Bei einem Reifenschaden auf der Landstrasse oder Autobahn den Radwechsel selbst vorzunehmen ist nicht jedermanns Sache. Gerade wenn man an einer stark befahrenen Stelle liegengeblieben ist, kann es mitunter nicht ungefährlich sein, wenn man mit Wagenheber und Radmutterschlüssel hantiert. Zudem werden moderne Autos oft mit einem Notrad ausgeliefert, bei dem evtl. eine besondere Montage erforderlich ist. Hier gilt es zunächst die Bedienungsanleitung zu studieren. Wem das alles zu aufwändig ist, kann problemlos professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Automobilclubs bieten mit Ihrer Pannenhilfe auch einen
Reifenservice an. Das Gute ist: Egal ob in München, Berlin oder Stuttgart in der Rushhour oder um Mitternacht auf der Landstrasse irgendwo im bayerischen Wald - ein Anruf genügt. Inzwischen wird dieser Service oft auch von der
Autowerkstatt um die Ecke angeboten, so dass eigentlich niemand mehr bei Wind und Wetter einen Reifen wechseln muss.
Beim Reifenwechsel von Sommer- und Winterreifen legen hingegen immer noch viele selbst Hand an. Selbstverständlich wird der saisonale Wechsel der Reifen von den großen Markenwerkstätten bis zur kleinsten Hinterhofwerkstatt angeboten.
Besonders bequem ist es, wenn man den jeweils nicht benötigten Reifensatz bei der Werkstatt einlagern lassen kann. In jedem Fall sollte man daran denken, die Profiltiefe der
Reifen zu checken. Gesetzlich gilt in Deutschland eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Empfehlenswert ist es allerdings bereits ab 2 bis 2,5 mm eine Neuanschaffung in Betracht zu ziehen.