Netbooks (154 Ergebnisse aus 44 Shops)

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Ratgeber Netbooks


Der kleine Bruder des Notebooks

Schon Notebooks waren eine tolle Erfindung: Immerhin ist es mit diesen relativ leichten Geräten möglich, auch unterwegs den Komfort und die Features eines vollwertigen Computers zu nutzen. Egal ob E-Mail, Internet, Games, Videos oder natürlich das Bearbeiten von Office-Dokumenten – ein Notebook erlaubt dies alles mobil. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Notebook selbst ebenfalls einer Schlankheitskur unterziehen musste. Schon war das Netbook geboren – der kleine, und oft etwas schickere, Bruder des Notebooks.

Was ist ein Netbook?

Alles hat mit dem Eee PC von Asus angefangen: Dieser erschien 2007 auf dem Markt (2008 in Deutschland) und krempelte diesen gehörig um. Es gab vorher schon kleinere und leichtere Notebooks, so richtig durchsetzen konnte sich davon aber keines. Den Begriff Netbook gibt es dann auch schon tatsächlich seit 2000, also einige Jahre vor dem Eee PC. Der Begriff „Netbook“ kam daher, dass man den kleinen Computer hauptsächlich für den Zugriff auf das Internet nutzen konnte. Das Netbook etablierte sich schnell als kleine, handliche, leichte und relativ günstige Alternative zu den normalen Notebooks. Außerdem überzeugen Netbooks oft mit ihrer schick designten Optik – ganz im Gegensatz zu den oft eher in tristem schwarz gehaltenen Notebooks. Mit ihrem Gewicht von höchstens 1,5 Kilogramm sind Mini Laptops perfekt für den mobilen Einsatz geeignet.

Das Display

Durch ihre kompaktere Statur besitzen Netbooks natürlich auch über ein kleineres Display – normal sind Größen zwischen zehn und 12 Zoll (das entspricht einer Bildschirmdiagonale von circa 25 bis 30 Zentimetern). Die Auflösung liegt bei 10 Zoll-Displays meist bei 1024 x 600 Pixeln, bei 12 Zoll können es auch bis zu 1366 x 768 Bildpunkte sein. Damit kann die Auflösung (und natürlich die Bildqualität) nicht ganz mit den Standard-Notebooks mithalten. Auch die größte Konkurrenz des Netbooks, der Tablet PC, verfügt meist über eine höhere Auflösung. Wer sein Netbook viel draußen in der freien Natur nutzen möchte, sollte darauf achten, dass das Display auch entspiegelt ist. Ebenso sollte die Helligkeit hoch genug für den Outdoor-Einsatz sein. Ein mattes und entspiegeltes Display verliert allerdings an Kontrast und Farbbrillanz. Wer sein Netbook eher in Innenräumen benutzt, kann deshalb auch ein glänzendes Display wählen, was vor allem bei der Wiedergabe von Filmen ein viel besseres Bild liefert.

Der Prozessor

Zwei Firmen streiten sich hier um den Thron: Intel mit seiner Prozessor der Atom-Reihe und AMD mit Prozessoren wie dem C-50 oder dem C-60. Alle Chips sind recht sparsam im Stromverbrauch aber auch nicht sonderlich geeignet für rechenintensive Aufgaben. AMD hat den Vorteil eines schnelleren Grafikchips, so dass auch einfache Spiele prima gezockt werden können. Auch Full-HD Videos sind beim AMD Chip kein Problem. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein Netbook zum Beispiel für Videoschnitt nicht das richtige Werkzeug ist. Auch die neusten Games sollte man nicht auf seinem Netbook spielen wollen. Ebenso können die neusten Versionen von Software-Programmen Schwierigkeiten machen – der Netbook-Prozessor gehört eben einfach nicht zu den stärksten seiner Zunft, darüber sollte schon vor dem Kauf Gewissheit bestehen.

Der Akku

Egal welcher Prozessor jetzt beim Netbook integriert ist – eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind stromsparend und erlauben deshalb dem Akku eine lange Laufzeit. Man sollte also darauf achten, dass das Netbook einen Sechs-Zellen-Akku besitzt - dieser macht das Netbook zwar schwerer als ein Drei-Zellen-Akku, verschafft ihm aber auch eine höhere Akku-Laufzeit von bis zu 10 Stunden. Natürlich kommt es aber auch immer darauf an, welche Tätigkeiten man mit dem Netbook ausführt. Eine E-Mail zu schreiben belastet den Akku eben viel weniger als ein Internet-Video anzuschauen. Beim Akku muss man abwägen, was einem wichtiger ist: Ein leichteres Netbook mit schwächerem Akku oder mehr Akkuleistung, die dann eben zu Lasten des Gewichts geht.

Wofür sind Netbooks zu gebrauchen?

Das Netbook ist ganz klar für das mobile Arbeiten, Surfen und Spielen gedacht: Geringes Gewicht, kompakte Abmessungen und lange Akku-Laufzeiten prädestinieren das kleine Gerät zum Einsatz in Bus, Bahn oder Flugzeug. Somit ist ein Netbook eher eine Ergänzung zu einem Desktop-PC oder einem ausgewachsenen Notebook. Als Ersatz für diese gibt das Netbook dagegen eine recht schlechte Figur ab. Nichtsdestotrotz kann man mit einem Netbook bestens E-Mails oder Texte schreiben, im Internet surfen oder Web-Videos abspielen. Auch einfachere Fotobearbeitung sollte kein Problem sein. Ebenfalls ein Plus des Mini Notebooks ist das oft sehr schicke Design und das leise Betriebsgeräusch.

Wofür sind Netbooks nicht zu gebrauchen?

Das leise Betriebsgeräusch kommt unter anderem daher, dass ein Netbook kein DVD-Laufwerk besitzt. Dies wäre auch zu schwer und würde das Gewicht des Geräts enorm in die Höhe treiben. Wer also gerne im Zug auf dem Weg nach Hause ein paar Filme von DVD anschauen möchte, sollte die Finger von einem Netbook lassen – oder sich ein externes Laufwerk besorgen, was aber wieder das Gesamtgewicht erhöht. Aktuelle Computerspiele überfordern ein Netbook, ein echter Zocker wird mit einem Netbook also garantiert nicht glücklich. Auch rechenintensive Aufgaben wie zum Beispiel Videoschnitt sollte man gar nicht erst versuchen. Im Vergleich zu Notebooks gibt es hier auch kleinere Festplatten und nicht so viele Schnittstellen. USB, Ethernet-Port und VGA-Anschluss gibt es immer, HDMI dagegen eher selten. Durch die kleinen Abmessungen sind auch die Tastatur und das Touchpad recht winzig – hier muss man sich erst daran gewöhnen. Wer das Netbook daheim benutzt, tut gut daran, das Gerät an den heimischen Computermonitor und die Tastatur anzuschließen – so ist die Bedienung doch um einiges komfortabler.

Alternativen zum Netbook

Tablet PCs sind die größte Konkurrenz der Netbooks. iPad und Co sind schick und extrem stylisch, außerdem sind sie meist noch leichter als das Netbook, verfügen über einen Touchscreen und trumpfen mit ihrer äußerst einfachen Handhabung auf. Zum Surfen, Spielen oder Filme anschauen sind sie eine prima Alternative. Wer allerdings unterwegs arbeiten muss oder viel schreiben will, kann auf eine Tastatur oft nicht verzichten – zu umständlich ist die Schreiberei auf dem Touchscreen eines Tablet PCs. Oft gibt es auch Programme, die auf einem Tablet gar nicht laufen – kurz: So ganz können diese das Netbook eben nicht ersetzen. Das gleiche gilt für die modernen Smartphones – auch diese sind keine vollwertige Alternative zu kleinen, günstigen und leichten tragbare PCs.

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