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Ratgeber Rosen


Ratgeber Rosen



Rosen sind nicht gleich Rosen: Es gibt viele verschiedene Arten und Varianten dieser beliebten Blumensorte. Bei der Entscheidung, welche Rosenart Sie wählen sollten, müssen Sie sich zunächst darüber bewusst werden, ob Sie beispielsweise lieber Kletter-, Beet- oder Rosensträucher pflanzen möchten. Jede Art von Rose hat ihre individuellen Eigenschaften, mithilfe derer es gelingen sollte, sich für die Sorte zu entscheiden, die Ihnen persönlich am besten gefällt.

Worauf sollten Sie beim Einkauf von Gartenrosen achten?

Zunächst einmal sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter der Pflanze frisch glänzen, keine Flecken zu sehen sind und die Pflanze im Allgemeinen stark belaubt ist. Bei wurzelnackten Pflanzen sind überdies eine glatte Rinde und grüne Triebe zu beachten. Dies sind Hinweise darauf, dass die Pflanze noch relativ frisch ist, sie wurde also noch nicht allzu lange eingelagert. Trockenheitsschäden lassen sich an einer eingeschrumpften oder gerillten Rinde erkennen. Bei der Güteklasse A sind mindestens drei gesunde, starke Triebe vorhanden.

Handelt es sich beim Kauf um Stammrosen, so gilt es zu beachten, dass die Krone aus starken Trieben besteht und über mindestens zwei bis drei Veredlungsstellen verfügt. Diese Verdickung findet man in Höhe der Krone.

Rosen im Topf, auch Containerrosen genannt, sollten gut durchwurzelt sein und einen festen Ballen aufweisen. Ist der Ballen stabil, so fällt er beim Herausnehmen der Pflanze nicht auseinander. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass sich noch keine Wurzeln um den Ballen herumgewickelt haben.

Wann sollten Sie die Rosen pflanzen?
Rosen, die unter die sogenannte Wurzelware fallen, können in den „Zwischenjahreszeiten“, Frühling oder Herbst, gepflanzt werden, sofern der Boden nicht mehr gefroren ist. Zur Wurzelware gehören wurzelnackte Pflanzen. Diese wurden nach der Ernte extrem zurückgeschnitten und im Anschluss daran eingelagert.

Als optimaler Einpflanzungs-Zeitpunkt eignet sich der Oktober, da der Erdboden in diesem Monat noch „sommerwarm“ ist, die großen Hitzewellen des Jahres aber bereits zurückliegen. Pflanzen, die bereits getopft, durchwurzelt und angewachsen sind, bezeichnet man als Containerrosen. Diese können jederzeit und in jeder Jahreszeit gepflanzt werden – einziges Kriterium ist, dass der Boden frostfrei ist.

Es ist dringend zu empfehlen, die Wurzelware, die meist in Beuteln verpackt ist, gründlich zu untersuchen, bevor man sie einpflanzt. Mittels einer scharfen Schere sollten die beschädigten Wurzeln hier entfernt werden; die Schere sollte man hierzu dicht oberhalb der Schadstelle ansetzen.

Im Gegensatz dazu sollte man Feinwurzeln unbeschnitten belassen. Hier gilt: Je mehr Wurzeln die Rose besitzt, desto besser und schneller wird sie anwachsen können.
Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt, ist, dass die Kürzung von der Jahreszeit abhängig ist. Während Sie im Frühjahr auch die Zweige auf circa 20 cm Länge zurückschneiden sollten, sollten Sie im Herbst lediglich die Wurzeln leicht kürzen. Zu jedem Einpflanzungs-Zeitpunkt gilt, dass die Blumen vor dem Einpflanzen ein vier- bis fünfstündiges Wasserbad nehmen müssen, damit eventuelle Feuchtigkeitsverluste ausgeglichen werden können.

Wie viel Wasser benötigen die erworbenen Rosen?
Besonders in den ersten Wochen ist es essentiell, dass die Rosen genügend Wasser erhalten. Sollte es sich sogar um eine lange Trockenperiode oder eine große Hitzewelle handeln, so ist es ratsam, den Gartenschlauch für ca. eine Stunde am Stück in das Beet zu legen und die Pflanzen zu wässern. Ansonsten gilt die Faustregel, die Rosen pro Quadratmeter mit ungefähr 20 bis 30 Litern Wasser einmal wöchentlich zu versorgen. Eine Ausnahme stellen Kübelpflanzen dar, die täglich bewässert werden müssen.

Bei Rosen ist es sinnvoll, die Pflanzen entweder am Abend oder am frühen Morgen zu gießen. Hierbei sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Blätter nicht nass werden, da feuchte Rosen häufig zu einer immensen Ausbreitung von Pilzkrankheiten führen können.

Kletterrosen und Rambler
Die Rosen, die über kräftige Triebe und große Blüten verfügen, nennt man Kletterrosen. Sie eignen sich beispielsweise zum Beranken von Spalieren, Mauern, Lauben, Pergolen und Hauswänden und sollten immer mit circa einem Meter Abstand eingepflanzt werden. Rambler blühen oftmals nur einmal im Jahr, in der Regel im Juni, dann allerdings sehr üppig. Sie wachsen enorm schnell und kommen auf bis zu fünf Meter Höhe durch ihre dünnen, langen Triebe.

Kletterrosen und Rambler gelten allgemeinhin als eine besonders stabile Rosenart.

Beetrosen
Beetrosen verfügen über eine große Farbenvielfalt und blühen bis in den Herbst hinein. Sie sind dazu in der Lage, schnell neue Triebe zu entwickeln und sehen breitbuschig und kompakt aus. Es empfiehlt sich, Beetrosen in größeren Gruppen zu pflanzen. So bieten sich beispielsweise fünf bis zehn Stück pro Quadratmeter an.

Aufgrund ihrer Stabilität verlieren sie selbst bei Niederschlag keine Blüten.

Strauchrosen
Strauchrosen sind mit ihren Blüten ähnlich prächtig wie Beet- und Edelrosen, können aber über zwei Meter lang werden und sind somit breiter und höher als andere Rosensorten. Es ist ratsam, nicht mehr als zwei bis drei Stück pro Quadratmeter einzupflanzen. Durch ihre Blütenberge, die auch im Winter robust sind, eignen sie sich beispielsweise als Hecke, als hohe Beete oder als Zierstrauch in Verbindung mit anderen Pflanzen.

Edelrosen
Auch bei den Edelrosen ist eine riesige Farbenvielfalt vorzufinden. Sie blühen mehrmals im Jahr und eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen, die in einer Vase beispielsweise als Tischdekoration fungieren können. Immo Herbst, Gartenbaumeister und -techniker, empfiehlt selbst in einer Gruppe nicht mehr als fünf bis sechs Edelrosen pro Quadratmeter anzupflanzen. Ist keine Gruppe erwünscht, so sollte man sich mit zwei bis drei Stück begnügen.

Zwergrosen
Zwergrosen sind, wie der Name schon sagt, eher klein. Sie wachsen locker aufrecht bzw. breitbuschig. Immo Herbst empfiehlt hier, neun bis zwölf Stück pro Quadratmeter einzupflanzen. Zwergrosen sind besonders beliebt als Balkonpflanzen oder im Kübel, sie eignen sich des Weiteren für Steingärten, Terrassen oder als Umrandung eines Beets.
Sie benötigen ausreichend Sonne und nehmen auch einen gewissen Platz ein, um sich optimal entfalten und prächtig aufblühen zu können.

Bodendecker-Rosen
Diese Art von Rosen wird hauptsächlich zur Abwehr von Unkraut oder zum Abdecken unansehnlicher Flächen verwendet. Empfehlenswert ist die Einpflanzung von vier Stück pro Quadratmeter. Bodendecker-Rosen bieten sich insbesondere als Bepflanzung von Hängen oder Böschungen an.
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