Kategorien

Internet-Hardware (7.047 Angebote bei 51 Shops)

Beliebte Filter
Alle Filter anzeigen
Preis
Marke
Vertrauensgarantie
Zahlungsarten
Alle anzeigen
Shops
Alle anzeigen
Lieferzeit
Alle Filter anzeigen
Interessante Themen
Filtern
Sortieren nach:
  • Ansicht:



294 1 10
1
2 3 4 5 6 7 8 9 10
...

Anzahl pro Seite:
Ratgeber

Ratgeber Internet Hardware


Ein zuverlässiger und immer verfügbarer Internetzugang stellt bei Vielen mittlerweile eine Selbstverständlichkeit dar. Dabei vergisst man oft, dass in den 1990er Jahren noch nicht alle Haushalte einen Zugang zum Internet aufweisen konnten. Vor dem Hintergrund dieser Selbstverständlichkeit wissen viele nicht, dass für den Aufbau und die Aufrechterhaltung eines Internetzugangs eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Zu diesen gehört unter anderem das Vorhandensein einer Internet-Hardware, die in der Praxis mit einer passenden Software kombiniert wird. Die Internet-Hardware besteht grundsätzlich aus verschiedenen Komponenten, welche die verschiedenen Abschnitte der Kommunikation abdecken.

Einen besonders wichtigen Bestandteil stellt der Router dar. Dieser sorgt innerhalb eines Netzwerkes dafür, dass die Datenpakete korrekt an die Empfänger verteilt werden. Mit einem Router allein kann jedoch noch kein Internetzugang erstellt werden. Benötigt werden nämlich noch weitere Komponenten wie Modems, Transceiver und natürlich der eigene Rechner, damit der Zugang nach erfolgreicher Verbindung auch genutzt werden kann.

Zu den wichtigsten Komponenten der Hardware gehören also:

- Der Router
- Das Modem
- Laptop oder Computer (mit Netzwerkkarte)
- Die Verkabelung

Splitter und Modem
Um im Internet surfen zu können, benötigen Internetnutzer ein sogenanntes Modem. Bei der Bezeichnung Modem handelt es sich um ein Akronym, das Wortbestandteile der Begriffe Modulator und Demodulator kombiniert. Aus diesen lässt sich auch die Hauptaufgabe des Gerätes ableiten: Das Modem stellt ein Verbindungsgerät zwischen zwei digitalen Endgeräten dar. Es dient gleichzeitig als Modulator und als Demodulator. Das heißt, dass das Modem als Sender die gesendeten Daten aufmoduliert. Als Empfänger ist es für die Demodulierung der eintreffenden Daten verantwortlich. Nur dann können die enthaltenen Informationen vom anfragenden Gerät verarbeitet werden.

Im Rahmen von Internetverbindungen werden bevorzugt DSL-Modems eingesetzt. Diese zeichnen sich im Gegensatz zu den einfachen Telefonmodems oder Standleitungsmodems durch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten aus. Die Besonderheit des DSL-Modems besteht darin, dass es sowohl für die Vermittlung der herkömmlichen Telefonsignale, als auch für die Übertragung der Hochgeschwindigkeitssignale verantwortlich ist. Beide werden über dieselbe Leitung übertragen, wodurch überflüssige Kabel entfallen. Wer ein DSL-Modem für Telefon- und Hochgeschwindigkeitssignale einsetzt, benötigt außerdem einen Splitter. Dieses Gerät wird im Deutschen auch als Frequenzweiche bezeichnet. Es kommt auf der Empfängerseite zum Einsatz, wo es die Telefonsignale wieder von den Hochgeschwindigkeitssignalen trennt.

DSL-Modems und Splitter werden in der Regel von dem jeweiligen Internetprovider gegen einen Aufpreis bzw. eine Installationsgebühr zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich häufig auch um Kombigeräte, welche die Funktionen eines DSL-Modems und eines Splitters vereinen.

Neben den modernen DSL-Modems kommen hin und wieder auch ISDN- und Analoge Modems zum Einsatz. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um die Vorgänger des DSL-Modems. ISDN steht dabei für die englische Bezeichnung Integrated Services Digital Network. Vor der Einführung des DSL-Modems stellte das ISDN die schnellste Verbindung zur Übertragung von Telefonsignalen dar. Es wurde aber auch in anderen Bereichen der Datenübertragung eingesetzt. Bevor man sich auf den EURO-ISDN als Standard einigte, existierten verschiedene Ausführungen des ISDN-Anschlusses. Die Einführung des einheitlichen Standards behob die anfänglichen Kompatibilitätsprobleme der verschiedenen Ausführungen.

Analoge Modems waren hauptsächlich für die Bereitstellung einer Telefonverbindung verantwortlich. Ihre Nutzung ist mit der Einführung des DSL-Modems, das die Funktionen von Internet und Telefonie vereint, stark zurückgegangen. Die Hauptaufgabe eines analogen Modems bestand darin, die analogen Signale des Telefonnetzes in digitale Signale umzuwandeln bzw. wieder zu demodulieren.

Der Router
Um ein Kombigerät handelt es sich in der Regel bei dem der folgenden Internet-Hardware-Komponente, dem Router. Der Router ist ein Gerät, das sehr oft gleichzeitig als WLAN-Router, als DSL-Modem, als USB-Host und als VoIP-Router fungiert. Die Bezeichnung WLAN-Router steht dabei für Geräte, die dem Nutzer die empfangenen Daten in Form von Funksignalen zur Verfügung stellen. Dies macht vor allem die Vernetzung von mehreren Endgeräten komfortabel, da hier auf die Verlegung störender und einschränkender Kabel verzichtet werden kann. Des Weiteren besitzt der Router den Vorteil, dass er nur einmal konfiguriert werden muss. Das bedeutet, dass er die eingegebenen Verbindungsdaten speichert und (automatisch) eine Verbindung zum Internet herstellt.

Um den Nutzer zusätzlich vor dem externen Zugriff zu schützen, dient der Router zumeist auch als Firewall. Als Firewall verhindert er, dass unangeforderte Datenpakete von außen nicht in das Netzwerk gelangen. Aus diesem Grund tragen einige Router das Kennzeichen der SPI-Firewall. Hierbei handelt es sich um eine Firewall, die ein- und ausgehende Datenpakete anhand ihrer IP-Adresse und des Zeitraums untersucht, in dem Webseiten auf Ihre Anfragen reagieren. Erhält die Firewall im Rahmen der Überprüfung eine negative Antwort, verhindert sie, dass die Informationen in das Netzwerk eingelassen werden. Dies geschieht unaufgefordert, ohne dass der Nutzer selbst reagieren muss.

Um einen (WLAN)Router nutzen zu können, muss Ihr Laptop bzw. Ihr Rechner über eine entsprechende (Funk)Schnittstelle verfügen. Diese ist auf älteren Rechnern zumeist noch nicht enthalten, kann aber zum Beispiel in Form eines USB-Sticks ergänzt werden. Zur Grundausstattung der neueren Computer-Geräte gehört die PCI- oder PCIe-WLAN-Karte bereits dazu. Diese werden im allgemeinen Sprachgebrauch häufig auch einfach als Netzwerkkarten bezeichnet. Wer sich für den WLAN-Zugang entscheidet, sollte darauf achten, dass die Reichweite durch die richtige, möglichst zentrale Platzierung des Routers optimal ausgenutzt werden kann. Diese beträgt in der Regel bis zu 100 Meter. Außerdem sollte ein WLAN-Netzwerk niemals ungesichert genutzt werden. Eine bewährte Verschlüsselungstechnik stellt das WPA2 dar. Sie sollte mit entsprechenden Viren- und Datenschutzprogrammen auf dem Computer selbst ergänzt werden.

Der Transceiver
Als letztes soll an dieser Stelle der Transceiver als Komponente der Internet-Hardware vorgestellt werden. Der Transceiver ist eine Kombination aus Sender und Empfänger. Eingesetzt wird er vor allem im Rahmen der Netzwerktechnik. Dort ist er in erster Linie für das Empfangen und Senden von Signalen über ein entsprechendes Übertragungsmedium verantwortlich.

Die Arbeitsweise einen solchen Gerätes hängt davon ab, mit welchem Übertragungsmedium und in welchem Netzwerk es eingesetzt wird. Grundsätzlich wird zwischen der Übertragung durch elektrische Impulse, Licht oder elektromagnetische Wellen unterschieden. Transceiver stellen oftmals kleine, kompakte Module dar, die in den Switcher oder den Router eingesteckt werden und dann mit einem TP- oder Twinaxial-Kabel verbunden werden. Neben den einfachen Funktionen des Sendens und des Empfangens ist der Transceiver auch für die Codierung der Daten während des Kommunikationsprozesses zuständig. Moderne Geräte können zudem aus einer Reihe von Schnittstellen die schnellste Datenübertragungsrate ermitteln.
Nach oben