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Ratgeber

Ratgeber Nadeldrucker


Nadeldrucker sind Dokumentendrucker für den Computer, die während des Drucks einzeln steuerbare Nadeln auf ein Farbband schlagen. Das Farbband hat durch die Anschläge punktuellen Kontakt mit dem darunter liegenden Papier. Jedes mit einem Nadeldrucker gedruckte Zeichen besteht demnach aus einer Vielzahl dieser Farbpunkte. Das japanische Unternehmen OKI hat den Nadeldrucker 1968 entwickelt und vertrieben. Seit 1980 sind Nadeldrucker hauptsächlich in Heim- und Kleinbüros zum Einsatz gekommen. In den Neunzigern haben Tintenstrahl- und Laserdrucker sie größtenteils verdrängt, weil die Druckergebnisse besser waren und die Geräte leiser gearbeitet haben. Dennoch kommen Nadeldrucker weiterhin regelmäßig zum Einsatz, beispielsweise als Kassengeräte, in Banken oder in Arztpraxen.

Während die ersten Nadeldrucker rein monochrom waren, gibt es mittlerweile auch Geräte, die in Farbe drucken. Hierfür stehen verschiebbare CMYK-Farbbänder zur Verfügung. Moderne Nadeldrucker besitzen im Gegensatz zu früheren Varianten bis zu 48 Nadeln. Bei monochromen Nadeldruckern ist ein Durchsatz von 375 Zeichen pro Sekunde gängig. Einige Geräte drucken auch doppelt so viele Zeichen, wodurch sich nicht nur das Druckergebnis verbessert, sondern auch der Druck beschleunigt wird.

Nadeldrucker-Modelle

Nadeldrucker bieten für bestimmte Einsatzbereiche einige Vorteile. Zu ihren größten Vorzügen zählen folgende Punkte:

- Nadeldrucker sind äußerst robust und wartungsarm, so dass sie auf Baustellen zum Einsatz kommen können.
- Neben dem Druck auf Endlospapier ist auch das Drucken mit Durchschlägen möglich.
- Sie erhalten dokumentenechte und wasserfeste Ausdrucke.
- Eine hohe Lebensdauer und niedrige Verbrauchskosten machen Nadeldrucker sehr wirtschaftlich.

Vor allem die Tatsache, dass Sie Ausdrucke in verschiedenen Qualitäten auch mit Durchschlägen erhalten, macht Nadeldrucker attraktiv. Außerdem sind die Druckergebnisse beständig und verblassen nicht, wie es beispielsweise bei Thermodruckern der Fall sein kann. Dass ein Nadel-Printer dennoch in der Anschaffung teurer ist als andere Drucker, liegt vor allem daran, dass Hersteller die Geräte in kleineren Stückzahlen produzieren. Dass sich die Wartungs- und Verbrauchskosten der robusten Drucker jedoch sehr im Rahmen halten, relativiert den Anschaffungspreis hingegen.

Einsteiger-Nadeldrucker
Für kleine Betriebe in der Industrie sind günstige Einsteiger-Nadeldrucker besonders gut geeignet. Drucker bewährter Marken, wie OKI oder Epson, sind weit verbreitet und zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Nadeldrucker für kleine Betriebe verzichten auf umfangreiche Funktionen und eine komplizierte Ausstattung. Außerdem sind sie klein, leicht und zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus. Der Anschluss der Nadeldrucker erfolgt via Parallel- oder USB-Kabel. Nach Anschluss und Installation können Sie mit den Einsteigermodellen DIN A4-Bögen, Umschläge oder Papierrollen mit bis zu 375 Zeichen pro Sekunde drucken. Mit 9 Nadeln können die kompakten Geräte Dokumente über das schwarze Farbband in mindestens zwei Qualitätsstufen drucken. Auch Durchschläge sind problemlos möglich.

Monochrome Nadeldrucker für Profis
Für professionelle Ausdrucke, auch in größeren Unternehmen, sind schnelle monochrome Nadel Printer am besten geeignet. Sie verfügen über weitreichende Funktionen und Druckmodi und bieten dadurch mehr Flexibilität im Vergleich zu Einsteigermodellen. Die Ausstattung der Profi-Nadeldrucker bestimmt den Anschaffungspreis. Die Wartungskosten sind gleichbleibend niedrig und die Ausdrucke beständig und ebenso robust wie die Geräte selbst. Die Geräte verfügen in aller Regel über 24 Nadeln und drucken mindestens 375 Zeichen pro Sekunde. Die Anzahl der möglichen Durchschläge ist im Vergleich zu Einsteiger-Nadeldruckern höher. Drei Druckqualitäten steigern den Nutzen deutlich. Der höhere Preis im Vergleich zu weniger umfangreichen Geräten ist durch die hohe Nutzbarkeit und Effizienz mehr als gerechtfertigt.

Farb-Nadeldrucker
In einigen Betrieben sind Farbdrucke erforderlich, doch je nach Gewerbe sind weder Laser- noch Tintenstrahldrucker eine Option. In solchen Fällen kommen moderne Farb-Nadeldrucker infrage, deren Eigenschaften die Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllen. Zwei verschiebbare Farbbänder ermöglichen Ihnen den Ausdruck sowohl farbiger als auch schwarzer Dokumente. Gängige Modelle verfügen über 24 Nadeln und erreichen etwa 600 Zeichen pro Sekunde. Sie können die Nadeldrucker parallel oder via USB anschließen. Nach der Einrichtung ist der Druck verschiedenster Dokumente und Formate möglich. Höherwertige und umfangreicher ausgestattete Farb-Nadeldrucker erstellen bis zu 8 Kopien auf einmal. Hierzu zählen das Original sowie bis zu 7 Durchschläge.

Wenn Sie regelmäßig viele Dokumente in kurzer Zeit drucken müssen, ist es sinnvoll, Geld in einen guten Nadeldrucker zu investieren. Qualitativ hochwertige Modelle arbeiten schnell und effizient und fallen durch niedrige Unterhaltskosten positiv auf.

Rechnungen aufbewahren

Um Gewährleistungsansprüche geltend zu machen und beispielsweise defekte Geräte umtauschen oder reparieren zu lassen, ist es wichtig, dass Sie die zugehörigen Kassenbons und Rechnungen aufbewahren. Nur so können Sie das Kaufdatum eines Gerätes oder das Datum einer erbrachten Dienstleistung nachweisen. Ohne diesen Nachweis sind weder Händler noch Hersteller dazu verpflichtet, Nachbesserungen vorzunehmen.

Gewährleistung und Garantie
In Deutschland ist die Gewährleistung gesetzlich vorgeschrieben, während es sich bei der Herstellergarantie um eine freiwillige Leistung handelt. Daraus ergeben sich auch für Sie Unterschiede beim Umgang mit Defekten. Die gesetzliche Gewährleistung soll dafür Sorge tragen, dass Hersteller nur einwandfreie und funktionstüchtige Geräte an den Händler übergeben. Ebenso sieht die Gewährleistung vor, dass Dienstleister ihre Arbeiten zuverlässig durchführen, so dass Sie als Kunde keine nachträglichen Schäden oder Schwierigkeiten erwarten müssen. Sie können die Gewährleistung demnach nur in Anspruch nehmen, wenn der Defekt bereits beim Kauf, beziehungsweise infolge einer Reparatur auftritt.

Garantie und Kulanz
Die meisten Hersteller gewähren Ihnen für erworbene Produkte eine 12- oder 24-monatige Garantie. Im Rahmen dieser Garantie bessern Hersteller Fehler und Defekte nach oder tauschen ein defektes Gerät aus. Dies gilt natürlich nur, wenn kein unsachgemäßer Gebrauch die Probleme ausgelöst hat. Manche Hersteller reagieren dennoch kulant, wenn nicht zweifelsfrei feststeht, wie der Defekt entstanden ist. Ebenso verhält es sich in einigen Fällen nach Ablauf der Garantie. Hier bieten einige Hersteller Nachbesserungen auf Kulanz an, die Sie ebenfalls nicht zahlen müssen. Erkundigen Sie sich aber im Zweifelsfall genau nach den Bestimmungen.

Kassenbons aufbewahren
Um das Leistungs- oder Kaufdatum auch nach Monaten oder Jahren noch belegen zu können, müssen Sie darauf achten, wie Sie Kassenbons aufbewahren. Rechnungen und Bons, die mit einem Nadel-Printer gedruckt wurden, sind beständig und bedürfen daher keiner besonderen Aufmerksamkeit. Anders sieht es bei Kassenbons aus Thermopapier aus, denn diese reagieren vor allem in Klarsichtfolien empfindlich. Die Schrift verblasst mit der Zeit, weshalb Sie möglichst sofort Kopien von den Bons anfertigen sollten. Alternativ können Sie um die Ausstellung einer Rechnung im DIN A4-Format bitten.

Aufbewahrungsfristen für Rechnungen
Es gibt keine festen Aufbewahrungsfristen für Rechnungen. Grundsätzlich sollten Sie sie jedoch für die Dauer der vom Hersteller gewährten Garantie aufbewahren. In den meisten Fällen ist dies für zwei Jahre der Fall. Sammeln Sie Rechnungen und Kassenbons und sortieren Sie diese regelmäßig, um nicht mehr benötigte Belege entsorgen zu können.
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