Canon Objektive

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Ratgeber Canon Objektive


Canon Objektive

Mehrere Objektive bieten durch unterschiedliche Spezifikationen einen größeren künstlerischen Spielraum. Die Wahl eines Modells hängt von zahlreichen Faktoren ab, beispielsweise was und in welchem Winkelbereich fotografiert werden soll. Eine wichtige Vorentscheidung ist dabei die Marke, denn diese gewährleistet die Kompatibilität mit der Kamera. Jedoch kann man nicht jedes Canon-Objektiv auf jede Canon-Kamera aufsetzten. Hierbei muss zusätzlich auf den passenden Bajonettanschluss geachtet werden. Dieser lässt sich jeweils aus dem Produktdatenblatt der Kamera bzw. des Objektivs entnehmen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Marke Canon und ihr grundsätzliches Sortiment kurz vorstellen und erläutern, was man bei der Auswahl beachten sollte.

 

Der Fotospezialist – Kurzvorstellung der Marke Canon

Canon ist ein japanisches Unternehmen, welches bereits im Jahre 1937 gegründet worden ist und daher über eine entsprechend hohe Expertise verfügt. Das ursprüngliche Vorhaben war es, preisgünstige Kopien damals führender Kleinbildkameras herzustellen. Jedoch entwickelte die Marke durch zunehmende Diversifikation und Forschung eigene Kameralösungen. Gerade die F- und A- Serie setzte in diesem Bereich Maßstäbe. Die 1987 gestartete EOS-Serie führte erstmals Autofokus-Spiegelreflexkameras mit vollkommen neuen EF-Bajonetten ein. Diese Linie wird heute noch fortgesetzt. Zur Produktpalette gehören heute auch Scanner, Drucker, Ferngläser und Digitalkameras. Bei Letzterem zählt Canon in Westeuropa und Japan zu den Marktführern.

 

Verschiedene Arten von Canon Objektiven

In dieser kurzen Übersicht möchten wir Ihnen die wichtigsten Produkttypen im Canon-Sortiment vorstellen und kurz auf deren Besonderheiten eingehen.

Besonders beliebt sind die Standard-Objektive, welche auch im Canon-Sortiment zu finden sind. Diese haben bei Kleinbildformat meist eine Brennweite von 50 Millimeter, bei Mittelformatkameras wird eine Brennweite von 80 Millimeter erreicht. Damit fallen die Objektive in den Normalwinkelbereich, was in etwa einem Bildwinkel von 45 Grad entspricht und dem natürlichen Sichtfeld des Menschen gleicht. Charakteristisch sind bei diesen Objektivarten eine hohe Abbildungsqualität und die außerordentliche Lichtstärke. Es handelt sich weitgehend um Festbrennweite-Objektive. Allerdings wird diesen von Canon-Standardzooms Konkurrenz gemacht, welche sich nicht auf einen Winkelbereich festlegen.


Auch bietet die Marke sogenannte Weitwinkel-Objektive an. Die weisen eine maximale Brennweite von 40mm auf. Der Winkel ist demnach größer als das natürliche Sichtfeld, was bedeutet, dass ein größerer Bereich abgebildet wird. Daraus ergibt sich ein verkleinert Bildmaßstab und eine besonders große Schärfentiefe. Dementsprechend sind die Canon-Objektive für Landschafts- und Reportage-Aufnahmen geeignet. Ebenfalls erhältlich sind Super-Weitwinkel-Modelle, die eine noch kleinere Brennweite und einen noch größeren Winkel aufweisen.

Eine interessante Alternative sind sogenannte Fisheye-Objektive, welche insbesondere für künstlerische Aufnahmen beliebt sind. Diese haben zumeist auch eine sehr kurze Brennweite und einen großen Bildwinkel. Die Falllienen werden dabei rund verzeichnet und gebogen.

Für die Aufnahme von Insekten und anderen kleinen Objekten sind die Canon-Makro-Objektive konzipiert. Diese bieten einen enorm vergrößerten Abbildungsmaßstab, sodass sich selbst kleinste Details erkennen lassen. Charakteristisch ist bei diesem Objektivtypus die hohe Anzahl an Blenden, welche eine Reduktion der Bildfehler ermöglich und die Schärfentiefe wiederum erhöht. Man sollte darauf achten, dass beim Wunschmodell die Naheinstellungsgrenze entsprechend gering ausfällt. Diese bezeichnet den kleinstmöglichen Abstand zwischen Motiv und Sensorebene, bei welchem noch fokussiert werden kann.

Besonders für Reisen empfehlenswert sind sogenannte Zoom-Objektive, bei welchen es sich um echte Allrounder handelt. Die ermöglichen es in verschiedenen Brennweitenbereichen zu fotografieren, ohne dass man gleich mehrere, schwere Objektive mitnehmen muss. Das Maß in welchem die Brennweite verstellt werden kann, wird durch den Zoomfaktor angegeben. Je höher dieser ausfällt, desto höher ist der Spielraum. Ab einem Zoomfaktor von 5x spricht die Fachliteratur von sogenannten Superzoomobjektiven. Diese können mehrere Winkelbereiche abdecken. Welche genau, ist an der minimalen und maximalen Brennweite abzulesen. Als grobe Faustregel gilt: Der Weitwinkelbereich wird mit einer Brennweite von bis zu 40mm abgedeckt, wohingegen der Normalwinkelbereich bei bis zu 60mm liegt. Ab einer Brennweite von über 60mm spricht man vom Telewinkelbereich.



Nicht alle Zoomobjektive können auch alle Winkelbereiche abdecken. Sogenannte Telezooms agieren beispielsweise, wie der Name schon sagt, nur im Telewinkelbereich. Sie nehmen einen kleineren Bildwinkel vergrößernd auf. Diese Modelle sind besonders für Aufnahmen aus der Ferne geeignet.

Jedoch gilt zu bedenken, dass Zoomobjektive neben der hohen Flexibilität und Preisersparnis (schließlich muss man sich nur ein Objektiv kaufen) auch Nachteile haben. Sie sind von ihrer Bauweise eher ein Kompromiss der notwendigen Korrekturlinsen, welche die jeweiligen Brennweiten erzeugen und demnach kommt die Bildqualität nicht ganz an die von Festbrennweitenobjektiven von Canon heran. Obendrein sind sie meist lichtschwächer. Nichtdestotrotz sind sie insbesondere für Einsteiger und Reisende empfehlenswert.


Zuletzt möchten wird Ihnen noch die Tilt-Shift-Objektive von Canon vorstellen. Diese Modelle sind insbesondere bei Architekturaufnahmen gefragt und bieten ein großes Maß an Steuerungsoptionen. Sie ermöglichen die Verschiebung (shift) des Linsensystems und des Bildwinkels. Außerdem kann dieses auch geschwenkt werden (tilt). Letzteres bewirkt eine Neigung der Schärfe-Ebene. Das Resultat von beiden Vorgängen ist, dass keine stürzenden Linien bei den Aufnahmen entstehen.

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