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Ratgeber Eiscreme


Eiscreme

Sommerzeit ist Eiszeit – das ist so und war auch schon immer so. Allerdings genießen wir Sahneeis, Wassereis, Sorbet und Co. nicht nur, wenn es draußen warm ist. Auch in den Weihnachtstagen als leichtes Dessert, im Kino in Form von Konfekt oder ganz einfach gemütlich auf der Couch ist für viele Eiscreme der perfekte Snack.
 

Warum die Eisdielen aber dennoch im Sommer überlaufen und im Winter dicht sind, erklärt sich ganz einfach dadurch, dass Eiscreme im Vergleich zu allen anderen Snacks eine angenehm kühlende Wirkung hat. Als kleine Erfrischung für zwischendurch oder für ein erstes Date im Park: Eiscreme ist der Klassiker unter den sommerlichen Süßspeisen. Und das belegt auch die Statistik: Etwa 7,6 Liter Eiscreme isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Damit führen wir hierzulande aber noch nicht einmal die Spitze der Rangliste an. Noch mehr Eiscreme essen nämlich die Finnen, die Schweden und die Norweger. Darauf folgen die Italiener und erst dann kommen wir Deutschen.
 

Wer hat’s erfunden?

Bei der Frage, woher das Speiseeis als kühle Erfrischung für zwischendurch eigentlich kommt, mögen die meisten von uns an die Italiener und ihr Gelato denken. Doch dieser Gedanke ist ein Irrglaube. Weder das Softeis noch das Fruchteis oder das Milcheis wurden von einem Italiener erfunden. Tatsächlich stammt die erste Eiscreme aber aus China – und hier wurde sie bereits vor etwa 5.000 Jahren genossen. Zwar gab es zu dieser Zeit natürlich noch keine Möglichkeiten zum Kühlen.
 

Der Gedanke, den Menschen eine kühlende Speise mit Geschmack zu servieren, war allerdings schon damals da. Auch hatte das damalige chinesische Eis mit der heutigen sahnigen Spezialität, die wir an der Eisdiele bekommen, nur wenig gemeinsam. Das Eis vor 5.000 Jahren nannte sich nämlich Schneeeis – und genau das war es auch. Denn die Chinesen bereiteten ihre Eiscreme aus Schnee zu, den sie von den Berggipfeln holten. Anschließend gaben sie der Schneemasse Geschmack, indem sie es mit Früchten, Gewürzen, Wein oder Honig verfeinerten.
 

Die klassische Eiscreme, wie wir sie heute kennen, wurde allerdings vor etwa 700 Jahren, und damit auch nicht gerade gestern erfunden. So war es diesmal doch ein Italiener, nämlich kein geringerer als Marco Polo, der das Eis vom fernen China nach Europa brachte und so verfeinerte, dass es mit dem heutigen Speiseeis schon sehr viel gemein hat. Auf einer seiner Seefahrten brachte der Italiener die Eisrezepte der Chinesen mit nach Hause, genauer gesagt: nach Venedig. Die Italiener arbeiteten nicht nur am Geschmack der Eiscreme, indem sie neben Früchten auch Blumen wie Nelken oder Veilchen, aber auch Sirup und Likör untermischten, sondern sorgten auch für eine ordentliche Kühlung. Mithilfe von Salpetersalz stellten sie eine künstliche Kälte her, die vor dem Schmelzen schützte.
 

Auch die Eismaschine gibt es bereits länger, als man es erwarten möchte. Ende des 18. Jahrhunderts erfanden die Amerikaner das gute Stück, mit dem sich Speiseeis nun noch besser, noch cremiger und noch schmackhafter herstellen ließ. Da wundert es nicht, dass auch die erste Speiseeisfabrik auf amerikanischem Boden stand.
 

Was gehört eigentlich ins Eis?

Eis – was ist das eigentlich? Zum größten Teil besteht Speiseeis aus Wasser, nämlich zu bis zu 65 Prozent. Nur so kann garantiert werden, dass das Eis überhaupt gefriert. Man füge hinzu: Früchte, Milch und Sahne, die allesamt ebenfalls Wasser enthalten. Milcheis besteht – wie der Name bereits vermuten lässt – aus ultrahocherhitzter H-Milch. Doch das ist noch nicht alles: In jeder Eiscreme steckt noch eine weitere Zutat, nämlich Luft. Die sorgt dafür, dass die Eiscreme ihre locker cremige Konsistenz erhält und nicht zu eisig, sondern stattdessen angenehm kühl schmeckt. Hinzu kommen in der industriellen Herstellung Aroma-, Zusatz- und Grundstoffe, die richtig dosiert werden müssen. Hier gibt es Regeln und bestimmte Orientierungswerte, an die sich professionelle Eishersteller halten.
 

Die verschiedenen Eissorten

Eis gibt es nicht nur mit Vanille-, Erdbeer- oder Schokogeschmack. Zunächst einmal gibt es verschiedene Grundsorten in der Welt der Eiscreme, die ein wenig Orientierung geben. So unterscheidet man zwischen Fruchteis, Sorbet, Milchspeiseeis und Softeis. Alle vier Sorten werden auf unterschiedliche Art zubereitet, haben eine spezifische Konsistenz und schmecken dementsprechend auch anders.
 

Fruchteis beispielsweise darf nicht nur aus Zucker, Wasser, Obst oder Fruchtsäften bestehen, sondern muss auch einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent besitzen. Noch mehr Früchte sind nur im Sorbet enthalten. Hier liegt der Fruchtanteil bei 25 Prozent. Im Vergleich zum leichten Milcheis, dass zu beinah einem Dreiviertel aus Milch besteht, ist das Sahneeis sehr viel schwerer und damit auch kalorienreicher. Im Sahneeis sind bis zu 60 Prozent Sahne verarbeitet. Locker-leicht und luftig wird es mit Softeis, denn hierbei handelt es sich um aufgeschäumtes Speiseeis, das viel Luft enthält.
 

Was die Auswahl an Geschmackssorten betrifft, kommen in jeder Saison neue Sorten in die Eisdielen dieser Welt. Neben den Klassikern Vanille, Erdbeere und Schokolade haben sich mittlerweile die ausgefallensten Sorten ihren Weg in deutsche Eisdielen gebahnt. Selbst Geschmacksrichtungen wie After Eight, Snickers oder Eierlikör gehören mittlerweile zu den Standard-Sorten. Wer sein Eisessen zu einem besonders ausgefallenen Erlebnis machen will, bestellt sich Sorten wie Viagra, Wodka, Hot Dog oder sogar Leberwurst.
 

An den Vorlieben der Deutschen aber hat sich trotz der steigenden Zahl an ausgefallenen Eissorten bis heute nicht viel getan: Vanille, Erdbeere und Schokolade rangieren noch immer auf den ersten drei Plätzen. Vielleicht auch, weil man hier ganz einfach weiß, was man kriegt.
 

Eis – gesund oder ungesund? 

Eiscreme zuzubereiten ist für den Eisdielen-Besitzer längst Routine. Auch Lebensmittelhersteller haben ihre Maschinen und Arbeitsabläufe, die mittlerweile routiniert sind und kaum Mühe bedürfen. Eiscreme zu Hause in der heimischen Küche herzustellen aber kann den ein oder anderen Eis-Liebhaber schon mal zur Verzweiflung bringen. Denn nicht immer will die Eismaschine so, wie ihr Besitzer will. Eiscreme selber herzustellen erfreut sich dennoch einer wachsenden Beliebtheit. Nicht nur bei Eltern, die ihren Kindern eine Freude machen oder einen tollen Kindergeburtstag bescheren wollen, sondern bei allen Altersschichten. Eis selbst herzustellen bedeutet nämlich auch, selbst zu bestimmen, was alles in die erfrische Süßigkeit kommt.
 

Eis ist als süße Sünde bekannt, in erster Linie wegen seines hohen Zuckergehalts. Mithilfe von Zuckerersatzstoffen wie Stevia oder Xylit haben figurbewusste Eisliebhaber die Möglichkeit, aus der süßen Sünde eine weniger kalorienreiche Speise zu machen. Auch veganes Eis ist mittlerweile bei vielen Menschen sehr gefragt, die sich bewusster und umweltfreundlicher ernähren wollen. Waren es zu Anfang nur einige ausgewählte Eisdielen, die veganes Eis anboten, können wir Eiscreme auf Mandel- oder Kokosmilch-Basis jetzt auch im Supermarkt kaufen.

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