Wasserkocher ohne Plastik | So findest Du ein (fast) plastikfreies Gerät

Wasserkocher ohne Plastik auf Tresen mit Kaffeetassen

Brühst Du Dir morgens eine Tasse Kaffee auf und benötigst heißes Wasser für Dein Porridge? Vielleicht bereitest Du auch mehrmals am Tag die Nahrung für Dein Baby zu oder genießt abends eine Tasse Kräutertee zum Entspannen. Ein Wasserkocher ohne Plastik macht bei häufiger Nutzung einen großen Unterschied!

Wasserkocher gibt es in nahezu jedem Haushalt. Dort sind die nützlichen Haushaltsgeräte regelmäßig in Gebrauch. Mit einem Wasserkocher lässt sich Dein heißes Wasser schnell und energiesparend erhitzen. Doch welchen Einfluss hat Plastik in einem Wasserkocher?

Welche Plastik-Arten werden in Wasserkocher verbaut?

Oftmals kommt bei den Wasserkochern Kunststoff zum Einsatz. Gerade Kunststoff weist in Wasserkochern mehrere gute Eigenschaften auf. So sind Wasserkocher aus Kunststoff leicht und fühlen sich hinsichtlich Festigkeit und Griffigkeit sehr gut an. Zusätzlich besitzt Kunststoff wärmeisolierende Eigenschaften.

Allerdings ist dieses Material bei Wasserkochern starken thermischen Belastungen ausgesetzt. Die gesunde Tasse Kräutertee am Abend kann mit einem Wasserkocher aus Kunststoff schnell zu einer ungesunden Angelegenheit werden.

Es können schädliche Weichmacher und Mikroplastik enthalten sein. Oftmals beklagen NutzerInnen auch den plastikähnlichen Geruch und Geschmack, den ihr Wasser annimmt.

In den folgenden Kapiteln erfährst Du, wie Weichmacher und Mikroplastik in Dein Heißwasser gelangen und warum sie so schädlich sind.

Bisphenol A (BPA) | Weichmacher

Zu den Weichmachern gehört das Bisphenol A (BPA). BPA ist ein Bestandteil von Polycarbonaten (PC). Es wirkt sich negativ auf das Hormonsystem aus. Ihm werden schädigende Wirkungen auf Leber, Niere und Zeugungsfähigkeit nachgesagt. Seit 2018 steht Bisphenol A auf der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).

Laut Umweltbundesamt und Verbraucherzentrale zersetzt sich mit der Zeit der Kunststoff und das Bisphenol A wird, vor allem beim Erhitzen, freigesetzt.

Momentan sind die langfristigen gesundheitlichen Risiken eines erhöhten Konsums von BPA noch völlig unklar.

Achtung: Mittlerweile setzen Hersteller vermehrt auf BPA-freie Kunststoffe und weisen dies auch gerne durch spezielle Kennzeichnungen aus. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale ist hier jedoch Vorsicht geboten. Es kommen oftmals Ersatzstoffe zum Einsatz. Hierzu zählen Bisphenol S oder Bisphenol F. Diese sind genauso schädlich wie Bisphenol A. Erkundige Dich gegebenenfalls beim Hersteller über enthaltene Bestandteile.

Mikroplastik | Körper- & Umweltbelastung

Im Jahr 2018 untersuchte das NDR-Verbrauchermagazin „Markt“ Wasserkocher aus Kunststoff auf abgelöste kleinste Plastikpartikel im Heißwasser.

Es konnte bei allen 4 Wasserkochern aus Kunststoff deutlich mehr Partikel im Heißwasser nachweisen. Bei dem Wasserkocher aus Glas hingegen stieg die Partikelmenge nur sehr gering an. Hieraus schlossen die Experten, dass es sich bei der hohen Partikelmenge um Mikroplastik handelt.

Experten vermuten, dass sich Mikroplastik in Zellen einlagert und Entzündungsprozesse verursachen kann. Des Weiteren stellen mikroskopisch kleine Plastikpartikel eine enorme Umweltbelastung dar. In heimischen Gewässern, in Weltmeeren und in der Luft — überall finden sich kleinste Plastikpartikel.

Langfristige Folgen und gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt sind momentan nicht abschätzbar. Bisher gibt es hierzu keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Angaben über mögliche Testverfahren für die Hersteller.

Möchtest Du dies vermeiden, empfehlen wir Dir einen möglichst plastikarmen Wasserkocher. Außerdem sollten die Kunststoffkomponenten, die sich am Wasserkocher befinden, nicht mit dem Heißwasser in Berührung kommen.

Diese 3 Fragen solltest Du Dir vor dem Kauf stellen

Bevor Du Dir einen neuen Wasserkocher zulegst, macht es Sinn, sich ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen.

Welche Art Wasserkocher passt zu mir?

Es gibt mehrere Varianten an Geräten. Diese erhitzen das Wasser zum Teil auf unterschiedliche Weise. Wasserkocher etwa bringen das Wasser durch ein elektrisches Heizelement zum Kochen. Sie schalten sich in der Regel nach Erreichen der Temperatur automatisch ab. Bei manchen Modellen kannst Du außerdem das Wasser temperieren. Das ist nützlich für die Zubereitung von Grüntees, aber auch von Babynahrung.

Ein Wasserkessel erhitzt das Wasser auf dem Herd. Durch den dünnwandigen Boden des Kessels wird das Wasser schnell heiß. Der Deckel verhindert, dass Wärme entweicht. Manche Modelle erzeugen durch einen speziellen Aufsatz am Ausguss ein schrilles Pfeifen, sobald das Wasser kocht. So vergisst Du den Kessel nicht auf dem Herd.

Ein elektrischer Wasserkocher kocht das Wasser in der Regel schneller und energiesparender als ein Wasserkessel.

Welches Fassungsvermögen soll mein Wasserkocher haben?

Trinkst Du ab und an eine Tasse Tee, reicht ein Wasserkocher mit einem kleinen Fassungsvermögen von 0,5 Litern (l) völlig aus. Möchtest Du öfter eine ganze Kanne Kaffee oder Tee zubereiten, solltest Du zu einem größeren Fassungsvermögen von mindestens 1 l greifen. Für Mehr-Personen-Haushalte empfiehlt sich eine Füllmenge von 1,5 l aufwärts.

Aus welchem Material soll mein Wasserkocher ohne Plastik sein?

Du kannst aus verschiedenen Materialien wählen. Wasserkocher aus Edelstahl werden sehr gerne gekauft. Diese sind robust und leicht zu reinigen. Auch immer beliebter sind Wasserkocher aus Glas. Glas ist zwar nicht bruchsicher aber dank seiner glatten Oberfläche pflegeleicht und hygienisch.

Ein Wasserkocher aus Keramik speichert dagegen hervorragend die Wärme. Zusätzlich ist Keramik einfach zu reinigen, wenn auch nicht bruchsicher. Emaille wird vor allem bei den Wasserkesseln verwendet. Emaille Wasserkessel sind langlebig, vertragen aber keine Stöße oder Stürze.

Welche plastikfreien Alternativen gibt es?

Eines vorweg: Wasserkocher, die gänzlich frei von Plastik sind, wirst Du nicht im Handel finden. Schalter, Kabelummantelungen, Sockel, aber auch die äußere Verkleidung eines Wasserkochers sind oft aus Kunststoff gefertigt. Dennoch gibt es Modelle, die zumindest plastikarm sind und bei denen das erhitzte Wasser nicht mit Kunststoff in Berührung kommt. Im Folgenden haben wir für Dich die alternativen Materialien sowie deren Vor- und Nachteile zusammengetragen.

Wasserkocher aus Edelstahl

Wasserkocher ohne Plastik: Geräte aus Edelstahl

Edelstahl ist ein robustes und langlebiges Material. Es ist leicht zu reinigen und gilt als hygienisch. Verkalkungen und Bakterien können sich auf der glatten Oberfläche kaum festsetzen. Teetrinker schätzen den neutralen Geschmack ihres Heißwassers. Zusätzlich hat Edelstahl ein geringes Eigengewicht.

Ein großer Nachteil von Edelstahl ist, dass er außen sehr heiß werden kann. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, einen doppelwandigen Wasserkocher aus Edelstahl zu wählen. Dadurch bleibt das Wasser länger warm und es besteht keine Verbrennungsgefahr. Doppelwandige Modelle sind oftmals teuer. Alternativ werden auch Geräte mit zusätzlicher Kunststoffhülle angeboten. Das heiße Wasser kommt nicht mit dem Kunststoff in Berührung. Er dient hier nur als Verbrennungsschutz.

Tipp: Einige Edelstahl-Wasserkocher sind nur außen aus Edelstahl. Der Innenraum ist jedoch aus Plastik. Achte beim Kauf daher vor allem auf die Beschreibung und die Produktbilder.

Modelle aus Edelstahl wirken ansprechend, edel und zeitlos. Aus diesem Grund integrieren sie sich problemlos in jede Küche. Fingerabdrücke und Wasserflecken machen sich auf der Oberfläche zwar schnell bemerkbar, sind aber ebenso schnell zu beseitigen.

Die Preisspanne von Edelstahl-Wasserkochern liegt ungefähr zwischen 20 und 180 Euro. Der Preis hängt von Design und Funktionen ab.

Vorteile Nachteile
Robust Oberfläche wird heiß
Einfache Reinigung Fingerabdrücke und Wasserflecken schnell sichtbar
Ansprechende Optik Chemie
Geschmacksneutral
Geringes Eigengewicht

Wasserkocher aus Glas

Wasserkocher ohne Plastik: Glaswasserkocher

Glas ist das hygienischste Material für Wasserkocher. Die Oberfläche ist glatt und porenfrei. Die Reinigung ist unkompliziert. Durch das transparente Material ist der Füllstand jederzeit ersichtlich. Ebenso Kalk und Schmutz, wodurch Du einen Glaswasserkocher eventuell öfter säubern musst. Das Material ist absolut geruchs- und geschmacksneutral und langlebig. An der Oberfläche heizt Glas auf.

Glas ist im Gegensatz zu Edelstahl nicht bruchsicher und daher weniger für Haushalte mit kleinen Kindern geeignet. Außerdem sind Modelle aus diesem Material recht schwer.

Glaswasserkocher wirken edel und ansprechend. Oftmals sind Geräte aus Glas mit einer zusätzlichen Beleuchtung ausgestattet. Dies verstärkt die attraktive Optik eines solchen Modells noch zusätzlich.

Achtung: Achte bei einem Glaswasserkocher unbedingt auf thermisch widerstandsfähiges Borosilikatglas. Geräte aus normalem Glas könnten bei plötzlichen Temperaturwechseln zerspringen.

Wasserkocher aus Glas liegen preislich zwischen 14 Euro und 130 Euro.

Vorteile Nachteile
Hygienisch Zerbrechlich
Einfache Reinigung Heiße Oberfläche
Ansprechende Optik Hoher Reinigungsbedarf
Geruchs- & geschmacksneutral

Wasserkocher aus Keramik

Wasserkocher ohne Plastik: Geräte aus Keramik

Es gibt wenige Modelle aus Keramik, obwohl dieses Material vielversprechende Eigenschaften aufweist. Es ist wie Edelstahl und Glas geruchs- und geschmacksneutral. Keramik speichert die Wärme und gibt diese noch einige Zeit lang ab. Das Wasser bleibt dadurch länger warm und Du musst es nicht noch einmal aufkochen.

Ein Modell aus Keramik besitzt in der Regel ein attraktives Design. Vor allem Nostalgiker kommen mit dem besonderen Retro-Look auf ihre Kosten. Ähnlich wie Glas ist Keramik zerbrechlich und hat ein hohes Eigengewicht.

Gute Wasserkocher aus Keramik erhalten Sie bereits für rund 30 Euro. Abhängig vom Erscheinungsbild gibt es auch Modelle für 160 Euro.

Vorteile Nachteile
In beliebten Retro-Designs erhältlich Zerbrechlich
Einfache Reinigung Heiße Oberfläche
Speichert Wärme Schweres Material
Geruchs- & geschmacksneutral Schweres Material

Wasserkocher aus Emaille

Wasserkocher ohne Plastik Geräte aus Emaille

Bei Emaille handelt es sich um eine Beschichtung. Der Kern besteht aus Metall, wie Eisen oder Stahl. Emaille ist geruchs- und geschmacksneutral. Die Beschichtung ist besonders hart und widerstandsfähig. Die glatte Oberfläche kannst Du gut reinigen. Allerdings ist Emaille nicht besonders stoßfest. Bisher gibt es nur Wasserkessel aus diesem Material.

Das Eigengewicht ist aufgrund des Metallkernes hoch. Auch Wasserkessel aus Emaille weisen oftmals ein sehr nostalgisches Design auf. Es gibt jedoch auch schlichte, moderne Varianten.

Der Preis für einen Wasserkocher aus Emaille liegt zwischen rund 15 Euro und 140 Euro.

Vorteile Nachteile
Oft nostalgische Optik Nur als Wasserkessel erhältlich
Einfache Reinigung Heiße Oberfläche
Harte Beschichtung Schweres Material
Geruchs- & geschmacksneutral

Welche Eigenschaften braucht der Wasserkocher ohne Plastik?

Wasserkocher weisen verschiedene Eigenschaften auf. Die Umsetzung einzelner Merkmale findet oftmals durch Plastik statt. In den folgenden Kapiteln erfährst Du, auf welche Ausstattungs- und Funktionsmerkmale Du bei einem plastikarmen Wasserkocher besonders achten solltest.

Ausstattung | Mehr ist mehr

Die Ausstattung Deines Wasserkochers richtet sich nach Deinen Wünschen. Hier eine Auflistung der relevantesten Ausstattungsmerkmale eines plastikfreien Wasserkochers:

Antikalk-Filter

Direkt am Ausguss sitzt der Anti-Kalkfilter. Er hilft, Kalkrückstände zurückzuhalten. Oftmals kannst Du diesen entnehmen und unter fließendem Wasser leicht reinigen. Viele Antikalk-Filter sind aus Kunststoff. Es werden nur wenige Modelle mit einem Filter aus Edelstahl angeboten. Wir empfehlen, bei einem Filter aus Kunststoff, den Antikalk-Filter komplett zu entnehmen und darauf zu verzichten.

Ausguss

Der Ausguss erleichtert das Einschenken des Wassers in Kanne oder Tasse. Ausgüsse sind oft aus Kunststoff. Das heiße Wasser kommt damit beim Ausgießen in Kontakt. Möchtest Du diesen Kontakt vermeiden, achte auf einen Wasserkocher mit einem Ausguss aus einem alternativen Material, wie Edelstahl oder Glas.

Deckel

Der Deckel soll verhindern, dass kochendes Wasser überschwappt. Zusätzlich hält er die Wärme in der Kanne und ermöglicht so einen schnelleren Aufheizvorgang. Bei vielen Modellen ist der komplette Deckel oder die Deckelinnenseite aus Kunststoff. Je nach Füllstand und Position des Ausgusses kann das heiße Wasser beim Kochen oder Ausgießen in Kontakt mit dem Kunststoff im Deckel kommen. Möchtest Du das verhindern, solltest Du auf eine kunststofffreie Deckelinnenseite achten. Eine umweltschonende Alternative ist ein komplett plastikfreier Deckel. Achte bei deiner Auswahl vor allem auf die Produktbilder, um Kunststoff im Deckel ausschließen zu können.

Wärmeisolierter Griff

Der wärmeisolierte Griff verhindert, dass Du Dich beim Hantieren mit dem Gerät verbrennst. Die Griffe sind daher oft aus Plastik gefertigt. Da sie aber zu keinem Zeitpunkt mit dem heißen Wasser in Berührung kommen, ist ein Griff aus Plastik eher unbedenklich. Mittlerweile gibt es auch einige Modelle mit Holz- oder Edelstahlgriff. Diese sind zusätzlich umweltfreundlicher und robuster als Kunststoffgriffe.

Wasserstandsanzeige

Die Wasserstandsanzeige hilft Dir, den Überblick über den benötigten Füllstand zu behalten. Du kannst die Wassermenge an Deinen jeweiligen Bedarf anpassen und sparst hiermit noch zusätzlich Energie. Wasserstandsanzeigen bestehen meistens aus Plastik. Bei einem Glaswasserkocher ist die Umsetzung ohne Plastik problemlos möglich und gut ablesbar. Bei einem reinen Edelstahl- oder Keramikkocher ist teilweise an der Innenwand der Kanne eine Wasserstandsanzeige angebracht.

Funktionen | Sicherheit & Komfort

Die wichtigsten Funktionen eines plastikarmen Wasserkochers findest Du im Folgenden aufgelistet:

Abschaltautomatik

Viele Modelle verfügen über eine Abschaltautomatik. Dein Wasserkocher schaltet ab, sobald das Wasser die nötige Temperatur erreicht hat.

Lift-Funktion

Nimmst Du die Kanne während des Aufheizvorgangs vom Sockel, schaltet der Wasserkocher automatisch ab. Stellst Du die Kanne auf den Sockel zurück, bleibt das Gerät ausgeschaltet.

Temperaturwahl

Bei manchen Modellen kannst Du die Temperatur des Wassers einstellen. Hier wählst Du meist zwischen 40 Grad Celsius (°C), 70 °C, 80 °C und 100 °C. Damit kommen vor allem Teetrinker in den Genuss des bestmöglichen Teearomas. Die Temperaturwahl ist auch für die Zubereitung von Babynahrung, empfohlen sind 40 °C, nützlich.

Trockengehschutz

Der Trockengehschutz verhindert das Einschalten, wenn sich kein Wasser in der Kanne befindet.

Überhitzungsschutz

Der Überhitzungsschutz greift, wenn die vorherigen Sicherheitsfunktionen versagen. Er verhindert, dass Dein Gerät zu heiß wird und Feuer fängt.

Warmhaltefunktion

Dank Warmhaltefunktion bleibt das Wasser längere Zeit auf der gewählten Temperatur. Mit dem Aufbrühen des Heißgetränks kannst Du Dir Zeit lassen.

Das sind unsere 5 beliebtesten Wasserkocher

Wir haben unsere 5 liebsten Wasserkocher ohne Plastik für Dich zusammengestellt:

Fazit

Einen Wasserkocher komplett ohne Plastik findest Du derzeit noch nicht auf dem Markt. Manche Komponenten sind leider lediglich aus Kunststoff umsetzbar. Als Faustregel gilt jedoch, je mehr Funktionen und Ausstattung ein Gerät aufweist, desto mehr Kunststoff ist verbaut.

Möchtest Du sichergehen, dass der Wasserkocher gesundheitlich unbedenklich ist, greife zu einem Modell ohne Kunststoff im Innenraum. Auch unter den plastikarmen Geräten findest Du eines, das zu Deinen Bedürfnissen passt. Es stehen verschiedene alternative Materialien, wie Edelstahl, Glas, Keramik oder Emaille zur Auswahl.

Hast Du kleine Kinder im Haus, kannst Du zu einem stabilen Edelstahlwasserkocher mit zusätzlicher Kunststoffisolation greifen. Bist Du ein leidenschaftlicher Teetrinker, ist ein Modell mit Temperaturwahl genau das Richtige. Möchtest Du mehr nostalgischen oder verspielten Flair in Deine Küche bringen, kannst Du ein Modell aus Keramik oder Emaille wählen. Für eine attraktive und moderne Wirkung sorgt ein Glaswasserkocher mit Beleuchtung.

Die Anschaffung eines Wasserkochers lohnt sich auch dann, wenn Du nicht zu den größten Kaffee- oder Teetrinkern gehörst. Du kannst damit ebenso energiesparend und schnell etwa das Nudelwasser vorkochen. Auch bei der Zubereitung von Suppen und Saucen kann der Wasserkocher nützlich sein.

FAQs

In unserem FAQ-Bereich findest Du alle wichtigen Fragen und Antworten zum Thema Wasserkocher ohne Plastik.

Warum brauche ich einen Wasserkocher ohne Plastik?

Bei Wasserkochern, bei denen Kunststoff und heißes Wasser aufeinandertreffen, kann sich Bisphenol A (BPA) und Mikroplastik lösen. Dies kann sich schädigend auf Deine Gesundheit auswirken.
Unbedenklich sind Geräte, deren Innenraum komplett plastikfrei ist. Zusätzlich ist die Nutzung eines Wasserkochers generell deutlich energiesparender und schneller.

Mehr über plastikfreie Alternativen findest Du hier.

Welche zusätzlichen Funktionen bietet ein Wasserkocher ohne Plastik?

Zu den wichtigsten Funktionen gehören alle, die die Sicherheit erhöhen, wie Abschaltautomatik, Trockengehschutz, Überhitzungsschutz und Liftfunktion. Diese sollten bei Deiner Wahl an erster Stelle stehen.

Details zu diesen und weiteren Eigenschaften von plastikfreien Wasserkochern findest Du hier.

Wie viel kostet ein Wasserkocher ohne Plastik?

Der Preis fällt je nach Material, Design, Ausstattung und Zusatzfunktionen sehr unterschiedlich aus. Er liegt zwischen 10 und 180 Euro. Es gibt kleinere Wasserkocher für die Reise. Durch ihr geringeres Fassungsvermögen sind diese meistens günstiger.

Warum ist ein plastikarmer Wasserkocher nicht komplett plastikfrei?

Ein Wasserkocher arbeitet mit Elektrizität. Aus Schutzgründen müssen daher bestimmte Bauteile aus Kunststoff sein.
Du findest jedoch Modelle im Handel, wo zumindest das Innere der Kanne oder auch die komplette Kanne aus alternativen Materialien sind.

Alle Informationen zu verarbeitetem Plastik in Wasser findest Du hier.