Sonstige Sportarten (9.458 Angebote bei 49 Shops)

Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.

395 1 10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
...

Anzahl pro Seite:

Ratgeber Sonstige Sportarten


Ratgeber Sonstige Sportarten

Körperliche Betätigung macht nicht nur Spaß und hält gesund, für immer mehr Menschen gehört sie einfach zu einem aktiven Leben mit dazu. Wer sich öfter einmal an die frische Luft begibt und den Körper etwas mit einer sportlichen Betätigung fordert, der wird schnell feststellen, dass man sich schon nach wenigen Wochen besser, fitter und wacher fühlt. Schon ein wenig Bewegung in der Woche reicht aus, um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
 

Als Anfänger muss man sich auch keine Sorgen machen, dass man nichts für den persönlichen Fitnessgrad findet und eventuell überfordert wird. Sportarten gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer, so dass es ein Leichtes sein sollte, die körperliche Betätigung zu finden, die einem zusagt und gleichzeitig auch für jede Menge Spaß sorgt. Einige Sportarten eignen sich besser dafür die Kondition und Ausdauer zu trainieren, während bei anderen mehr das Muskelwachstum an sich gefördert wird.
 

Die körperlichen Voraussetzungen eines jeden Menschen sind ja schon sehr verschieden, es ist daher nicht verwunderlich, dass es Sportarten gibt, die sich für manche Körpertypen besser eignen. Letztlich jedoch ist es jedem Menschen selbst überlassen, wofür er oder sie sich nun entscheidet. Eine Frage, die einem bei der Wahl der richtigen Sportart helfen kann ist die, ob man lieber draußen an der frischen Luft oder aber zu Hause in den eigenen vier Wänden sportlich tätig werden will. Es gibt schließlich sportliche Aktivitäten, denen man nur mit viel Platz draußen nachgehen kann, sowie auch solche, die man problemlos in der Wohnung oder dem Haus praktizieren kann.
 

Da die Auswahl an möglichen Sportarten jedoch so groß ist, dass man unmöglich auf alle einzeln eingehen kann, wird im Folgenden lediglich eine kleine Übersicht geschaffen, die aber auf keinen Fall sämtliche Sportarten umfasst. Wer hier also nach etwas obskuren Sportarten sucht, wird mich Sicherheit fündig werden und die passende Ausrüstung für diese finden.
 

Solo oder im Team

Generell lassen sich die diversen Sportarten einteilen in solche, die primär als Mannschaftssport ausgeübt werden und solche, die man auch alleine praktizieren kann. Teamsportarten verlangen in der Regel nach einer Standardausrüstung, die benötigt wird, um diesem in einem Verein nachgehen zu können. Beispiele hierfür wären etwa American Football, Rugby, Baseball, Softball oder auch Lacrosse. Besonders in Vereinen kann häufig auch ein Trikot zusätzlich erworben werden, mit welchem man die Mannschaftszugehörigkeit kundtut.
 

Besonders die Sportarten, bei welchen es schon einmal etwas heftiger zugehen kann, können ohne die korrekten Protektoren gar nicht wirklich ausgeübt werden. Die richtige Ausrüstung ist also Grundvoraussetzung, um diesem Sport überhaupt nachgehen zu können. Beim Rugby wird beispielsweise nicht so viel Schutzkleidung getragen, jedoch gehört auch hier der Zahnschutz zur absoluten Standardausrüstung. In der Regel können diese Mannschaftssportarten nur in einem Verein korrekt ausgeübt werden und normalerweise wird einem dieser dann auch einen Überblick über die benötigte Ausrüstung vermitteln. Dass man sich beim Sport nicht verletzt, ist wohl eine Grundvoraussetzung, um mit der gewählten Sportart auf lange Sicht Spaß zu haben.
 

Bei Solosportarten sind die Anforderungen an zusätzliche Ausrüstung oft weniger hoch als bei Mannschaftssportarten und jeder kann selber entscheiden, wie viel letztlich investiert werden soll. Wer etwa viel mit Gewichten zu tun hat, der benötigt neben eben diesen eigentlich nicht mehr viel zusätzliche Ausrüstung, um diesem Hobby nachgehen zu können.

Wer draußen an der frischen Luft die Kondition etwa durch Laufen oder Joggen verbessern will, für den sind eigentlich nur die korrekten Laufschuhe essentiell. Alles andere, wie beispielsweise eine Hüfttasche oder ein Laufgürtel erleichtern einem lediglich das Leben, sind aber nicht zwangsläufig von Nöten. Laufgürtel sind mit Sicherheit aber praktisch, um beispielsweise Smartphone, Schlüssel oder einen kleinen Snack beim Laufen einfach und sicher zu verstauen. Bei Sportbekleidung sind Taschen ja leider häufig Mangelware, hier sind dann Hüfttaschen eine einfache und praktische Lösung.
 

Bekleidung

Ob nun Solo oder im Team, bei sämtlichen sportlichen Tätigkeiten ist es dringend erforderlich, dass man sich wohl fühlt. Das heißt, besonders auch an der frischen Luft sollte man nicht zu leicht ins Schwitzen geraten oder auch anfangen zu frieren. Abhilfe für diese Problematik schafft hier dann die passende sportliche Bekleidung. Diese findet man besonders häufig in Form von einem Trikot oder Jersey. Es kann sich jedoch auch um eine Jacke, einen Pullover oder ein Hoody handeln.
 

Trikots und Jerseys bestehen häufig aus Materialien, welche dafür sorgen, dass der Schweiß von der Haut an die Oberfläche der Kleidung gelangt. Wichtig ist, dass sie zudem eine ausreichende Belüftung ermöglichen und den Schweiß nicht aufsaugen und speichern. Schließlich will niemand in schweißnasser Kleidung trainieren. Besonders in kälterem Wetter kann man sich so auch schnell eine Erkältung oder ähnliches einfangen. Die korrekte Bekleidung ist aber nicht nur praktisch, häufig sieht sie auch gut aus und man kann mit ihr die Liebe zu einer favorisierten Mannschaft kundtun. Besonders auch bei Mannschaften des American Football findet man viele Farbenfrohe und cool designte Trikots wieder.
 

Einige Jerseys sind auch so geschnitten, dass sie ausreichend Platz für die nötigen Protektoren und sonstige Schutzausrüstung bieten. Die übergroßen Schulterpanzer, die man aus dem Football kennt, passen wohl auch unter kein normales T-Shirt mehr.
 

Spaß am Spiel

Fans von Football oder Baseball findet man heutzutage über die gesamte Bundesrepublik verteilt. Vereine, um diesen Sportarten nachgehen zu können, sind aber nicht in jeder Stadt oder in jedem Dorf zu finden. Vielleicht will man dem Hobby aber auch gar nicht so ernst nachgehen und lediglich ein wenig Spaß mit einem Football haben und diesen mit ein paar Freunden hin und her werfen. Gleiches gilt für Fans von Baseball. Hier findet man glücklicherweise eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Bällen, Schlägern und Fanghandschuhen, mit denen man eine Menge Spaß haben kann.
 

Wer schon einmal einen amerikanischen Football geworfen hat, weiß dass hierbei eine besondere Technik zum Einsatz kommt. Diese zu trainieren, kann eine Menge Spaß machen und man benötigt dafür lediglich einen Ball und jemandem, dem man diesen zuwerfen kann. Diese typisch geformten Bälle findet man in sehr verschiedenen Ausführungen wieder. Es gibt Modelle aus Kunstleder, echtem Leder oder solche, die mit Logos von diversen Footballteams bedruckt wurden. Ähnliches gilt auch für die Baseball-Fanghandschuhe und Baseballschläger.


Cricket

Eine hierzulande nur recht selten betriebene Sportart ist Cricket. Bei diesem im Commonwealth und in ehemaligen britischen Kolonien wie Indien sehr beliebten Sport stehen sich zwei Mannschaften in einem Spiel mehrere Tage lang gegenüber. Für die Bedürfnisse des modernen Fernsehzuschauers wurde mit dem „One-Day-Cricket“ auch eine dramatischere Form des Crickets eingeführt, diese wird aber von Traditionalisten weitestgehend abgelehnt.
 

Wie spielt man Cricket?

Der Mittelpunkt eines jeden Cricket-Matches ist das Duell zwischen dem Bowler, der den Spielball wirft, und dem Batsman, also dem Schlagmann. Der Bowler darf sich dabei nur einer ganz bestimmten Wurftechnik bedienen, deren Ablauf vom Regelwerk streng vorgeschrieben ist. Er ist dafür mit speziellem Schuhwerk ausgerüstet das in den meisten Fällen sogar Spikes einschließt.

Der Batsman verfügt, abgesehen von seinem Schläger, über zahlreiche Ausrüstungsgegenstände die ihn vor der Wucht des auftreffenden Balles schützen. Neben dem Trikot benötigt ein Cricketspieler oft zusätzlich einen Sweater und eine lange Hose. Für die sogenannten Tests, das sind Spiele die sich über mehrere Tage hinziehen können und als die höchste Austragungsform des Crickets gelten, ist weiße Kleidung vorgeschrieben. Beim dramatischeren One-Day-Cricket kann auch bunte Spielkleidung getragen werden.

Ziel des Spiels ist es für den Bowler den Batsman zu Fehlern zu bewegen wodurch dieser ausscheidet. Trifft der Batsman den geworfenen Ball hat sein Team die Möglichkeit Punkte durch Runs zu erzielen. Die Wurftechnik des Bowlers ist durch die Regeln größtenteils vorgeschrieben. Der Wurfarm darf, sobald er die Höhe der Schulter erreicht hat, nicht mehr gestreckt werden, was in der Praxis fast immer dazu führt, dass der Arm in diesem Moment schon voll gestreckt ist und bleibt. Ansonsten wird der Wurf ungültig. Diese Technik wird Bowlen genannt, im Cricket werden deshalb die Begriffe werfen und bowlen streng unterschieden.

Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass der Ball so gebowlt wird, dass er vor dem Striker auf dem Boden aufkommt. Die Regeln schreiben dies zwar nicht vor, sie verbieten allerdings, dass der Ball den Batsman volley über Hüfthöhe erreicht. Für volley benutzt man im Cricket den Begriff „full toss“. Obwohl der Ball beim Aufkommen viel an Geschwindigkeit verliert, wird dem Batsman das Schlagen des Balles erschwert. Denn zum einen kann der Ball durch Spin oder eine ähnliche Technik eine starke seitliche Bewegung erfahren, zum anderen ist die Höhe des Balles beim Batsman, zusammen mit dem damit verbundenen Steigungswinkel, schwer einzuschätzen und ein Schlag oft nur unzureichend zu kontrollieren. Da ein Spieler oft mehrere Aufgaben auf dem Feld übernimmt, gilt es die Ausrüstung mit Bedacht zu wählen und sich nötigenfalls beraten zu lassen.
 

Schutz- und Spielkleidung für die unterschiedlichen Positionen

Bowler und Batsman unterscheiden sich augenscheinlich durch die Ausrüstung, die sie zum Spiel tragen. Diese wird im Folgenden kurz erläutert.
 

Der Bowler und die Feldmannschaft

Wie auch die anderen Cricketspieler auf dem Feld, benötigt der Bowler eine ganz bestimmte Spielkleidung. Das weiße Trikot ist im Regelwerk für „Test Cricket“-Spiele vorgeschrieben. Neben dem Trikot trägt der Spieler eine lange Hose und meistens noch einen Sweater. Die kurzweiligeren „One-Day-Cricket“ Matches werden heute fast immer in bunter Spielkleidung absolviert.

Der einzige Spieler der Feldmannschaft, also dem Team das in diesem Moment den Bowler stellt, der eine zusätzliche Ausrüstung trägt, ist der Wicket Keeper. Dieser steht hinter dem Batsman des gegnerischen Teams und hat die Aufgabe, den vom Bowler geworfenen Ball zu fangen. Wie der Batsman verfügt er über einen Beinschutz, der allerdings meist etwas kleiner als der des Schlagmannes ist. Diese sogenannten „Wicket Keeping Pads“ werden ähnlich wie Schienbeinschoner angelegt. Als einziger Spieler der Feldmannschaft darf der Wicket Keeper zudem Fanghandschuhe tragen. Als hochspezialisierter Spieler wechselt der Wicket Keeper im Laufe des Spiels nicht seine Position, während Batsman auch als Bowler auftreten und umgekehrt.

Die Aufgabe der anderen Feldspieler der Mannschaft, der sogenannten „Fielder“ ist es den Ball, im Falle eines erfolgreichen Treffers durch den Schlagmann, so schnell wie möglich zurück zu holen oder sogar zu fangen..
 

Der Batsman

Dem Bowler gegenüber steht der Batsman des gegnerischen Teams. Mit seinem Schläger versucht er, den vom Bowler geworfenen Ball zu treffen, woraufhin sein Team durch Runs Punkte erzielen kann. Der Batsman ist durch seine Bekleidung vor dem mit sehr hoher Geschwindigkeit geworfenen Ball geschützt. Die „Pads“ sind dabei der wichtigste Ausrüstungsgegenstand, da sie die Beine des Schlagmannes schützen.

Hinzu kommen ein Helm und Handschuhe um ernsthafte Verletzungen durch den Ball zu vermeiden, außerdem wird das Tragen einer sogenannten „Box“, einem Suspensorium für den Schutz der Genitalregion, empfohlen. Fakultativ kann noch ein Schutz für die Arme oder sogar ein Brustschutz getragen werden.
 

Kleidung und Ausrüstung für Spiel und Training

Da die unterschiedlichen Aufgaben, die die Cricketspieler auf dem Feld übernehmen, durchaus verschiedene Anforderungen an die Spielbekleidung stellen, sollte man sich im Vorfeld gut darüber informieren und möglicherweise sogar Empfehlungen von Teamkameraden oder dem Trainer einholen. Durch die relativ geringe Popularität von Cricket in Deutschland, können Cricket-Ausrüstungsgegenstände und die entsprechend Kleidung oft nicht im Einzelhandel erworben werden.
 

Gray-Nicholls Velocity

Die Velocity von Gray-Nicholls sind typische Cricketschuhe. Sie erinnern auf den ersten Blick ein wenig an Joggingschuhe, verfügen jedoch über eine mit zahlreichen Noppen versehene Gummisohle. Diese verleiht dem Spieler auf dem Feld eine gute Bodenhaftung und ist sowohl für Bowler, wie auch für Batsmen eine gute Wahl. Auf professionellem Niveau tragen die Bowler meistens noch Spikes, die ihnen beim komplizierten Ablauf des Bowlens einen guten Halt auf dem Pitch geben.
 

Kipsta Crickethose CR 300

Diese von der Marke Kipsta hergestellte Crickethose für Erwachsene ist sowohl für das Training wie auch für Spiele sehr gut geeignet. Das robuste, dehnbare Material lässt dem Spieler ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit. Das Unternehmen ist vor allem durch die Herstellung von Rugby-Equipment bekannt aber auch im Bereich von anderen, im Commonwealth beliebten Sportarten aktiv.

Weiteres Zubehör und Ausrüstung

Der Cricketsport ist durchaus komplex und neben einer ausgefeilten Technik kann auch die benutzte Ausrüstung über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Auch ist es traditionell üblich, ein Augenmerk auf eine ordentliche Spielkleidung zu legen, nicht umsonst werden weiße Trikots sowie lange Hosen und Sweater getragen.

Neben der erforderlichen Schutzkleidung ist natürlich auch die Wahl des Spielballes und des Schlägers entscheidend, und man sollte auch an diesem Punkt nicht zögern, eine Beratung oder Empfehlung von Fachmann, Trainer oder Teamkameraden einzuholen.


Hockey - eine olympische Disziplin

Feldhockey ist sowohl für Männer als auch für Frauen ein Mannschaftssport, der auch eine Olympische Disziplin ist. Ein Feldhockeyspiel in der Erwachsenen Liga dauert zwei Mal 35 Minuten und dazwischen sind 10 Minuten Pause. Für die Kinder und Jugendlichen und auch im Turnierbereich sind die Spiele kürzer.

Hockey wird mit der flachen Seite von einem abgerundeten Holz- oder Kunststoffschläger und einem harten Kunststoffball gespielt, der bis zu 23,5 cm Umfang haben kann. Der Ball darf hier auch ausschließlich mit dem Schläger gespielt werden, Hand, Fuß oder andere Körperteile dürfen mit dem Ball nicht in Berührung kommen. Ziel ist es, den Ball in das gegnerische Tor zu schießen. Den Torschuss darf der angreifende Spieler allerdings nur aus dem markierten Schusskreis heraus vornehmen. Der Schusskreis ist der Bereich zwischen zwei Viertelkreisen mit einem Radius von 14,63 m um den linken und den rechten Torpfosten herum und einer parallel zur Torlinie verlaufenden Verbindungslinie. Die Einhaltung der Regeln wird von zwei Schiedsrichtern genau beobachtet.

Das Spielfeld aus Kunstrasen ist 55 Meter breit und 91,4 Meter lang. Bis in die 70er Jahre wurde hauptsächlich auf echtem Gras gespielt, mittlerweile ist der Kunstrasen bei Länderspielen und Wettbewerben der gewählte Spielfelduntergrund. Eine Mannschaft beim Feldhockey besteht aus einem Torwart und seinen 10 Feldspielern, ähnlich wie beim Fußball. Im Unterschied dazu können jedoch bis zu 5 Wechselspieler jederzeit und beliebig oft im Spiel ausgewechselt werden, was man Interchanging-Regel nennt.

Hockey ist im Gegensatz zu vielen anderen Ballsportarten ein kontaktloses Spiel, den Gegenspieler mit dem Schläger oder Körper am Weiterkommen zu hindern ist untersagt und wird mit harten Spielstrafen bestraft. Lediglich der Torwart darf im jeweils eigenen Schusskreis, den Ball abwehren. Er ist jedoch auch mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet und ist so besser gegen Verletzungen durch den Ball geschützt.
 

Eine sehr beliebte Ballsportart

Das Feldhockeyspiel ist auf allen fünf Kontinenten beliebt und wird von ca. 4 Millionen Menschen weltweit gespielt. 1860 wurde in England der erste Hockeyverein gegründet, 1878 war Hannover 78 der erste Verein in Deutschland. Den deutschen Hockeybund wurde in Bonn 1909 ins Leben gerufen, in den nächsten Jahren folgten europaweit weitere Verbände. Der Weltverband FIH hat seinen Sitz in Lausanne in der Schweiz.

Zusätzlich zu Feldhockey wird seit Anfang der 1950er Jahren auch Hallenhockey gespielt. Diese Variante wurde zuerst als Notlösung für den Winter mit leicht veränderten Regeln und einem kleineren Tor und kleineren Spielfeld in einer Halle gespielt, das Hallenhockey hat sich aber bis heute als eigenständige Hockeyform durchgesetzt.

Die Spieler tragen als Uniform ihr Vereinstrikot, die Herren dazu eine kurze Hose und die Damen kurze Röcke, was nicht immer gerne gesehen wurde und wird. Aber da Hockey eine der ersten Sportarten war, die auch von Frauen gespielt werden konnte, damals noch mit knöchellangen Röcken, hat sich diese Tradition durchgesetzt, wenn auch im Wandel der Zeit mit einer um einiges kürzeren Variante des Rocks.

Eine komplette Schutzausrüstung trägt beim Hockey eigentlich nur der Torwart, da er vor dem hart gespielten Ball geschützt sein muss. Die Feldspieler haben nur ein paar zugelassene Ausrüstungsteile, die dringend nötig sind, um Verletzungen zu vermeiden. Es wird der Schutz des ganzen Körpers bzw. der empfindlichsten Teile empfohlen, jedoch ist im Erwachsenenbereich nur das Tragen eines Kopfschutzes bei der Abwehr von einer Ecke oder von einem Sieben-Meter-Balls vorgeschrieben.

Wenn schon, denn schon - auf die richtige Schutzausrüstung kommt es an

Helm


Der Torwart benötigt einen gut sitzenden Helm mit Gitter, damit das Gesicht vor dem Ball geschützt ist. Hier gibt es die unterschiedlichsten Varianten, vor allem sollte das Gitter stabil sein und der Helm richtig sitzen.

Schulter- bzw. Brustschutz

Für den Torwart ist es wichtig, seinen Körper vor Verletzungen durch den Ball zu schützen, daher gehört zur Ausrüstung auch ein ausreichender Schutz für den Brustkorb, die Schultern und die Arme dazu. Hier ist zu beachten, dass die Schutzkleidung gut sitzt, die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt ist und dass die Armlänge ggf. individuell eingestellt werden kann. Das Material sollte atmungsaktiv sein.

Schienbeinschoner


Diese auch Schienbeinschützer oder Beinschienen genannten Schienen sorgen für den Schutz des Schienbeins vor dem harten Ball, der immerhin bis zu 100 km/h schnell sein kann und vor Tritten oder Schlägen, die mit einem harten Hockeyschläger besonders schmerzhaft sein können. Aber auch beim Abstoppen des Balls kann dieser gegen das Bein prallen und um Knochenbrüche zu vermeiden, sind die Schoner mittlerweile Pflicht für alle Spieler.

Die Schützer werden aus Kunststoff, Metall oder/und Schaumstoff gefertigt, hier sollte jeder die für sich passende Variante auswählen, damit die Schienbeinschoner gut sitzen und nicht zu weit oder zu eng sind.

Stutzen

Es gibt zwei verschiedene Formen der Stutzen, die über den Schienbeinschonern getragen werden. Zum einen die Stegstutzen, die durch einen Riemen gehalten werden, diese sind ohne Fußteil, daher sind zusätzliche Socken nötig. Dann gibt es noch die Stutzenstrümpfe, die auch Füßlinge besitzen, daher sind keine weiteren Strümpfe erforderlich. Sie sind oftmals komplett aus Nylon, Polyester oder Polyacryl gefertigt, wodurch sie einen festeren Halt bieten wie Stutzen mit Baumwollzusatz. Die Stutzen müssen perfekt am Bein des Spielers passen, damit sie Halt haben und nicht während des Spiels nach unten rutschen.

Handschuhe


Aufgrund der speziellen Schlägerhaltung wird ein Schutzhandschuh an der linken Hand getragen. Auch hier findet sich eine große Auswahl an Farben und Materialien für die Hockeyhandschuhe, die das Hockeyherz höher schlagen lassen.

Fanghandschuh


Um Tore zu verhindern darf der Torwart auf direkte Konfrontation mit dem Ball gehen, da dieser aber mit großer Geschwindigkeit auf ihn zu rast, muss die Fanghand gut geschützt sein. Daher gibt es spezielle Fanghandschuhe mit vorgeformter Konstruktion der Handfläche, damit sie bequem anzuziehen sind.

Die Handschuhe sind meistens aus strapazierfähigem Nylon gefertigt und können individuell mit einem Fixierband auf die richtige Größe eingestellt werden.

Suspensorium

Dieser Schutz dient dem männlichen Torwart vor Verletzungen am Unterleib. Es ist sozusagen ein Korsett für Männer, das aus dickem Gewebe und einer festen Schale besteht und so gewöhnlich über der normalen Unterwäsche getragen wird. In den USA gibt es den Jockstrap, das ist eine Unterwäsche mit eingebautem Schutz.

Mundschutz

Der Mundschutz bedeckt die Zähne und einen Teil des Kieferknochens und soll verhindern, dass die Zähne, das Zahnfleisch, die Lippen oder der Kieferknochen verletzt werden. Der Mundschutz sollte auf keinen Fall den Biss, das Atmen und Sprechen oder die Kieferstellung beeinträchtigen. Er sollte möglichst über eine hohe Festigkeit verfügen, leicht zu reinigen sein und die sportliche Leistungsfähigkeit nicht beeinflussen.

Ob man sich für einen Schutz mit thermoplastischem Material, einen konfektionierten Mundschutz oder für einen Mundschutz aus einem Zweikomponenten-Kunststoff entscheidet, ist jedem selbst überlassen und ist eine Frage der Häufigkeit der Nutzung.

Ein Spielvergnügen für die ganze Familie

Hockey, egal ob auf dem Feld oder in der Halle gespielt, ist ein großartiger Mannschaftssport, bei dem Teamgeist zählt und alle, egal welches Alter, jede Menge Spaß haben. Dank der passenden Schutzausrüstung kann niemandem etwas passieren und Eltern wie Kinder haben einen tollen Tag, egal wer gewonnen hat.


Hockey Ausrüstung

Als eine der härtesten, dafür aber auch spannendsten Sportarten überhaupt erfreut sich das Spiel mit Schläger und Puck größter Beliebtheit bei Sportlern verschiedenen Alters. Ob in der Halle oder auf dem Feld, mit Inline-Skatern oder auf Schlittschuhen: Hockey findet sich in den unterschiedlichsten Versionen wieder, jedoch haben alle Sportarten eines gemeinsam: Sie fördern neben der allgemeinen Fitness, dem Muskelaufbau und der Kondition ebenso Teamgeist und Souveränität, sprich: Eigenschaften, die in jedem Mannschaftssport unabdinglich sind.

Geht es zum Training auf das Feld oder zum großen Finale in der Halle, gilt stets dieselbe Regel: Spielkleidung und Ausrüstung müssen nach bestimmten Regeln zusammengestellt sein und optimal passen. Vollständigkeit und Richtigkeit werden vor jedem Spielbeginn von dem Schiedsrichter kontrolliert. Eine spezielle Schutzausrüstung ist dabei nur für den Torwart erlaubt, da dieser während des Spiels einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt ist. In der Jugendliga ist die Torwartausrüstung obligatorisch und wird vor dem Anpfiff streng überprüft. Die Feldspieler hingegen dürfen nur auf eine begrenzte Auswahl an Schutzteilen zurückgreifen.
Zur richtigen Hockey Ausrüstung gehört weiterhin auch die Kleidung der Spieler. Zunächst einmal müssen sich die beiden gegnerischen Mannschaften hinsichtlich ihrer Trikotfarbe voneinander abgrenzen, zusätzlich muss auch bei den Torwarthemden auf eine andere Farbgebung als die der Trikots beider Mannschaften zurückgegriffen werden. Ist dies nicht der Fall beziehungsweise verwirrungsstiftend gewählt, besitzt der Schiedsrichter die Möglichkeit, nachträglich um Korrektur zu bitten.

Die Hockey Kleidung besteht bei der männlichen Mannschaft aus Hose, Trikot und Stutzen, Damen tragen statt einer Hose einen Rock. Nicht nur vor, sondern auch während des Spiels hat der Schiedsrichter seine Augen stets auf der Ausrüstung der Mannschaften. Sitzt diese falsch, kann eine Strafe für „unkorrekte Ausrüstung“ erlassen werden.
 

Spielerausrüstung – was ist obligatorisch, was ist freiwillig?

Aufgrund der unterschiedlichen Risiken, die Torwart und Feldspieler während des Spiels eingehen, sind auch de Ausrüstungen unterschiedlich gestaltet.

Die Spielerausrüstung beginnt bei dem Schläger, der entweder ein Hallen- oder ein Feldhockeyschläger ist. Weiter geht es mit der Kleidung: Das Trikot ist mit der jeweiligen Spielernummer seines Trägers ausgezeichnet, eine zusätzliche Armbinde in einer erkenntlichen Farbe weist den Mannschaftskapitän des Teams aus. Die Armbinde wird in der Regel am Oberarm getragen, kann aber auch an der Schulter platziert werden. Es folgt eine kurze Hose beziehungsweise ein Rock sowie Stutzen und entsprechende Schienbeinschützer. Letzere sind vom offiziellen Regelwerk zwar nicht vorgeschrieben, finden aber immer häufiger Verwendung im Hockey Sport.

Genauso wenig obligatorisch, aber dennoch sehr nützlich, ist der Mundschutz. Hierbei handelt es sich jedoch um ein recht kostenintensives Ausrüstungsteil, das meist speziell angefertigt werden muss, um den Anforderungen des Spielers zu genügen beziehungsweise sich seinem Kieferbau anzupassen. Nur so kann ein hoher Schutz bei Zusammenstößen mit anderen Spielern, Schläger oder Puck gewährleistet werden. Freiwillig ist auch das Tragen von Schutzhandschuhen. Während sich diese beim Feldhockey noch nicht durchsetzen konnten, finden sie vermehrt in der Halle Verwendung. Dabei trägt jeder Spieler nur einen Handschuh, vornehmlich an der linken Hand aufgrund der typischen Schlägerhaltung. Genau wie der Mundschutz ist auch der Gesichtsschutz immer mehr im Kommen. Zwar wird er eher auf dem Feld und lediglich für die Dauer einer Kurzen Ecke, bei der sich die Verteidiger auf der Torlinie positionieren, genutzt.

Die richtige Torwart-Ausrüstung


Im Gegensatz zur Ausrüstung der Feldspieler besteht die des Torwarts aus mehr Teilen, die allesamt zum Schutz des gesamten Körpers beitragen. So empfiehlt das offizielle Regelwerk des DHB sogar den kompletten Schutz aller Körperteile, obligatorisch ist jedoch einzig und allein das Tragen eines Kopfschutzes. Noch dazu muss dieser nicht einmal durchgängig, sondern lediglich bei der Abwehr einer Ecke oder eines Sieben-Meter-Balles getragen werden.

Bei dem vorgeschriebenen Kopfschutz handelt es sich in der Regel um einen robusten Helm mit Gitter, durch das der Torwart stets das Geschehen auf dem Feld im Auge behalten kann. Im Jugend- und Freizeitbereich, aber auch in der Erwachsenen-Liga des Hockey wird außerdem dazu geraten, eine Halskrause beziehungsweise einen entsprechenden Kehlkopfschutz zu tragen. Verpflichtend für die Jugendliga sind hingegen Brust- und Schulterschutz. Aufgrund ihrer wichtigen Schutzfunktion kommen diese Ausrüstungsbestandteile aber auch gerne im Erwachsenenbereich vor. Weiterhin greifen viele Torwarte im Feld- und Hallenhockey zum Armschutz, darüber hinaus ist das Tragen eines Handschuhs auch hier in der Jugendliga verpflichtend. Während der Schlägerhandschuh diesmal an der rechten Hand getragen wird, trägt der Torhüter zusätzlich einen ca. DIN A4 großen Handschuh mit einer sogenannten „Rebound-Fläche“. Dieser flache Handschuh dient zum sicheren Abfangen des Pucks.

Die Kleidung des Torhüters setzt sich aus einer Hose mit integrierten, schützenden Kunststoffplatten sowie Schienen und Kicker zusammen. Bei den Schienen handelt es sich ganz einfach um Beinschoner, der Kicker ist ein Fußschutz. Beide Teile zählen zur Kategorie der obligatorischen Ausrüstung für jugendliche Torhüter. Besonders ratsam für alle Altersklassen im Hockey-Sport ist das Suspensorium, mit dem der Torwart seinen Genitalbereich vor anfliegenden Pucks und Ähnlichem schützt.

Weiterhin ist der Schläger des Torwarts anders aufgebaut als der der Feldspieler. Besonders im Bereich des Schaftteils und der Keule finden sich Unterschiede zum Feldschläger, der Torwart hat jedoch auch die Möglichkeit, auf einen herkömmlichen Hockeyschläger zurückzugreifen.

Inlinehockey

Eine beliebte Sportart ist das sogenannte Inlinehockey beziehungsweise Inline-Skaterhockey. Ausgestattet mit speziellen Hockey Inlinern, einem Schläger und Ball (auch genannt: Streethockey Puck) bewegen sich die Spieler auf Inlineskates über das Feld. Während sich die Regeln teilweise von denen des Eishockeys unterscheiden, gilt auch hier: Ohne die richtige Ausrüstung, die vollständig ist und korrekt getragen wird, darf sich dem gegnerischen Team gar nicht erst gestellt werden.

Zusätzlich zu Schienbeinschonern, Schulter-, Arm- und Brustschutz sowie Handschuhen, Helm und Stutzen kann ebenso auf entsprechende Funktionsunterwäsche zurückgegriffen werden. Diese trägt nicht nur zu einem erhöhten Tragekomfort bei, sondern gewährleistet außerdem, dass sich voll und ganz auf die eigene Leistung konzentriert werden kann.


Hockey Bekleidung

Sportliche Aktivitäten an der frischen Luft sind gesund und setzen oftmals sogar mehr Endorphine frei als Hallensportarten. Wer in seiner Freizeit gerne mit dem Hockeyschläger über das Feld jagt, kommt dabei nicht selten mit nass-kaltem Wetter und schmutzigen Untergründen in Kontakt. Umso wichtiger ist es da, Kleidung zu tragen, die schnell trocknet und leicht zu reinigen ist.

Hockey Bekleidung umfasst von Sporttrikots über Hosen und passenden Schuhen alles, was das Sportlerherz begehrt. Zahlreiche bunte Farben und Größen erleichtern die Auswahl ganz nach dem eigenen Geschmack. Da Feldhockey und andere Hockeyformen in der Natur gespielt werden, ist es besonders wichtig, auf atmungsaktive und schnelltrocknende Materialien zu setzen, um nach einem schweißtreibenden Spiel nicht auszukühlen. Weiter sind ein perfekter Sitz und das richtige Material der Sportkleidung ausschlaggebend für ein unbeschwertes Spiel.

Wer sich bei seiner Sportbekleidung für schlechte Qualität entscheidet, wird beim nächsten Sturz nur allzu schnell die Folgen der minderwertigen Materialien zu spüren bekommen – Risse und poröse Strukturen können die Spiellaune schnell in den Keller sinken lassen. Umso wichtiger ist es also, hochwertige Produkte zu tragen, die mit Robustheit, Atmungsaktivität und einem angenehmen Tragekomfort punkten.
 

Welches Material sollte Hockeykleidung haben?

Allgemein sollte Hockeybekleidung immer bequem zu tragen sein und die Bewegung nicht einschränken. Bei kälteren Tagen ist es angenehm, wenn man Funktionsunterwäsche trägt, die den Körper vor dem Auskühlen bewahrt und gleichzeitig den Schweiß nach außen hin abtransportiert, sodass alles schneller trocknet. Alternativ sind auch Trikots aus Polyester empfehlenswert, da sie die Körpertemperaturregulation nicht beeinflussen und angenehm luftig zu tragen sind. Weniger geeignet sind reine Baumwollprodukte, da sie sich mit Schweiß, Regen und Feuchtigkeit voll saugen und sehr langsam trocknen. Das feuchte Material liegt somit auf der Haut und kühlt sie auf ungesunde Weise ab. Nach dem Training sind Trainingsjacken aus Polyester geeignet, da sie die Wärme gut speichern und dennoch die Feuchtigkeit nach außen abtransportieren.
 

Der richtige Sitz

Ob Shirt, Jacke oder Hose – Hockeybekleidung sollte in jeder Bewegung angenehm zu tragen sein und besonders Lauf- und Armbewegungen nicht einschränken. Bei Outdoor-Sportarten sollte man immer darauf achten, dass die Nieren schön warm gehalten werden, um Krankheiten vorzubeugen. Weiter sollte man beachten, dass man beim Sport unvorhersehbare Bewegungen, Stürze und schnelle Richtungswechsel in Kauf nehmen muss, daher sollte die Kleidung mit einem hohen Stretchanteil versehen sein. So kann man den Ausfallschritt ohne Angst vor einer platzenden Naht vornehmen.

Wer sich bei seiner Größe unsicher ist oder generell zwischen zwei Größen schwankt, sollte bei Hockeybekleidung immer die größere Nummer wählen, da etwas locker sitzende Kleidung einen höheren Komfortfaktor bietet. Sportkleidung sollte unbedingt vor dem ersten Einsatz anprobiert werden, um böse Überraschungen während der Bewegung zu vermeiden. In der Umkleidekabine oder auch zu Hause kann man kurze Bewegungsabläufe nachahmen und sich bücken, strecken und hinknien. Wenn das gewünschte Trikot oder auch die Hose hier unangenehm drückt oder gar hochrutscht, sollte besser ein anderes Modell gewählt werden.
 

Der richtige Look

Hockeybekleidung ist heutzutage in allen erdenklichen Farben und Mustern erhältlich. Grundsätzlich sollte hier jeder das tragen, was ihm gefällt. Empfehlenswert ist es jedoch, Trikot, Jacke und Hose aufeinander abzustimmen. Perfekt wird der Look, wenn die Schuhe auch zur Farbkombination des Outfits passen. Alternativ kann man sich aber auch mit schlichten Shirts und einfarbigen Hosen zurückhalten und mit knalligen Hockeyschuhen einen farblichen Akzent setzen. Generell gilt: Beim Training ist alles erlaubt. Wer hingegen in einer Hockeymannschaft spielt, sollte sich farblich der vorgegebenen Mannschaftsfarbe anpassen. Meist ist die Trikotfarbe hier vorgegeben, doch in puncto Schuhe kann der Spieler hier immer noch seine individuelle Note einbringen.
 

Hockeyschuhe

Das wohl wichtigste Kleidungsstück im Hockeysport ist der Schuh. Besonders beim Feldhockey kommt es auf den richtigen Grip an, um schnelle Wendemanöver ausführen zu können. Hockeyschuhe erinnern in der Optik an Fußballschuhe, sind jedoch mit einer speziell ausgeformten Außensohle versehen, die mit ihren Noppen besseren Halt auf unebenen und matschigen Boden liefern.

Hockeyschuhe sollten mit einer guten Dämpfung und Federung versehen sein, um den Fuß beim Laufen und Stoppen zu unterstützen. Weiter kann es im Eifer des Gefechtes schon mal vorkommen, dass einem der Gegner auf die Füße tritt – daher ist es empfehlenswert, Schuhe mit Verstärkung im Zehenbereich zu wählen, da die Stollen ansonsten schmerzhafte blaue Nägel verursachen können. Zusätzlich sollte der Schuh mit einer effektiven Schnürung ausgestattet sein. Durch die Sprints, Stopps und schnellen Richtungswechsel ist der Schuh einer hohen Belastung ausgesetzt und sollte optimal am Fuß liegen. Eine vorherige Anprobe ist daher unerlässlich. Während der Anprobe sollte man in dem auserwählten Modell auf und ab hüpfen und kurze Sprints hinlegen, um zu sehen, ob der Schuh die optimale Passform besitzt. Auch hier ist im Zweifel die größere Nummer zu empfehlen, da dicke Socken und Schienbeinschoner die Größe vermindern können.

Hockeyschuhe sind für Mädchen und Jungen in den buntesten Farben und Kreationen erhältlich. Ob neon-grün oder doch knalliges rot – hier kann man sich ganz nach dem eigenen Geschmack austoben. Weiter sollte man darauf achten, dass der gewünschte Schuh auch für die eigene Hockeyart geeignet ist. So gibt es sowohl Hallen-Hockeyschuhe als auch Feldhockeyschuhe und selbstverständlich auch Eishockey-Schuhe. Auch Kinder-Hockeyschuhe sind in zahlreichen Variationen erhältlich.

Ähnlich wie die Kleidung sollten die Schuhe pflegeleicht und robust sein. Die richtige Pflege der Hockeybekleidung kann die Lebensdauer der jeweiligen Produkte deutlich verlängern. So sollte Sportbekleidung generell ohne Weichspüler und nicht zu heiß gewaschen werden, ebenso sollten die Schuhe regelmäßig von Schmutz und Schweiß befreit werden, um die Geschmeidigkeit des Außenmaterials zu gewährleisten. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Fußdeo vermindert den unangenehmen Schweißgeruch in Sportschuhen und lässt sie länger frisch bleiben.


Leichtathletik


Die Leichtathletik ist eine der am längsten und intensivsten ausgeführten sportlichen Betätigungen. Die ersten leichtathletischen Spiele lassen sich bereits auf eine Zeit um 776 vor Christus nachweisen. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die modernen Disziplinen der Leichtathletik in Großbritannien von wo aus sie sich schließlich weltweit verbreiteten und um 1880 auch Deutschland erreichten. Mit dieser Sportart wurden die ganz natürlichen Bewegungsabläufe des Menschen, wie laufen, werfen und springen in die festen Bahnen des Sports und der olympischen Disziplin gelenkt. Bis heute stellt die Leichtathletik den Mittelpunkt der Olympischen Spiele dar. Die Leichtathletik wiederum umfasst viele verschiedene Sportarten, für die unterschiedliches Zubehör angeschafft werden kann.

Wenn Sie in der Position eines Lehrers, Schülers oder Profisportlers sind, dann sind Sie mit Sicherheit immer auf der Suche nach erstklassigem, neuem Equipment für den Sportunterricht, das Training oder die Teilnahme an Wettkämpfen. Nur mit der richtigen, hochqualitativen, auf Sie persönlich zugeschnittenen Ausrüstung können Sie in der Leichtathletik auch die besten Ergebnisse erzielen. Egal welche Sportart Sie ausüben und egal, nach welchem speziellen Gerät Sie auf der Suche sind – in dieser Kategorie sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg hin zu Ihrem neuen Equipment.

Gute Ausrüstung für erstklassige Sportler

Die Leichtathletik bietet viele verschiedene Disziplinen, die auch bei olympischen Wettkämpfen ihren Platz haben. Für manche dieser Sportarten braucht es lediglich ein gutes Paar Laufschuhe, für andere Teile der Leichtathletik ist ein wenig mehr Ausrüstung vonnöten, doch grundsätzlich brauchen Sie als Sportler nicht viel mehr als Ihren Körper, ein gutes Training und Ausdauer.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Leichtathletik-Disziplinen vor und beraten Sie bezüglich des jeweils benötigten Leichtathletik-Zubehörs.

Vom 100-Meter- bis zum Hürdenlauf

Zu den Laufdisziplinen der Leichtathletik auf olympischen Niveau gehören folgende Sportarten: Der 100-Meterlauf, der 200-Meterlauf, der 400-Meterlauf, der 800-Meterlauf, der 1.500-Meterlauf, der 5.000-Meterlauf, der 10.000-Meterlauf und der Marathon. Außerdem messen sich die Kämpfer über 110 Meter Hürden, 100 Meter Hürden, 400 Meter Hürden, 3.000 Meter Hindernis und vier mal 100 Meter-sowie 4 mal 400 Meter-Staffellauf. Auch 20 Kilometer Gehen und 50 Kilometer Gehen sind Disziplinen der Leichtathletik bei den Olympischen Spielen.

Wenn Sie eine dieser Sportarten ausüben, beziehungsweise eine dieser Sportarten unterrichten oder trainieren, so kommt es bei der Ausrüstung vornehmlich auf das richtige Schuhwerk an. Lassen Sie sich am besten vor dem Kauf von einem Profi beraten, welche Art der Laufschuhe für Sie und Ihre persönlichen Zwecke am besten geeignet sind.

Doch für den Hürden- oder Hindernislauf benötigen Sie neben Schuhwerk und selbstverständlich auch der richtigen Kleidung, auch noch das wohl wichtigste Element: Die Hürden. Beim Kauf der richtigen Hürden sollten Sie darauf achten, dass die Hürden zwar stabil und robust sind, jedoch auch sehr leicht. Die Hürden sollten sofort umfallen, wenn ein Läufer sie beim Sport aus Versehen berührt. Sind sie zu schwer und fallen nicht, kann das zu erheblicher Verletzungsgefahr des Sportlers führen. Schaffen Sie am besten Hürden an, die über ein arretierbares Gelenk verfügen und in der Höhe verstellbar sind. So können Sie die Hürden vielseitig einsetzen und zu einem ausgefeilten Trainingsgerät für die Ausdauer machen.

Auch Startblöcke sind für die korrekte Ausführung von Laufdisziplinen wichtig. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob die Blöcke für Innen oder Außen angefertigt wurden. Außerdem sollten sie über einen speziellen Belag verfügen, der ein Rutschen – egal auf welchem Boden – verhindert.

Für den Staffellauf benötigen Sie außerdem Staffelstäbe. Diese sollten ebenfalls nicht allzu schwer sein, am besten aus Leichtmetall gefertigt. Meist werden diese Stäbe in bunten Farben angefertigt. Die Farbe ist zwar egal, doch Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass die Stäbe bei jedem Wetter gut zu erkennen sind.

Stoßen und Werfen

Bei den vier Wurfdisziplinen der Olympischen Spiele handelt es sich um Kugelstoßen, Diskuswerfen, Hammerwerfen und Speerwerfen. Wie die jeweiligen Namen schon sagen, braucht man zur Ausführung dieser Sportarten Hilfsmittel.

Die Gewichte für die Kugel beim Kugelstoßen sind genau festgelegt. Für Männer beträgt das Gewicht einer Stoßkugel 7,257 Kilogramm (16 Pfund). Die Kugel der Frauen wiegt genau vier Kilogramm. Laut Reglement des Sports muss die Stoßkugel vollkommen rund und ohne Makel sein. Die äußere Hülle der Kugel darf nicht weicher als Messing sein, kann aber aus einem beliebigen Material bestehen. Für Wettkämpfe sind die Kugeln mit einer Eisenlegierung versehen, im Schulsport oder für das Training werden gerne auch andere Kugeln verwendet. Im Schulsport vor allen Dingen leichtere, zwecks Übung.

Beim Hammerwerfen gilt es, eine an einem Drahtseil befestigte Kugel so weit wie möglich zu schleudern. Der Wurfhammer sieht schon lange nicht mehr aus wie ein richtiger Hammer, der zum Heimwerken benutzt wird. Einschließlich Griff wiegt der Wurfhammer für Männer 7,26 Kilogramm, der Hammer für Frauen darf ein Gewicht von vier Kilogramm haben. Der Hammer ist vom Gewicht her also mit der Kugel beim Kugelstoßen vergleichbar.

Der Speerwurf hat sich im Laufe der Jahrtausende von der ursprünglichen Jagdmethode zur sportlichen Disziplin entwickelt. Ein Sportspeer ist ein Stab, der zu beiden Enden hin verjüngt ist. Er sollte aus Holz, Metall oder Carbon gefertigt sein. Wurfspeere für Männer sind 2,70 bis 2,80 Meter lang und wiegen 800 Gramm. Frauen werfen mit 2,20 bis 2,30 Meter langen Speeren, die ein Gewicht von 600 Gramm haben sollten.

Der Diskus ist eine linsenförmige Scheibe, die man im Wettkampf so weit wie möglich werfen muss. Ein Diskus besteht normalerweise aus Holz oder Kunststoff, eingefasst in Metall. Männerdisken wiegen zwei Kilogramm, Disken für Frauen haben ein Gewicht von einem Kilogramm. Moderne Disken können auch aus Verbundwerkstoffen oder Kohlefasern hergestellt werden.

Springen

Im Bereich des Springens gibt es die Disziplin Stabhochsprung, Weitsprung, Hochsprung, Dreisprung. Natürlich sind hier vor allen Dingen auch das richtige Schuhwerk, sowie die richtige Kleidung wichtig für das Gelingen der sportlichen Übung. Zum Messen beim Dreisprung und Weitsprung benötigt man als Zubehör ansonsten ein Maßband. Praktisch ist hier ein Maßband aus Fiberglas, das sich leicht abrollen lässt und beidseitig bedruckt ist.

Für den Hochsprung braucht es ein Gestell samt Latte, über die der Sportler springen muss. Das Gestell der Latte sollte sehr stabil sein, bei der Latte an sich ist genau wie beim Hürdenlauf zu beachten, dass sie keine Verletzungsgefahr für den Sportler darstellt.

Stäbe für Stabhochsprung bestehen aus Kunststoff, der entweder mit Kohlenstofffasern oder Glasfasern verstärkt wurde und von innen hohl ist. Die Länge der Stäbe variiert je nach Leistung und Größe des jeweiligen Springers.

Neben all den bereits beschriebenen Hilfsmitteln gibt es natürlich noch reihenweise Halter für Sportgeräte, Stoppuhren und sonstiges Zubehör, dass Sie zum perfekten Training oder für den perfekten Wettkampf gebrauchen können. Lassen Sie sich in jedem Fall bezüglich Ihres Wunschgerätes von einem Profi beraten und achten Sie auf hohe Qualität.

Nach oben