Klosterfrau LIMPTAR N Filmtabletten 30 St 

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Limptar® N Filmtabletten Wirkstoff: Chininsulfat. Anwendungsgebiete: Zur Verhütung und Behandlung nächtlicher Wadenkrämpfe einschließlich solcher Krampfzustände in den Beinen, die in Verbindung mit Zuckerkrankheit, Krampfadern und Venenentzündungen, Ateriosklerose, Gelenkerkrankungen und verschiedenartigen Fußverformungen auftreten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Produktdetails

Produktinformationen zu Klosterfrau LIMPTAR N Filmtabletten 30 St

Allgemein

Darreichungsform

Filmtabletten

Hersteller

Mcm Klosterfrau Vertriebsgesellschaft Gm

Name

Limptar N

PZN

4620395

Verpackungsgröße

30 ST

Wirkstoffe

Chinin sulfat 2-Wasser

Zusatzinformationen

Einnahme

Bei leichten Beschwerden sollte 1 Filmtablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach dem Abendessen eingenommen werden (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser [200 ml]).

Bei einem mittleren bis schweren Beschwerdebild sollte nach dem Abendessen und vor dem Schlafengehen jeweils 1 Filmtablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.

Anwendungsgebiete

Muskelentkrampfendes Mittel bei Wadenkrämpfen. Wird angewendet zur Verhütung und Behandlung nächtlicher Wadenkrämpfe.

Dosierung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bei leichten Beschwerden 1 Filmtablette pro Tag, bei einem mittleren bis schweren Beschwerdebild 2 Filmtabletten pro Tag.

 

Behandlungsdauer:

Bei leichten Beschwerden kann die Dauer der Behandlung in Abhängigkeit vom Beschwerdebild ca. 2-3 Wochen betragen. Bei einem mittleren bis schweren Beschwerdebild sollte die Einnahme über einen Zeitraum von ca. 14 Tagen erfolgen. Anschließend kann der Versuch einer Dosisreduktion auf eine Filmtablette pro Tag vorgenommen werden. Die Behandlung kann noch 2-3 Wochen fortgesetzt werden.

Tritt nach Absetzen des Präparates oder Verringerung der Dosis eine Verschlechterung des Beschwerdebildes ein, was besonders bei den Patienten geschehen kann, bei denen sich die Ursache der nächtlichen Wadenkrämpfe nicht oder nur schwer beheben lässt, so kann entweder die Dosis erhöht werden oder die Therapiedauer über längere Zeiträume hindurch fortgesetzt werden.

 

Hinweis für Dialysepatienten:

Chinin kann zur Behandlung von Wadenkrämpfen bei Dialysepatienten gegeben werden. Die Dosierung entspricht der vorher genannten.

 

Überdosierung:

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, unterbrechen Sie die Einnahme und wenden Sie sich an Ihren Arzt.

 

Vergessene Anwendung:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Gegenanzeigen

Darf nicht eingenommen werden:

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Chininsulfat oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

- wenn Sie schwanger sind.

- wenn Sie unter angeborenen oder erworbenen Herzrhythmusstörungen leiden, insbesondere wenn diese mit einer Verlangsamung des Herzschlags einhergehen oder, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen müssen, die die Entstehung von Herzrhythmusstörungen begünstigen können.

Weiterhin darf das Arzneimittel nicht bei den sehr seltenen Erkrankungen Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (Symptom: hämolytische Anämie) und Myasthenia gravis (Muskelschwäche) eingenommen werden, ebenso nicht bei bekannten Ohrgeräuschen (Klingen in den Ohren; Tinnitus) und Vorschädigungen des Sehnervs.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme /Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Chinin, der Wirkstoff des Arzneimittels, kann in hohen Dosen schwerwiegende Schädigungen des Ungeborenen verursachen, wenn es während der Schwangerschaft eingenommen wird. Sie dürfen das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Da Chinin, der Wirkstoff, in die Muttermilch übergeht, sollen Sie das Arzneimittel während der Stillzeit nicht einnehmen.

Wichtige Hinweise

Bei Störungen des Salzhaushaltes (z.B. Verminderung von Kalium im Blut) etwa durch Erbrechen, Durchfall oder Medikamente sind ebenso wie bei Veränderungen der anderen eingenommenen Arzneimittel entsprechende EKG-Kontrollen und ggf. Blutuntersuchungen durchzuführen.

Kommt es unter Behandlung zum Auftreten von Herzstolpern, Schwindel oder Ohnmachtzuständen, die Zeichen für Herzrhythmusstörungen sein können, sollte eine Untersuchung des Patienten erfolgen (einschließlich EKG).

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nebenwirkungen

Zu Nebenwirkungen kann es besonders bei Überdosierung bzw. individueller Überempfindlichkeit kommen.

Sehr selten: Die Einnahme von Chinin kann in vereinzelten Fällen zu Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen führen. Chinin kann in Einzelfällen Ohrensausen, Schwindel und Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Hautreaktionen (Juckreiz, Hautausschläge), Arzneimittelfieber, zum Teil mit Blutbildveränderungen, Atemnot (Bronchospasmen) und Leberfunktionsstörungen hervorrufen.

In sehr seltenen Fällen kann es zum Auftreten kleinster Blutungen (thrombozytopenische Purpura) mit Blutergüssen oder Petechien kommen. Dies ist ein Hinweis für eine besondere allergische Empfindlichkeit auf Chinin (die dann auch für chininhaltige Lebensmittel gilt), die von der eigentlichen Chinindosis unabhängig ist. Diese wiederum kann extrem selten mit disseminierter intravaskulärer Gerinnung (DIC, Gerinnungsstörung) oder Nierenversagen einhergehen. Nach Absetzen jeglicher Einnahme von Chinin bilden sich die Blutergüsse wieder zurück. Das Arzneimittel ist abzusetzen, falls Klingen in den Ohren, Hör- und Sehstörungen sowie Hautausschlag auftreten.

 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

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