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Motorradkoffer (257 Ergebnisse aus 30 Shops)

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Der Produkttyp beschreibt die verschiedenen Arten von Motorradkoffern. Er gibt an, ob es sich um einen Tankrucksack, Satteltaschen oder Seitenkoffer handelt, was wiederum den Montageort am Motorrad beeinflusst.

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Die Verschlussart gibt an, mit welchem Verschlusssystem der Motorradkoffer geschlossen wird um eine sichere Aufbewahrung der mitgeführten Gegenstände zu gewährleisten.

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Ratgeber

Ratgeber Motorradkoffer


Das Motorrad ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Für einen Biker steht das Fahrzeug für Ungebundenheit und Freiheit. Auch innerhalb des Bikens gibt es verschiedene philosophische und stilistische Ansätze. Ob man aber nun mit einem Chopper gemütlich durch die Landschaft cruist oder mit einer Maschine in hoher Geschwindigkeit um die Kurven fährt, zwei Biker grüßen sich immer gegenseitig. Diese Verschworenheit beruht auf Respekt und gegenseitigem Verständnis für die geteilte Leidenschaft zum Motorradfahren.

So unterschiedlich Motorräder und die Outfits ihrer Fahrer auch sein mögen, eines haben sie auf jeden Fall gemeinsam: wenn längere Fahrten geplant sind, muss Platz für Gepäck geschaffen werden. Mehr als einen Rucksack kann man nämlich effektiv nicht beim Fahren tragen. Und selbst dieser kann sich schon als störend auswirken. Für diesen Zweck wurde das Motorradgepäck entwickelt. Es ist darauf ausgelegt, die Stabilität des Bikes beim Fahren so wenig wie möglich zu stören. Durch ergonomische Anpassung soll auch der Luftwiderstand, der sich durch ein zusätzliches Teil am Motorrad erhöht, so gering wie möglich gehalten werden. Es gibt verschiedene Arten an Motorradkoffern. Je nach Bike, Geschmack und Notwendigkeit kann man aus einer Vielzahl an Seitenkoffern, Top-Cases und anderen Packtaschen wählen. In diesem Ratgeber erhalten Sie eine Übersicht der verschiedenen Modelle sowie Hinweise zur Auswahl des passenden Motorradkoffers.

Der Tankrucksack

Dieser Rucksack ist eine kleine Tasche, die am Tank des Motorrads befestigt wird. Dies kann auf verschiedene Arten passieren: mit Hilfe von Riemen kann ein Tankrucksack einfach auf den Tank geschnallt werden. Dies ist ein sehr einfaches System, man benötigt keine weiteren Montierungshilfen. Allerdings kann es auch am leichtesten Verrutschen. Besitzt das Motorrad einen Stahltank, so kann der Tankrucksack mittels eines sehr starken Magneten an Ort und Stelle gehalten werden. Will man seinen Tankrucksack oft nutzen, so empfiehlt sich die Anbringung einer Befestigungsplatte. An diese ist der Rucksack rasch angebracht und ebenso schnell wieder entfernt.

Von allen Koffern hat der Tankrucksack die beste Schwerpunktlage. Bei unsachgemäßer Montierung oder ungleichem Befüllen kann er trotzdem die Stabilität beeinträchtigen.

Tankrucksäcke sind in der Regel nicht besonders groß. Türmten sie sich allzu hoch auf, würden sie die Sicht des Fahrers und das Handling des Bikes einschränken. Sie sind in etwa so geräumig wie große Handtaschen. Die wichtigsten Utensilien wie Geldtasche, Handy, Schlüssel und noch andere wie Regenschutz und Fotoapparat passen jedoch mühelos hinein.

Die meisten Modelle können mithilfe eines Zippverschluss Systems in ihrem Volumen vergrößert und verkleinert werden. Um keine Instabilitäten zu verursachen, sollten Tankrucksäcke versteift sein. Dadurch nehmen sie nicht die Form des Inhalts an, sondern behalten ihre eigene und bleiben stabil.

Ein Tankrucksack besitzt oft neben der Haupttasche kleinere Seitentaschen. Auch ein Kartenfach, welches das Kartenlesen während des Fahrens ermöglicht, ist oft angebracht. Für bessere Sichtbarkeit sind an einigen Modellen Reflektoren angenäht.

Das Material ist meist strapazierfähiger wasserabweisender Kunststoff wie Polyester oder widerstandsfähiges Kunstleder. Hier entscheidet die geschmackliche Vorliebe. Um auch bei Stürzen nicht sofort zu zerreißen, sind Material und Nähte der Taschen äußerst abriebfest.

Das Motorrad-Topcase

Das Motorrad-Topcase gehört zu den Transportkoffern im Motorradsportbereich. Es wird hinten auf dem Gepäckträger angebracht. Hierfür werden Topcase Träger verwendet, an deren Platten das Case montiert werden kann. Diese gibt es in speziellen Ausführungen für bestimmte Modelle und als universal verwendbare Träger.

Das Fassungsvolumen wird in Litern angegeben. Der Durchschnitt bewegt sich zwischen dreißig und fünfzig Liter. Das ist sehr viel Stauraum, weshalb sich Motorrad-Topcases bei Tourenfahrern großer Beliebtheit erfreuen. Die Koffer sind aus sehr hartem Kunststoff gefertigt und sollten regendicht sein.

Der Vorteil eines Topcases ist dessen großes Fassungsvermögen und der Schutz, welches es dem Motorradgepäck gewährleistet. Nachteilig ist, dass es sich durch seine Positionierung negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Besonders bei großer Gewichtsbelastung verändert es den Schwerpunkt des Motorrades, es bekommt Übergewicht nach hinten. Dadurch, dass das Vorderrad weniger belastet wird, neigt das Fahrzeug mehr zum Pendeln. Kleine und aerodynamisch geformte Topcases stören beim Fahren weniger, sie erhöhen auch die Seitenwindempfindlichkeit nicht so sehr.

Die Hecktasche

Die Modelle werden häufig auch als Motorrad-Satteltaschen bezeichnet. Sie werden seitlich am Bike montiert. Bei Choppern wie der Harley Davidson befinden sie sich meist neben den Hinterrädern. Sie können jedoch auch am Gepäckträger angebracht sein.

Hecktaschen sind aus weichem Material und haben neben ihrer Taschenfunktion auch optischen Wert. Besonders die Ledermodelle sind oft besonders verarbeitet und sind mit Nieten und Fransen dekoriert. Es gibt auch ein Dreier-Taschensystem, bei dem zwei Taschen seitlich hängen und eine auf dem Gepäckträger angebracht ist. Kleinere Motorrad-Packtaschen, die auf dem Beifahrerplatz angebracht werden können, werden Tailpack genannt.

Hecktaschen tragen durch ihren tiefen Schwerpunkt zur Stabilisierung des Motorrads bei. Natürlich nur, wenn das Gewicht in ihnen einigermaßen gleichmäßig verteilt ist. Dafür schränken sie die Kurvenlage ein, denn sie verbreitern das Motorrad und berühren daher früher den Boden. Bei sehr hohem Tempo können sie leichter verloren gehen als etwa Tankrucksäcke, was zu Sturzgefahr und Behinderung des Nachfolgenden führen kann.

Die Seitenkoffer

Diese Koffer werden, wie die Hecktasche, seitlich am Bike angebracht. Dafür werden Seitenkofferträger verwendet. Diese Stahlkonstruktionen werden angeschraubt und sind in der Regel rasch auf-und abzumontieren. Die Seitenkofferträger müssen sowohl mit dem Motorrad als auch den Motorradkoffern, die sie transportieren, kompatibel sein. Seitenkoffer sind aus stabilem Kunststoff oder Aluminium hergestellt. Diese Transportboxen sind sehr stabil und können bei einem Sturz ein wenig von der Wucht abfangen. Die Nachteile in der Kurvenlage sind die gleichen wie bei den Seitentaschen. Sie schränken die Kurvenlage ein, da sie bei Seitenlage sehr früh am Boden ankommen. Die Gefahr, dass sie sich bei großer Geschwindigkeit lösen, besteht aber praktisch nicht. Alukoffer für Motorräder sind besonders stabil und langlebig. Durch ihre eckige Form erhöhen sie allerdings den Luftwiderstand und dadurch den Benzinverbrauch.

Zubehör

Kofferträger für Seitenkoffer und Motorrad-Topcases sowie Riemenverschnallungen und Magnetbefestigungen gehören allesamt zum Zubehör und müssen beim Kauf eines Koffers oder einer Tasche nicht mit inbegriffen sein. Sollten sie vorhanden sein, so kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass sie zumindest für die Tasche oder den Koffer geeignet sind. Die Kompatibilität zum Motorrad muss trotzdem noch überprüft werden. Nicht alle Cases und Hartschalenkoffer, sind wasserdicht. Deshalb gibt es für sie oft eine eigene Regenhaube, die den Schutz des Inhalts im Case ermöglichen.
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