Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Deep Silver |
| EAN | 4020628893569 |
| Gelistet seit | Mai 2014 |
| Genre | Action, Rollenspiel, Adventure, Beat-em up |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produktlinie | Risen |
| Produkttyp | Sonderedition |
| Publisher | Deep Silver |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 16 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Teen |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 16 |
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Risen 3 versucht eine Mischung aus Teil 1 und Teil 2 zu sein. Daher darf sich der Spieler über eine Spielwelt freuen, die zum einen aus einem Fantasy-Setting, zum anderen aus einem Piraten-Setting besteht. Das Entwicklerstudio liefert die typisch gewohnte gute Kost ab, dies dürfte vor allem Fans der Reihe erfreuen. Insgesamt ist das Gameplay aber etwas zu veraltet und die Grafik zeigt auch deutliche Schwächen. Die künstliche Intelligenz ist nicht sonderlich herausfordernd und die Kameraposition nicht immer optimal. Dennoch dürfen Fans der Spielserie ohne Bedenken sich dem Spiel nähern, denn das Gesamtpaket ist wieder einmal stimmig.
Mit Risen 3: Titan Lords präsentiert der Entwickler Piranha Bytes ein mit Gothic-Elementen durchzogenes Spiel, das es in sich hat. Den Spieler erwarten sowohl mehr Möglichkeiten als auch spielerische Freiheiten. Besonders auffällig ist, dass Spielmechanik und Handlung an Tiefe gewonnen haben. Unzählige Nebenquests sorgen darüber hinaus für lang anhaltenden Spielspaß. Die Grafik ist so beeindruckend gestaltet, dass man quasi aufgefordert wird, jeden Winkel zu erkunden. Leider entspricht die Technik nicht mehr dem aktuellen Stand der Zeit. Die groben Aussetzer der beiden Vorgängerteile treten in Risen 3: Titan Lords jedoch nicht mehr störend auf. Obwohl der dritte Teil der Serie nicht allzu viele Innovationen bietet, ist er doch die stärkste Veröffentlichung. Denn insgesamt ist das Spielgeschehen ausgereifter als je zuvor und bietet daher die solideste Unterhaltung. Dies trifft leider nur auf die PC-Version zu. Konsolenspieler müssen sich weiterhin mit technischen Mängeln, verwaschenen Texturen und einer schlechten Framerate arrangieren.
Risen 3 konnte auf dem PC durchaus überzeugen. Die Portierung auf die Konsolen ist leider missglückt. Im Mittelpunkt des Geschehens steht ein Kapitän und Schatzsucher ohne Namen. Ihm wird durch einen Schattenlord die Seele geraubt. Um kein Opfer der Schattenwelt zu werden, muss diese wiedererlangt werden. Leider ist der Kapitän so teilnahmslos bei der Sache, dass die Identifizierung mit diesem schwer fällt. Im Gegensatz zu dem Vorgänger erlangt man auf mehreren Inseln, auf denen man sich uneingeschränkt bewegen kann, viele spielerische Freiheiten. Sämtliche Figuren, denen man dort begegnet, sind jedoch farblos gestaltet. Das kann auch nicht die übertriebene Nutzung von Kraftausdrücken ändern. Trotz aufdringlicher Versuche fehlt es der Erzählung an Spannung. Im Schlaf erscheinen dem Helden die Wesen der Schattenwelt, doch diese Träume stören nur den Spielfluss. Zudem ist mit viel Geflimmer, Pop-ups und Aussetzern die technische Umsetzung so misslungen, dass diese negativ in das Spielgeschehen eingreift und die eigentlich idyllische karibische Gestaltung einschränkt. Risen 3 für die Konsole ist letztendlich nicht empfehlenswert. Wer die Möglichkeit hat die PC-Version zu spielen, sollte dies in Erwägung ziehen.
Entwickler Piranha Bytes besinnt sich mit Risen 3: Titan Lords auf die eigenen Wurzeln und fügt dem Singleplayer-Rollenspiel eine Reihe an Gothic-Elementen hinzu. Der im zweiten Teil eingeschlagene Weg wird gleichzeitig aber auch in Titan Lords fortgeführt. Mit dem Sohn von Stahlbart kommt eine neue Hauptfigur , die zu Beginn mit der aus Teil 1 bekannten Schwester Patty und einer Piratenbande auf Schatzsuche ist. In einem Tempel stiehlt eine finstere Kreatur seine Seele. Für tot erklärt und eine Weile später auferstanden, kämpft man mit acht Weggefährten gegen Schattenlords um die eigene und die Seelen der Menschheit zurückzuerlangen. Die exotische Atmosphäre ist dabei stets düster und bedrohlich und die Figuren überzeugen mit genug Tiefe. Auch wenn die Dialoge gut umgesetzt sind, so gibt es zu viele Konversationen, die den Spielfluss bremsen. Ein Moralsystem wirkt sich auf den Umgang mit den NPCs aus, verändert aber nicht die Hauptkampagne. Das Kampfsystem ist zuweilen recht chaotisch und lässt einiges zu wünschen übrig. Mit Risen 3: Titan Lords erhält man aber letztendlich ein ordentliches Rollenspiel, welches die Serie angemessen fortführt.
Der dritte Teil von der „Risen“-Reihe ist schon da und spiegelt wie immer seinen eigenen Charakter. Wie viele wissen sind die „Risen“-Spiele dank ihrer spielerischen Freiheit bekannt geworden. Und dieses Rollenspiel bietet tatsächlich eine extrem große spielerische Freiheit. Man kann für seinen Charakter verschiedene Wege auswählen, damit das Gameplay für jeden individuell am besten passt, ohne sich Sorgen zu machen das irgendwelche Hauptaufgaben verpasst werden. Denn die deutschen Entwickler von Piranha Bytes haben im Spiel alles so strukturiert, dass auch wenn der Spieler tief in Nebenmissionen gepackt ist, er nicht die Hauptmissionen und die Handlung verpassen kann. Der Protagonist kann optisch dem Geschmack des Spielers nicht verändert werden, seine Charakter-Eigenschaften allerdings schon. Der Spieler kann nämlich nützliche Talente von Lehrern kaufen. Teilweise erfreulich ist immer noch das harte Kampfsystem, die hartnäckige Kamera und die soliden Dämonen-Gegner. Leider aber kann dieser Titel mit Optik nicht wirklich beeindrucken. Abgesehen davon ist „Risen 3: Titan Lords“, sowie die anderen „Risen“-Titel extrem einzigartige Titel, die sich immer von der Konkurrenz durch ihre Kreativität unterscheiden werden.