Cruiser (66 Ergebnisse aus 14 Shops)

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Rahmenhöhe

Die Rahmenhöhe definiert die Geometrie eines Fahrrades. Hierbei ist der Abstand zwischen der Mitte der Tretlagerachse und der Oberkante des Sattelrohres von Bedeutung. Um die für sich optimale Rahmenhöhe zu ermitteln, sind Größe und Schrittlänge des Fahrers entscheidend.

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Ratgeber Cruiser


Ratgeber Cruiser


Es gibt nichts lässigeres, als mit einem Cruiser den Strand entlang zu fahren oder die Stadt unsicher zu machen. Die edlen Fahrräder begeistern durch ihr ansprechendes Design. Die Fahrzeuge sind mehr als nur Räder, mit den gepost wird. In Deutschland sieht man die wunderbaren Fahrräder nicht oft, obwohl das Fahrvergnügen mit ihnen keine Grenzen kennt. Doch worauf sollten Sie beim Kauf eines Cruisers achten?

Beachcruiser

Eine geschwungene Rahmenform, dicke Reifen, hohe Lenker und ein aufrechter Sitz - Cruiser Bikes sind die markantesten und auffälligsten unter den Fahrrädern. Als Cruiser werden verschiedenste Fahrradtypen bezeichnet. In Deutschland fallen darunter die Bauarten

- Beachcruiser
- Stretchcruiser
- Chopper
- Lowrider
und
- Softcruiser.

Cruisen als Lebenseinstellung

In den 1950er-Jahren wurden die ersten Cruiser erfunden. Schon bald waren die Räder in ganz Amerika beliebt und wurden hauptsächlich eingesetzt, um am Strand entlangzufahren und gesehen zu werden. Die ersten Cruiser hatten einige entscheidende Merkmale. Die Lenkstange war damals lang nach oben gezogen. Ebenfalls war die dicke Bereifung charakteristisch für die ersten Beachcruiser. Schließlich sollten die Fahrräder über nassen Sand fahren können. Mit schmalen Reifen ist das extrem anstrengend, da man immer wieder einsinkt. Beachcruiser machen dabei eine bessere Figur und kommen mit dem besonderen Untergrund gut klar. Zum Design gehörte natürlich auch der tiefe Sitz dazu.

Merkmale von Cruisern – Das Gewicht

Rennräder sind die Fliegengewichte unter den Fahrrädern, Cruiser die Schwergewichte. Ihr Gewicht ist vergleichsweise hoch. Deshalb lohnt es sich, eine Abstellmöglichkeit für Ihren Cruiser zu finden, die ebenerdig ist. Unterstellen und abschließen sollten Sie Ihren Cruiser auf jeden Fall. Die guten Stücke sind recht teuer in der Anschaffung und wahre Hingucker. Um die Räder vor Diebstahl zu schützen, sollten sie stets gut abgeschlossen sein. Und mal ehrlich, wer lässt seinen Cruiser schon bei schlechtem Wetter gerne im Regen oder Schnee stehen? Jedes bisschen Rost tut im Herzen von Cruiser-Liebhabern weh. Eine Abstellmöglichkeit mit Dach über dem Kopf ist daher wichtig.

Der Rahmen

Durch den Retro-Look der Cruiser werden alte Zeiten wieder aufgelebt. Charakeristisch ist eine außergewöhnliche Rahmenkonstruktion. Je nach Modell variiert diese. Bei Beachcruisern sind Ober- und Unterrahmen relativ kurz, beim Chopper eher lang. Bei einigen Modellen sind die Rahmen sogar sehr lang, dabei handelt es sich um Stretchcruiser. Es ist nicht unüblich, dass sie eine Rahmenlänge von bis zu 2,20 Meter erreichen.

Die Reifen

Eines der wichtigsten Merkmale von Cruisern sind die breiten Reifen. Nur beim Softcruiser fallen diese etwas schmaler aus. Ursprünglich wurden sie eingesetzt, damit der Fahrer auch über nassen Sand fahren konnte, was natürlich heute noch immer möglich ist. Die breiten Reifen dienen aber auch als Abfederung. Stöße werden durch sie abgeschwächt, was vor allem bei City Cruisern nützlich sein kann. Schließlich gibt es in der Stadt eher harte Kanten als am Strand.

Der Sattel

Der Sattel soll vor allem eines sein: bequem. Um einen hohen Komfort zu ermöglichen, sind die Sattel meistens aus Leder gefertigt, das hautfreundlich und atmungsaktiv ist. Dazu sind die Sattel weich und bequem. Im Gegensatz zu Rennrädern fallen die Sattel von Cruisern viel breiter aus. Und wenn Sie es besonders bequem haben möchten, können Sie gedämpfte Sattelstützen bei Ihrem Modell nachrüsten.

Die Sitzposition

Ganz klar, beim Cruiser geht es aufrecht zu. Der Lenker ist sehr weit nach hinten gezogen, so dass Sie gerade und ergonomisch sitzen. Am besten lässt sich das Sitzgefühl mit dem eines klassischen Hollandrades vergleichen. Sportler erkennen sofort: für sportliches und kraftbetontes Fahren sind Cruiser nicht gemacht. Wenn normale Fahrräder laufen könnten, würden Cruiser schlendern oder gemütlich spazieren gehen. Doch keine Sorge, auch lange Strecken sind mit Ihrem Cruiser möglich. Zwar werden Sie keinen Temporekord aufstellen, dafür kommen Sie umso entspannter zum Ziel. Denn beim Cruisen geht es nicht um das Tempo, sondern um den Spirit.

Der Cruiser ist ein Retro-Fahrrad

Wer moderne Technik am Cruiser sucht, wird enttäuscht sein, denn darauf wird beim Bau größtenteils verzichtet. Der Kettenschutz ist spärlich, Schutzbleche gibt es nur selten. Doch wenn Sie Ihre Cruiser Fahrräder nicht nur an sonnigen Tagen nutzen möchten, können Sie die Bleche nachrüsten. Schließlich ist Deutschland nicht unbedingt für sein Schönwetter bekannt.

Die Beleuchtung

Wenn es dunkel wird, sollten Sie Ihren Cruiser in der Garage stehen lassen. Viele Räder haben keine Leuchten. Manche Modelle verfügen nur über eine Frontleuchte, andere nur über eine Rückleuchte. Wenn Sie im Dunkeln unterwegs sind, riskieren Sie, von der Polizei angehalten zu werden. In den meisten Fällen gibt es beim ersten Mal noch eine Verwarnung. Doch sollten Sie unglücklicherweise nachts mit Ihrem Cruiser in einen Unfall verwickelt sein, sieht es schlecht für Sie aus. Daher ist eine Nachrüstung der Leuchten empfohlen. Eigens zu diesem Zweck gibt es Lampen, die ebenfalls im Retro-Look sind und optisch hervorragend zu den Rädern passen.

Die Schaltung

Viele Cruiser haben keine Schaltung, bei ihnen handelt es sich um Single-Speed-Modelle. Damit Sie aber mit purem Fahrvergnügen rechnen können, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass Ihr neues Wunschobjekt über eine Schaltung verfügt. Zwischen drei und sieben Gängen sind bei Cruisern normal. Mit diesen Gangschaltungen können Sie auch entspannt und bequem den ein oder anderen Hügel in der Landschaft bezwingen.

Putzen, putzen, putzen

Cruiser sind Fahrräder im oberen Preissegment. Daher ist ihre Qualität sehr hochwertig. Da bei den Rädern auf moderne Technik weitgehend verzichtet wird, ist der Wartungsaufwand der nostalgischen Stücke recht gering. Nabenschaltungen und Trommelbremsen sind genügsame Produkte. Echte Cruiser-Liebhaber rüsten ihre Schätzchen zwar noch mit allerhand Kleinkram aus, doch die Standardmodelle wollen vor allem eines: geputzt werden. Die vielen Chromelemente sehen eben am schönsten aus, wenn sie glänzen. Und auch Weißwandreifen machen Eindruck, wenn sie weiß sind und nicht grau.

Wenn Sie sich für einen Cruiser entscheiden, entscheiden Sie sich für gemütliches Fahren und pures Fahrvergnügen. Die Modelle gibt es für Damen und auch für Herren. Wenn Sie einen Cruiser erwerben, werden Sie zum König oder zur Königin der Straße, denn alle Modelle sind etwas fürs Auge und fallen auf.
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