Ratgeber Campinglampen
Campinglampen sind weit verbreitet, seitdem Urlauber ihre Ferien auf dem Campingplatz verbringen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Zeltlaternen, welche die Deckenbeleuchtung in kleinen sowie größeren Zelten übernehmen sollen. Eine Campingleuchte unterscheidet sich in ihrer Funktion und Nutzung folglich kaum von den Leuchten, die Sie im heimischen Wohnzimmer verwenden. Darüber hinaus kommen Campinglampen auch in Verbindung mit Caravans und Wohnmobilen zum Einsatz, beispielsweise um das Vorzelt mit Licht zu versorgen.
Frühere Modelle haben tatsächlich an Laternen erinnert, die sich mittels Bügel an der Zeltdecke befestigen lassen. Auch heute noch gibt es eckige Campinglampen mit Glas, deren Design kunstvollen Laternen vergangener Epochen nachempfunden ist. Ebenso ist es immer noch üblich, Campinglaternen am Zelthimmel zu befestigen. Von dort aus spenden sie abends Licht, so dass Sie noch in Ruhe beisammen sitzen und etwas spielen oder in einem Buch lesen können.
Campinglampen müssen lange leuchten und vor allem ausreichend Helligkeit erzeugen, damit Sie von ihnen profitieren. Moderne Modelle sind daher oftmals mit LEDs ausgestattet, die bei geringer Wärmeentwicklung viele Stunden lang Licht spenden. Auch die Energieversorgung von Zeltleuchten hat viele Entwicklungsstufen durchlaufen. Lange Zeit galt Petroleum und Gas als die am meisten genutzte Energiequelle für Campinglampen. Auch aktuelle Leuchten verfügen mitunter über Petroleum oder Propangas-Kartuschen. Andere wiederum nutzen Akkus und Batterien. Diese Varianten sind heutzutage am weitesten verbreitet und bieten unterschiedliche Funktionen und Vorteile im Campingurlaub.
Campinglampen für den Zelturlaub
Bevor Sie eine neue Campinglampe kaufen, überprüfen Sie die Eigenschaften Ihres Zeltes und machen Sie sich Gedanken darüber, wofür Sie die Lampe hauptsächlich brauchen. Auch die Einsatzdauer kann sich auf die Wahl der Zeltleuchte auswirken. Folgende Punkte können Ihre Kaufentscheidung einfacher gestalten:
- Campingleuchten mit Petroleum sind nicht nur äußerst bewährt, sondern spenden auch in einem gewissen Umfang Wärme.
- Es gibt Campingleuchten, die zugleich als Taschenlampe fungieren können.
- Wenn Sie batteriebetriebene Campinglampen verwenden möchten, sollten Sie an Ersatzbatterien denken.
- Falls Sie keine Möglichkeit zum Aufladen haben, sind Campinglampen mit Akkus nur bedingt geeignet.
Moderne Campingleuchten mit Akkus oder Batterien sind oft mit sparsamen und hellen LEDs ausgestattet. Tatsächlich sind LED-Campinglampen eine gute Wahl, da sie zeitgemäß, zuverlässig und angenehm hell sind. Für Nostalgie-Freunde sind allerdings auch klassische Zeltlaternen mit Petroleum sehr empfehlenswert.
Campingleuchten mit Petroleum
Der Klassiker unter den Zeltlaternen ist die Campingleuchte mit Petroleum. Diese gibt es sowohl in klassischen als auch in modernen Designs, so dass Sie sich für ein Modell entscheiden können, das Ihnen besonders gut gefällt. Der Vorteil gegenüber Laternen mit Propangas ist das deutlich geringere Gewicht. Ein Glaszylinder umgibt die hübschen Campinglampen. Als Brennstoff dient Petroleum, das Sie flaschenweise kaufen können und in den Tank der Lampe einfüllen. Der Docht im Brenner entzündet sich und erzeugt eine helle, weiße Flamme. Petroleumlampen spenden angenehmes Licht, sind jedoch nicht mit LED-Leuchten vergleichbar. Die Brenndauer beträgt mehrere Stunden, ehe Sie den Tank wieder auffüllen müssen.
Moderne LED-Campinglampen
Gleichmäßiges, helles Licht, sparsamer Verbrauch und innovative Designs zeichnen moderne LED-Campinglampen aus. Einige dieser Leuchten beziehen ihre Energie aus Akkus, während andere batteriebetrieben sind. Auch Design und Funktionalität können variieren. Einige LED-Lampen erinnern tatsächlich noch an klassische Laternen und lassen sich einfach am Zelthimmel aufhängen. Andere wiederum sind Standleuchten, die Sie leicht ein- und ausschalten können. Dank der verwendeten Leuchtdioden spenden LED-Campinglampen viel Licht bei vergleichsweise niedrigem Verbrauch. Kleinere Varianten beanspruchen zudem kaum Platz im Reisegepäck und sind angenehm leicht. Das liegt vor allem daran, dass die Dioden selbst sehr klein sind und es daher keiner großen Gehäuse für die Zeltleuchten bedarf. Deshalb sind LED-Leuchten im Zelturlaub mittlerweile besonders beliebt und weit verbreitet.
Wiederaufladbare Campinglampen
Neben Batterien, Gas und Petroleum sind auch Akkus eine weit verbreitete Energiequelle für Campinglaternen. Falls Sie klassischen Zelturlaub machen, sollten Sie vor dem Kauf der Leuchte darauf achten, ob es möglich ist, diese über den Zigarettenanzünder im Auto aufzuladen. Für einige Modelle stehen auch Ersatzakkus zur Verfügung, so dass Sie den Akku bei Bedarf wechseln können. Darüber hinaus besitzen viele Campinglampen mit Akku eine Kurbel, mit der Sie die Leuchte wieder aufladen können. Sie müssen sich nicht einmal lange anstrengen, um im Akku wieder Spannung zu erzeugen. Einige Umdrehungen später erstrahlt Ihr Zelt wieder im Schein der Campingleuchte. Als Leuchtmittel dienen vielen Akkuleuchten LEDs, weil sie nur wenig Strom verbrauchen und somit eine lange Leuchtdauer ermöglichen. Das macht diese Modelle zu einer guten Wahl für lange Abende im Zelt oder im Freien.
Besonders pfiffig sind übrigens Campingleuchten mit integrierter Taschenlampe. Besonders kompakte Vertreter dieser Art verfügen über Standfüße, die Sie ausklappen können, wenn Sie die Leuchte als Standlampe für das Zelt oder den Campingplatz nutzen möchten. Klappen Sie die Füße hingegen ein, erhalten Sie eine vollwertige Taschenlampe, die Sie hervorragend unterwegs, beispielsweise bei nächtlichen Wanderungen, verwenden können.
Urlaub im Zelt
Viele Menschen denken bei Campingurlaub an gemütliche Tage im Caravan, der komplett mit Vorzelt und Grill auf einer hübschen Parzelle einer schönen Campinganlage steht. Nicht unbedingt weniger komfortabel, aber auf jeden Fall puristischer sieht dagegen der Campingurlaub im Zelt aus. Vor allem junge Menschen packen gern Zelte, Campingkocher und Schlafsäcke ein und machen sich auf den Weg zu einem Campingplatz. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Länder. Zelturlaub bietet einige Vorteile, darunter die günstigeren Plätze im Vergleich zu Parzellen für Caravan oder Wohnmobil. Außerdem können Sie den Urlaub im Zelt deutlich flexibler gestalten – Das richtige Equipment vorausgesetzt.
Für Platz im Zelt sorgen
Falls Sie im Keller noch ein altes Zwei-Mann-Zelt finden, lassen Sie es am besten, wo es ist. Denn ein kleines Zelt bietet alles, nur keinen Komfort. Seien Sie spendabel und wählen Sie für zwei Personen ein Vier-Mann-Zelt, im Idealfall komplett mit Vorzelt und in angemessener Höhe. So können auch größere Menschen bequem darin stehen und müssen sich nicht immer bücken oder gar in das Zelt kriechen. Je größer die Grundfläche, umso gemütlicher können Sie sich in Ihrem Zelt einrichten. Das ist besonders dann wichtig, wenn Ihr Zelturlaub länger dauert als nur ein Wochenende.
Bequeme Schlafplätze
Vermutlich haben Sie schon die ein oder andere Nacht auf einer Isoliermatte verbracht. Dann wissen Sie auch, dass sich mehrere Nächte auf dieser Unterlage nicht allzu positiv auf Ihren Rücken auswirken. Darum sollten Sie unbedingt für bequeme Schlafplätze im Zelt sorgen. Nehmen Sie aufblasbare Gästebetten sowie eine Hand- oder Fußpumpe mit, damit Sie sich weich betten können. Wählen Sie einen gut passenden Schlafsack, der Sie warm hält, ohne zu viel Hitze zu entwickeln. Bedenken Sie dabei, dass vor allem im Frühjahr und Herbst die Temperaturen nachts stark fallen können. Es muss nicht gleich ein Outdoor-Schlafsack sein, doch zumindest sollte er auch bei einstelligen Minusgraden noch schön warm halten. Ein Kissen aus dem heimischen Bett oder ein aufblasbares Campingkissen komplettiert Ihren Schlafbereich im Zelt, so dass Sie sich auf angenehme Nächte freuen können.
Campingmöbel nicht vergessen!
Sie haben ein geräumiges Zelt inklusive überdachtem Vorzelt oder Verbindungsteil, weiche Matratzen und kuschelige Schlafsäcke. Helle Campinglampen bringen abends und nachts Licht ins Dunkel und Ihr Campingkocher samt Kochgeschirr eignet sich nicht nur für Ravioli aus der Dose. Dann benötigen Sie nur noch leichte Campingmöbel, um in gemütlicher Runde essen und trinken zu können, ohne grundsätzlich auf dem Boden sitzen zu müssen. Klappstühle sowie -tische sind bewährte Campingmöbel, die zusammengeklappt nur wenig Platz im Kofferraum benötigen und schnell einsatzbereit sind. Besonders praktisch sind Campingstühle mit Getränkehaltern, mit denen umgestoßene Flaschen und Becher der Vergangenheit angehören.
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