabetiker des Typs 2, die Insulin spritzen müssen, bekommen ebenfalls die Teststreifen bezahlt. 
 
Bei Diabetikern des Typs 2, die kein Insulin spritzen müssen, werden nur in Ausnahmefällen die Kosten der Teststreifen übernommen. Diese Ausnahmen sind beispielsweise starke Schwankungen der Blutzuckerwerte.
Bedenken Sie
Sind Sie sich unsicher? Dann fragen Sie lieber noch einmal nach.
 
Wenn Sie sich unsicher sind, was und wie viel genau Ihre Krankenkasse zuzahlt, dann fragen Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Arzt nach. 
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