LG-Handys ohne Vertrag

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Ratgeber LG-Handys ohne Vertrag


Aktualisiert: 09.03.2020 | Autor: Claus Oexle

Gut zu wissen

LG Electronics wurde im Jahre 1958 gegründet. Zunächst produzierte LG Elektrogeräte wie Radios, Fernseher und Kühlschränke, später dann auch Telefone. Nach Samsung ist LG der zweitgrößte südkoreanische Smartphone-Hersteller.

Im Bereich der Mobiltelefone bietet LG eine enorme Vielfalt an. Vor allem, wenn Sie nicht zu viel für Ihr neues Smartphone ausgeben möchten, finden Sie im Angebot preiswerte Geräte mit guter Ausstattung und innovative Produkte (wie zum Beispiel faltbare Smartphones).

Auf den Punkt!

LG bietet sehr viele unterschiedliche Smartphones an. Für die Top-Modelle von LG müssen Sie mit etwa 500 Euro rechnen. Diese bieten u.a. hochwertige Verarbeitung, starke Prozessoren und überzeugende Displays. Einsteigergeräte erhalten Sie manchmal schon für unter 100 Euro. Bei diesen wird dann eher kostengünstiger Kunststoff anstatt Metall eingesetzt. Auch bei Kameras und Prozessoren müssen Sie einige Abstriche machen.

Was zeichnet LG-Handys aus?

Sie fragen sich, ob Sie ein LG-Handy ohne Vertrag das Richtige für Sie ist? Mit den nachfolgenden Infos wollen wir Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen.

LG bietet eine Vielzahl an verschiedenen Handys an, die sich in 3 Geräteklassen einteilen lassen:

  • Einsteigerklasse
    Hier kommen die Smartphones der K-Serie zum Zuge, wie zum Beispiel das K20 oder das K9. Das K9 verfügt zum Beispiel über einen wechselbaren Akku (das ist eher selten in dieser Preisklasse), 2 GB Arbeitsspeicher und einen 5 Zoll großen Bildschirm. LG-Einsteigergeräte erhalten Sie bereits ab 100 Euro.
  • Mittelklasse
    In der Mittelklasse finden sich Smartphones wie das LG Q Stylus, das als Besonderheit einen integrierten Bedienstift, der auch Stylus genannt wird, bietet. Auch das LG Q 60 ist in diese Kategorie einzuordnen. Dieses verfügt über eine Dreifach-Kamera, mit der Ihnen schöne Porträt- oder Panoramaaufnahmen gelingen – in dieser Preisklasse eher eine Seltenheit. Auch das 6,2 große Display kann mit seinen guten Helligkeitswerten gefallen. Für rund 200 Euro bekommen Sie ein Mittelklasse LG-Smartphone.
  • Oberklasse
    Die G-Serie beinhaltet die Highlights von LG. Das LG G8S ThinQ zum Beispiel kann mit hochwertiger Optik dank Aluminiumrahmen und widerstandsfähigem Gorilla Glass auf der Vorder- und Rückseite punkten. Es besitzt zudem ein OLED-Display und die Triple Kamera. Auch in der V-Serie werden die Top-Modelle von LG veröffentlicht – wie etwa das LG V40 ThinQ, das u.a. mit einem farb- und kontraststarken Display zu gefallen weiß. Für diese Modelle müssen Sie mindestens 500 Euro einplanen.

Design spielt bei LG eine große Rolle und entsprechend können alle Geräte, egal welcher Produktlinie, mit einem spezifischen Look aufwarten und durchaus mit den Top-Modellen von Samsung und Apple mithalten. Metallgehäuse und Glasdisplays schaffen eine edle Optik. Manche Modelle, wie das LG V40, setzen auf mattes Glas, so dass durch einfallendes Licht schimmernde Lichtspielereien auf dem Gehäuse erzeugt werden.

Von jedem Modell sind verschiedene Farbvarianten erhältlich: So ist das LG V40 z.B. in Blau und Grau verfügbar und das K9 in Blau und Schwarz. Mit dem LG Dual Screen geht LG neue Design-Wege und bietet ein klappbares Smartphone mit zwei Displays. Das zweite Display können Sie dann z.B. als Sucher für herausfordernde Blickwinkel beim Fotografieren oder als Gamecontroller für die bessere Steuerung von Spielen nutzen.

LG verwendet wie viele andere Smartphone-Hersteller das offene Android-System. Bei diesem Betriebssystem (auch englisch „Operating System“, kurz OS, genannt) handelt es sich um einen freien Code, welcher durch Google vertrieben wird. Zu den Vorteilen von Android zählt, dass der Google Playstore eines der größten App-Angebote (über 2 Millionen Apps) bietet. Außerdem spricht für dieses OS die hohe Flexibilität gegenüber geschlossenen Systemen wie iOS von Apple: Sie können vieles nach Ihrem eigenen Geschmack individualisieren, Googles eigene Angebote sind optimal integriert.

LG legt einen eigenen Look über das Betriebssystem. Die Benutzeroberfläche trägt den Namen LG UX. Das neue UX 9 bietet u.a. größere Elemente und Texte, neue Icons und Transparenzeffekte. Mit LG UX konnte Android auf den LG-Smartphones manchmal etwas überladen und bunt wirken. UX 9 verhilft den Smartphones jetzt zu mehr Benutzerfreundlichkeit.

Wenn Sie Gamer sind oder sich gerne High-Definition-Videos anschauen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr neues LG-Handy auch eine hohe Auflösung besitzt. Unter Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) sollte die Auflösung dann nicht liegen. Besser ist eine noch höhere Auflösung wie z.B. QHD (2.560 x 1.440 px).

LG ist für seine guten Displays bekannt. Das Unternehmen gehört neben Samsung zu den größten Bildschirmherstellern weltweit. Im Angebot von LG sticht das OLED-Display des LG V40 ThinQ besonders ins Auge: Die Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel ist herausragend. Falls Sie aber diese hohe Auflösung gar nicht benötigen, ist es beim LG V40 ThinQ möglich, diese zu reduzieren: 3 Auflösungen stehen zur Auswahl: 3.120 x 1.440, 2.340 x 1.080 oder 1.560 x 720 Pixel. Damit können Sie die Akkulaufzeit des Handys deutlich erhöhen. Voreingestellt ist die mittlere Auflösung.

Preiswertere Handys von LG setzen meist auf ein LCD-Display – diese Bildschirmtechnologie ist günstiger in der Herstellung, was sich dann auch im Verkaufspreis des Handys niederschlägt. OLED-Displays liefern dagegen sehr gute Schwarz- und Kontrastwerte, außerdem verbrauchen sie weniger Energie – dafür sind sie aber teurer in der Herstellung.

Die Auflösung ist ein sehr wichtiger Wert bei einem Handy-Display – vergessen Sie aber nicht den Blick auf die Pixeldichte. Sie berechnet sich aus dem Verhältnis von Displaygröße und Auflösung. Je höher die Pixeldichte ist, desto schärfer und hochwertiger ist dann auch die Darstellung auf dem Bildschirm. Die Pixeldichte wird in ppi (Pixel per Inch) angegeben. Ab 300 ppi bietet ein Handy-Display schon sehr viel. Liegen die Werte darunter können die Kanten unscharf wirken.

In der nachfolgenden Tabelle können Sie sich einen Überblick über Auflösung, Displaygröße und Pixeldichte bei aktuellen LG-Handys verschaffen.

Modell Displaygröße Auflösung Pixeldichte
G8S ThinQ 6,2 ″ 2.248 x 1.080 px 402 ppi
V40 ThinQ 6,4 ″ 3.120 x 1.440 px 537 ppi
Q Stylus 6,2 ″ 2.160 x 1.080 px 389 ppi
Q 60 6,2 ″ 1.520 x 720 px 269 ppi
K20 5,45 ″ 960 x 480 px 197 ppi
K9 5,0 ″ 1.280 x 720 px 294 ppi

LG war der erste Smartphone-Hersteller, der in seinen Smartphones Dual-Kameras einbaute – im Modell LG G5 aus dem Jahr 2016. Apple und Co. zogen erst später nach. Mit einer Dual-Kamera werden entweder die Einzelaufnahmen beider Kameras zu einer Aufnahme verrechnet und damit die Qualität verbessert. Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung unterschiedlicher Brennweiten: Sie können dann mit einer Dual-Kamera zwischen 2 Bildausschnitten auswählen – meist zwischen Ultra-Weitwinkel und Tele-Zoom.

Im neuen LG V40 ThinQ wurde sogar eine Triple Kamera als Hauptkamera integriert: Bei diesem Smartphone gibt es ein Standard-Objektiv mit f/1.5-Blende und 12 Megapixel Auflösung, ein Ultraweitwinkel-Objektiv mit f/1.9-Blende und 12 MP sowie ein Tele-Objektiv mit f/2.4-Blende und ebenfalls 12 MP Auflösung. Durch die 3 Objektive wird die Qualität der aufgenommenen Fotos noch einmal deutlich erhöht.

Auch in günstigeren Modellen wie etwa dem Q 60 verbaut LG eine Triple-Kamera, so dass Sie auch mit einem Mittelklasse-Smartphone sehr ansprechende Fotos aufnehmen können.

Für die Kameras der LG-Handys gilt allgemein: Je höher die Megapixelzahl, desto leistungsfähiger ist normalerweise auch die Kamera. Falls Sie nur ab und zu Selfies machen, reichen Ihnen auch 5 MP. Bei Landschaftsaufnahmen können hier aber Details schon unscharf erscheinen. Wollen Sie die Kamera oft z.B. für Urlaubsaufnahmen nutzen, sollte die Kamera mindestens 10 MP besitzen. Dann werden die Bilder auch höheren Ansprüchen gerecht.

In der untenstehenden Tabelle werfen wir einen Blick auf einige ausgewählte LG-Handys und deren Kameras.

Modell Hauptkamera Frontkamera
G8S ThinQ 12 MP Triple-Kamera 8 MP
V40 ThinQ 12 MP Triple-Kamera 8 MP Dual-Kamera
Q Stylus 16 MP 8 MP
Q 60 16 MP Triple-Kamera 13 MP
K20 8 MP 5 MP
K9 8 MP 5 MP

Bei den Prozessoren und der technischen Ausstattung liegen die High-End-Modelle von LG vorne. Die günstigeren Smartphones bieten etwas schwächere Prozessoren und weniger Taktfrequenz bzw. Arbeitsspeicher. Je mehr Prozessorkerne und je höher die Taktfrequenz, desto schneller und flüssiger arbeitet das entsprechende Smartphone. Wenn Sie also Wert auf eine ruckelfreie Wiedergabe legen, sollte Ihr neues LG-Handy zumindest 8 Prozessorkerne (auch OctaCore genannt) und zwischen 1,5 und 2 GHz Taktfrequenz besitzen.

Ein Smartphone mit höherer Taktfrequenz kann mehr Rechenschritte pro Sekunde ausführen – bei 1,5 GHz sind dies z.B. 1,5 Milliarden. Vor allem bei anspruchsvollen Spielen und aufwendigen Apps hilft ein OctaCore-Prozessor und eine hohe Taktfrequenz enorm. Für das normale Surfen reichen aber auch schwächere Prozessoren.

Die Speicherkapazität beginnt bei 16 GB beim LG K9 und geht bis zu 128 GB beim G8S ThinQ, ist aber fast immer per microSD-Karte erweiterbar. So müssen Sie sich bei knappem Speicher also keine Sorgen machen – eine microSD-Karte mit 16 GB bekommen Sie schon für unter 10 Euro. Sie können Bilder und Dateien auch auf Google Drive in der Cloud auslagern. 15 GB sind hier kostenlos, 100 GB kosten momentan 1,99 Euro im Monat.

Wissenswert

16 GB können knapp werden, wenn Sie eine große Musikbibliothek besitzen oder gerne und viel fotografieren. Hier gilt: Je mehr Speicher, desto besser. Mit 128 GB können Sie sogar einige HD-Videos speichern.

Nachfolgend eine Tabelle, die Ihnen eine Übersicht der technischen Ausstattung einiger LG-Handys bietet.

Modell Prozessorkerne Taktfrequenz Arbeitsspeicher Speicherkapazität
G8S ThinQ 8 2,84 GHz 6 GB 128 GB
V40 ThinQ 8 2,7 GHz 6 GB 128 GB
Q Stylus 8 1,5 GHz 3 GB 32 GB
Q 60 8 2 GHz 3 GB 64 GB
K20 4 1,5 GHz 2 GB 16 GB
K9 4 1,3 GHz 2 GB 16 GB

Wichtig ist eine hohe Akkukapazität – je höher diese ist, desto länger ist die Gesprächszeit und die Dauer der Internetnutzung. Am besten schauen Sie auf die in Milliamperestunden (mAh) angegebene Kapazität. Im Vergleich mit der Konkurrenz bieten die LG-Smartphones ähnliche Ergebnisse: So hält das LG G8S ThinQ mit seiner Akkukapazität von 3.550 mAh immerhin fast 11 Stunden durch. Das ist in etwa so lang wie beim Samsung Galaxy S10+. Beim günstigen LG K9 sind es durch den schwächeren Akku aber nur noch knapp 7 Stunden.

Normalerweise laden Sie das Handy per USB-Kabel auf, die höherpreisigen LG-Geräte können Sie aber auch kabellos aufladen. Dazu brauchen Sie dann allerdings noch ein Qi-Ladegerät. Der Qi-Standard setzt sich immer mehr durch, manche Geräte lassen sich auch nachrüsten. Die Nutzung eines QI-Ladegeräts ist denkbar einfach – Sie müssen Ihr Smartphone lediglich auf ein Ladepad oder eine Ladeschale auflegen und schon beginnt der Ladevorgang.

Nachfolgend eine Tabelle mit Informationen zu Akkukapazität einiger LG-Modelle und ob die Möglichkeit des kabellosen Ladens besteht.

Modell Akku-Kapazität Kabelloses Laden
G8S ThinQ 3.550 mAh Ja
V40 ThinQ 3.300 mAh Ja
Q Stylus 3.300 mAh Nein
Q 60 3.500 mAh Nein
K20 3.000 mAh Nein
K9 2.500 mAh Nein

Fazit

Wir vergleichen für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile der LG-Handys:

Vorteile
  • Günstig
  • Hochwertige Optik
  • Speichererweiterung möglich
  • Innovative Produkte wie z. B. Falthandys
Nachteile
  • Android kann überladen wirken

Häufige Fragen

Sie benötigen weitere Informationen zu LG-Handys? In unserem FAQ-Bereich haben wir wichtige Fragen anderer Käufer zu diesem Thema gesammelt und für Sie beantwortet.

Gibt es von LG auch Handys mit 5G?

Von LG ist das LG V50 ThinQ und das LG V60 ThinQ mit 5G erhältlich. Im Laufe der Zeit werden auch noch mehr 5G-fähige Handys von LG erscheinen.

Welches LG-Handy bietet einen zweiten Bildschirm?

Das LG G8X ThinQ besitzt 2 Displays. Allerdings ist es kein faltbares Smartphone – hier bekommen Sie einen Rahmen, in dem sich ein zweiter Screen befindet. Dessen Farben und Kontraste sind identisch zum „Haupthandy“, so dass Sie zum Beispiel auch problemlos über beide Displays im Internet surfen können.

Was bedeutet LG bei LG-Handys?

Als LG in den späten 1940er Jahren in Südkorea gegründet wurde, stellte die Firma zuerst Kosmetika her. Die erste Creme hieß „Lucky Cream“. Später kamen Kunststoff und Ende der 50er Jahre auch Radios zum Produktportfolio dazu. Die Radios wurden aber unter dem Namen GoldStar Inc. produziert. In den Anfangstagen des Konzerns bedeutete LG „Lucky GoldStar“. Erst viele Jahre später wurde LG zu dem heute geläufigen „Life’s good“ umgedeutet.

Sie wollen sich noch intensiver mit dem Thema Handys ohne Vertrag befassen? Dann sollten Sie einen Blick in unseren gleichnamigen Ratgeber werfen.


Über Claus Oexle

Bei mir gehen die Begeisterung für das geschriebene Wort und für Unterhaltungselektronik Hand in Hand. Seit 2011 kann ich dies bei billiger.de ausleben – und dass ich dabei auch noch unseren Usern mit interessanten Infos weiterhelfen kann, macht alles nur noch viel spannender und schöner.


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