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Ratgeber BMX Bikes


Ratgeber BMX Bikes


Der Begriff BMX leitet sich von der englischen Bezeichnung Bicycle Moto Cross ab. Dabei steht das „X“ für das englische Wort „cross“. Entwickelt hat sich das BMX-Rad aus dem Interesse junger Sportler am Motorsport im Gelände, die sich allerdings keine Maschine leisten konnten. So wurden Fahrräder in bestimmten Größen mit Motorradlenkern ausgestattet und mit einer entsprechenden Bereifung versehen. Der Sport mit seinen unterschiedlichen Disziplinen wie Rennen oder Freestyle hat seinen Ursprung in den USA der 1960er Jahre. BMX-Räder sind grundsätzlich sehr kleine Räder mit Felgenmaßen von 16 bis 20 Zoll. 1987 fanden die ersten BMX-Weltmeisterschaften statt, die bis heute mit mehr oder weniger großer Regelmäßigkeit ausgetragen werden. Inzwischen ist der BMX-Sport sogar eine olympische Disziplin, 2008 wurden in Peking die ersten Wettbewerbe bei Olympischen Spielen ausgetragen.

Wenn Sie auf der Suche nach einem BMX-Rad für sich selbst oder für Ihre Kinder sind, dann sind Sie hier genau richtig. Egal ob Sie Freestyler, Racer oder Freizeitfahrer sind, egal ob Sie Ihr BMX professionell oder als Amateur und nur zum Spaß nutzen möchten, Sie werden hier auf eine exzellente Auswahl treffen

BMX-Modelle und Fahrstile

BMX-Räder ähneln sich grundsätzlich sehr. Jedoch gibt es Unterschiede in der Ausstattung. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, zu welchem Zweck Sie das Bike benutzen möchten. Im Folgenden werden wir die unterschiedlichen Stile des BMX-Fahrens erörtern und Sie dahingehend beraten, was Sie beim Kauf eines BMX-Fahrrads beachten sollten.

Freestyle
Die Disziplin Freestyle hat sich aus dem BMX-Rennen entwickelt und ist daher als Sport ein wenig jünger als Ihr Vorgänger. Bei dieser Sportart geht es wenige um Geschwindigkeit, als vielmehr um Geschicklichkeit und vor allen Dingen um den Mut und die Abenteuerlust des Fahrers. Das Freestyling unterteilt sich wiederum in unterschiedliche Disziplinen, in denen die Fahrer trainieren, beziehungsweise gegeneinander antreten.

Beim sogenannten Vert wird das BMX auf einer Halfpipe, wie sie vom Skateboarden bekannt ist, gefahren und es werden die unterschiedlichsten Tricks und Kunststücke ausgeführt. Dann gibt es noch die Disziplin Flatland. Diese Sportart erinnert ein wenig an Breakdance – nur eben mit einem Fahrrad. Im Gegensatz zum Vert findet diese tanzähnliche Vorstellung auf ebener Fläche statt und nicht auf einer Halfpipe. Die Disziplin Street umfasst alle Kunststücke, bei denen „natürliche“ Hindernisse wie Treppengeländer, Hauswände oder andere Mauerwerke mit einbezogen werden. Beim Dirtjump beziehungsweise Trails vollführen BMX-Fahrer ihre Kunststücke in der Luft, indem sie über Erdhügel springen. Beim Park hingegen wird auf einer begrenzten Fläche gefahren, auf der eine Art Hindernisparcours aufgebaut ist. Und zuletzt gibt es noch die Miniramp: Eine Halfpipe, die jedoch um einiges kleiner ist, als eine herkömmliche Halfpipe und somit nur 1,5 bis drei Meter Höhe erreicht.


Race
Das Racing ist die ursprünglichere Form des BMX-Sports. Der BMX-Rennsport ist angelehnt an Motocross-Rennen auf Motorrädern. Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die ersten Crossbahnen für BMX in den USA gebaut. Im Laufe der Jahre wurden die Bahnen, die ursprünglich aus Erdhügeln bestanden, immer aufwendiger und technisch anspruchsvoller. Tribünen, Flutlichtanlagen und betonierte Strecken vervollständigten die modernen Anlagen für BMX-Rennen.

Wie der Name schon sagt, kommt es beim Racing weniger auf die Kunstfertigkeit des Fahrers an, als vielmehr auf Geschwindigkeit. Mut und Abenteuerlust sollten aber gleichermaßen vorhanden sein.

Das richtige Bike für den richtigen Stil
Generell gehen die einzelnen Stile des BMX-Sports sehr stark ineinander über. Man kann BMX-Räder also sehr vielseitig zum Einsatz bringen. Allerdings ist es schon ratsam, gewisse Ausstattungen in Bezug auf den jeweiligen Verwendungszweck zu kaufen. So kann es für die Disziplin Flatland durchaus von Vorteil sein, ein BMX zu fahren, das einen kurzen Radstand sowie eine längere Sattelstange hat und über einen kurzen Vorbau verfügt.

Als Racer sollte Ihr BMX über Reifen mit einem Stollenprofil verfügen, damit eine gute Bodenhaftung auch auf unebenem oder sandigem Untergrund gegeben ist. Beim Street hingegen reicht es auch, wenn die Bereifung aus sehr glattem Gummi besteht. Das reicht in diesem Fall für genug Bodenhaftung und für die richtige Wendigkeit bei Kunststücken. Für gewisse Tricks beim Freestyle sollten Sie außerdem auf Pegs oder auf einen Rotor für die Bremszüge sicherheitshalber nicht verzichten.

Die Laufräder des BMX haben eigentlich immer einen Durchmesser von 20 Zoll. Für Kinder oder Sonderausstattungen werden aber auch Räder mit wie 18 Zoll oder 16 Zoll angefertigt. Die Laufräder sind der wichtigste Bestandteil eines BMX-Rades, denn hier wird bei Stunts und Tricks das meiste Gewicht abgefedert. Die Felgen eines BMX bestehen in den meisten Fällen aus Aluminium. Das Material hat den Vorteil, dass es zum einen besonders leicht, aber auch sehr stabil ist. Alu-Felgen werden meist eloxiert, um Korrosion und Abrieb vorzubeugen. Da Alufelgen über mehrere Hohlkammern verfügen, sind sie stabiler als Felgen aus Stahl. Heutzutage handelt es sich bei den meisten BMX-Laufrädern um Speichenlaufräder. In den 80er Jahren erfreuten sich zwar Laufräder aus Kunststoff großer Beliebtheit, der Trend ist allerdings – zumindest in der Kategorie Race - wieder abgeklungen. Bei Freestyle-Rädern ist eine Zahl von 36 oder 48 Stahlspeichen pro Rad üblich. Im Streetbereich werden häufig vorne und hinten unterschiedlich viele Speichen verwendet, um Gewicht zu sparen.

Die Naben beim BMX laufen auf Achsen aus Stahl. Diese haben meist einen Durchmesser von 10 oder 14 Millimetern. In der Disziplin Flatland werden häufig Naben verwendet, mit denen ein Rückwärtsfahren möglich ist, ohne rückwärts zu treten – sogenannte Freecoaster. BMX-Fahrräder haben keine Schaltung.

Die Rahmen der Räder sind aus leicht unterschiedlichen Materialien gefertigt – je nach Art des Einsatzes. Race-BMX haben in den meisten Fällen einen Rahmen aus Aluminium. Beim Freestyle-BMX hingegen wird der Rahmen aus Stahl oder einer Stahllegierung gefertigt. Dadurch ist das Rad natürlich ein wenig schwerer. Auch die Pedale eines BMX bestehen fast immer aus Aluminium und sind sehr groß und robust. Auch Pedale aus Plastik werden immer beliebter, da sie eine geringere Verletzungsgefahr aufweisen und außerdem etwas günstiger in der Anschaffung sind.

Die Bremsen beim BMX dienen vornehmlich nicht unbedingt der gleichen Bremsleistung wie die eines normalen Fahrrads. Die Bremsen bei Freestylerädern haben nicht in allererster Linie die Aufgabe, aus voller Fahrt zu bremsen, sondern sollen vielmehr bei Kunststücken und Tricks unterstützen. Anders verhält es sich natürlich im Racingbereich. Hier werden vornehmlich V-Brakes verwendet.

Grundsätzlich kommt es beim BMX-Kauf vor allen Dingen darauf an, dass das Rad stabil und robust ist. Nur so kann es bei diesem waghalsigen Sport die nötige Sicherheit bieten. Was Ausstattung, Gestaltung und Aufbau Ihres Bikes angeht, so können Sie Ihrem persönlichen Geschmack, Ihren sportlichen Vorlieben sowie Ihrer Bastelleidenschaft freien Lauf lassen.
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