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Ratgeber Vereinsbedarf


Ratgeber Vereinsbedarf


Pokale & Medaillen


Pokale und Medaillen zeugen von Ihren erbrachten Leistungen. Die Auszeichnungen werden nicht nur im Sportbereich eingesetzt. Längst gibt es Pokale auch bei anderen Wettbewerben wie Vorlese- oder Malwettbewerben. Die Pokale und Medaillen erinnern an besondere Ereignisse und Höhepunkte in Ihrem Leben. Oft werden sie jahrelang oder sogar jahrzehntelang aufbewahrt und nicht selten voller Stolz präsentiert.

Pokale als Gewinne

Wer bei einem Wettbewerb teilnimmt, möchte meistens auch gewinnen. Wenn Sie dieses Ziel erreicht haben, kennen die Glücksgefühle für kurze Zeit keine Grenzen mehr. Bei der Siegerehrung dann einen Pokal als Auszeichnung überreicht zu bekommen, ist das Tüpfelchen auf dem I und macht den Tag perfekt. Kinder und Erwachsene freuen sich gleichermaßen über Abzeichen, Ehrenpreise oder Sportpokale. Doch wie können Sie die Auszeichnungen nach dem Event am besten aufbewahren?

Aufbewahrung von Pokalen - Vitrinen

Egal ob Leichtathletik, Schach oder Kraftsport – wenn sie regelmäßig Sport treiben und an Wettbewerben teilnehmen, werden Sie im Laufe der Zeit einige Sportpokale ansammeln. Doch den richtigen Platz für die Sportpreise zu finden, ist nicht immer einfach. Wenn Sie Ihre Auszeichnungen an einem Ort aufbewahren möchten, wo Sie auch gesehen werden, eignen sich Glasvitrinen oder Glasschränke. Sie haben den Vorteil, dass die Pokale selbst nicht zustauben, da sie hinter einer Glasscheibe verborgen sind. In einer Vitrine können Sie Ihre Sportpreise drapieren und nach Lust und Laune anordnen.

Aufbewahrung von Pokalen – Offene Regalsysteme

Eine weitere Möglichkeit ist ein offenes Regal. Auch hier können Sie Ihre Gewinne je nach Belieben anordnen. Allerdings sind sie in offenen Schränken nicht vor Staub geschützt. Daher werden Sie häufig zum Putzeimer greifen müssen, um Ihre guten Stücke wieder sauber zu machen. Die Regale oder Vitrinen können Sie in nahezu jedem Zimmer aufstellen. Beliebte Plätze sind das Wohnzimmer oder das Arbeitszimmer.

Wenn Sie in einem Verein sind und es ein Vereinshaus gibt, ist es eine schöne Möglichkeit, Ihre Auszeichnungen dort aufzubewahren. So haben Sie nicht unnötig viele Gegenstände Zuhause herumstehen und können gemeinsam als Verein zeigen, was bisher alles erreicht wurde.

Aufbewahrung von Medaillen - Medaillendisplays

Medaillen können platzsparender aufbewahrt werden als Pokale. Sie passen in Schubladen und kleine Kartons. Wenn Sie Ihre Sportmedaillen gerne präsentieren möchten, gibt es zahlreiche kreative Möglichkeiten. Eine Variante ist, die Auszeichnungen an Medaillendisplays oder Wand-Display zu hängen. Diese wurden extra zu dem Zweck entworfen. An den Aufhängungen werden Ihre Gewinne angemessen präsentiert. Schließlich zählt der olympische Gedanke. Und wenn Sie Ihre Sportmedaillen häufig im Blick haben, wissen Sie, dass sich das Training und die harte Arbeit lohnen. Die Präsentation Ihrer Auszeichnungen kann also als Ansporn dienen.

Aufbewahrung von Pokalen – kreative Möglichkeiten

Eine weitere Möglichkeit ist es, Ihre Sportmedaillen an Gardinenstangen oder ähnliche Stangen zu hängen. Dabei sollten Sie darauf achten, ausziehbare Stangen zu kaufen. Wenn weitere Medaillen hinzukommen, können Sie die Stange einfach weiter ausziehen und schaffen so neuen Platz. Auch Medaillen können in Vitrinen präsentiert werden. Damit sie nicht flach auf dem Glasboden liegen, können sie in schönen Schachteln drapiert werden. Wenn Sie eine unkomplizierte und platzsparende Möglichkeit suchen, können Sie die Auszeichnungen auch an kleinen Nägeln an die Wand hängen.

Gravuren von Medaillen und Pokalen

Egal ob Medaillen, Ehrenpokale oder Pokale – eine persönliche Gravur macht aus jeder Auszeichnung etwas ganz besonderes. Häufig werden die Gewinne noch beim Event selbst graviert. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie die Auszeichnungen zu einem Fachmann bringen, der persönliche Informationen wie Ihre sportliche Bestzeit und Ihren Namen eingravieren kann.

Pokale als Geschenkidee

„Weltbeste Mutter“ oder „Beste Schwester“ – Pokale und Medaillen werden längst nicht mehr nur bei Wettbewerben vergeben. Die Ehrenpreise eignen sich als witzige Geschenkidee und zeigen dem Beschenkten, wie wichtig ist er ist. Pokale und Medaillen sind daher in den verschiedensten Größen und Varianten erhältlich.

Der DFB-Pokal

Einer der bekanntesten Pokale, die in Deutschland vergeben werden, ist der DFB-Pokal. Seit 1935 treten deutsche Fußballmannschaften jedes Jahr gegeneinander an, der Gewinner erhält den DFB-Pokal. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veranstaltet, der dem Pokal auch seinen Namen verlieht. Die Trophäe ist beliebt, denn neben der Deutschen Meisterschaft ist der Wettbewerb der zweitwichtigste in Deutschland. Beim DFB-Pokal handelt es sich um einen Wanderpokal. Die Auszeichnung wird jedes Jahr an den Gewinner weitergegeben. Sie ist 52 Zentimeter hoch und hat ein stolzes Gewicht von 5,7 Kilogramm. Bis zu acht Liter Flüssigkeiten passen in den DFB-Pokal hinein.

Das Material der Auszeichnung ist edel: 250 Gramm mit Feingold feuervergoldetem Sterlingsilber bilden den Pokal. Zwölf Turmaline (Kristalle), zwölf Bergkristalle und achtzehn Nephriten (Mischkristalle) zieren den Pokal. In der Mitte ist außen das DFB-Emblem angebracht, das aus grünem Nephrit geformt wurde. Kunstexperten schätzen den Wert des DFB-Pokals auf 100.000 Euro.

Die Deutsche Meisterschale

Auch die Deutsche Meisterschale ist wie der DFB-Pokal ein Wanderpokal, der seit 1949 verliehen wird. Bereits seit 1903 findet die Deutsche Fußballmeisterschaft der Männer statt. Die meisten Titel haben seitdem der VfB Leipzig und der FC Bayern München errungen. Zwischen 1903 und 1944 wurde bei der Deutschen Meisterschaft der Wanderpokal Victoria verliehen. Victoria verschwand im Zweiten Weltkrieg und wurde daher 1949 von der Deutschen Meisterschale abgelöst, die im Volksmund auch häufig als „Salatschüssel“ bezeichnet wird. Nach der Wiedervereinigung tauchte Victoria allerdings wieder auf. Die Deutsche Meisterschale ist mit einem Gewicht von elf Kilogramm fast doppelt so schwer wie der DFB-Pokal. Ihr Durchmesser beträgt 59 Zentimeter.

Auf der Schale wird es eng

Auf den beiden äußeren Ringen der Meisterschale wurden alle deutschen Meister seit 1903 eingraviert. Dass irgendwann kein Platz für neue Namen mehr da sein könnte, wird wahrscheinlich nicht vorkommen. Denn bereits 1981 wurde die Schale vergrößert, um noch mehr Titelgewinner eingravieren zu können. Damals wurde ein Silberring um die eigentliche Schale angebracht. Nun soll die Größe der Schale bis voraussichtlich 2026 ausreichen, um alle Meister aufzunehmen.

Entworfen wurde die wichtigste deutsche Trophäe von der Professorin Elisabeth Treskow und ihren Studenten an den Kölner Werkschulen.

Die Deutsche Meisterschale und der DFB-Pokal sind einige der wichtigsten Auszeichnung im deutschen Sport. Doch auch kleine Pokale und Medaillen zeugen von Ihren vollbrachten Leistungen und können Ansporn sein, sich noch weiter anzustrengen. Die Investition in die Gewinne lohnt sich, denn so haben Sie Andenken an besondere Ereignisse in Ihrem Leben.



Abzeichen & Zeugnisse


Ob Turnierschleifen, Schärpen oder Medaillen – alle Abzeichen und Auszeichnungen zeugen von Leistungen, die Sie erbracht haben. Deshalb wird es immer beliebter, bei Wettbewerben diese Gewinne zu vergeben. Doch welche Abzeichen passen zu welchem Sport?

Turnierschleifen

Turnierschleifen sind Stoffabzeichen, die bei Reiterwettbewerben vergeben werden. Sie sind bei keiner Siegerehrung im Reitsport mehr wegzudenken. Die Turnierschleifen werden den Pferden während der Siegerehrung angesteckt und ihre Farben verraten, was die Schleifen zu bedeuten haben. Wenn die Schleifen mehrfarbig sind, sollten Sie auf die Rosette achten, die in einem solchen Fall die ausschlaggebende Farbe aufweist.

Die Farben von Turnierschleifen

An den Farben der Abzeichen können Sie die Platzierungen ablesen. Die Erstplatzierten erhalten eine goldene Schleife, die Zweitplatzierten eine Silberne. Bei den ersten Plätzen gelten also die Farben, die in vielen anderen Sportarten ebenfalls verwendet werden. Wenn Sie eine gelbe und eine graue Schleife erblicken, wundern sie sich nicht. Gelb steht in diesem Falle ebenfalls für Gold, Grau für Silber. Der dritte Platz erhält eine weiße Schleife, der vierte Platz eine blaue. Für den Fünftplatzierten gibt es einen roten Anstecker, für den Sechsten ein grünes Abzeichen.

Turnierschleifen als Teilnehmerurkunden

Bei einigen Reitveranstaltungen ist es aber auch üblich, dass jeder Teilnehmer eine Schleife bekommt. Ob ein Sieg errungen wurde oder nicht, ist dabei nicht wichtig. Die letzten Platzierungen werden von den vorderen Plätzen aber trotzdem manchmal unterschieden und erhalten eine braune Schleife. Wie bei den Bundesjugendspielen sind die braunen Schleifen im Sinne einer Teilnehmerurkunde gemeint.

Turnierschleifen im Westernreiten

Im Gegensatz zu Reitturnieren werden beim Westernreiten andere Schleifen vergeben. Eine blaue Turnierschleife steht für den ersten Platz, eine rote für den zweiten und eine gelbe für den dritten. Die Viertplatzierten bekommen eine weiße, die Fünftplatzierten eine rosafarbene Schleife. Danach folgt eine grüne Schleife für den Sechsten, eine lilafarbene für den Siebten und eine braune Schleife für den Achten. Die beiden Letztplatzierten bekommen eine dunkelgraue und eine hellblaue Schleife.

Bei allen Reitwettbewerben werden die Turnierschleifen den Pferden angesteckt. Nach dem Wettbewerb wandern die Abzeichen häufig in eine Vitrine des Reiters oder werden im Stall aufbewahrt, in dem das Pferd untergebracht ist.

Schärpen

Bei Schönheitswettbewerben oder im Schützenverein sind Schärpen gang und gäbe. Die Auszeichnungen werden quer über den Körper gelegt und führen über die rechte Schulter bis zur linken Hüfte. Doch ob die Kandidatinnen bei einem Beautycontest wissen, dass Schärpen schon vor Jahrhunderten getragen wurden? Schon im 14. Und 15. Jahrhundert gehörten die Bänder zu vielen Kleidungen dazu und wurden schließlich zum Abzeichen von kriegführenden Parteien. Als sich die Uniformierung immer weiter entwickelte, wurden Schärpen schließlich nur noch von Offizieren getragen.

Einsatz von Schärpen

Viele Völker tragen heute Schärpen. Dabei gehört die traditionelle Kleidung zu Trachten dazu. In Griechenland, Indien, Armenien und Spanien gehören die Kleidungsstücke zur Nationaltracht – allerdings in Form von Bauchbinden. Auch bei deutschen Studentenverbindungen sind Schärpen oft zu finden. In Frankreich werden die Kleidungsstücke zu öffentlichen Anlässen noch immer aus den Schränken geholt. Dort werden Schärpen von Bürgermeistern, ihren Stellvertretern und auch von Mitgliedern der Nationalversammlung getragen. Die Bänder sind dabei in den Nationalfarben des Landes gehalten.

Schärpen als Schützenbedarf

Schärpen gehören heute zu jedem Schützenfest dazu. Auf Gemeinde- und Dorffesten werden die Bänder getragen und vollenden das Outfit der Schützen. Dabei haben die Schärpen schon eine lange Tradition und erinnern und ehren vergangene Zeiten.

Schärpen als Gag

„Meine letzte Baggertour“, „Das letzte mal in Freiheit“ oder „Die Braut, die sich traut“ – Wenn Sie solche Schärpen erblicken, haben Sie wahrscheinlich einen Junggesellenabschied vor sich. Häufig werden Schärpen zu solchen Events eingesetzt, denn man kann die Bänder einfach und schnell besticken lassen. Auch Jahre nach dem Hochzeitstermin erinnern sie an die Zeit und die Hochzeitsvorbereitungen zurück.

Das Schützenabzeichen bei der Bundeswehr

Auch bei der Bundeswehr werden besondere Abzeichen verliehen. Ein bekanntes ist die Schützenschnur. Das Schützenabzeichen wird für besondere Schießleistungen vergeben. Im Gegensatz zu anderen Abzeichen, wird die Schützenschnur aber nur von Mannschaften und Unteroffizieren zum Dienstanzug getragen. Die Plaketten der Schützenschnur gibt es in drei verschiedenen Stufen: Gold, Silber und Bronze. Beim Heer und der Luftwaffe besteht die Auszeichnung aus einem aluminiumfarbenen Gespinst, bei der Marine aus blauem Textil.

Weitere Schützenabzeichen

Doch nicht nur bei der Bundeswehr gibt es Schützenabzeichen. Auch in Vereinen erhalten die Mitglieder Auszeichnungen, wenn sie eine besondere Leistung erreicht haben. Dabei geht es um den Umgang mit dem Gewehr. Um eine solche Auszeichnung zu erhalten, müssen die Schützen zunächst bestimmte Übungen absolvieren, die von Beobachtern bewertet werden. Nach erfolgreicher Prüfung kann das Abzeichen entgegengenommen und an der Kleidung angebracht werden. Die Auszeichnungen werden fast immer mit einer Anstecknadel im Brustbereich angebracht.

Es existieren zahlreiche Varianten von Schützenabzeichen. Neben Zielscheiben und Waffen sind auch häufig Tiere auf den Abzeichen dargestellt. Für Außenstehende ist deren Bedeutung meist nicht ersichtlich.

Medaillen

Auch Medaillen sind als Abzeichen besonders beliebt. Ihr Vorteil ist, dass Ihr Name oder Ihre persönliche Bestzeit in die Medaille eingraviert werden kann. Gerade bei Sportwettbewerben erfreuen sich Medaillen großer Beliebtheit. So kommt es vor, dass Sportler im Laufe ihrer Karriere viele dieser Auszeichnungen ansammeln. Die Gewinne werden dann in Glasvitrinen oder offenen Regalen präsentiert und dienen als Ansporn für weitere sportliche Leistungen. Andere Sportler sammeln ihre Auszeichnungen einfach in Kisten und zeigen sie nicht öffentlich. Schließlich wissen sie selbst am besten, welche Leistungen sie schon erbracht haben.

Stickabzeichen

Auch Stickabzeichen sind als Auszeichnungen beliebt. Das wohl bekannteste Stickabzeichen in Deutschland ist das Schwimmabzeichen. Nach der erfolgreichen Absolvierung bestimmter Prüfungen erhält der Schwimmer das Stoffabzeichen, dass er an seine Badekleidung nähen kann. Dazu erhält der Sportler einen Schwimmpass oder einen Schwimmausweis. Das erste Schwimmabzeichen kann bereits als kleines Kind gemacht werden. Das Seepferdchen und das Schwimmzeugnis für Erwachsene sind Prüfungen für Schwimmanfänger. Danach folgt das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Diese Prüfungen werden von Jugendlichen unter 18 Jahren absolviert. Ab 18 Jahren können Sportler das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold erhalten.

Ehrenabzeichen, Stickabzeichen, Turnierschleifen – alle Auszeichnungen zeugen von besonderen Ereignissen in Ihrem Leben. Deshalb ist es eine ausgefallene Idee, Abzeichen zu verschenken. Sie erinnern das Geburtstagskind noch lange an die schöne Zeit.



Umkleide & Mobiliar


Egal ob im Betrieb, in der Werkstatt, im Schulsport, Sportverein, Schwimmbad, Sauna oder im Fitnessstudio, Umkleiden gibt es nicht nur in Bekleidungsgeschäften. Umkleideräume, Umkleiden oder Garderoben (Bezeichnung in Österreich und der Schweiz) ist die Bezeichnung für einen sogenannten Funktionsraum. Hier können Personen ihre normale Straßenkleidung ablegen und in der Regel auch sicher verschließen. Anschließend kann dann hier die für die nächste Tätigkeit erforderliche Spezialkleidung angelegt werden, beispielsweise Arbeitskleidung bei Arbeitsstätten, Sportbekleidung in Sporthallen und Badebekleidung in Schwimmbädern.

In einer Umkleide ist häufig weiteres Mobiliar zu finden. Bänke dienen als Sitzgelegenheit beim Umziehen und als Ablage für Kleidung, sowie andere Gegenstände und an Kleiderhaken können Kleidungsstücke wie Jacken, Mäntel, Hemden, Hosen, Schuhe etc. aufgehängt werden. Vor allem in öffentlich zugänglichen Gebäuden, aber auch in Betriebsstätten gibt es darüber hinaus noch abschließbare Spinde, in denen die Kleidung und Wertsachen vor Diebstahl geschützt sind.

In der Regel sind Umkleiden nach Geschlechtern getrennt. Viele Umkleiden sind mit Waschräumen, Duschen und Toiletten kombiniert. Dadurch wird es den Benutzern möglich, sich nach der Arbeit oder nach der Sportausübung zu erfrischen und die persönliche Körperpflege durchzuführen.

Bei Veranstaltungen mit Künstlern und Bands stehen in der Regel hinter der Bühne im sogenannten Backstage-Bereich ebenfalls Garderoben bereit, in denen sich die Künstler und Musiker aufhalten und entspannen können. Diese Art von Umkleideräumen ist meist sehr individuell den Ansprüchen und Wünschen der Künstler und Musiker entsprechend gestaltet.

Unterscheidung Umkleide und Umkleidekabine

Umkleidekabinen stellen eine kleine Version der Umkleide dar. Eine Umkleidekabine hat eine Grundfläche von typischerweise ca. zwei Quadratmetern. Eine Umkleide dagegen hat wesentlich mehr Platz und kann sehr viele Leute auf einmal fassen, während eine Umkleidekabine im Regelfall nur für eine Person ausgelegt ist.

Umkleidekabinen kann man grundsätzlich überall da finden, wo es auch Umkleideräume gibt. Eine Umkleidekabine dient in erster Linie dem blickgeschützten Umkleidevorgang, während es in einem Umkleideraum keinen Blickschutz gibt. Hier findet der Umkleidevorgang öffentlich statt, dass heißt in der Gemeinschaft. Das ist auch der Grund, warum Umkleiden in der Regel nach Geschlechtern getrennt sind.

In Kauf- und Modehäusern sowie in Bekleidungsgeschäften findet man ebenfalls Umkleidekabinen. Hier erfüllen die Kabinen den Zweck, dass Kunden blickgeschützt Kleidungsstücke anprobieren können.

Umkleide Mobiliar

Wie bereits angedeutet, dominieren in Umkleiden drei Möbelstücke: Bänke als Sitzgelegenheiten und Ablagemöglichkeiten, Kleiderhaken in Form von Kleiderständern und Spinde. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, befinden sich manchmal auch entsprechende Fußmatten auf dem Boden der Umkleide. Zum einen sollen sie verhindern, dass man mit nassen Füßen bzw. Schuhen (z.B. Badelatschen) auf den Fließen ausgleitet. Zum anderen schützen solche Beläge vor Verschmutzung durch Straßenschuhe bzw. Straßenkleidung.

Sitzbank

Bei einer Bank handelt es sich klassischerweise um ein Sitzmöbel, auf dem im Unterschied zu einem Stuhl oder Hocker mehreren Personen Platz finden. Das häufigste Material, das für Sitzbänke im Umkleidebereich verwendet wird, ist Holz. Metall und Kunststoff kommt eher seltener in diesem Bereich vor. Die Sitzbänke verfügen in der Regel nicht über eine Armlehne, so dass mehrere Sitzbankelemente zu einer langen Reihe aufgestellt werden, um jeden Benutzer ausreichend Platz bieten zu können.

Kleiderhaken

Bei Kleiderhaken handelt es sich um einen Haken, an dem Kleider beispielsweise an einer Wand oder einer anderen Fläche aufgehängt werden können. Kleiderhaken in Umkleiden bestehen meistens aus Metall oder aus Kunststoff. Da Kleiderhaken in solchen Bereichen meist sehr stark beansprucht werden, sind sie statt wie heute immer mehr üblich nicht verklebt, sondern fest mit der Wand oder der anderen Fläche verschraubt. Kleiderhaken sind nach der DIN 81407 definiert und es lassen sich hierbei drei unterschiedliche Formen unterscheiden.

Bei der Form A handelt es sich um zweiarmige Kleiderhaken, die auch als sogenannten Hut- und Mantelhaken bekannt sind. Das heißt auf den oberen, meist längeren Arm des Kleiderhakens der Form A lassen sich Hüte, Mützen, Kappen, Helme oder sonstige Kopfbedeckungen ablegen. Der unterer, kürzere Arm kann in der Regel mehr Gewicht tragen, so dass hier schwerere Kleidungsstücke angehängt werden können wie etwa Mäntel, Jacken, Hemden, aber auch Hosen oder Schuhe.

Die Form B bezeichnet leichte, einarmige Kleiderhaken. Hier können in der Regel einige wenige, leichte Kleidungsstücke problemlos aufgehängt werden. Bei schwereren Kleidungsstücken könnte die Gefahr bestehen, dass das Material des Hakens frühzeitig ermüdet und im schlimmsten Fall nachgibt, der Haken also abbricht und ersetzt werden muss.

Die Form C bezeichnet dagegen schwere, einarmige Kleiderhaken, die in der Lage sind auch höhere Belastungen problemlos auszuhalten. Das heißt, hier können über einen längeren Zeitraum auch schwerere Kleidungsstücke aufgehängt werden, ohne dass das Material frühzeitig ermüdet und nachgibt.

Im Bereich von Umkleiden findet man vor allem Kleiderhaken vom Format A und C. Diese werden meistens in einer Reihe angeordnet und in der Regel auch auf dem gleichen Untergrund (Wand oder einer Befestigungsplatte) gemeinsam befestigt. Dadurch erhält man eine Garderobenleiste. In Umkleiden findet man häufig Kleiderhaken an einem Ständer montiert, die freistehend als Möbel im Raum stehen. Diese Kleiderständer befinden sich sehr häufig zwischen zwei aneinander gestellten Bänken, so dass die Kleiderständer in Umkleiden von beiden Seien genutzt werden können. Kleiderhaken befinden sich aber auch in den abschließbaren Kleiderschränken, den Spinden.

Spinde

Bei einem Spind handelt es sich um einen einfachen Schrank, welcher der sicheren Aufbewahrung von Arbeits-, Straßen- und Wechselkleidung in verschiedenen Bereichen dient. Spinde sind meist sehr schmal, robust und mit einem Schloss gesichert. Sie können sowohl aus Holz als auch aus Metall bestehen und verfügen in der Regel über Lüftungsöffnungen. Dadurch kann die Kleidung atmen, das heißt, Feuchtigkeit kann austreten und durch die Lüftungsöffnung entweichen. Schweißgeruch und andere Gerüche können durch die Lüftungsöffnungen ebenfalls entweichen, so dass die Kleidung am nächsten Tag nicht muffig oder unangenehm riecht.

Ein Spind ist meist lang und schmal. Oben befindet sich in der Regel ein einfaches Fach, in dem entweder Schuhe, Taschen, kleine Kleidungsstücke, Wertsachen, Arbeitsgeräte, Werkzeuge oder andere Gegenstände abgelegt und aufbewahrt werden. Unterhalb des Regalbodens befinden sich entweder mehrere Kleiderhaken zum Aufhängen von Bekleidungsstücken oder eine festinstallierte Kleiderstange. An die Kleiderstange lassen sich Kleiderbügel einhängen, auf denen größere und schwere Kleidungsstücke knitterfrei aufbewahrt werden können.

Häufig gibt es in solchen Spinden auch einen Bügel mit einem Kleidernetz, in das kleinere Kleidungsstücke eingelegt und zwischen den größeren aufbewahrt werden können. Am Boden des Spindes ist Platz um ebenfalls Schuhe, um Taschen oder größere Gegenstände unterzubringen.

Spezielle Spinde findet man u.a. bei der Feuerwehr und beim Militär. Vor allem Armee- und Soldatenspinde sind sehr bekannt. Sie sind in der Regel zweitürig und damit wesentlich breiter als die Spinde, die man in Umkleideräumen findet. Sie dienen der Aufbewahrung der Uniformen und der Ausrüstung der Soldaten. Die Bauform ist standardisiert und die Ablagen für Ausrüstungsgegenstände und Uniformen streng reglementiert. Diese größeren Spindformen haben den Vorteil, dass hier mehr Bekleidungsstücke und zusätzliche Ausrüstungsgegenstände untergebracht werden können. Außerdem verfügen sie über ein zusätzlich verschließbares Wert- oder Sicherheitsfach, in dem Geld, Schmuck, Uhren und anderen Wertgegenstände sicher aufbewahrt werden können.

Spinde für Umkleiden gibt es in verschiedenen Größen und Farben, je nach Verwendungszweck und Gestaltung der Umkleide.


Urkunden


Anerkennung für eine Leistung zu erhalten, ist für viele Menschen das Größte. Gerne engagieren sie sich für Ereignisse, wirken an etwas mit und ebenso kommt es auch in Wettbewerben zu Gewinnern, denen die Anerkennung des Publikums sicher ist.

Am ehesten lässt sich diese Leistung auf einer Urkunde festhalten. Denn hier ist nicht nur die Leistung selbst, sondern der eigene Name sowie der Aussteller zu ersehen. Doch der Anlass, um eine Urkunde auszustellen, muss nicht immer öffentlicher Natur sein. Ebenso kann ein guter Schulabschluss, die bestandene Führerscheinprüfung oder ähnliches der Grund für die Ausstellung einer Urkunde sein. Vielleicht hat man etwas Besonderes in seinem Leben geleistet und erhält von der Familie hierfür eine Urkunde. Die Gründe sind sehr verschieden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zum Thema Urkunde geben und Ihnen Möglichkeiten zeigen, wie Sie selbst eine erstellen und besonders schön gestalten können.

Was ist eigentlich eine Urkunde?

Bei einer Urkunde handelt es sich eigentlich um eine Erklärung und Bescheinigung über einen ganz bestimmten Sachverhalt oder Tatbestand. Neben dem Empfänger ist außerdem der Aussteller auf der Urkunde verzeichnet. Sofern der Anlass oder der Sachverhalt innerhalb der Öffentlichkeit stattfand, hat sie Beweiskraft vor Behörden oder an anderen Stellen. Eine Urkunde kann auch ein notariell beglaubigtes Testament sein.

Besonders bekannte Urkunden, die in der heutigen Zeit ausgestellt und zur Beweiskraft genutzt werden, sind beispielsweise Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, der Staatsbürgerschaftsnachweis oder die Sterbeurkunde. Des Weiteren stellen auch Papiere über ein Grundstück, wie der Grundbuchausdruck oder ein Grundstückskaufvertrag, eine Urkunde dar.

Zur Gruppe der Rechtsurkunden gehören Patente, das Testament, ein Scheck oder auch ein einfacher Versicherungsschein.

Wie Sie sehen, können Urkunden sehr vielfältiger Natur sein. Wir beschäftigen uns in diesem Ratgeber jedoch ausschließlich mit privaten Urkunden, die hauptsächlich als Geschenkidee gedacht sind und zumeist nicht als notariell beglaubigte Unterlage Verwendung finden sollen.

Welche Vordrucke für Urkunden gibt es?

Der Markt bietet zahlreiche Arten von Vordrucken an, die sich als Urkunde eignen. Diese sind sehr verschieden designt und weisen stets eine besondere Erscheinung auf. Nachfolgend möchten wir Ihnen die einzelnen Gruppen im Detail vorstellen.

Einfache Urkunden

Für Anlässe jeglicher Art bieten sich einfache Urkundenvordrucke an. Diese besitzen häufig das Design eines wichtigen Papieres und wiegen auch mehr als gewöhnliches Kopierpapier.

Der Titel, das Wort "Urkunde", ist auf den Bögen in einer antiken und verschnörkelten Schriftart aufgedruckt. Wahlweise ist das Papier auch mit dem Titel "Sieger Urkunde" erhältlich. Es kündigt den nachfolgenden Text in großen Lettern an und verleiht dem Papier einen besonderen Charme. Bezüglich des Platzes nimmt der Titel etwa 1/3 oder 1/4 des Blattes ein. Als Hintergrund ist das Papier gelblich gestaltet, sogenanntes "Elefantenpapier" mit Marmorierung ist häufig in Gebrauch.

Derlei Urkundenvordrucke lassen sich einfach handhaben und können für jegliche Anlässe Verwendung finden.

Urkunden für Kinder

Kinder zu loben, stärkt deren Selbstbewusstsein und gibt ihnen das Gefühl von Anerkennung. Möchten Sie Ihrem Kind ein besonderes Lob aussprechen oder ihm eine Freude machen, kommen Kinderurkunden immer sehr gut an. Auf ihnen sind nicht nur schöne Motive gedruckt, sondern auch Vorgaben enthalten, die Sie einfach ausfüllen können. Oft ist neben der Urkunde auch ein Feld für ein Foto des Kindes vorgesehen, welches Sie einfach aufkleben.

Zeigen Sie Ihrem Kind Ihre Anerkennung, wenn es einen besonders guten Schuljahresabschluss vollbracht hat oder geben Sie ihm ein gutes Gefühl, wenn es einen besonderen Wettbewerb gut abgeschlossen hat.

Die Kinderaugen strahlen und das Kind wird sich in jedem Fall darüber freuen, so viel Wertschätzung zu erhalten. Gemeinsam können Sie die Urkunde rahmen und im Kinderzimmer aufhängen.

Papiersorte und Materialien

Eine Urkunde ist grundsätzlich schwerer als gewöhnliches Kopierpapier. Häufig nehmen die Hersteller für ihre Vordrucke ein Papier mit dem Gewicht von 185 Gramm pro Quadratmeter und fertigen es in unterschiedlichen Formaten wie Din A4 oder Din A3 an.

Die Basis für die Urkunde bildet das marmorierte Papier, welches nicht nur besonders gut aussieht, sondern auch antik wirkt und der Urkunde somit noch etwas mehr Ernsthaftigkeit verleiht. Im Fachjargon nutzt man hierfür auch den Namen Elefantenhaut oder Elefantenpapier. Die Struktur des Papiers ist sehr dicht und robust. Die Marmorierung ist nicht aufgedruckt, sondern entsteht durch Fasereinschlüsse bei der Herstellung der Bögen. Neben den typischen Gelb- und Beigetönen ist das Papier auch in anderen Farben erhältlich.

Die meisten Urkunden sind im 10er oder 12er-Pack erhältlich. Somit haben Sie stets eine kleine Reserve, falls Sie sich einmal verschreiben oder der Druck am Computer fehlschlägt.

Wie Sie eine Urkunde anfertigen

Die Gestaltung der Urkunde ist maßgeblich für ihre Erscheinung. Eine schmierige Handschrift oder die Verwendung eines Kugelschreibers ist nicht empfehlenswert. Deshalb geben wir Ihnen nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie die perfekte Urkunde gestalten können.

Die meisten Urkundenvordrucke sind für die Verwendung im Laser- oder Tintenstrahldrucker vorgesehen. Außerdem sind keinerlei Linien auf dem Papier vorgezeichnet. Daher sind die Bögen perfekt für die Bearbeitung am Computer. Es genügt, wenn Sie ein gewöhnliches Schreibprogramm zur Beschriftung nutzen. Stellen Sie den obersten Rand so ein, dass die erste Zeile sich ein wenig unter dem Schnörkel des Titels befindet. Richten Sie die Schrift so aus, dass sie zentriert auf dem Papier steht und wählen Sie eine Schriftgröße, die leicht lesbar ist, aber nicht zu aufdringlich wirkt. Als Schriftart sollten Sie zwar eine hübsche Schrift nutzen, jedoch darauf achten, dass sie noch gut lesbar ist.

Nachdem Sie mit der Formulierung des Textes am Computer fertig sind, drucken Sie zunächst einen Probedruck auf weißem Papier aus. Kontrollieren Sie den Text und bessern Sie aus, was nötig ist. Haben Sie den Text perfektioniert, lassen Sie einen weiteren Druck auf weißem Papier folgen. Anschließend legen Sie das weiße Papier auf das Urkundenpapier und halten beides gegen das Licht. Anhand dieser Vorgehensweise können Sie erkennen, ob Sie den Text richtig ausgerichtet haben und sehen, wie er später auf den Urkunden Vorlagen wirkt.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie den Text auf das Urkundenpapier drucken möchten, legen Sie dieses richtig in den Drucker ein und lösen den Druckauftrag aus.

Fertigen Sie die Urkunde lieber per Hand an, nutzen Sie am besten einen Füllfederhalter und lassen die Tinte nach der Beschriftung gut trocknen. Zur Unterstützung hilft es, sich mit einem Lineal und einem Bleistift Linien vorzuzeichnen. Tragen Sie den Bleistift nur leicht auf. Wenn die Tinte getrocknet ist, können Sie die Bleistiftlinien einfach mit einem Radierer entfernen.

Wer mutig ist, kann zusätzlich Siegelwachs und einen passenden Stempel erstehen. Das Siegelwachs lässt sich leicht durch Wärmeeinwirkung erweichen. Gießen Sie einen großzügigen Klecks auf das Papier und drücken Sie anschließend den Stempel in dessen Mitte. Lassen Sie ihn dort einen Moment verweilen, bis das Siegelwachs fast ausgehärtet ist. Ein solches Siegel verleiht der Urkunde einen besonders authentischen Charme.

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