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Ratgeber BMX Bikes


Erstellt: 19.10.2018 | Autor: Kerstin Hölzel

Wissen kompakt

BMX ist eine der bekanntesten Fun-Sportarten. Die Räder der BMX-Bikes unterscheiden sich nicht nur in der Rahmengröße von herkömmlichen Fahrrädern. Auch andere Eigenschaften machen die Bikes zu etwas Besonderem. Mit einem BMX-Fahrrad können Sie rasante Rennen fahren oder mit einiger Übung auch waghalsige Tricks und Stunts hinlegen.
Heute gibt es 2 BMX-Disziplinen: Race und Freestyle. Aus letzterer haben sich zudem die Teildisziplinen Street, Flatland, Park, Dirt und Vert entwickelt. Seit 2008 ist BMX-Race sogar olympisch – der erste Goldmedaillen-Gewinner ist Maris Strombergs aus Lettland.
BMX-Bikes sind dazu ausgelegt, Sprünge, Tricks und Stunts auszuhalten. Sie bestehen aus robusten Materialien wie Aluminium oder Stahl, um den hohen Belastungen trotzen zu können. Die 20″ Laufräder machen das Bike zudem wendig, ermöglichen schnelle Drehungen und enge Kurven.
Das ideale BMX-Bike eignet sich nicht nur für den Race- oder Street-Bereich, es passt zudem optimal zu den Anforderungen seines Fahrers. 

In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Merkmale von Race-BMX-Bikes und Freestyle-BMX-Bikes im Überblick:

Modell Race-BMX-Bikes Freestyle-BMX-Bikes
Bauweise Leicht Stabil
Gewicht 7–11 kg  13–17 kg 
Einsatzbereich  Hohe Geschwindigkeiten, Rennen Tricks, Sprünge, Stunts 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen BMX-Bikes vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Ausschlaggebend für das richtige BMX-Rad ist die Disziplin.
    Race-BMX-Bikes sind leicht gebaut, um hohe Geschwindigkeiten erzielen zu können. Freestyle-BMX-Räder bringen ein höheres Gewicht mit – bei diesen Modellen steht die Stabilität im Vordergrund, um Tricks und Stunts standhalten zu können. 
    Weitere Infos zu BMX-Bike-Modellen
  • Für optimalen Fahrkomfort sollte die Rahmengröße zur Körpergröße passen.
    Das BMX-Bike sollten Sie passend zu Ihrer Körpergröße auswählen. Dabei kommt es auf die Länge des Oberrohrs an, das für kleine und große Fahrer unterschiedlich ausfällt.
    Mehr zum Rahmen 
  • Die Materialien wirken sich auf die Fahreigenschaften, die Stabilität und Lebensdauer des Bikes aus. 
    Aluminium und Carbon zählen zu den leichteren Metallen. Sie ermöglichen höhere Geschwindigkeiten. HiTen sowie CrMo sind dagegen schwerer und stabiler. 
    Ausführliches zu Materialien

Kaufberater

Damit Sie das perfekte Bike passend zu Ihren Anforderungen finden können, stellen wir Ihnen die verschiedenen Modelle sowie die wichtigsten Bauteile (Parts) und Materialien vor.


BMX-Bike-Modelle 

BMX-Räder sind auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer abgestimmt. Die Technik fällt minimalistisch aus. So besitzen die Modelle keine Gangschaltung. Teilweise gibt es auch Ausführungen ohne Sattel und ohne Bremse. 

Um Belastungen durch Sprünge, Grinds (das Entlangrutschen an Mauern und Geländern) und Stürze zu trotzen, sind BMX-Bikes robust gebaut und haben daher eine lange Lebensdauer. Die direkte Übersetzung der Kette ermöglicht eine hohe Beschleunigung und gleichzeitig eine nicht zu hohe Geschwindigkeit. Mit den kleinen Laufrädern sind enge Kurven und Drehungen einfach zu meistern.

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Disziplinen und Teildisziplinen im BMX-Sport entwickelt. Die Räder sind speziell für diese Einsatzzwecke zugeschnitten.

Überlegen Sie vor dem Kauf, welcher der folgenden 2 Disziplinen Sie sich am ehesten zuordnen möchten:

  • Race-BMX-Bikes
    Die Disziplin Race bezeichnet das Fahren von Rennen durch einen Parcours. Race-BMX-Bikes zeichnen sich durch eine leichte Bauweise aus. Dadurch können Sie hohe Geschwindigkeiten erzielen. 
    Weitere Infos zu Race-BMX-Bikes
  • Freestyle-BMX-Bikes
    Der sogenannte Freestyle teilt sich in die weiteren Spezialisierungen Street, Park, Vert, Flatland und Dirt auf. Freestyle BMX-Bikes sind daher zum Ausführen von Tricks, Sprüngen und Stunts ausgelegt. Sie sind stabil gebaut und besitzen eine lange Lebensdauer.
    Weitere Infos zu Freestyle-BMX-Bikes
Race-BMX-Bikes – leicht und schnell

Beim BMX-Race steht die Geschwindigkeit im Vordergrund. Mit diesen Modellen ist es möglich, Millisekunden beim Rennen rauszuholen. 

Ein Wettrennen verläuft über einen künstlich angelegten Parcours, auf dem es zu rasanten Überholmanövern kommt. Steilkurven sorgen für die nötige Abwechslung. Auch Sprünge sind auf dieser Strecke gewünscht. 

Race-BMX-Bikes wiegen etwa zwischen 7 kg und 11 kg. In der Regel bestehen sie aus Carbon oder Aluminium, um ein geringes Gewicht zu ermöglichen. Grundsätzlich gilt: Je leichter das Race-Bike, desto schneller ist es auf der Bahn.

Folgende Merkmale zeichnen dieses Modell aus:

  • Größeres Kettenblatt
    Das Kettenblatt ist größer gebaut. Meist besitzt es ausgefräste Aussparungen – ebenfalls, um Gewicht einzusparen.
  • Keine Drehung des Lenkers um 360°
    Eine Drehung des Lenkers um 360° ist bei Race-BMX-Bikes nicht erforderlich, da die Fahrer keine Stunts damit durchführen.
  • Leichte Kurbel
    Die Kurbel besteht ebenfalls aus einem möglichst leichten Material, wie beispielsweise Aluminium.
  • Schmaler Sattel
    Der Sattel ist schmal geschnitten, da Sie ihn zum Fahren nicht benötigen. Meist handelt es sich lediglich um eine dünne Schale aus Kunststoff, um Gewicht einzusparen.
  • Keine Vorderbremse
    Ein weiteres Merkmal eines Race-Bikes sind die Bremsen. Sie befinden sich an der Außenseite des Rahmen-Hinterbaus. Eine Vorderbremse gibt es in der Regel nicht.
  • Keine Pegs (Achsenverlängerungen an Vorder- und Hinterrad)
    Pegs sind an Race-BMX-Rädern sowie bei BMX-Rennen grundsätzlich verboten. Daher sind diese Bauteile nicht an solchen Modellen zu finden.

Ein Race-BMX-Bike ist für Sie geeignet, wenn Sie gerne Wettrennen fahren und nicht vor waghalsigen Sprüngen und schwierigen Parcours zurückscheuen.

Räder für die Disziplin Race sind zu Preisen um 400 € im Handel erhältlich.

Shopping Tipp

Cruiser-BMX-Bikes bilden eine Unterkategorie zu den Race-BMX-Bikes. 

Im Unterschied zu den herkömmlichen 20-Zoll-Laufrädern haben diese Modelle 24″ große Räder. Daher sind diese eher träge und weniger agil. Das Gewicht ähnelt dem der Mountainbikes. Die Räder eignen sich überwiegend für ältere bzw. ehemalige BMX-Fahrer. Denn sie ermöglichen einen Mittelweg zwischen Mobilität und Fahrkomfort.

Freestyle-BMX-Bikes – stabil und wendig

Freestyle-Räder eignen sich zum Springen, Grinden sowie für Tricks und Stunts. Dabei werden verschiedene Teildisziplinen des Freestyle unterschieden: Street (urbanes Umfeld), Park (Rampen), Vert (Halfpipes), Flatland (Flachland) und Dirt (Erdhügel). Je nach Unterkategorie verfügt das BMX-Rad über andere Details. 

Die Komponenten bestehen meist aus Stahl. Sie sind stabil gebaut, um Schläge und Stöße bei Tricks auszuhalten. Daher wiegen sie zwischen 13 kg und 17 kg.

Folgende Eigenschaften sind für ein Freestyle-Rad charakteristisch:

  • Kleines Kettenblatt
    Das Kettenblatt eines Freestyle-BMX-Rads ist sehr klein. Das ermöglicht mehr Bodenfreiheit, falls Sie mit dem Bike über Hindernisse springen oder fahren. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass das Kettenblatt hängenbleibt.
  • 360-Grad-Drehung des Lenkers
    Eine spezielle Bauweise ermöglicht die Drehung des Lenkers um 360°.
  • Robuste Kurbel
    Ein Street-BMX-Rad besitzt eine stabile und robuste Kurbel.
  • Gepolsterter Sattel
    Der Sattel ist größer als der eines Race-BMX-Bikes und weich gepolstert.
  • Bremse innerhalb des Rahmens
    Sofern eine Bremse vorhanden ist, befindet sie sich innerhalb des Rahmen-Hinterbaus. Dadurch erhält der Fahrer mehr Freiheit für Tricks und Stunts, ohne dass die Bremse im Weg ist. Bikes für die Disziplinen Park und Flatland besitzen keine Bremse.
  • Pegs
    Pegs gehören mit Ausnahme der Bikes, die Sie bei der Freestyle-Disziplin Dirt nutzen, zum Lieferumfang. Sie werden an der Vorder- und Hinterachse jeweils an der Nabe des Laufrades montiert. Durch die raue Oberfläche der Flatland-Pegs kann der Fahrer bei Tricks sicher darauf stehen. Grind-Pegs hingegen müssen glatt sein.

Legen Sie weniger Wert auf Geschwindigkeit, sondern vielmehr auf Geschicklichkeit und Balance? Dann finden Sie unter den Freestyle-BMX-Bikes das passende für sich. 

Diese liegen preislich je nach Teildisziplin und Ausstattung etwa zwischen 150 € und 500 €.


Ausstattung

Die Qualität der einzelnen Bauteile (BMX-Parts) ist entscheidend für die des gesamten Rads. In den folgenden Kapiteln stellen wir Ihnen die elementarsten Parts vor:

Rahmen
Pedale
Bremsen
Laufräder 
Pegs

Rahmen

Der Rahmen stellt das wichtigste Bauteil eines BMX-Bikes dar. Geometrie, Größe, Material und Gewicht beeinflussen das Fahrverhalten. 
Weitere Infos zu den Rahmen-Materialien finden Sie in der entsprechenden Rubrik unseres Ratgebers.

Für den Bike-Rahmen sind folgende Merkmale wichtig:
Rahmengeometrie
Rahmenhöhe

Rahmengeometrie

BMX-Bikes verfügen in der Regel über einen Diamantrahmen mit vergleichsweise kurzem Sitzrohr. Die konkrete Rahmengeometrie ist abhängig von Länge und Neigungswinkel der Rahmenrohre. Das wirkt sich auf die Fahreigenschaften aus.

Folgende Rahmenrohre gibt es:

  • Unterrohr 
    Die Neigung des Unterrohrwinkels bestimmt den Winkel der Gabel. Ein spitzer Winkel bewirkt, dass sich das Rad schneller drehen lässt.
  • Kettenstreben 
    Längere Kettenstreben ermöglichen mehr Kontrolle über das Bike. Kurze Kettenstreben machen es dagegen reaktionsschneller für scharfe Kurven und Spins (Drehungen). 
  • Sattelrohr 
    Der Sattelrohrwinkel hat Einfluss auf den Schwerpunkt. Je spitzer der Winkel, desto kürzer wirkt das Rad. 
  • Sattelstrebe 
    Die Höhe der Sattelstrebe bestimmt die Rahmenhöhe. Ist diese niedrig, ist das Rad reaktionsschneller. Eine hohe Sattelstrebe macht das Rad dagegen auch bei hohen Geschwindigkeiten stabiler. 
  • Oberrohr
    Auch die Länge des Oberrohrs hat Einfluss auf die Stabilität. Durch ein kurzes Oberrohr ist das Rad reaktionsschneller. Ein langes Oberrohr sorgt für ein stabileres Rad. 
Rahmenhöhe  

BMX-Räder unterscheiden sich in ihrer Rahmenhöhe voneinander. Diese hat Einfluss auf den Fahrkomfort und die Fahrleistung. Ihr BMX sollte daher über die richtige Größe verfügen. 

Bei der Wahl der passenden Rahmengröße spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • BMX-Disziplin
    Der Rahmen eines Race-BMX-Bikes ist länger als der eines Freestyle-BMX-Rads.
  • Körpergröße
    Ein kleinerer Fahrer benötigt ein kürzeres Oberrohr, ein größerer Fahrer ein längeres. Die Oberrohrlängen betragen in der Regel zwischen 20,5″ und 21,25″ (Zoll).

Die passende Rahmengröße sowie die richtige Kurbellänge sind wichtig. Für jede Körpergröße gibt es den passenden Rahmen. 

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der Größenangaben in einer übersichtlichen Tabelle zur Orientierung:

Körpergröße Oberrohrlänge Kurbellänge
Micro 105–122 cm 16,5″ / 419 mm  130 mm
Mini 120–137 cm 17,5″ / 445 mm  140 mm
Junior 130–147 cm 18,5″ / 470 mm 155 mm
Expert 140–163 cm 19,5″ / 495 mm  165 mm
Expert XL 155–173 cm 20″ / 508 mm  165 mm
Pro 165–180 cm 20,5″ / 521 mm  180 mm
ProXL 175–188 cm 21″ / 533 mm  180 mm
ProXXL 180–193 cm 21,7″ / 551 mm  180 mm
ProXXXL ab 185 cm 22,4″ / 569 mm  nur als Rahmen
Pedale

BMX-Pedale dienen nicht nur dem Antrieb, sondern geben auch bei Tricks mehr Halt als herkömmliche Ausführungen. 

Durchschnittlich wiegen sie etwa 200 g bis 450 g, sind rund 15 mm hoch und besitzen eine Trittfläche von etwa 90 x 90 mm. Die sogenannten Pins (Stahlstifte) auf der Auflagefläche sind oftmals austauschbar.

Die Pedale müssen zur Kurbel passen. Achten Sie daher auf den richtigen Achsdurchmesser. Wählen Sie 9/16″ für 3-teilige Kurbeln und 1/2″ für 1-teilige Kurbeln.

Es gibt 2 Pedal-Typen:

  • Klickpedale
    Klickpedale kommen in der Regel nur bei BMX-Race-Bikes vor. Sie bieten einen festen Halt sowie sicheren Stand, da Sie den Schuh in das Pedal einklicken und dieser demnach damit verbunden ist. Zudem ermöglichen sie eine ideale Kraftübertragung und damit optimale Beschleunigung.
  • Plattformpedale
    Plattformpedale kommen vorwiegend für Freestyle-BMX-Räder zum Einsatz. Sie besitzen eine breite Auflagefläche mit griffigen Pins. Diese stellen eine Verbindung zwischen Schuh und Pedal her und bieten Halt. Dadurch eignen sie sich, um Tricks und Sprünge durchzuführen.

Achtung!

Pedal-Pins können Verletzungen verursachen.

Die Pins auf der Auflagefläche der Pedale bestehen aus Stahl und sind dadurch scharfkantig und hart. Ein Schienbein- sowie Knie-Protektor bewahrt Sie vor Verletzungen.

Bremsen 

BMX-Räder besitzen Felgenbremsen. Diese ermöglichen eine genaue Dosierung der Bremskraft. Zudem halten sie schweren Stürzen stand, da sie nur geringfügig vom Rahmen abstehen. 

Freestyle-BMX-Bikes verfügen entweder über gar keine oder nur eine Hinterradbremse. Ohne Bremse bringt der Fahrer das Fahrrad mit dem Fuß auf dem Vorder- oder Hinterrad zum Stehen.

Fortgeschrittene oder Profis steigen oft auf ein Modell ohne Bremsen (Brakeless) um. Oder sie entscheiden sich für ein Bremssystem, das sich abschrauben lässt. Als Anfänger benötigen Sie jedoch unbedingt Bremsen. Diese schützen Sie vor Unfällen.

Es gibt 2 Arten von Bremsen:

  • U-Brake
    U-Brakes verdanken ihren Namen ihrer Form. Wie ein U schmiegen sie sich um den Reifen an die Felge. Standard sind geschmiedete U-Brakes. Diese bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gefräste Modelle besitzen Aussparungen, die die Bremsen leichter und steifer machen. Auch die Bremsleistung ist besser.
  • V-Brake
    V-Brakes kommen vor allem für Race-BMX-Räder zum Einsatz. Sie bieten mehr Bremskraft. Dafür lässt sich die Bremswirkung schlechter dosieren.
Laufräder

BMX-Laufräder bestehen je nach Modell aus einer Vorder- bzw. Hinternabe, Speichen und einer Felge. Die Laufräder ermöglichen Stabilität und Robustheit – ein Muss, um Tricks und Stunts im Freestyle-Bereich sowie Sprünge beim Rennen zu absolvieren. Zudem beeinflussen sie das Fahrverhalten eines BMX-Rads.

Sogenannte Kassettennaben sind heutzutage Standard. Sie ermöglichen es, kleine Ritzel-Größen (Ritzel = kleines Zahnrad, das 2 größere zusammengehörende Zahnräder antreibt) von 8, 9 oder 10 Zähnen zu fahren.

Wissenswert

Kunststoff-Laufräder waren in den 1980er-Jahren beliebt und weit verbreitet. Diese sogenannten Composite Wheels hielten höheren Belastungen als Speichen-Laufräder stand. Heute produziert nur noch der Hersteller Skyway Kunststoff-Laufräder – sogenannte Graphites und Tuff-Wheels. Diese bestehen aus einer besonderen Graphitmischung.

Es gibt folgende 3 Laufradgrößen:

  • 18-Zoll-Laufrad
    18-Zoll-Laufräder sind für junge Fahrer bzw. Jugendliche gedacht, die ein niedriges BMX-Bike benötigen. Diese Radgröße ist daher selten.
  • 20-Zoll-Laufrad
    Laufräder mit einer Größe von 20″ sind am verbreitetsten. Kinder wie auch Erwachsene können diese Größe gleichermaßen fahren. Nur die Rahmengröße nimmt je nach Körpergröße zu. 
  • 24-Zoll-Laufrad
    Cruiser-BMX-Bikes besitzen Laufräder, die 24″ groß sind.
Pegs 

Pegs, auch als Axle Pegs bezeichnet, sind kleine zylinderförmige Fußstützen. Radsportler schrauben sie auf die Achsen des Vorder- und Hinterrades. Sie können sich darauf stellen, um bestimmte Figuren oder Stunts durchzuführen. Pegs sind in verschiedenen Farben, passend zum Stil des Fahrrads erhältlich. Sie können zum Lieferumfang eines BMX-Bikes gehören, lassen sich aber auch nachträglich erwerben. Achten Sie darauf, dass Sie die passende Größe für die Achsen Ihres Bikes besitzen.


Materialien

Der Rahmen und die Pedale von BMX-Bikes werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Diese unterscheiden sich in ihrer Stabilität und ihrem Gewicht. 

Rahmen
Pedale

Rahmen

Das Rahmen-Material eines BMX-Rads beeinflusst dessen Fahreigenschaften sowie dessen Stabilität und damit Lebensdauer.

Folgende Materialien kommen zur Herstellung von BMX-Rahmen zum Einsatz:

  • Aluminium
    Aluminium ist ein Leichtmetall. Da es über ein geringes Gewicht verfügt, wird es hauptsächlich für Rahmen von Race-BMX-Bikes eingesetzt. So lassen sich hohe Geschwindigkeit und weite Sprünge realisieren. Sogenannte Monocoque-Rahmen werden immer beliebter. Diese besitzen keine Verbindungsstellen, da sie aus nur einem Aluminium-Stück geformt sind. Dies bringt zusätzliche Stabilität. Aluminium-Rahmen bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Carbon
    Carbon ist ein Verbundmaterial. Rahmen aus diesem Material werden in der Regel nur für Race-BMX-Bikes eingesetzt. Sie sind sehr leicht und belastbar – das ermöglicht hohe Geschwindigkeiten und gleichzeitig Laufruhe. Die Herstellung von Carbon-Rahmen ist jedoch aufwendig, dadurch sind diese vergleichsweise teuer.
  • HiTen
    Die Abkürzung HiTen steht für High-Tension-Stahl. Das bedeutet hohe Spannung. Dieser Stahl besitzt eine hohe Zugfestigkeit und hält damit extreme Belastungen aus. Ein Rahmen aus diesem Material ist schwerer, da mehr Stahl verarbeitet werden muss, um die hohe Stabilität zu erreichen. Da HiTen nicht so teuer ist, bestehen oftmals Anfänger-Bikes daraus.
  • CrMo
    Chrom-Molybdän-Stahl ist ein mit Chrom und Molybdän legierter Vergütungsstahl. Fahrrad-Rahmen aus diesem Material besitzen eine hohe Zugfestigkeit und Zähigkeit – sie sind demnach stabiler. Das ermöglicht es, dünnere Rohre zu verbauen und dadurch ein geringeres Gewicht zu erreichen. Diese aufwendige Verarbeitung schlägt sich in einem höheren Preis nieder.
Shopping Tipp

Sanko-Tubing bezeichnet CrMo-Stahl der Firma Sanko in Japan.

Pedale 

Material und Verarbeitung der BMX-Pedale sind ausschlaggebend für Langlebigkeit und Fahrspaß. Hochwertigere Varianten haben außerdem ein gut verarbeitetes Lager. 

Pedale können aus folgenden Materialien bestehen:

  • Aluminium
    Alu-Pedale sind stabil und leicht. Das Leichtmetall ist gleichzeitig sehr langlebig. Modelle aus Aluminium befinden sich im mittleren Preissegment.
  • Kunststoff
    Kunststoff-Pedale bestehen meist aus Nylon und Glasfaser. Sie sind stabil und sehr leicht. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Designs. Zudem bieten sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Magnesium
    Pedale aus dem Leichtbaumaterial Magnesium haben ein geringes Gewicht und weisen gleichzeitig eine hohe Festigkeit auf. Von Nachteil ist jedoch der vergleichsweise höhere Preis

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zum Thema BMX-Bikes? Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Fragen, die bereits andere Nutzer über BMX-Räder gestellt haben.

Begriff

Wofür steht BMX?

Die Abkürzung BMX steht für den englischen Begriff Bicycle Motocross. Das X kennzeichnet dabei das Wort „cross“, das für Kreuz bzw. kreuzen bedeutet.


Wodurch unterscheiden sich BMX-Bikes von normalen Fahrrädern?

Herkömmliche Fahrräder verfügen über eine Gangschaltung und sind umfangreicher ausgestattet. BMX-Räder kommen ohne Gänge aus, manche Modelle sogar ohne Bremse. Ein Standard-BMX-Rad besitzt 20-Zoll-Räder, während es bei normalen Fahrrädern auch größere Laufräder gibt. Außerdem ist der Rahmen eines BMX-Rads kleiner als der eines Fahrrads.

Lesen Sie weitere Details zum Rahmen eines BMX-Bikes im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters.

Bremsen

Sind Bremsen an einem BMX-Bike unüblich?

Bremsen sind als Part (Teil) eines BMX-Bikes umstritten. Während Fahranfänger in der Regel mit Bremsen fahren, verzichten Fortgeschrittene meist darauf. In der Regel fahren BMX-Fahrer in den Disziplinen Street, Flatland und Dirt ohne Bremse (Brakeless). 

Einerseits stören so die Kabel der Bremsanlage nicht beim Fahren. Andererseits können einige Tricks ohne Bremse schwieriger sein. Hier sind Ihre Vorlieben maßgebend.

Recherche Tipp

Wie sich der Trend, ohne Bremse zu fahren, im Laufe der Jahre entwickelt hat, können Sie auf der Seite redbull.com nachlesen.

Disziplinen

Welche BMX-Disziplinen gibt es?

Im BMX-Sport gibt es 2 große Disziplinen: Race und Freestyle.

Beim Race treten meist 8 Fahrer auf einer eigens dafür angelegten Strecke gegeneinander an. Diese Disziplin ist die ursprünglichste. Sie entstand, als Kinder mit ihren Fahrrädern versuchten, Motocross-Rennen nachzuahmen. Die Rennstrecke zeichnet sich durch Sprünge, Wellen und sogenannte Roller aus. Seit 2008 zählt diese Disziplin zu den olympischen Sommerspielen.

Freestyle legt das Hauptaugenmerk auf Stunts und Tricks mit dem BMX-Rad und wird in verschiedene Teildisziplinen unterteilt.

Die Freestyle-Disziplinen sind:

  • Dirt bzw. Dirtjump
    Bei der Disziplin Dirt bzw. Dirtjump geht es darum, mit dem Rad über künstlich aufgeschüttete Erdhügel zu springen und dabei Tricks auszuführen. Dabei kann es sich auch um Rampen aus Holz mit einer Erdlandung handeln. Es gibt Tables, die zwischen Absprung und Landung ebenfalls mit Erde gefüllt sind, und Doubles, die nur aus Absprung und Landung bestehen. 360er, Backflip, Bar-Sprin gehören zu den bekanntesten Tricks.
  • Flatland
    Flatland-BMX dreht sich um die perfekte Balance und die optimale Beherrschung des BMX-Rads. Die Bikes weisen eine spezielle Geometrie auf. Zudem ermöglicht es eine besondere Radnabe (Freecoaster), das Hinterrad rückwärts zu drehen, ohne dass die Kette gleichzeitig rückwärts dreht. Mit dieser Disziplin lassen sich Tricks nahezu unbegrenzt miteinander kombinieren. Der Stil ähnelt einem Breakdance auf dem BMX-Rad. 
  • Park
    In der Disziplin Park geht es darum, in einem Bike- bzw. Skatepark zu fahren und Tricks auszuführen. Dabei fließen auch Elemente des Street-BMX sowie Dirtjumps ein. Mit dem Fahrrad können beispielsweise Halfpipes, Boxen und Rails (Geländer) befahren werden.
  • Street
    Das Ziel von Street-BMX ist es, sich geschmeidig auf der Straße fortzubewegen und dabei Tricks durchzuführen. Sprünge über Stufen, Grinds über Treppengeländer, 360-Grad-Drehungen des Lenkers sind nur einige der beliebten Tricks.
  • Vert
    Die Disziplin Vert ähnelt dem Skateboarding. Sie wird ebenfalls in einer Halfpipe gefahren. Die Fahrer führen in der Luft Tricks aus.

Eignung

Wofür eignet sich ein BMX-Bike?

Die Eignung eines BMX-Rads hängt von der jeweiligen Disziplin ab. 

Es gibt 2 BMX-Typen, die sich nach ihrer Disziplin unterscheiden: 

  • Race-BMX
    Bikes der Disziplin BMX-Race eignen sich, um Rennen zu fahren. Diese Modelle sind so gebaut, dass sie ein möglichst geringes Gewicht besitzen und hohe Geschwindigkeiten erzielen.
  • Freestyle-BMX
    Die Räder müssen stabil und robust sein, um Tricks und Stunts in den unterschiedlichen Disziplinen aushalten zu können. Zudem sollen sie langlebig sein.

Größe

Welche ist die richtige Größe für mein BMX-Rad?

Faktoren wie BMX-Disziplin, Körpergewicht und Körpergröße bestimmen die geeignete Rahmengröße eines BMX-Rads. 

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie zur Orientierung die Produktbezeichnungen sowie die dafür geeignete Körpergröße:

Körpergröße Oberrohrlänge Kurbellänge
Micro 105–122 cm 16,5″ / 419 mm  130 mm
Mini 120–137 cm 17,5″ / 445 mm  140 mm
Junior 130–147 cm 18,5″ / 470 mm 155 mm
Expert 140–163 cm 19,5″ / 495 mm  165 mm
Expert XL 155–173 cm 20″ / 508 mm  165 mm
Pro 165–180 cm 20,5″ / 521 mm  180 mm
ProXL 175–188 cm 21″ / 533 mm  180 mm
ProXXL 180–193 cm 21,7″ / 551 mm  180 mm
ProXXXL ab 185 cm 22,4″ / 569 mm  nur als Rahmen

Weitere Informationen zum Thema Rahmenhöhe erhalten Sie in unserem Kaufberater in der gleichnamigen Inhaltsrubrik.

Kauf

Welches BMX-Bike eignet sich für welches Level? 

Für die Nutzung eines BMX-Rads gibt es im Grunde keine Altersbeschränkung. Jedoch verfügen die Räder über unterschiedliche Ausstattungsmerkmale – je nachdem, für welche Zielgruppe sie sich eignen. 

Welches Bike sich für welches Level eignet, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

  • Kinder-BMX (Junior)
    Ein Mindestalter ist nicht erforderlich, um den BMX-Sport zu erlernen. Kinder-BMX-Bikes gibt es für die Disziplinen Race und Freestyle. Die Laufräder und der Rahmen sind kleiner, um optimal zur Körpergröße von Nachwuchsfahrern zu passen. Die Räder lassen sich in die Größen 12″, 14″ und 18″ unterteilen. Die Preise für Kinder-Modelle bewegen sich in einem Rahmen von etwa 130 € bis 450 €. 
  • BMX für Einsteiger (Entry Level)
    Sind Sie noch Anfänger im Funsport BMX, achten Sie darauf, dass das Rad nicht zu leicht ist. Es sollte mindestens 12 kg wiegen. Besonders die Laufräder müssen sehr stabil sein. So hält das Rad auch Stürzen stand. Greifen Sie auf jeden Fall zu einem Modell mit Bremsen. Überlegen Sie im Vorfeld, welche Disziplin – Race oder Freestyle – Ihnen am ehesten liegt. Wenn Sie sich noch nicht gleich festlegen wollen, ist ein Bike für eine breitgefächerte Nutzung, ein Allround-Modell, eine gute Wahl. Als Einsteiger erhalten Sie etwa ein Allround-BMX-Rad bereits zu einem Preis ab 140 €. Möchten Sie trotzdem nicht auf eine bessere Ausstattung verzichten, rechnen Sie mit Preisen bis zu 400 €.
  • BMX für Fortgeschrittene (Mid Level)
    Bevorzugen Sie ein eher leichtes Rahmengestell, etwa aus dem Material CrMo. Legen Sie besonderen Wert auf die Spezifikationen, wie etwa das Bremssystem des Rades. Als Fortgeschrittener und Profi werden Sie Highend-Modelle bevorzugen. Die gehobene Qualität schlägt sich auch im Preis nieder. Planen Sie daher zwischen 350 € und 600 € ein. Doch auch Preise bis 1.500 € sind hier keine Seltenheit.
  • BMX für Profis (Pro)
    Als Profi haben Sie sich bereits auf eine der Teildisziplinen festgelegt. Dafür benötigen Sie ein dafür ausgelegtes und hochwertiges Fahrrad. Ein leichter und eher kurzer Rahmen ist von Vorteil. Neben dem Rahmen sind auch Lenker und Gabel aus Chrom-Molybdän-Stahl (CrMo). Sie erhalten Profi-Bikes ab etwa 600 € aufwärts.


Was sollte ich beim Kauf eines BMX-Rads beachten?

Die Auswahl an BMX-Bikes ist riesig. Ein gutes Modell sollte nicht nur Fahrspaß bieten, sondern auch zum jeweiligen Einsatzzweck und Ihren Anforderungen passen.

Bevor Sie sich für den Kauf eines BMX-Bikes entscheiden, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wofür benutze ich das BMX-Rad?
    Dabei ist es wichtig, sich für eine der Disziplinen Race oder Freestyle zu entscheiden. Danach richtet sich die Ausführung des entsprechenden Fahrrads.
  • Welcher Belastung setze ich das Bike aus?
    Unterschiedliche Materialien verleihen den BMX-Rädern verschiedene Eigenschaften. Diese hängen mit der Disziplin, dem fahrerischen Können sowie dem eingeplanten Budget zusammen.
  • Welche Ausstattung benötige ich?
    Zusätzlich können Sie Ihr Wunsch-Bike mit unterschiedlichen Komponenten wie Pegs und Bremsen ausstatten. Auch diese Ausstattung hängt vom Einsatzzweck des Rads ab.

Lernen Sie in unserem Kaufberater die verschiedenen BMX-Bike-Modelle kennen. 


Wie viel kostet ein BMX-Bike?

Die Kosten für ein BMX-Rad hängen von unterschiedlichen Faktoren ab, wie dem Einsatzzweck, dem Material, der Ausstattung und dem Können des Fahrers. Vor dem Kauf sollten Sie sich deshalb ein Budget setzen und bestimmen, wofür Sie das BMX-Bike einsetzen möchten.

Grundsätzlich lassen sich zur Orientierung folgende Abstufungen unterteilen:

  • Ein BMX für Kinder kostet etwa zwischen 130 € und 450 €.
  • Ein Einsteiger-BMX liegt im Preis zwischen rund 140 € und 400 €.
  • Der Preis für ein BMX-Rad für Fortgeschrittene beträgt zwischen 350 € und 600 €.
  • Die Kosten eines Profi-BMX-Bikes belaufen sich auf ungefähr 600 € bis 1.500 €.

Laufrad

Was ist ein Freecoaster-Laufrad?

Vor allem in der BMX-Disziplin Flatland kommen Hinterlaufräder mit sogenanntem Freecoaster zum Einsatz. Diese spezielle Nabe ermöglicht es im Vergleich zu einer herkömmlichen Kassettennabe, rückwärts zu fahren, ohne dass sich die Kette und damit die Kurbel ebenfalls rückwärts drehen.

Montage

Wie montiere ich ein geliefertes BMX-Komplettrad?

BMX-Kompletträder, die Sie online bestellen, werden meist zu 90 % vormontiert geliefert. Sie müssen nur noch Lenker, Sattel, Pedale und das Vorderrad befestigen. 

Die Montage geschieht in groben Schritten wie folgt:

  1. Entfernen Sie den Transportschutz.
  2. Platzieren Sie den Lenker mittig, parallel zur Gabel. Ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig, aber nicht zu fest an.
  3. Versenken Sie den Sattel, sofern Sie Anfänger sind, nicht komplett im Rahmen. Lassen Sie ihn eine Handbreit herausstehen. Achten Sie aber darauf, dass sich die Sicherheitsmarkierung im Rahmen befindet. Ziehen Sie die Schrauben des Sattels an.
  4. Schmieren Sie die Pedale, bevor Sie sie montieren. 
  5. Testen Sie die Bremsen auf Funktionsfähigkeit. Befestigen Sie diese nach Vorschrift.
  6. Setzen Sie nun das Vorderrad ein. Die Profilrichtung passen Sie dabei an die des Hinterrades an. Nun die Achsmuttern festschrauben.
  7. Falls Sie Pegs nutzen möchten, schrauben Sie diese ohne Unterlegscheibe an die Radachse. 
  8. Ziehen Sie nun alle Schrauben (Achsmuttern, Kurbelschrauben, Kettenblatt, Pedale, Sattelklemme, Sattel, Steuersatz und Schrauben des Vorbaus) der Reihe nach von unten nach oben fest an.
  9. Pumpen Sie die Räder mit Luft auf.
  10. Kontrollieren Sie nach etwa 10 Tagen Nutzung alle Schrauben nochmals und ziehen Sie diese nach.


Wie montiere ich Pegs richtig?

Pegs werden an der Vorder- sowie Hinternabe eines Laufrades angebracht. Sie kommen vor allem in den Disziplinen Street und Flatland zum Einsatz.

Pegs

Was sind Pegs und wozu werden sie eingesetzt?

Pegs werden an der Vorder- und Hinterachse eines BMX-Bikes montiert. Sie kommen in den Disziplinen Street, Park und Flatland zum Einsatz. Daher sind Freestyle-BMX damit ausgestattet. 

Mit BMX-Pegs kann der Fahrer auf Bordsteinen und Rails grinden (rutschen) oder bei Tricks mit dem Fuß darauf stehen.

Pegs bestehen in der Regel aus Stahl oder Kunststoff. Während Modelle aus Stahl schwer und robust sind, besitzen solche aus Kunststoff ein sehr geringes Gewicht.
Es gibt Pegs in unterschiedlichen Farben und Ausführungen. Auch sogenannte Sleeve-Versionen sind erhältlich. Dabei können Sie auf einen herkömmlichen Peg einen Überzug aus Kunststoff stülpen. Sobald dieser abgenutzt ist, können Sie ihn jederzeit austauschen.

Rotor

Was ist ein Rotor und wozu kann ich ihn verwenden?

Mit einem Rotor ist es möglich, den Lenker oder den Rahmen zu drehen und trotzdem mit der Hinterradbremse zu bremsen. Die Bremsleitung wird dabei über ein Lager geführt. Dieses ermöglicht eine uneingeschränkte Bremswirkung – unabhängig vom Lenker.

Schutz

Benötige ich zum Fahren Protektoren?

Wenn Sie auf dem BMX-Bike einen actionreichen Fahrstil mit Sprüngen, Tricks und Stunts pflegen und gern an Ihre Grenzen gehen, ist eine Schutzrüstung (Protektoren) empfehlenswert. 

Zu den Protektoren gehören:

  • Ellbogen-/Unterarm-Protektoren
  • Helm
  • Handschuhe
  • Knie-/Schienbein-Protektoren
  • Knöchelschutz
  • Nackenschutz
  • Oberkörper-Protektor
  • Protektor-Hosen

Auf unserem Portal finden Sie eine große Produktauswahl unterschiedlicher Protektoren.


Warum ist ein BMX-Helm sicher?

BMX-Helme müssen mehr aushalten als herkömmliche Fahrrad-Helme. Sie bestehen aus einer dicken Styroporschicht im Inneren und einer äußeren Hartplastikschale. Diese beiden Schichten sollen den Kopf vor Verletzungen schützen.

Die Flanken sind bei einem BMX-Helm tiefer gezogen. Diese sollen Sie bei einem seitlichen Aufprall schützen. Auch der Nacken ist zum Schutz des Hinterkopfes tiefer geschnitten.

Kinnriemen fixieren den Helm am Kopf, damit er nicht verrutschen kann. Zudem gibt es Luftlöcher auf der Oberseite des Helms. 

Passende BMX-Helme finden Sie in unserer Kategorie Fahrradhelme.

Verkehr

Wie kann ich mein BMX-Rad verkehrssicher machen?

BMX-Bikes entsprechen in der Regel nicht der Straßenverkehrsordnung (StVO). Sie dürfen diese deshalb nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Die Bikes gelten als Sportgeräte.

Um ein Fahrrad verkehrssicher zu machen, ist ein Umbau erforderlich. 

Dazu müssen Sie folgende Komponenten am Rad ergänzen:

  • Klingel
  • 2 unabhängige Bremsen
  • Scheinwerfer vorne
  • Rotes Rücklicht
  • Weißer Reflektor vorne
  • Roter Reflektor hinten
  • Katzenaugen
  • Rutschfeste Pedale mit Reflektoren

Einige dieser Komponenten können bereits im Lieferumfang des BMX-Rads enthalten sein, andere müssen Sie extra anschaffen.


Über Kerstin Hölzel

Über den klassischen Journalismus bei Fernsehen und Zeitung bin ich in meiner Wunsch-Branche angekommen: dem E-Commerce. Seit 2016 schreibe ich als überzeugte Online-Shopperin für billiger.de und unterstütze Sie mit nützlichen Tipps und interessanten Informationen bei der Entscheidung für das richtige Produkt.


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