Mundschutz

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Ratgeber Mundschutz


Aktualisiert: 31.03.2020 | Autor: Katja Götz

Gut zu wissen

Mundschutz- und Atemschutzmasken sind in bestimmten Berufen unerlässlich, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen. In medizinischen Berufen und vor allem in steriler Umgebung, wie etwa in OP-Sälen, gehört ein Mundschutz zur Grundausstattung. Daher wird er häufig auch als chirurgische Maske bezeichnet. Einerseits dient er zum Schutz des Patienten, damit keine Keime vom Arzt auf ihn übertragen werden. Andererseits stellt der Mundschutz eine Barriere dar, die sowohl Mundraum als auch Atemwege des Arztes vor Körperflüssigkeiten und Gewebespritzern abschirmt.

In Arbeitsumgebungen mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, wie etwa Baustellen oder Fabriken müssen die Angestellten zum Schutz vor Schadstoffen Atemschutzmasken tragen.

Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang des Jahres 2020 sind Hygieneartikel, die zum Praxisbedarf zählen, wie Mundschutz- und Atemschutzmasken auch in privaten Haushalten immer mehr gefragt. In Asien ist ein Mundschutz bereits seit langer Zeit Teil des Alltags. Insbesondere während Grippewellen dient er nicht nur dazu, die Ansteckungsgefahr für sich selbst zu verringern, sondern gilt auch als Geste der Höflichkeit, um andere nicht anzustecken.

Auf den Punkt!

Mundschutz- und Atemschutzmasken unterscheiden sich nach ihrem Einsatzzweck sowie dem Grad der Luftdurchlässigkeit und Filterwirksamkeit. Während eine 10er Packung Einweg-Mundschutzmasken bereits ab etwa 12 Euro erhältlich ist, müssen Sie für Atemschutzmasken der Klasse FFP3 aktuell etwa 100 Euro investieren.

Was zeichnet einen Mundschutz aus?

Im Folgenden verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Mundschutz und deren Schutzwirkung. So können Sie für sich selbst das passende Produkt finden.

Es gibt unterschiedliche Arten von Mundschutz, die sich je nach Funktion, Durchlässigkeit und Tragedauer unterscheiden. Sie lassen sich folgendermaßen einteilen:

Mundschutzmasken

Mundschutzmasken werden auch als chirurgische Gesichtsmasken bezeichnet. Sie werden an Gummibändern an den Ohren befestigt und dichten den Mundraum nicht vorständig ab. Somit kann die Luft seitlich an ihnen vorbeiströmen. Sie gewährleisten daher keinen zuverlässigen Schutz vor Krankheitserregern, wie Viren und Bakterien.

Allerdings ist das Tragen einfacher Mundschutzmasken in der Erkältungszeit dennoch sinnvoll. Sowohl beim Sprechen als auch beim Niesen und Husten wird die Umwelt weniger mit Keimen belastet, da die Tröpfchen größtenteils durch den Mundschutz abgefangen werden. Außerdem vermindert er die Gefahr einer Schmierinfektion. Einer Studie zufolge fasst sich jeder Mensch täglich durchschnittlich 400- bis 800-mal ins Gesicht. Mundschutzmasken können Berührungen des Gesichts mit verunreinigten Händen entgegenwirken.

Insbesondere bei Erkältungskrankheiten aber auch bei anderen Infekten, z. B. Herpes, kann das Tragen eines Mundschutzes die Ansteckungsgefahr für andere minimieren. Aber auch für Menschen mit einem schwachen Immunsystem ist ein Mundschutz empfehlenswert, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Den besten Schutz vor einer Ansteckung bietet es allerdings, laut Empfehlung des Gesundheitsamtes, bei den ersten Krankheitsanzeichen zuhause zu bleiben.

Mundschutz-Masken lassen sich folgendermaßen unterscheiden:

  • Einweg-Mundschutzmasken
    Einweg-Mundschutzmasken bestehen aus Vliesstoff und Polypropylen. Sie werden in größeren Mengen von 10–50 Stück angeboten. Nach einmaligem Gebrauch müssen Sie sie entsorgen.
  • Mehrweg-Mundschutzmasken
    Mehrweg-Mundschutzmasken werden in der Regel aus Baumwolle oder Synthetik gefertigt. Sie können auch als Kälteschutz, z. B. beim Joggen bei winterlichen Temperaturen, dienen. Diese Mundschutzmasken können Sie nach einer sorgfältigen Wäsche bei mindestens 60 Grad immer wieder verwenden.

Atemschutzmasken

FFP-Masken filtern Partikel aus der Luft, FFP steht dabei für „filtering face piece“. Solche Atemschutzmasken sind in erster Linie für Arbeitsumgebungen vorgesehen, die Gesundheitsrisiken bergen, da Mitarbeitende mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Kontakt kommen, wie z. B. auf Baustellen, in Fabriken oder in Laboren.

Die Einteilung der Schutzklassen erfolgt nach der jeweiligen Filterleistung und Durchlässigkeit der Masken. Die folgende Tabelle bietet Ihnen einen Überblick über den Schutz sowie die Filterleistung der Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 in Prozent:

Schutzklasse Bietet Schutz vor Filterleistung der Partikel in der Luft bis zu einer Größe von 6 µm (Mikrometer)
FFP1 Staub Mindestens 80 %
FFP2 Pollen, Feinstaub, Nebel, Rauch Mindestens 94 %
FFP3 Krebserregende Stoffe, Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) in der Luft Mindestens 99,5 %


 

Bedenken Sie

Ausschließlich Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 schließen ganz dicht am Gesicht ab und gewährleisten einen zuverlässigen Infektionsschutz vor Viren. Sie sind allerdings für ein dauerhaftes Tragen im Alltag nicht geeignet, da das Atmen darin sehr schwierig ist. Zudem durchfeuchten sie sehr schnell und sollten nach wenigen Stunden ausgetauscht werden.

Fazit

In der folgenden Tabelle haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile von Mundschutz für Sie gegenübergestellt:

Vorteile
  • Besserer Schutz der Umwelt vor Keimbelastung
  • Reduzieren die Gefahr einer Schmierinfektion, da Sie dank Mundschutz weniger häufig Ihr Gesicht berühren
Nachteile
  • Ausschließlich Schutzmasken der Klasse FFP3 bieten zuverlässigen Schutz vor Viren
  • Schutzmasken der Klasse FFP3 sind für den Alltag nicht geeignet

Meine Tätigkeit als Online-Redakteurin für billiger.de ermöglicht es mir, meine Begeisterung für das Online-Shopping und das Schreiben miteinander zu vereinen. Seit 2015 helfe ich unseren Usern, sich in der Informationsflut auf der Suche nach dem passenden Produkt zurechtzufinden, indem ich alle wichtigen Infos verständlich und übersichtlich für sie aufbereite.


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