Saunaöfen (861 Angebote bei 28 Shops)
























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Ratgeber Saunaöfen


Ratgeber Saunaofen


Ein Saunaofen bildet das Herzstück der Sauna und sorgt dafür, dass die Besucher dort gesund schwitzen können. Saunas erreichen Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius können aber auch eine Hitze von bis zu 130 Grad erreichen. Viele Menschen schätzen die Sauna als gesundes Mittel zur Entspannung und zur Gesundheitsvorsorge. Besonders ruhig und erholsam ist eine Sauna im Eigenheim. Hier gilt es zu entscheiden, ob es sich um einen traditionellen Holzofen, einen praktischen Elektroofen oder eine andere Variante handeln soll. Welcher Ofen am besten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Größe der Schwitzstube, aber auch davon, welche Eigenschaften man sich von seiner Sauna wünscht.

Saunaöfen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und in vielen verschiedenen Formen. Manche können an der Wand montiert werden, andere sind freistehend oder klein und schmal, sodass sie auch in einer kleinen Sauna Platz finden. Unterbanköfen sind zum einen praktisch und zum anderen sicher, wenn auch Kinder Zugang zur Sauna bekommen.

Den richtigen Saunaofen finden

Damit man an der zukünftigen Sauna viel Freude hat, sollte auch der Saunaofen entsprechend ausgewählt werden. Erster Anhaltspunkt für die Wahl des richtigen Ofens ist die Größe der Kammer. Mächtige Öfen für Wellnessbereiche, Saunalandschaften und Sportclubs sind für eine Familiensauna im Eigenheim in der Regel zu groß bemessen. Hier reicht ein kleiner, kompakter Ofen im Normalfall aus. Elektroöfen müssen innerhalb der Sauna platziert werden, während Holzöfen auch außerhalb angebracht werden können.

Grundsätzlich gilt, umso größer die Sauna, umso besser muss der Wirkungsgrad des Ofens sein. Aber auch der Wand- und Bodenbelag, die Wärmeisolierung, Fenster, Ziegel- oder Steinflächen sollten bei der Wahl des passenden Ofens mit einbezogen werden. Als Faustregel gilt pro Kubikmeter umgebauter Raum muss ein Kilowatt Ofenleistung vorhanden sein. Das Lüftungssystem der Sauna ist besonders wichtig, wenn ein Holzofen zum Einsatz kommen soll, da bei diesem eine gewisse Rauchentwicklung zu erwarten ist.

Woran erkennt man einen guten Saunaofen?

Ein guter Saunaofen erreicht schnell und durchgängig eine Temperatur zwischen 80 und 120 Grad Celsius. Elektroöfen tragen in jedem Fall das VDE-Zeichen. Aufwärmzeiten von etwa einer halben Stunde sind normal und kein Grund zur Beanstandung.

Elektroofen als Saunaofen

Elektroöfen sind als Saunaöfen sehr beliebt, da sie zum einen praktisch sind und zum anderen leicht bedient werden können. Die meisten Elektroöfen bestehen aus rostfreiem Edelstahl mit einer Thermobeschichtung, um zu verhindern, dass man sich beim zufälligen Berühren verbrennt. Dennoch sollte ein Elektroofen in jedem Fall einen Überhitzungsschutz aufweisen. Im Idealfall liegen die Saunasteine so im Ofen, dass es beim Aufguss nicht zu Verletzungen durch heiße, spritzende Flüssigkeiten kommen kann. Noch besser geeignet sind Kräuterschalen, in die die ätherischen Öle eingefüllt werden können, wenn ein Kräuteraufguss durchgeführt werden soll. Verdampfer-Einrichtungen dienen dazu, die wohltuenden Dämpfe gleichmäßig in der Kammer zu verteilen. Die Steine bestehen häufig aus Lavagestein, das auch bei starker Hitze nicht beschädigt wird.

Elektrosaunaöfen können jedoch nicht nur per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden, sondern verfügen daneben auch über verschiedene Programme. Dazu gehört eine Zeitprogrammierung oder eine stufenlose Regulation der Wärmestufen. Bei manchen Öfen können Schwitzen und Farblichtbehandlung kombiniert werden. Sehr wichtig bei der Wahl des richtigen Elektroofens für die Sauna, ist daneben auch die Frage nach dem Energieverbrauch. Die Energieeffizienzklasse ist bei guten Saunaöfen mindestens mit A oder im Idealfall sogar mit A+ oder A++ angegeben. Ein geringer Stromverbrauch schont die Umwelt und den Geldbeutel. Bei der KW-Zahl kommt es auf die Größe der Sauna an. Elektroöfen erfordern in der Regel einen Starkstromanschluss.

Leistung des Saunaofens berücksichtigen
Die Leistung des Saunaofens hängt immer von der Größe der Kammer ab, die beheizt werden muss. Nur ein passender Ofen heizt die Sauna schnell und gleichmäßig auf und hat gleichzeitig nur einen geringen Energieverbrauch. Bei größeren Kammern kommt man an leistungsstarken Saunaöfen mit Starkstrom kaum vorbei. Elektrische Saunaöfen sind in der Regel in vielen unterschiedlichen Leistungsvarianten erhältlich, sodass für jeden Raum und jedes Budget der passende Saunaofen zu finden sein sollte. Für alle Elektroöfen gilt, regelmäßige Wartung ist das A und O. Diese kann durch einen Elektriker erfolgen. Viele Hersteller bieten jedoch auch hauseigene Lösungen an und warten den Elektroofen auf Wunsch auch noch nach Ablauf der Garantiezeit.

Externe oder integrierte Steuerung
Bei elektrischen Saunaöfen kann man grundsätzlich zwischen Sauna-Heizgeräten mit externer und integrierter Steuerung wählen. Öfen mit integrierter Steuerung sind meistens günstiger in der Anschaffung und können während des Saunagangs bedient werden. Bei einer externen Steuerung erfolgt die Bedienung nicht direkt am Ofen. Das bietet gerade in einer kleinen Sauna Vorteile, wenn der Elektroofen einfach im Stehen eingestellt werden kann.

Elektroofen ohne Starkstrom
Wer keinen Starkstromanschluss zur Verfügung hat, kann auch auf Saunaöfen für die Steckdose zurückgreifen. Diese kleineren Saunastrahler erlauben die Stromversorgung über eine normale 230 Watt Steckdose und besitzen in der Regel eine integrierte Steuerung. Meist erreichen kleinere Elektrosaunaöfen maximal eine Temperatur von 80 Grad Celsius.

Holz- oder Kaminofen als Saunaofen

Holz- oder Kaminöfen kommen häufig in Saunahütten oder Außensaunen zum Einsatz. Die traditionellen Heizvorrichtungen benötigen keinen Starkstromanschluss und werden ganz einfach mit Holz beheizt. Es gibt Holzsaunaöfen aus Metall oder aus Ziegeln. Hier gibt es in der Zwischenzeit neben den einfachen Kaminöfen auch moderne Modelle, die mit Hilfe von Nachflammkammern die Verbrennung drosseln und die Hitze effektiv weiterleiten. So kann der Saunagang genossen werden, ohne dass zu oft frisches Holz nachgelegt werden muss. Für diese Ofenlösung benötigt man einen Rauchabzug. Wer sowohl die Annehmlichkeiten eines Elektroofens als auch die Vorzüge eines Holzofens genießen möchte, kann auf Kombigeräte zurückgreifen. Diese werden je nach Belieben mit Holz oder mit Strom betrieben.

Biokombiofen als Saunaofen

Biokombiöfen stellen eine Kombination aus Sauna und Dampfbad dar. In diesen kann sowohl heiß und trocken als auch mit Dampf geschwitzt werden. Gerade für Familien mit kleineren Kindern ist diese Variante interessant, da auch Kinder je nach Dampfstufe gut mit in die Kammer können. Mildere Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit gelten als pflegend für die Haut und schonen den Kreislauf mehr, als das Saunieren bei höheren Temperaturen. Viele BIO-Saunaöfen bieten auch die Möglichkeit, verschiedene Aromatherapien anzuwenden. Besonders bei Erkältungen oder auch zur Entspannung oder einfach zur Verbesserung des Wohlbefindens kann hier mit ätherischen Ölen, frischen Kräutern, Zweigen oder Essenzen gearbeitet werden.
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