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Fernseher (2.622 Ergebnisse aus 108 Shops)

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TV-Tuner

In einem aktuellen Fernseher sind bis zu drei verschiedene Tuner-Typen verbaut. Es gibt DVB-C (Kabel), DVB-T (Terrestrisch/Antenne) und DVB-S (SAT). Je nachdem, wie das TV-Signal Zuhause ankommt, braucht man den passenden Tuner. Darüber hinaus gibt es noch Dual-Tuner (z.B. 2x DVB-C) und Triple-Tuner (DVB-C + DVB-T + DVB-S) die in aktuellen Fernsehern verbaut werden.

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Wissen Kompakt

Sie lieben spannende Blockbuster, alte Klassiker oder packende Horrorfilme? Mit dem richtigen Fernseher lässt sich das Kinoerlebnis auf das heimische Sofa holen. 

Die Idee des Fernsehers und erste Entwürfe zur Übertragung bewegter Bilder kamen bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf. Allerdings dauerte es bis zu den 1960er Jahren, bis der Fernseher in Deutschland massentauglich wurde und den Weg in das Wohnzimmer fand. 

Zu Beginn wurde das Fernsehprogramm in schwarz-weiß übertragen, die Sendezeit war auf 2 h pro Tag begrenzt und es stand lediglich ein Sender zur Verfügung – Umstände, die heute gar nicht mehr vorstellbar sind. 
 
Trotzdem faszinierte das Fernsehen sehr viele Menschen, sodass auch die Technik immer weiter ausgebaut wurde. Das Farbfernsehen wurde 1964 erstmals eingesetzt, im Laufe der Zeit wurden die Geräte immer flacher und größer, es kamen mehr und mehr Programme auf den Markt und die Bildqualität verbesserte sich. Heutzutage haben Flachbildfernseher die alten Röhrengeräte verdrängt und ermöglichen hochauflösende Bilder.
Wissenswert

Der durchschnittliche Deutsche verbringt täglich ca. 3 bis 4 h vor der Flimmerkiste, womit das Fernsehen zur beliebtesten Freizeitbeschäftigung zählt. 

Auf dem heutigen Markt findet sich ein großes Angebot vieler verschiedener Hersteller, die Produktvielfalt ist sehr groß und reicht vom kleinen, tragbaren Gerät mit 7″ (Zoll) bis hin zum Riesen-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als 2,5 m (98,5″). Auch technologisch haben die verschiedenen Modelle unterschiedlich viel zu bieten, sei es die Bildprojektion in 3D oder die Verbindung mit dem Internet.

Damit Sie wissen, welcher Fernseher am besten zu Ihnen passt und Sie viel Freude an Ihrem Gerät haben, geben wir Ihnen in unserem Kaufberater einige Tipps und Hinweise, auf die Sie bei der Wahl eines neuen TV-Geräts achten sollten. 
 


Kaufberater

Den richtigen Fernseher zu finden, scheint angesichts der vielen, verschiedenen Angebote und Eigenschaften der einzelnen Geräte auf den ersten Blick nicht leicht zu sein. Da der Fernseher in den meisten Haushalten ein täglich benutztes Gerät ist, sollten Sie sich gründlich informieren und sich Ihrer eigenen Anforderungen bewusst werden. Um Ihnen dies zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung zusammengestellt und erläutert.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Fernsehers vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Die Wahl des Fernseher-Modells entscheidet über Bildqualität, Preis und Stromverbrauch.
    Überlegen Sie sich gut, ob Sie einen LCD-, LED- oder OLED-Fernseher kaufen möchten. LCD-Fernseher besitzen nicht so einen guten Bildkontrast, sind dafür aber meist günstiger. LED-TVs haben eine lange Lebensdauer und ein gutes Bild. OLED-Geräte sind zwar teuer, dafür aber energiesparend und bieten kontrastreiche Bilder. 
  • Der zur Verfügung stehende Platz und der Zweck bestimmen über die Länge der Bildschirmdiagonale.
    Die Größe des Fernsehers ist ein sehr wichtiges Kriterium. Ein zu großer Fernseher kann in einem kleinen Raum genauso ungünstig sein wie ein zu kleines Gerät, das Sie täglich nutzen möchten. 
  • Fragen Sie sich, welche Funktionen Ihnen wichtig sind. 
    Funktionen wie die Internetverbindung (Smart-TV), Gesichtserkennung oder Ein-/Aus-Timer ermöglichen Ihnen mehr Komfort. Werden Sie sich Ihrer persönlichen Ansprüche bewusst, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
 

Fernseher-Produkttypen 

Fernseher lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden: 


 

Fernseher-Produkttypen nach Bauform

Fernseher unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauform. Beide Formen können mit unterschiedlichen Bildschirmtechnologien arbeiten. 
Auf den Punkt!
  • Flatscreens haben ein flaches Display. Sie bieten den Vorteil, dass auch mehrere Personen zusammen fernsehen können und trotz verschiedener Sitzpositionen keine Verluste der Bildqualität hinnehmen müssen. 
     
  • Curved-TVs zeichnen sich durch ein nach innen gewölbtes Display aus, wodurch der Eindruck eines größeren Bildes und mehr Bildtiefe entsteht. 

Flatscreen

Ein Flatscreen zeichnet sich, wie der Name bereits sagt, durch seine flache Bauform aus. Es ist derzeit noch die gängigste Bauform-Variante.


Dieses Modell bietet gegenüber einem Curved-TV einige Vorteile. Seine Oberfläche spiegelt weniger stark, was insbesondere in Räumen mit viel Lichteinfall von Vorteil sein kann. Außerdem können auch mehrere Personen gleichzeitig fernsehen, ohne dass diejenigen, die außen sitzen, Verluste der Bildqualität hinnehmen müssen. 

Ein Flatscreen ist insbesondere dann für Sie geeignet, wenn Sie häufiger mit mehr als 3 Personen fernsehen. 

Flatsreens haben eine weite Preisspanne, sie können je nach Bildschirmtechnologie und Ausstattung zwischen 100 - 30.000 € kosten 
Pro
  • Spiegelt weniger 
  • Auch mehrere Personen können ohne Verluste der Bildqualität gleichzeitig fernsehen
  • Günstig 
Contra
  • Kleineres Sichtfeld
  • Farb- und Kontrastverluste im Randbereich

Curved-TV
Ein Fernseher mit gewölbtem Display – der sogenannte Curved-TV – ist der neueste Trend auf dem Markt. Der gebogene Bildschirm soll ein Bild mit mehr Tiefe für ein intensiveres TV-Erlebnis schaffen. 

Außerdem wird durch die Wölbung das Sichtfeld erweitert, was das Display größer erscheinen lässt als bei einem Flatscreen mit gleicher Bildschirmdiagonale. Ein weiterer Vorteil ist, dass Farb- und Kontrastverluste an den Randbereichen verhindert werden, da der Abstand des Betrachters zu den Rändern dem Abstand zur Bildmitte entspricht. Von vielen Personen wird der Curved-TV im Vergleich zum Flatscreen außerdem optisch als edler empfunden. 

Der große Nachteil des Curved-TVs besteht darin, dass die versprochenen Verbesserungen nur dann zum Zuge kommen, wenn Sie zentral vor dem Fernseher sitzen. Von der Seite betrachtet wirkt das Bild schnell verzerrt, was zum Problem wird, wenn Sie mit mehreren Leuten vor dem Gerät sitzen. 

Ein Curved-TV eignet sich ideal für Sie, wenn Sie in der Regel mit weniger als 3 Personen fernsehen. Wenn Sie eine mehrköpfige Familie haben oder häufig Filmabende mit Freunden machen, sollten Sie den Kauf noch einmal überdenken. 
 
Zu Beginn gab es diese Geräte nur in der OLED-Variante, mittlerweile sind aber auch günstigere LED-Fernseher erhältlich. Teurer als Flatscreens sind Curved-TVs allerdings trotzdem. Curved-TVs sind zu einem Preis von etwa 400 - 30.000 € erhältlich. 
Wissenswert
Die Hersteller tüfteln momentan an sogenannten „Bendable-TVs“, also an biegsamen Fernsehern. Der Nutzer soll per Knopfdruck die Form seines Fernsehers verändern können, um ihn immer in die optimale Form zu bringen. Diese Neuerung würde das Problem lösen, dass die Bildqualität aus verschiedenen Blickwinkeln schlechter ist. Wenn Sie Besuch haben, können Sie den Fernseher dann einfach in die flache Form bringen. Die ersten Fernseher dieses Typs werden in naher Zukunft auf den Markt kommen.
Pro
  • Mehr Tiefe sorgt für räumliches Bild
  • Größeres Sichtfeld
  • Keine Farb- und Kontrastverluste im Randbereich
  • Edles Design
Contra
  • Hoher Preis
  • Verzerrtes Bild bei seitlicher Betrachtung

Fernseher-Produkttypen nach Bildschirmtechnologie  
Fernseher können mit unterschiedlichen Bildschirmtechnologien arbeiten. 
Auf den Punkt!
  • LCD-Fernseher sind günstig und haben eine lange Lebensdauer. Allerdings besitzen sie eine schlechtere Bildqualität. 
  • LED-Fernseher sind leicht und schmal gebaut. Sie liefern ein gutes Bild und sind energiesparend. 
  • OLED-Fernseher haben ein äußerst leichtes Gewicht und verbrauchen wenig Strom. Außerdem liefern sie das beste Bild. Allerdings sind die Modelle entsprechend teuer. 
  • 3D-Fernseher können Fernsehbilder 3-dimensional erscheinen lassen. Dazu kommen 2 unterschiedliche Techniken zum Einsatz.

LCD-TV – der Nachfolger der Röhre

LCD ist die englische Abkürzung für „Liquid Crystal Display“ – was auf Deutsch so viel bedeutet wie Flüssigkristallanzeige. Diese Technologie benötigt nicht viel Platz, sodass die Geräte sehr kompakt und flach gebaut sind und ein geringes Gewicht besitzen. 


Die LCD-Technologie funktioniert folgendermaßen:
  1. Eine Hintergrundbeleuchtung erzeugt ein weißes Licht.
  2. Eine erste Polarisationsfolie absorbiert das Licht so, dass die Lichtwellen nur noch in eine Richtung schwingen.
  3. Die Lichtwellen gelangen an eine Flüssigkristallschicht, die unter Spannung gesetzt wird.
    Je nach Spannung wird das Licht durch die Kristalle unterschiedlich stark gedreht.
  4. 3 Farbfilter (rot, grün und blau) geben den Lichtwellen ihre Farbe.
  5. Ein zweiter Polarisationsfilter lässt die Lichtwellen – abhängig von der Drehung in den Flüssigkristallen – komplett, abgeschwächt oder gar nicht zum Betrachter durch.
    ⇒ Durch die verschiedenen Dreh- und Konstellationsmöglichkeiten kann ein Display mehr als 16 Millionen verschiedene Farben erzeugen.

Auf diese Weise wird nur die Farbe eines einzigen Pixels erzeugt, der ganze Prozess findet also tausendfach in dem Bildschirm statt.

In einem normalen LCD-Gerät wird das Licht der Hintergrundbeleuchtung von Leuchtstoffröhren abgegeben. Diese Beleuchtung ist bei Gebrauch des Fernsehers durchgehend an – welche Farben letztendlich ausgestrahlt werden, wird zu 100 % über die Flüssigkristalle geregelt. Dies kann den Nachteil haben, dass Flächen, die eigentlich ganz schwarz sein sollten, leicht gräulich wirken. Außerdem wirkt sich die durchgehende Beleuchtung negativ auf den Stromverbrauch aus.

Ein Fernseher mit dieser Bildschirmtechnologie ist für Sie geeignet, wenn Sie ein gutes, aber günstiges Modell mit einer langen Lebensdauer suchen und Sie bereit sind, dafür Schwächen bei der Bildqualität hinzunehmen. 

LCD-Fernseher kosten je nach Bildschirmdiagonale etwa 100 - 30.000 €. 
Pro
  • Leicht
  • Lange Lebensdauer
  • Günstig
Contra
  • Bildkontrast
  • Hoher Stromverbrauch
  • Breiter als Edge-LED und OLED 
LED-TV – eine Variante der LCD-Technologie
Der LED-TV ist im Prinzip auch ein LCD-Fernsehgerät. Beide Typen unterscheiden sich nur in einem Punkt voneinander: Die Hintergrundbeleuchtung eines LED-TVs geht nicht von Leuchtstoffröhren aus, sondern von einzelnen, dynamisch ansteuerbaren LED-Dioden. Dass das LED-Gerät vom Namen her von dem LCD-Fernseher abgegrenzt wird, hat also keine grundlegenden technischen Gründe. 

Was bringen die LED-Dioden also für einen Vorteil? Die vielen kleinen Leuchten sind einzeln ansteuerbar, sie brennen im Gegensatz zu den Leuchtstoffröhren also nicht durchgehend, sondern nur, wenn sie wirklich gebraucht werden. Dadurch können schwarze Flächen in sehr tiefem Schwarz dargestellt werden. Ein komplettes Schwarz ist allerdings schwierig zu erreichen, es gibt oft noch etwas Streulicht von den angeschalteten Dioden, das allerdings sehr gering ist. 

Der Stromverbrauch eines Geräts mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist außerdem entsprechend niedriger, die Spannung wird nur bei Bedarf wirklich aufgebaut.

Je nachdem, wo die Leuchtdioden angebracht sind, unterscheidet man zwischen Edge-LED und Full-LED. Bei Edge-LED befinden sich die Dioden am Rahmen des Geräts, bei Full-LED hinter dem Bildschirm. Durch die Positionierung am Rahmen ist ein Edge-LED-Modell etwas flacher, allerdings kann das Bild etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet sein. Die Bildausleuchtung ist mit Full-LED hingegen optimal, dafür sind die Geräte etwas tiefer.

Ein LED-Fernseher kommt für Sie infrage, wenn Sie auf der Suche nach einem guten Allrounder sind und wenige bis keine Abstriche machen wollen. Er liefert ein gutes Bild, verbraucht wenig Strom und ist leicht und flach gebaut.
 
LED-Fernseher sind je nach Bildschirmdiagonale zu einem Preis von etwa 100 - 30. 000 € erhältlich. 
Pro
  • Leicht
  • Flach (Edge-LED)
  • Lange Lebensdauer
  • Günstig
  • Bildkontrast
  • Stromverbrauch
Contra
  • Etwas ungleichmäßige Bildausleuchtung möglich (Edge-LED)
  • Tiefer als Edge-LED und OLED (Full-LED)
OLED -  Technologie für die Zukunft 
Die OLED (organic light emitting diode) ist eine weitere Technologie zur Bilderzeugung, die nun immer häufiger in Fernsehern eingesetzt wird. 
 
Eine organische Leuchtdiode erzeugt hierbei das benötigte Licht. Das Besondere an OLEDs ist, dass sie selbstleuchtend sind und somit keine Hintergrundbeleuchtung benötigen wie andere Bildschirmtechnologien.

Vereinfacht erklärt, funktioniert das Grundprinzip der organischen Leuchtdioden folgendermaßen:

 
  1. Eine OLED besteht aus 1 Anode sowie 1 gegenüberliegenden Kathode. Zwischen diesen befinden sich verschiedene organische Halbleiterschichten
  2. Fließt nun Strom durch die Anode und die Kathode, prallen in der Mitte der organischen Schicht die positiven und die negativen Ladungen aufeinander. 
  3. Bei diesem Zusammenstoß entsteht Licht. Jeder Pixel enthält 3 OLEDs, jeweils mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau, wodurch die Pixelfarbe beliebig gemischt werden kann.

Die OLED-Technologie hat 2 große Vorteile: Zum einen können die Geräte um einiges flacher gebaut werden, da die Hintergrundbeleuchtung wegfällt, und haben dadurch ein geringeres Gewicht. Zum anderen leuchten die Pixel hier durch gezielte Ansteuerung nur dann, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Ein schwarzer Pixel bleibt schwarz, der Kontrast wird erhöht und das Bild ist schärfer. 

OLED-Fernseher haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung als die LED- und LCD-TVs (etwa 36.000 h/4 Jahre bei Dauerbetrieb), d.h. nach einer gewissen Zeit büßen sie an Leuchtkraft und Farbintensität ein. Außerdem gibt es noch nicht viele Modelle auf dem Markt, in denen die OLED-Technologie verbaut ist, dies wird sich in den kommenden Jahren aber ändern. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Kaufpreis. 

Ein OLED-Fernseher ist das richtige für Sie, wenn viel Wert auf beste Bildqualität legen. Sie sind außerdem sehr energiesparend und haben ein äußerst leichtes Gewicht. Sie müssen allerdings bereit sein, dafür entsprechend mehr Geld auszugeben.

OELD-Fernseher können Sie zu einem Preis von etwa 2.000 - 30.000 € erwerben. 
Pro
  • Sehr leicht
  • Sehr Flach
  • Sehr guter Bildkontrast
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
Contra
  • Teuer
  • Kurze Lebensdauer
3D-Fernseher 
3D-Fernseher können Film- und Fernsehbilder 3-dimensional erscheinen lassen. Sie funktionieren mit 2 verschiedenen Techniken:
 
Shopping Tipp
2D-zu-3D-Konvertierung steigert das Filmerlebnis 
Es gibt nur sehr wenige Inhalte, die im Fernsehprogramm und auf Blu-Rays in 3D verfügbar sind. Deswegen haben viele Fernseher die Funktion, das herkömmliche 2D-Bildmaterial in 3D umzuwandeln. 

Diese Konvertierung ist ziemlich aufwendig und benötigt eine starke Rechenleistung, trotzdem kommt das entstehende 3D-Bild qualitativ nicht an das des echten 3Ds heran. Dennoch kann diese Funktion das Filmerlebnis steigern, insbesondere Fans von 3D sollten darauf achten, dass ihr Fernseher für die Konvertierung fähig ist. 

Um mit dieser Technik 3D-Bilder sehen zu können, sind spezielle Shutter-Brillen notwendig. Die Technik wird als aktiv bezeichnet, da die Brille eine eigene Batterie braucht und selbstständig arbeitet.
 
Die Brillengläser bestehen aus Flüssigkristallflächen, die zwischen den Zuständen „durchlässig“ und „undurchlässig“ wechseln können. Eines der Gläser, entweder auf der rechten oder auf der linken Seite, ist immer auf „durchlässig“ geschaltet, das andere auf „undurchlässig“. Der Fernseher zeigt nun die Bilder im schnellen Wechsel einmal für das linke Auge und einmal aus leicht verschobener Perspektive für das rechte Auge. Gleichzeitig wechseln die Zustände der Brillengläser so schnell, dass jeweils nur das für das Auge passende Bild gezeigt wird.  
Beispiel

Für einen Film mit beispielsweise 24 Bildern pro Sekunde müssen also 48 Bilder pro Sekunde gezeigt werden, jeweils 24 für das rechte und für das linke Auge.

Die Brille muss entsprechend oft in dieser Zeit umschalten. Die unterschiedlichen Bilder, die den Augen geliefert werden, verschmelzen zusammen zu 1 Bild mit Tiefenwirkung

Pro
  • Sehr gute Bildqualität
Contra
  • Hohe Kaufpreise für einzelne Brillen
  • Zu geringe Bildwiederholungsfrequenz führt zu Flimmern
  • Brillen sind nur mit dazugehörigem Fernseher kompatibel

Polarisationstechnik

Das Prinzip der Polarisationstechnik ist das bekannte 3D-Verfahren aus den Kinos. Die Brillen sind relativ leicht und benötigen keine eigene Stromversorgung, deswegen spricht man auch von einer passiven Technik. 
 

Der Fernseher erzeugt hierbei die Bilder für das rechte und linke Auge gleichzeitig. Diese Bilder bestehen aus gerichtetem, polarisierten Licht. Das Bild für das eine Auge ist waagerecht ausgerichtet, das andere senkrecht. In den Brillengläsern befinden sich nun auf beiden Seiten Polfilter. Während der eine nur das waagerechte Licht hindurch lässt, reagiert der andere Filter nur auf das senkrechte Licht. So können für beide Augen zeitgleich Bilder erzeugt werden, die kombiniert dem natürlichen Sehen ziemlich nahekommen. 
 
Die Bildqualität leidet allerdings darunter, dass die Bilder gleichzeitig gezeigt werden. Dadurch werden die Bilder jeweils nur mit der Hälfte der Auflösung projiziert. 
Pro
  • Geringe Kosten für Brillen
  • Kein Flimmern
  • Brillen mit allen Geräten kompatibel
Contra
  • Schlechtere Bildqualität
3D-Fernseher eignen sich insbesondere für Kino-Fans, die das 3D-Erlebnis auf das heimische Sofa holen möchten. Die Preise für die Geräte sind mittlerweile erschwinglich, sie betragen etwa 200 - 30.000 €. 
 

Bildschirmdiagonale

Die Bildschirmdiagonale gibt Auskunft über die Größe des Fernsehers und wird meistens in Zoll (″) angegeben, 1″ entspricht 2,54 cm. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten, von tragbaren Geräten mit 7″ bis hin zum Riesenfernseher mit mehr als 100″. 

Beim Kauf sollten Sie einige wichtige Faktoren beachten.

 
  • Sitzabstand
    Der Abstand zum Fernseher hat einen Einfluss auf die Bildqualität, d.h. er kann das Filmerlebnis beeinflussen. Bei höher auflösenden Geräten können Sie den Sitzabstand noch etwas verringern. Das Bild von älteren Geräten kann allerdings unscharf wirken, wenn Sie zu nah am Fernseher sitzen. Als Richtwert für den richtigen Sitzabstand hat sich eine simple Formel etabliert: Bildschirmdiagonale in cm x 2,5 = Sitzabstand.
  • Verfügbare Fläche
    Überlegen Sie, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht.
  • Verwendungszweck
    Ein selten benutztes Zweitgerät, auf dem Sie hin und wieder Nachrichten schauen, benötigt keine große Bildschirmdiagonale. Ein täglich genutzter Fernseher im Wohnzimmer ist hingegen idealerweise recht groß.
  • Bildschirmauflösung
    Ein großer Bildschirm sollte auch eine entsprechend hohe Bildschirmauflösung haben, damit das Bild nicht unscharf wirkt.
Bedenken Sie

Der Wert der Bildschirmdiagonale gibt nur die reine Bildfläche an. Beachten Sie daher auch die Randabmessungen, um festzustellen, wie viel Platz der Fernseher wirklich beansprucht.

Bildschirmauflösung

Das Fernsehbild setzt sich aus vielen kleinen Bildpunkten, sogenannten Pixeln, zusammen. Die Bildschirmauflösung gibt an, wie viele Pixel der Bildschirm hat. Je mehr Pixel vorhanden sind, desto schärfer ist das Bild. Die Pixelanzahl wird immer im Format Breite x Höhe angegeben.
Beispiel
Zum Beispiel bedeutet die Angabe 1920 x 1080 Pixel, dass der Bildschirm in der Breite 1920 Pixel und in der Höhe 1080 Pixel hat.
  • HD-Ready
    Der Begriff HD-Ready steht für eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Diese Bildschirmauflösung verschwindet immer mehr vom Markt und ist meist nur noch in kleineren Geräten zu finden, da das Bild insbesondere bei großen Bildschirmdiagonalen nicht scharf wirkt und einzelne Pixel erkennbar sein können. HD-Ready ist wegen der geringen Pixelanzahl nur dann zu empfehlen, wenn Sie einen sehr kleinen Fernseher kaufen möchten.
  • Full-HD
    Full-HD entspricht einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel und hat sich mittlerweile zum Standard entwickelt. Mit einem Full-HD-Gerät können Sie Filme in sehr guter Qualität sehen. Dieses hochauflösende Format eignet sich auch für die Wiedergabe von Blu-Rays und 3D-Inhalten. Die TV-Sender, die in HD übertragen, senden ihre Bilder ebenfalls in einer Auflösung, die für Full-HD ausgelegt ist. 
  • Ultra-HD
    Ultra-HD (UHD) ist der Nachfolger von Full-HD. Man spricht auch von 4K-Auflösung, weil die Pixelanzahl mit 3840 x 2160 Pixel 4-mal so groß ist. Ein noch schärferes Bild ist hiermit also möglich. Allerdings stehen bis jetzt kaum Inhalte in so einer großen Auflösung zur Verfügung. Die Fernsehsender übertragen ihre Bilder in Full-HD und auch Blu-Rays haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Zudem sind Ultra-HD-Geräte deutlich teurer. Der Kauf eines Ultra-HD-Fernsehers ist zukunftsorientiert. 
 

Bildwiederholungsfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden, die Einheit hierfür ist Hertz (Hz). Die Angabe 200 Hz bedeutet also beispielsweise, dass 200 Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Grundsätzlich gilt: Je mehr Bilder pro Sekunde gezeigt werden, desto flüssiger wird das Bild. 

Wissenswert
Ab ca. 20 Bildern pro Sekunde nimmt das menschliche Auge bereits keine Einzelbilder mehr, sondern eine Bewegung wahr.
Um ein Flimmern bzw. ein Flackern zu vermeiden, werden meist deutlich mehr Bilder gezeigt.
Da es keine Quelle gibt, – weder Fernsehsignal, noch DVD, Blu-Ray oder Spielkonsole – die so viele Bilder an den Fernseher sendet, berechnet der Fernseher dafür aus den bereitgestellten Bildern weitere Zwischenbilder, um flüssige Bewegungsabläufe anzuzeigen.
Bedenken Sie
Es gibt keine Vorschriften zur Angabe der Bildfrequenz.
Fast jeder Hersteller hat eine eigene Einheit inklusive eigener Formel zur Berechnung erstellt, um möglichst hohe Werte erreichen zu können. In die Berechnung fließen oft noch andere Bildverbesserungsmechanismen - wie das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung -  ein. So hat Samsung zum Beispiel die „Clear Motion Rate“ (CMR) und Toshiba die „Active Motion Rate“ (AMR) eingeführt.
Lassen Sie sich nicht von den Angaben zur Bildwiederholfrequenz von den Herstellern in die Irre führen. Überprüfen Sie bei unklaren oder zu hohen Angaben mit Hilfe von Testberichten, wie flüssig das Bild wirklich ist.

Beim Kauf eines 3D-Fernsehers mit Shutter-Technik sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf die Hertz-Zahl legen. Da mit dieser Technologie die Bilder für das rechte und das linke Auge abwechselnd gezeigt werden, halbiert sich die Bildwiederholfrequenz. Achten Sie darauf, dass Ihr 3D-Fernseher mindestens eine Bildwiederholfrequenz von 200 Hz besitzt, wenn er die Shutter-Technologie unterstützt.

In unserer Inhaltsrubrik Shutter-Technik erfahren Sie mehr über diese Art der 3D-Bilderzeugung.
 

TV-Empfang

Informieren Sie sich vor dem Kauf eines Fernsehers, auf welche Weise Sie bei sich zuhause das Fernsehsignal empfangen. Es wird entweder analog oder digital übertragen. 

In Deutschland gibt es 3 verschiedene Empfangsarten:
 
  • Kabel (DVB-C)
    Kabelfernsehen wird als einzige Empfangsart noch analog und digital übertragen.
  • Satellit (DVB-S, DVB-S2)
    Satellitenfernsehen wird ausschließlich digital übertragen.
  • Antenne (DVB-T, DVB-T2)
    Antennenfernsehen wird ebenfalls nur digital übertragen.


 

Analog
Analoges Fernsehen ist nur noch über Kabel empfangbar – über Satellit und Antenne wurde es bereits abgeschaltet, da das digitale Fernsehen mehr Vorteile bietet. HD-Sender können analog nicht übertragen werden, was diese Empfangsart in Zeiten von hochauflösenden Flatscreens weniger attraktiv macht. Deswegen gingen die Nutzerzahlen der analogen Anschlüsse auch stetig zurück, sodass sich eine Übertragung nicht mehr lohnte. Dieser Rückgang zeichnet sich nun auch für das analoge Kabelfernsehen ab – es gibt bereits Planungen, im Jahr 2018 das analoge Signal abzuschalten. Um flexibel zu sein, wurden sogenannte Hybrid-Tuner entwickelt, die es ermöglichen, sowohl digitale als auch analoge Signale zu empfangen.
Wissenswert

Seit Juni 2017 wird das analoge Kabelfernsehen Schritt für Schritt in den Bundesländern abgeschaltet. Die vollständige Abschaltung soll bis Ende 2018 erfolgen.


 

Digital 

Über den digitalen Weg können mehr Sender in besserer Qualität übertragen werden. 

Shopping Tipp

Das analoge Fernsehen wurde schon lange vom Digitalfernsehen überholt. Steigen Sie auf digitales Fernsehen um, so können Sie eine größere Sendervielfalt genießen.

  • DVB-C
    Das digitale Kabelfernsehen ermöglicht im Gegensatz zum analogen Kabelempfang die Übertragung von HD-Programmen. Über Kabel können Sie jedoch nicht aus einer so großen Sendervielfalt wählen wie über Satellit. 
  • DVB-C2
    Diese Weiterentwicklung des digitalen Kabelfernsehens wurde bereits 2010 entwickelt. Bisher wurde von den Kabelanbietern dafür aber noch kein Bedarf gemeldet, da auch bereits DVB-C die wichtigsten Standards erfüllt.
  • DVB-S
    Zurzeit können Sie diese ältere Technologie des digitalen Satellitenfernsehens noch nutzen. Allerdings ist der Nachfolger DVB-S2 eindeutig zukunftsorientierter. 
  • DVB-S2
    Das digitale Satellitenfernsehen oder DVB-S wurde mittlerweile zu DVB-S2 weiterentwickelt. Dieser Fortschritt macht es den Fernsehsendern leichter, ihre Programme hochauflösend zu senden, weshalb auf lange Sicht wohl DVB-S2 das ursprüngliche DVB-S ersetzen wird. 
  • DVB-T
    Das digitale Antennenfernsehen, auch DVB-T genannt, wird wegen seiner einfachen Anschlussart meist für tragbare Fernseher oder Zweitgeräte verwendet. Dafür ist DVB-T in Bezug auf die Bildqualität und Sendervielfalt nicht so fortgeschritten wie andere Empfangsarten: Die Ausstrahlung von HD-Programmen ist nicht möglich und es können nicht alle Sender empfangen werden. 
  • DVB-T2
    Ab 2016 soll – zunächst in Testprojekten – der Nachfolger von DVB-T eingeführt werden, über den dann auch HD-Programme gesendet werden können. Beim Kauf von Fernsehern mit diesem DVB-T2-Anschluss ist derzeit noch Vorsicht geboten. Im Ausland wurde diese Technologie teilweise bereits eingeführt, jedoch mit einem anderen Standard als in Deutschland. Kaufen Sie einen Fernseher mit DVB-T2-Anschluss nur, wenn dieser das offizielle DVB-T2 HD Logo enthält.
Recherche Tipp

Wenn Sie mehr über den Umstieg auf DVB-T2 erfahren wollen, besuchen Sie das Informationsportal der Initiative DVB-T2 HD.


Energieverbrauch 

Seit 2011 sind die Hersteller dazu verpflichtet, die Energieeffizienzklasse des Fernsehers deutlich zu kennzeichnen. Die Energieeffizienzklasse wird auf einer Skala von F (sehr ineffizient) bis A+++ (sehr effizient) angegeben, alle neuen Geräte müssen gesetzlich mittlerweile mindestens mit „D“ eingestuft sein. 
 
Allerdings spielt auch die Größe des Fernsehers eine wesentliche Rolle für den tatsächlichen Energieverbrauch. Allgemein gilt: Je größer der Fernseher, desto höher der Verbrauch. Der Energieverbrauch ist also von der Bildschirmdiagonale abhängig, sodass ein Vergleich der Energieeffizienz nur bei Fernsehern der gleichen Größe sinnvoll ist. Insbesondere große Fernseher und viel genutzte Geräte lohnt es sich zu vergleichen, um eine unangenehme Überraschung auf der Stromrechnung zu vermeiden. 
Beispiel

Ein Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 32″ (Zoll) und der Energieeffizienzklasse „A“ kann deutlich weniger Strom verbrauchen als ein Fernseher mit 60″ Bildschirmdiagonale und der Energieeffizienzklasse „A++“.

Alle Fernseher verfügen über eine Grundausstattung. Einige Geräte können außerdem über Zusatzausstattung verfügen, welche die Nutzung des Fernsehers komfortabler gestaltet und zusätzliche Optionen ermöglicht. 


 

Grundausstattung 

In der Regel besitzen Fernseher folgende Grundausstattung: 


 
Anschlüsse 
Fernseher sollten über möglichst viele Anschlüsse verfügen, um Geräte wie eine Spielekonsole oder Ihren Laptop daran anschließen zu können. 

 
  • HDMI 
    HDMI (High Definition Multimedia Interface) gilt derzeit als Standard für die meisten Geräte. Der Anschluss ermöglicht eine optimale Übertragung von Bild und Ton. Ihr Fernseher sollte mindestens 2 HDMI-Anschlüsse besitzen. Im Idealfall befinden sich diese an der Seite. So sind diese besser für Sie erreichbar, insbesondere, wenn der Fernseher an der Wand hängt. 
  • USB 
    Ein USB-Anschluss (Universal Serial Bus) ermöglicht es Ihnen, Fotos, Musik oder Videos von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte direkt auf den Fernseher zu übertragen, allerdings muss die Software des Fernsehers die Inhalte lesen können. Geräte mit PVR-Funktion können das Fernsehprogramm aufnehmen und auf dem USB-Stick oder einer externen Festplatte speichern. 
  • Netzwerkanschluss 
    Internetfähige Fernseher (Smart TVs) benötigen einen Netzwerkanschluss (LAN), um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen. Einige neuere Geräte enthalten ein integriertes WLAN-Modul und benötigen daher kein zusätzliches Kabel für die Internetverbindung. 
  • CI+-Anschluss 
    Für die Freischaltung privater Fernsehsender in HD oder Pay-TV-Sender ist ein CI+-Anschluss (Commen Interface+) erforderlich. Der Anschluss stellt die Verbindung eines Zusatzmoduls her, das die Keycard für das Freischalten bestimmter Zusatzkanäle abliest.  
  • Komponenteneingang  
    Einen Komponenteneingang (YUV) benötigen Sie, wenn Sie eine Nintendo Wii anschließen möchten, da diese auch in der neuesten Generation keinen HDMI-Anschluss besitzt. 
  • Cinch-Anschluss 
    Für den Anschluss einer Soundanlage benötigen Sie oft einen Cinch-Anschluss. Diesen erkennen Sie an den roten und weißen Markierungen. Neuere Soundanlagen werden häufig auch per HDMI verbunden.
  • SCART-Anschluss
    Ein SCART-Anschluss (Syndicat des Constructeurs d’Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs) ist häufig für eine Verbindung mit älteren Geräten, wie Videorekorder oder DVD-Player, erforderlich. 


 

Standfuß 

Fernseher können entweder über einen einfachen Standfuß oder einer Variante mit unterschiedlichen Funktionen verfügen. Einige Fernseher besitzen Standfüße, die drehbar sind oder sich neigen lassen. 

Verstellbare Standfüße sind insbesondere für Präsentationen in Unternehmen sehr praktisch, aber auch für größere Wohnräume, um von jeder Position aus bequem fernsehen zu können. 
Shopping Tipp

Sie benötigen einen größeren TV-Ständer, den Sie nicht nur drehen, sondern auch bequem rollen oder als Ablagefläche nutzen möchten? In der Kategorie TV-Möbel finden Sie passende TV-Ständer für Ihren Fernseher. 

Lautsprecher 
Fernseher besitzen integrierte Lausprecher, allerdings wirkt sich die flache Bauweise meist negativ auf die Tonqualität aus. Für den alltäglichen Gebrauch, wie das Schauen von Nachrichten oder TV-Sendungen oder gelegentlich auch Filmen, reichen die im Fernseher integrierten Lautstärker in der Regel aus. Wer allerdings Wert auf sehr guten Klang legt, sollte den Kauf einer Heimkino-Anlage in Erwägung ziehen. 
Shopping Tipp
Surround-Sound, integrierte Subwoofer und Equalizer steigen die Tonqualität. 
Der Surround-Sound verteilt den Ton im Raum, sodass der Zuschauer den Eindruck hat, mitten im Geschehen zu sein. Subwoofer ergänzen den normalen Lautsprecher und geben Tieftonfrequenzen, d.h. Bass-Klänge, wieder. Mit einem Equalizer können Sie Klänge einstellen und filtern. 

Zusatzausstattung 

Fernseher können folgende Zusatzausstattung enthalten: 


 

Prozessor 

Ein Prozessor, auch als CPU (Central Processing Unit) abgekürzt, dient nicht nur für PCs und Tablets, sondern auch für Smart TVs als zentrale Recheneinheit, um Befehle zu verarbeiten. Smart TVs (internetfähige Fernseher) benötigen einen Prozessor, um mehrere Aufgaben zeitgleich zu bewältigen, wie etwa das Aufzeichnen von Filmen oder die Nutzung mehrerer Apps. 


Die Geschwindigkeit, in der ein Prozessor Befehle bearbeitet, heißt Taktfrequenz und wird in Hz (Hertz) bemessen. Je höher die Taktfrequenz, desto flüssiger arbeitet der Prozessor. 


Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, können mehrere Prozessorkerne zusammengefasst werden. Empfehlenswert ist mindestens ein Dualcore-Prozessor (2-Kern-Prozessor), noch leistungsfähiger ist ein Quadcore-Prozessor (4-Kern-Prozessor). 


 

Integrierte Festplatte 

Eine Festplatte ist für das Speichern von Daten, z.B. aufgezeichneten Serien, erforderlich. Für einen Fernseher mit integrierter Festplatte benötigen Sie kein zusätzliches Speichermedium, das Sie an den Fernseher anschließen müssen. 


Geräte mit integrierter Festplatte haben meist ein breiteres Gehäuse und sind schwerer. Ein Nachteil der integrierten Festplatte ist, dass Sie diese in der Regel nicht herausnehmen bzw. austauschen können. 
 

Integrierte Tuner

Die meisten Fernseher haben inzwischen integrierte Tuner, um das Fernsehsignal direkt zu empfangen und weiterzuverarbeiten. Beim Kauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass nicht alle Fernseher jedes Signal verarbeiten können. Viele Fernseher haben lediglich 1 Kabel- und 1 Antennenanschluss, aber keinen Anschluss für den Satellitenempfang. Um in diesem Fall trotzdem über Satellit empfangen zu können, ist ein externer Receiver notwendig. So ein Gerät bringt im Gegensatz zu einem integrierten Tuner zusätzliche Kosten mit sich, nimmt Platz in Anspruch und benötigt eine zusätzliche Fernbedienung.  
 

Verfügt ein Fernseher nur über 2 Anschlüsse, so spricht man von einem Dual-Tuner, bei 3 Anschlüssen von einem Triple-Tuner. Mit einem Triple Tuner können Sie also beim Kauf nichts falsch machen, da das Fernsehgerät alle Empfangsarten unterstützt.
Bedenken Sie
Dual-Tuner werden oft mit Twin-Tunern verwechselt, unterscheiden sich jedoch grundlegend.
Ein Dual-Tuner verfügt über 2 verschiedene Anschlüsse, also zum Beispiel 1 Kabel- und 1 Antennenanschluss. Ein Twin-Tuner hingegen besitzt 2 Anschlüsse der gleichen Empfangsart, also beispielsweise 2 Antennenanschlüsse.
Integrierte Kamera 
Sofern Ihr Fernseher Internetzugang hat, ermöglicht eine integrierte Kamera, Videochats ohne weiteres Zubehör durchzuführen. Außerdem ist sie für spezielle Funktionen wie die Gesichtserkennung erforderlich. 
Achtung!
Sicherheitsexperten warnen, dass Fernseher mit integrierter Kamera besonders anfällig für Hackerangriffe sind. 
Um sicher zu gehen, dass unbefugte Personen durch die Kamera keinen Einblick in Ihr Wohnzimmer erhalten, sollten Sie die Kamera bei Nichtgebrauch abkleben. Einige Geräte enthalten eine klappbare Kamera, die sich nach dem Gebrauch wieder zuklappen lässt. 
Ambilight 
Ambilight ist eine patentierte Technologie des Herstellers Philips. Dabei wird mithilfe von Lichtdioden ein Umgebungslicht an die Wand hinter dem Fernseher projiziert, das an die aktuellen Farben des Displays angepasst ist. 

Diese Technik lässt das Sichtfeld des Fernsehers für den Zuschauer optisch größer wirken. Außerdem wirkt die Beleuchtung augenschonend: Sie reduziert Beschwerden, die durch den Fernseher als einzige Lichtquelle im Raum auftreten. 
 

Zusatzfunktionen 

Fernseher können über folgende Zusatzfunktionen verfügen, welche die Nutzung noch komfortabler gestalten:
 


 

Internetverbindung 
Viele TV-Geräte sind mittlerweile dazu in der Lage, sich mit dem Internet zu verbinden und Ihnen darüber zusätzliche Funktionen und Angebote zu bieten. Diese internetfähigen Geräte werden in der Regel als Smart-TVs bezeichnet. Der Internetanschluss ermöglicht das schnelle und einfache Zugreifen auf beispielsweise Streaming- und Videoportale, aber auch Internetradio. Dafür müssen Sie lediglich die entsprechende App installieren und können mit wenigen Klicks die Web-Inhalte nutzen. Viele Fernsehsender stellen auch zumindest Teile ihres Programms im Internet bereit, sodass Sie verpasste Sendungen auch bequem zu einem späteren Zeitpunkt sehen können, ohne Ihren PC an den Fernseher anzuschließen. 

Der Videotext wird durch die neu ermöglichten Funktionen ersetzt und heißt HbbTV. Nachrichten, Informationen zu einzelnen Sendungen oder zum Fernsehprogramm werden detaillierter und optisch ansprechender gestaltet, wie zum Beispiel durch die Ergänzung von Bildern und Videos. 
 
Über WLAN ist es auch möglich, Bildschirme von Smartphones, Tablets und Laptops auf den Fernsehbildschirm drahtlos zu spiegeln. Dies kann insbesondere zum Zeigen von Fotos oder Videos äußerst praktisch sein. 
Bedenken Sie
In der Praxis ist diese Bildübertragung sehr geräte- und herstellerabhängig, da es keinen einheitlichen Standard gibt. 
Eine unkomplizierte Übertragungsweise funktioniert meist nur auf Geräten desselben Herstellers. Um Geräte von unterschiedlichen Herstellern zu verbinden, wird meist „Miracast“ verwendet. Diese Software befindet sich auf aktuelleren Android-Handys und Tablets und auch auf einigen Fernsehern. Besitzt Ihr Fernseher kein Miracast, gibt es kostengünstige Verbindungssticks. 
PVR-Funktion (Personal Video Recorder) 
Die PVR-Funktion ermöglicht es Ihnen, TV-Sendungen aufzunehmen und zu speichern. Auf diese Weise können Sie Ihre Lieblingssendung problemlos zu jeder Uhrzeit sehen, unabhängig vom Fernsehprogramm. Außerdem ersparen Sie sich so die lästigen Werbepausen. 
 
Um die Daten zu speichern, ist ein externes Speichermedium, also eine Festplatte oder USB-Stick, erforderlich. In einigen Geräten ist bereits eine Festplatte integriert. Allerdings können Sie die aufgezeichneten Sendungen in der Regel nur auf demselben Fernsehgerät abspielen. Sie können Sie nicht auf dem PC speichern, bearbeiten oder auf DVD brennen. Falls Sie auf diese Funktionen Wert legen, sollten Sie den Kauf eines Rekorders in Erwägung ziehen. 


 

Ein- und Aus-Timer

Für den Fall, dass Sie vor dem Fernseher einschlafen, ist ein Ein- und Aus-Timer - auch als Sleeptimer bezeichnet - sehr praktisch, damit der Fernseher nicht die ganze Nacht durchläuft. Der Timer lässt sich in der Regel im Menü einstellen, nach der gewünschten Zeit schaltet sich der Fernseher automatisch aus. 


 

Gesichtserkennung 

Für die Funktion der Gesichtserkennung ist eine integrierte Kamera notwendig. Dafür wird ein Bild des Nutzers auf dem Fernseher hinterlegt. Die Kamera erkennt die Gesichtsparameter des Zuschauers. Dadurch kann der Fernseher auf Ihre Person abgestimmte Daten, wie favorisierte Sender oder Programme, aufrufen und persönliche Programmempfehlungen geben. Auch der Zugang zu bestimmten Accounts wie Facebook oder Twitter ist durch diese Funktion ohne zusätzliche Eingabe des Passwortes möglich. 
 

Kindersicherung 

Um zu verhindern, dass Ihre Kinder Fernsehsendungen sehen, die nicht für sie geeignet sind, ist eine eingebaute Kindersicherung sinnvoll. Mithilfe dieser Funktion sperren Sie bestimmte Sender oder das komplette TV-Programm. Durch Eingabe einer Zifferkombination auf der Fernbedienung können Sie die Sperre wieder freischalten. 
 
Sprachsteuerung
Die Funktion der Sprachsteuerung ermöglicht die Menünavigation oder Programmeinstellungen über die Stimme des Nutzers. Diese Funktion ermöglicht eine besonders komfortable Steuerung, z.B. während des Essens. Aber auch für Blinde oder mobilitätseingeschränkte Personen kann sie sehr hilfreich sein. 
 
 

Zubehör 

Folgendes Zubehör ist für Fernseher erhältlich: 
 

Universalfernbedienung 
Beim Kauf eines Fernsehers ist der Regel eine Fernbedienung enthalten. Um verschiedene Geräte mit nur 1 Bedienung steuern zu können, ist eine Universalfernbedienung sehr praktisch. Insbesondere die Bedienung von Heimkino-Anlagen wird dadurch vereinfacht. Man unterscheidet zwischen lernfähigen Fernbedienungen, die über die Originalfernbedienung angelernt werden und programmierbaren Fernbedienungen, die Sie durch die Eingabe eines Zahlencodes auf die jeweiligen Geräte einstellen. 
Bedenken Sie
Universalfernbedienungen sind nicht mit jedem Gerät kompatibel. 
Von einer Universalfernbedienung werden zwar nahezu alle Geräte unterstützt, allerdings gibt es Ausnahmen. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf vergewissern, dass die Universalfernbedienung mit Ihren Geräten kompatibel ist. 

Heimkino-Anlagen

Um das Kinoerlebnis zu Hause zu perfektionieren, bietet sich der Kauf einer zusätzlichen Heimkino-Anlage an. Diese verteilt den Sound über mehrere Lautsprecher im Raum.  Insbesondere, wenn Sie häufig Blockbuster oder Sportsendungen schauen, können Sie von der Tonqualität profitieren. Sie erweckt für den Zuschauer den Eindruck, sich mitten im Geschehen zu befinden.

Shopping Tipp

Eine große Auswahl an Surround-Systemen, Heimkinosystemen und AV-Receivern finden Sie auf unserem Portal in der Kategorie Heimkino

Wandhalterungen 

Flachbildfernseher kommen an der Wand besonders gut zur Geltung. Um Ihren Flachbildfernseher daran zu befestigen, benötigen Sie spezielle Wandhalterungen. Im Lieferumfang einiger Geräte ist die Halterung bereits inbegriffen, in der Regel müssen Sie die Halterung allerdings zusätzlich kaufen. Folgende Varianten sind erhältlich: 
 
  • Starre Wandhalterungen 
    Starre Wandhalterungen erlauben es nicht, die Position des Fernsehers zu verändern. Sofern Sie in der Regel nur von einer Sitzposition aus fernsehen, ist eine starre Wandhalterung vollkommen ausreichend. 
  • Verstellbare Wandhalterungen 
    Mithilfe verstellbarer Wandhalterungen können Sie den Bildschirm unterschiedlich positionieren. Einige Modelle bieten die Option, den Winkel des Bildschirms zu neigen, nach rechts oder links zu drehen oder in der Höhe zu verstellen. Diese Optionen ermöglichen es, aus verschiedenen Winkeln fernzusehen, z.B. vom Sofa oder dem Esstisch aus. Außerdem können Sie auf diese Weise die Anschlüsse gut erreichen. 

Beim Kauf sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Halterung das Gewicht des Fernsehers tragen kann. Eine Orientierungshilfe kann dabei die VESA-Norm (Video Electronics Standard Association) bieten. Dabei handelt es sich um eine Richtlinie für Plasma und LCD-Fernseher. 
Beispiel

Die VESA-Norm 200 bedeutet beispielsweise, dass Sie die Schrauben in einem Abstand von 200 mm einsetzen sollten, um einen guten Halt zu gewährleisten. 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Fernsehern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Fernsehern.

Alter 

Kinder unter 3 Jahren sollten laut Expertenmeinungen noch nicht fernsehen, da sie in diesem Alter damit beschäftigt sind, ihre reale Umgebung kennenzulernen und mediale Eindrücke noch nicht richtig verarbeiten können. 

Es ist wichtig, Kinder an den Umgang mit Medien zu gewöhnen. Deshalb sollten Eltern immer gemeinsam mit Ihrem Kind fernsehen, um die Reaktion des Kindes auf das Gesehene zu beobachten. 

Für Kinder ist es wichtig, mit Erwachsenen über ihre Eindrücke zu sprechen, deshalb sollten Sie sich anschließend ausreichend Zeit dafür nehmen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Sendungen lieber tagsüber zu sehen statt abends. 

Sobald Ihr Kind älter ist, sollten Sie Regeln für den TV-Konsum vereinbaren. Damit Sie ein Auge darauf haben können, sollten Kinder unter 12 Jahren keinen eigenen Fernseher im Zimmer haben.

Auch die Dauer des täglichen TV-Konsums spielt eine wichtige Rolle. Folgende Werte sind laut Experten empfehlenswert: 
 
  • Kinder im Alter von 3-5 Jahren: max. 30 min 
  • Kinder im Alter von 5-9 Jahren: max. 1 h 
  • Kinder im Alter von 9-13 Jahren: max. 90 min 
Recherche Tipp

Weitere Tipps für den richtigen Umgang mit dem Fernseher erhalten Sie auf der Homepage der Initiative SCHAU HIN

Anschlüsse

Grundsätzlich gilt: Je mehr Anschlüsse Ihr Fernseher besitzt, desto besser. Welche Anschlüsse Ihr Fernseher besitzen sollte, hängt davon ab, welche Geräte Sie daran anschließen möchten: 
 
  • Möchten Sie Ihren Laptop anschließen, um Filme auf dem Fernsehdisplay zu schauen? 
    In diesem Fall benötigen Sie einen HDMI-Anschluss. Über diese Schnittstelle schließen Sie nicht nur Laptops, sondern auch Blu-Ray-Player oder Spielekonsolen an den Fernseher an. Bild und Ton werden mit HDMI gleichzeitig ohne Qualitätsverlust übertragen.
  • Haben Sie Fotos und Videos auf USB-Sticks oder einer externen Festplatte? 
    Über einen USB-Anschluss können Sie all Ihre Dateien schnell und bequem auf dem Fernseher abspielen. Außerdem gibt es viele USB-Festplattenrekorder, mit denen Sie das Fernsehprogramm aufnehmen können. 
  • Abonnieren Sie kostenpflichtige private HD-Sender oder Pay-TV? 
    Dann benötigen Sie einen CI+-Slot. In diesen Slot können Sie Ihre Fernsehkarte einstecken, um die entsprechenden Sender freizuschalten. 
  • Haben Sie ein Smart-TV? 
    Wenn Ihr Fernseher kein WLAN-Modul besitzt, benötigen Sie einen Netzwerkanschluss (LAN), um eine Internetverbindung herzustellen. 
  • Haben Sie eine ältere Stereo-Anlage? 
    Stereoanlagen benötigen oft einen Cinch-Anschluss, um an den Fernseher angeschlossen zu werden. Einen Cinch-Anschluss erkennen Sie an den roten und weißen Markierungen. Neuere Stereoanlagen werden häufig auch per HDMI verbunden.
  • Nutzen Sie ältere Geräte wie Videorekorder? 
    SCART-Anschlüsse scheinen veraltet zu sein, trotzdem gibt es noch unzählige alte Geräte, die ohne SCART-Anschluss nicht betrieben werden können, z.B. alte Videorekorder oder DVD-Player. 
  • Haben Sie eine Nintendo Wii? 
    Dann benötigen Sie einen Komponenteneingang (YUV), da die Spielkonsole auch in der neuesten Generation keinen HDMI-Anschluss besitzt.
Shopping Tipp

Achten Sie darauf, dass sich eine leicht zugängliche HDMI-Buchse an der Seite des Fernsehers befindet. Diese lässt sich wesentlich leichter erreichen. 

Um Ihren Laptop mit dem Fernseher zu verbinden, gibt es 2 Optionen: 

 
  • VGA
    Ein VGA-Kabel überträgt nur das Bild. Es eignet sich also nur, wenn Sie Bilder von Ihrem Laptop auf den Fernsehbildschirm übertragen möchten. Stecken Sie hierfür ein Kabelende in den VGA-Anschluss Ihres Fernsehers und das andere in den Laptop. 
  • HDMI
    Ein HDMI-Kabel überträgt sowohl Ton als auch Bild. Es eignet sich daher ideal, wenn Sie einen Film von Ihrem Laptop auf dem Fernseher schauen möchten. Stecken Sie hierfür die beiden Kabelenden jeweils in die HDMI-Anschlüsse des Laptops und des Fernsehers. 
Tipp

Das MacBook verfügt weder über einen VGA- noch über einen HDMI-Anschluss, sondern einen Minidisplay- oder Thunderbolt-Port. Um Ihr MacBook dennoch an den Fernseher anschließen zu können, benötigen Sie einen HDMI- oder VGA-Adapter. 

Um Ihren Fernseher an einen Verstärker anzuschließen, gibt es 2 Möglichkeiten: 
  • Klinkenstecker 
    Für die Verbindung benötigen Sie ein AUX-Kabel. Das eine Kabelende stecken Sie in den Kopfhörerausgang Ihres Fernsehers, das andere in den Verstärker. 
  • Klinke auf Cinch 
    Nicht alle Verstärker besitzen einen Klinkenausgang, in diesem Fall benötigen Sie ein Klinke-auf-Cinch-Kabel. Verbinden Sie den Klinkenstecker mit dem Kopfhörerausgang des Fernsehers. Anschließend stecken Sie die beiden Cinchstecker in Ihren Verstärker. Der rote gehört in den rechten Anschluss, der weiße in den linken. 

     

Bildschirmauflösung

Das schärfste Bild liefern ohne Zweifel Ultra-HD Fernseher mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel, man spricht auch von 4K. Das Problem von Ultra-HD Fernsehern besteht darin, dass es – bis jetzt – zu wenige Inhalte gibt, die in solch einer hohen Auflösung verfügbar sind. Das Fernsehprogramm, das in HD zur Verfügung steht, wird in einer Auflösung gesendet, die auf Full-HD (1920 x 1080 Pixel) ausgelegt ist. Auch auf Blu-Rays befinden sich die Filme in Full-HD-Qualität. Damit ist das Bild bereits besonders scharf. Der Kauf eines teuren Ultra-HD Fernsehers ist also mit Sicherheit zukunftsorientierter, ein Full-HD-Gerät ist aber absolut ausreichend.
In unserer Themenrubrik Bildschirmauflösung erhalten Sie weitere Informationen zu dem Thema.

Bildwiederholfrequenz

Die Hertz-Anzahl gibt Auskunft darüber, wie viele Bilder der Fernseher pro Sekunde zeigt. Um die Bilder flüssig und ohne Flimmern zu zeigen, sollte Ihr Fernseher mindestens 100 Hz haben. Eine höhere Hertz-Zahl kann das Bild noch besser machen, die Unterschiede sind aber gering, bei Zahlen von über 200 Hz fällt den meisten Beobachtern die höhere Frequenz nicht auf.
 
3D-Fernseher mit Shutter-Technik sollten mindestens 200 Bilder pro Sekunde zeigen, da die Bilder für das rechte und linke Auge abwechselnd gezeigt werden und sich die Hertz-Zahl dadurch halbiert.
Bedenken Sie
Viele Hersteller verschleiern ihre Angaben.
Hierbei ist Vorsicht geboten. Die Hersteller lassen andere Bildverbesserungsmechanismen in die Angaben mit einfließen, sodass am Ende höhere, teilweise 4-stellige Hertz-Zahlen herauskommen.

Lassen Sie sich nicht von den Herstellerangaben verwirren. Recherchieren Sie die tatsächliche Bildwiederholfrequenz.
In unserer Themenrubrik Bildwiederholfrequenz erhalten Sie weitere Informationen zu Thema. 

Defekt 

Ein defekter Fernseher kann unterschiedliche Ursachen haben. Stellen Sie daher zunächst fest, welche Funktionen defekt sind. Lesen Sie anschließend in der Gebrauchsanleitung nach. In der Regel gibt es dort ein Kapitel zur Fehlerabhilfe.
Recherche Tipp

Hilfreiche Tipps zur Fehlerabhilfe erhalten Sie auch auf chip.de

Entsorgung

Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, alte Elektrogeräte –  wie z.B. Fernseher, Drucker oder Kaffeemaschinen –  bei den örtlichen Annahmestellen abzugeben. In den Geräten befinden sich noch viele Wertstoffe, die recycelt und wiederverwendet werden können. Außerdem sind einige gesundheits- und umweltschädliche Giftstoffe enthalten, sodass Sie Ihren Fernseher auf keinen Fall über den Haus- oder Sperrmüll entsorgen sollten.

Die Entsorgung auf dem Recyclinghof ist in der Regel kostenlos. Einige Städte und Kommunen bieten auch an, die alten Elektrogeräte bei Ihnen zuhause abzuholen, informieren Sie sich auf der Internetseite Ihrer Kommune. 

Wenn Ihr Fernseher noch funktionstüchtig ist, besteht natürlich auch noch die Möglichkeit, das Gerät zu verkaufen, z.B. über eine Kleinanzeige oder an einen Gebrauchtwarenhändler. 
 

Funktionsweise

Der Fernsehbildschirm besteht aus mehreren Millionen kleiner Bildpunkte, den Pixeln. Jedem einzelnen Pixel wird eine Farbe zugeordnet, sodass sich ein großes Gesamtbild ergibt. Dieses angezeigte Bild kann sich – je nach Fernseher – mehrere hundert Male pro Sekunde ändern, sodass ein flüssiges, bewegtes Bild entsteht. Die Farbzuordnung der Pixel geschieht häufig mit Hilfe von einer Hintergrundbeleuchtung und Flüssigkristallen.
Wissenswert

Die verschiedenen Fernsehtypen werden anhand ihrer Hintergrundbeleuchtung unterschieden.

Die Hintergrundbeleuchtung eines LCD-Fernsehers besteht aus Leuchtstoffröhren, LED-Fernseher bedienen sich vieler kleiner LED-Dioden. Die neuen OLED-Fernseher kommen ganz ohne Hintergrundbeleuchtung aus

Das Licht wird dann durch verschiedene Schichten in eine bestimmte Richtung gelenkt und wird durch einen Filter seiner Farbe zugeordnet.

In unserer Themenrubrik Fernseher-Produkttypen erfahren Sie mehr über die verschiedenen TV-Modelle und die Funktionsweise eines einzelnen Pixels. 

Gaming 

Wenn Sie einen Fernseher für das Gaming suchen, sollten Sie folgende Faktoren beachten: 

 
  • Internetverbindung 
    Insbesondere für Personen, die häufig online spielen, ist ein Smart TV von Vorteil. So müssen Sie nicht zusätzlich Ihren Rechner an den Fernseher anschließen. 
  • Input Lag 
    Ein Input Lag ist die Verzögerungszeit vom Signal bis zur Anzeige des Bildes auf dem Fernsehdisplay. Dieser Wert wird meist in der Produktbeschreibung angegeben. Insbesondere für Online-Spiele ist ein niedriger Input Lag für einen flüssigen Spielverlauf relevant. Als Richtwert werden 30 ms (Millisekunden) empfohlen. 
  • Integrierter Game Modus 
    Viele Fernseher haben einen Game Modus. Wählen Sie diesen aus, nimmt der Fernseher keine Berechnungen vor, die für ein besseres Bild sorgen. Auf diese Weise wird der Input Lag minimiert. Allerdings kann der Game Modus zu einem schlechteren Bild führen. 
  • Reaktionszeit 
    Die Reaktionszeit bezieht sich auf die Dauer, wie schnell ein Pixel zwischen 2 Farbmodi wechseln kann. Je höher dieser Wert ist, desto schärfer ist das Bild. Empfehlenswert ist, wenn der Wert nicht unter 10 ms liegt. 
  • Bildwiederholfrequenz 
    Die Bildwiederholfrequenz ist die Anzahl der Bilder, die ein Fernseher pro Sekunde erzeugen kann. Eine höhere Bildwiederholfrequenz führt in der Regel zu einer besseren Reaktionszeit und einem geringeren Input Lag. Allerdings können in Videospielen max. 30-60 Bilder pro Sekunde gezeigt werden, höhere Werte lohnen sich daher nicht
Weitere Informationen zur Bildwiederholfrequenz erhalten Sie in unserem Kaufberater. 

Gesundheit 

Eine Studie des australischen Wissenschaftlers David Dunstan belegt, dass zu viel Fernsehkonsum das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Gründe dafür seien in erster Linie die mangelnde Bewegung und die flache Atmung, die über einen längeren Zeitraum eine negative Auswirkung auf die Lunge habe.
Recherche Tipp
Weitere Informationen zu Risiken durch Fernsehkonsum erhalten Sie auf welt.de

Kauf 

Es ist nicht empfehlenswert, Fernseher vor großen Sporttournieren wie der WM zu kaufen, da die Preise zu diesem Zeitpunkt meist höher sind.  Auch zwischen Februar und Mai ist ein Kauf eher ungünstig, da häufig technische Neuerungen vorgestellt werden und der Andrang meist höher ist. Modelle aus dem letzten Jahr, die sich oft nur geringfügig von den neueren Modellen unterscheiden, sind meist um einiges günstiger.
 
In der Vorweihnachtszeit gewähren viele Händler hohe Rabatte, sodass Sie echte Schnäppchen machen können. 
Shopping Tipp

Nutzen Sie unseren Preisvergleich und finden Sie den günstigsten Preis für Ihren Fernseher

Montage 

An der Wand befestigt sieht ein Flachbildfernseher besonders schick aus. Folgende Handlungsanweisung zeigt, wie Sie Ihren Fernseher an der Wand aufhängen: 
 
  1. Informieren Sie sich über die Beschaffenheit der Wände. Suchen Sie dazu passende Dübel und Bohraufsätze aus. Je nachdem, ob Sie eine Beton-, Kalksandstein- oder Hohlblocksteinwand haben, benötigen Sie jeweils entsprechende Dübel und Bohraufsätze. 
  2. Wählen Sie eine Wandhalterung, die kompatibel zu Ihrem Fernseher ist. 
  3. Suchen Sie sich die passende Stelle aus, an die Sie Ihren Fernseher aufhängen.
    ⇒ Wichtig ist, dass sich kein Fenster an der gegenüberliegenden Wand befindet, da der Bildschirm ansonsten zu sehr spiegeln würde. 
  4. Zeichnen Sie mithilfe einer Wasserwaage Löcher an die Wand, oft wird zur Wandhalterung eine Schablone mitgeliefert. 
  5. Bohren Sie anschließend die Löcher mit dem passenden Bohraufsatz. 
  6. Setzen Sie die Dübel ein. 
    ⇒ Drücken Sie diese ein, damit sie sicher sitzen.
  7. Schrauben Sie die Halterung fest. 
  8. Montieren Sie das Verbindungselement an die Halterung.
  9. Befestigen Sie anschließend den Fernseher am Verbindungselement. 
  10. Für eine ansprechende Optik sollten Sie die Verbindungskabel zwischen Fernseher und anderen Geräten wie dem DVD-Player oder der Spielkonsole mithilfe von Kabelkanälen abdecken. 
Bedenken Sie

Informieren Sie sich sorgfältig in den Montageanleitungen beider Geräte, bevor Sie mit der Befestigung beginnen. Halten Sie sich sorgfältig an die Anweisungen. 

Position

Wo genau Sie Ihren Fernseher platzieren, ist immer stark abhängig von den individuellen Gegebenheiten des Raumes. Einige Faustregeln und Tipps gibt es aber, die Sie bei ihrer Raumgestaltung unterstützen können:
 
  • Der Sitzabstand zum Fernseher ist entscheidend
    Das Wichtigste ist, dass Sie nicht zu nah am Fernseher oder zu weit weg davon sitzen. In beiden Fällen geht der Spaß am Fernsehen schnell verloren. Für die Berechnung des Sitzabstandes hat sich eine simple Faustregel etabliert: Sitzabstand = Bildschirmdiagonale in cm x 2,5. Wenn Sie sich ungefähr an diese Formel halten, sollte das Bild immer gut erkennbar sein.
     
  • Die Höhe des Fernsehers hängt vom Sitzabstand ab
    Für die optimale Höhe gibt es auch eine Faustregel: Die Unterkante des Fernsehers sollte in etwa auf Augenhöhe sein. Die Höhe ist aber auch stark vom Sitzabstand abhängig, je größer der Abstand ist, desto höher kann sich auch der Fernseher befinden.
  • Stellen Sie den Fernseher im rechten Winkel zum Fenster auf.
    Auf diese Art fällt wenig Licht direkt auf den Fernseher und störende Reflektionen werden vermieden. Wenn Sie den Fernseher direkt gegenüber vom Fenster stellen, ist der Lichteinfall deutlich größer und das Display kann stark spiegeln. Den Fernseher direkt vor das Fenster zu stellen vermeidet zwar Spiegelungen, kann aber durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse zu Augenirritationen führen.
     
  • Platzieren Sie den Fernseher in der Nähe der Anschlussbuchsen.
    Versuchen Sie möglichst, Ihren Fernseher in Nähe der passenden Anschlüsse aufzustellen. Kabel durch das ganze Wohnzimmer legen zu müssen ist lästig und sieht meistens nicht schön aus. 

 

Plasma Fernseher 

Weshalb konnten sich Plasma-Fernseher nicht durchsetzen? 

Früher wurden Plasma-TVs insbesondere wegen ihren kräftigen Farben gelobt und es wurde prophezeit, dass Plasmafernseher in Zukunft die LCD-TVs ablösen. Mittlerweile haben aber alle Hersteller die Produktion von Plasmageräten eingestellt, es sind nur noch Restposten auf dem Markt erhältlich. Mit ihrem hohen Stromverbrauch, Gewicht und teuren Preisen konnten sich die die Plasma-TVs auf dem Markt nicht dauerhaft durchsetzen. 

 

Preis 

Die Preisspanne von Fernsehern ist mit 100-30.000 € relativ weit, da die Preise von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Wie teuer ein Fernseher sein sollte, hängt daher davon ab, auf welche Ausstattungsmerkmale Sie besonderen Wert legen und für welche Abstriche Sie zugleich bereit sind. Folgende Faktoren wirken sich auf den Preis aus: 
 
  • Bildschirmdiagonale 
    Je größer die Bildschirmdiagonale, desto teurer ist in der Regel der Fernseher. Eine große Bildschirmdiagonale lohnt sich insbesondere dann, wenn der Fernseher in einem größeren Raum platziert werden soll. 
  • Bauform 
    Auch die Bauform des Fernsehers wirkt sich auf den Preis aus. Curved-TVs sind meist teurer als Flachbildfernseher. Curved-TVs versprechen durch ihre gewölbte Bauform ein plastischeres Bild. Allerdings kommen ihre Vorteile nur dann zum Tragen, wenn der Zuschauer zentral vor dem Fernseher sitzt. Daher lohnt sich ein Curved-TV nicht, wenn Sie häufiger mit mehreren Personen fernsehen. 
  • Bildschirmtechnologie 
    Am teuersten sind derzeit OELD-Fernseher, diese arbeiten mit der neuesten Technologie und liefern das beste Bild. Am günstigsten sind LCD-Fernseher, allerdings bieten diese eine schlechtere Bildqualität. Eine Alternative bieten LED-Fernseher, sie haben eine lange Lebensdauer und liefern ein gutes Bild. 
  • Zusatzfunktionen und -ausstattung 
    Eine Auswirkung auf den Preis haben auch die Zusatzausstattung und zusätzliche Funktionen, wie z.B. ein Prozessor, eine integrierte Festplatte und Internetverbindung. Welche Zusatzausstattung Ihr Fernseher besitzen sollte, hängt davon ab, zu welchen Zwecken Sie ihn nutzen möchten. 

Sie möchten mehr über Zusatzausstattung und zusätzliche Funktionen des Fernsehers erfahren? In unserem Kaufberater erhalten Sie weitere Informationen. 

Smart-TV

Welche Vorteile bietet ein Smart-TV?

Der große Vorteil von Smart-TVs ist die Verbindung mit dem Internet. Über das Internet können Sie unzählige Inhalte abrufen, die Sie direkt und bequem auf Ihrem Fernseher abspielen können, ohne Ihren PC anschließen zu müssen. Dies hat besonders bei der Nutzung von Streaming- und Videoportalen einen großen Mehrwert.
 
Ähnlich wie bei Smartphones und Tablets gibt es für Fernseher verschiedene Apps, die Inhalte und Informationen direkt auf Ihren Bildschirm transportieren. Das App-Angebot ist noch nicht sehr vielfältig, wächst aber stetig. Um die Bedienung für das Surfen im Internet zu erleichtern, können problemlos Sie auch eine Maus und eine Tastatur anschließen. Viele Hersteller stellen aber auch optimierte Fernbedienungen –  beispielsweise mit integrierter Tastatur –  bereit.
Wissenswert

Durch den Anschluss an Ihr privates Netzwerk können auch Dateien wie Bilder und Musik direkt vom PC oder Smartphone auf Ihrem Smart-TV angezeigt und abgespielt werden.

Begleitend zum TV-Programm gibt es auch noch einige Pluspunkte für die Smart-TVs. Der in die Jahre gekommene Videotext wurde durch sogenanntes HbbTV ersetzt. Dieses kann zum Beispiel – je nach Bereitstellung der einzelnen Sender – zusätzliche Sendungsinformationen oder das Fernsehprogramm anzeigen, Zuschauer-Votings ermöglichen oder auf soziale Netzwerke zugreifen. Das HbbTV ist dabei optisch ansprechend gestaltet und kann auch Bilder oder Videos enthalten. 
In unserer Themenrubrik Internetverbindung können Sie noch mehr über die Verbindungsmöglichkeiten von Smart-TVs herausfinden.
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