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Blitzgeräte (1 - 30 von 335)

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Belichtungsmessung
Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung bei Fotoaufnahmen ist notwendig, um Blende und Belichtungszeit zu bestimmen. Hierzu gibt es unterschiedliche Verfahren, die mittels TTL oder Belichtungsmesser vorgenommen werden. Dank Belichtungsmessung kann das beste Ergebnis erzielt werden.

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Leitzahl
Leitzahl

Die Leitzahl ist entscheidend für das Blitzgerät, da sie bestimmt, wie viel Licht abgegeben wird, um dem Motiv die richtige Menge an Belichtung zu geben. Errechnet wird der Wert als Produkt aus dem Abstand zwischen Blitz und Motiv, sowie der Blendenzahl.

Blitztyp
Blitztyp

Der Blitztyp beschreibt die jeweilige Ausbreitung des Blitzes und gibt Informationen zum Einsatzbereich. So ist ein abnehmbarer Blitz beispielsweise leicht zu transportieren oder ein Unterwasserblitz für Meeresfotografien vorgesehen.

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Zusätzliche Features, also besondere Eigenschaften oder Funktionen erhöhen den Betriebskomfort eines Blitzgeräts.

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Olympus FL-900R Blitzgerät
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Canon HF-DC2
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Metz mecablitz 36 AF-5 digital Olympus / Panasonic / Leica
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Yongnuo Speedlite YN-565EX Nikon
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Yongnuo Speedlite YN-568EX II Canon
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Ratgeber

Ratgeber Blitzgeräte


Fotos aufzunehmen, ist das Hobby vieler Menschen. Ganz gleich, ob sie aus dem Amateurbereich stammen, oder Profis sind: Ein optimales Foto hält immer einen Moment fest, an den man sich meist gerne erinnert. Die Fotokamera ist jedoch nicht immer in der Lage, die richtige Beleuchtung zu schaffen. Eingebaute Blitzgeräte sind hilfreich. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine zusätzliche Blitzbeleuchtung das Ergebnis erheblich verbessert.

Blitzgeräte gehören in der heutigen Zeit zum optionalen Zubehör der Fotokamera. Meist sind sie im Einsatz in Kombination mit einer Spiegelreflexkamera, können jedoch auch im Bereich mancher Systemkameras Verwendung finden. Während früher Blitzgeräte eingesetzt wurden, bei denen echtes Feuer und Blitzlichtpulver eine Rolle spielten, sind die meisten Blitzgeräte heutzutage sogenannte Elektronenblitzgeräte. Die zusätzliche Beleuchtungseinrichtung ist sehr nützlich, gerade wenn die Umgebungsbeleuchtung nicht optimal ist.

Anhand dieses Ratgebers möchten wir Ihnen das Blitzgerät näherbringen und Ihnen einen Einblick in die Technik und Nutzung geben.

Überlegungen vor dem Kauf

Der Kamerablitz ist ein beliebtes Zubehör, welches je nach Ausstattung sehr teuer sein kann. Bedenken Sie vor einem Kauf stets, was Sie mit dem Gerät aufnehmen möchten und ob die Verwendung sinnvoll für sie ist.

Die geläufigsten Merkmale des Fotoblitz sind:

- Die meisten besitzen eine Befestigungsmöglichkeit für den Blitzschuh der Kamera
- Andere Modelle lassen sich per Hand bedienen
- Der Blitz lässt sich bei vielen Geräten in der Neigung verstellen
- Viele Geräte sind auch per Funk auszulösen
- Die Blitzdauer ist bei manchen Geräten variabel

Da das Blitzgerät eine große Anschaffung darstellt, sollten Sie sich vor dem Kauf mit der Materie befassen und das Blitzgerät bezüglich seiner Funktionen näher kennenlernen.

Varianten und Funktion

Das Blitzgerät gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zahlreiche Fotografen stecken das Blitzlicht am liebsten in den Blitzschuh der Kamera, anderen ist eine manuelle Handhabung lieber.

Die Funktion der Kamerablitze ist allerdings immer dieselbe: Sie produziert einen Lichtblitz, der zur Beleuchtung des Motivs beiträgt und somit das Ergebnis verbessert. Trotzdem gibt es auch hierbei Unterschiede, die das Ergebnis stark verändern.

Verschiedene Varianten
Die wohl bekannteste Art der Kamera-Blitze ist das eingebaute Blitzlicht, welches inzwischen besonders bei Systemkameras und digitalen Spiegelreflexkameras Verwendung findet. Doch auch Kompaktkameras werden immer häufiger mit ihnen ausgestattet. Während sich bei den meisten Spiegelreflex- und Systemkameras der Blitz manuell ausschalten lässt, ist dies bei manchen Kompaktmodellen nicht möglich, da diese Kameras zumeist mit Programmen arbeiten, die sich vom Nutzer nicht beeinflussen lassen.

Das zusätzliche Blitzgerät ist eines zum Aufstecken. Es trägt auch den Namen Kompaktblitzgerät. Zur Verwendung gibt es auf der Oberseite der Kamera eine kleine Einsteckmöglichkeit, die im Fachjargon auch den Namen Blitzschuh trägt. Das Blitzgerät rastet für gewöhnlich im Blitzschuh ein. Zusätzlich befindet sich am Fotoblitz ein Synchronkabel, welches dazu genutzt wird, um mit der Kamera eine Verbindung aufzubauen. In der Software der meisten Spiegelreflexkameras lässt sich das Blitzgerät nun manuell bedienen.

Alternativ dazu gibt es auf dem Markt auch Handblitzgeräte. Sie steckt der Nutzer nicht in den Blitzschuh, sondern hält sie während der Aufnahme in der Hand. Das auch beim Kompaktblitzgerät vorhandene Synchronkabel wird beim Handblitzgerät in die Kamera gesteckt. Der Vorteil von Handblitzgeräten ist der, dass auch eine horizontale Einstellungsmöglichkeit gegeben ist. Beim Aufsteckblitz ist lediglich die vertikale Neigung des Blitzes vorzunehmen.

Der Studioblitz ist wahrscheinlich die größte Einrichtung innerhalb der Riege der Blitzlichter. Ihn stellt man extra auf einem Stativ auf und kann somit eine noch größere Beleuchtungsspanne erzeugen. Der Studioblitz ist allerdings meist bei Profis im Einsatz und um ein vielfaches teurer als beispielsweise der Kompakt- oder Handblitz.

Funktionsweise des Blitzgerätes
Ein Blitz-Adapter wird vor allem dazu verwendet, um dem Motiv eine bessere Ausleuchtung bei der Auslösung zu geben. Die künstliche Lichtquelle lässt mithilfe einer hohen Gasentladung einen Lichtblitz entstehen. Innerhalb der Leuchtquelle befindet sich hierzu das Füllgas Xenon, welches mit hohem Druck arbeitet.

Bei der Auslösung liefert das Elektronenblitzgerät einen Lichtblitz ab, der zwar nur etwa 1/300 Sekunde bis 1/40000 Sekunde dauert, doch eine erhebliche Lichtmenge erzeugen kann und somit eine hohe Farbwiedergabe und Farbtemperatur erzeugt. Das erzeugte Licht kommt in etwa dem von Tageslicht gleich und ist für besonders gut belichtete Fotos notwendig.

Die Steuerung

Das Blitzgerät unterliegt einer separaten Steuerung. Am häufigsten nutzt man hierzu die TTL-Steuerung. Sie heißt auch Blitzbelichtungsmessung oder Blitzmessung. Um einen entsprechend ausgewogenen Blitz zu erzeugen, entwickelte man die TTL-Steuerung. Sie misst im Bildwinkel von etwa 45 Grad die Notwendigkeit und Ausleuchtung für das aufzunehmende Motiv.

TTL stammt aus dem Englischen und bedeutet ausgeschrieben "Through The Lens". Das TTL-Verfahren nutzen in der heutigen Zeit die meisten Spiegelreflexkameras. Bei manuellen Geräten lässt sich ein zusätzlicher TTL-Messer nutzen, der im Handel erhältlich ist. Anhand dessen balanciert das System der Spiegelreflexkamera die Notwendigkeit und Stärke des Blitzes, der bei der Auslösung benötigt wird, aus.

Spezielle Verwendungsarten für das Blitzgerät

Manche Aufnahmen erfordern bestimmte Voraussetzungen in Bezug auf die Ausleuchtung und andere Einstellungen. Beispielsweise kommt es nicht selten vor, dass bei der Ablichtung einer Person der "Rote-Augen-Effekt" auf dem Ergebnis erscheint. Hierbei entsteht eine Reflexion des Blitzlichts auf der Netzhaut, welche sich auf dem Foto als rote Augen zeigen.

Für solche Anlässe bietet das Blitzgerät den sogenannten Vorblitz. Der Vorblitz feuert nacheinander mehrere kleine und leichte Blitze ab, bevor der richtige Blitz zum Einsatz kommt. Dieser Vorgang dauert nur den Hauch einer Sekunde, vermeidet jedoch die Aufnahme von roten Augen.

Besondere Herausforderungen

Besonders bei älteren Kameras, die noch mit Zelluloidfilm arbeiten, gibt es meistens Probleme mit dem Blitz. Eine besondere Herausforderung stellt allerdings die Verwendung einer Kamera mit Schlitzverschluss dar. Für heutige Kameras ist meistens ein Zentralverschluss im Einsatz, der auch den Namen Lamellenverschluss hat.

Da der Schlitzverschluss meistens längere Verschlusszeiten benötigt, ist die Synchronisation mit der Hilfe eines Blitzgerätes oft schwierig. Neben den Verschlusszeiten besitzt der Schlitzverschluss zwei Lamellen, die nacheinander nach oben und unten gleiten und somit das Motiv freilegen, um es zu belichten. Bei gewöhnlicher Beleuchtung ist es nicht schwierig, die richtige Mischung für die Belichtungs- und Verschlusszeit zu finden. Setzt man stattdessen ein Blitzgerät ein, ist die Synchronisation manchmal zu spät oder zu früh dran. Je nach Synchronisation kann es dabei vorkommen, dass lediglich ein Bildausschnitt aufgenommen wird, oder der Blitz zu spät erfolgt, so dass ein schlechtes Ergebnis zustande kommt.

In diesen Fällen gibt es am Blitzgerät eine bestimmte Einstellung, welche dann reagiert, wenn das ganze Motiv vom Verschluss freigelegt wurde. Allerdings sollte man bereits beim Kauf auf dieses Merkmal achten, um somit einem Fehlkauf aus dem Weg zu gehen.
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