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Ratgeber

Kakao


Kaum ein Getränk ist bei Kindern so beliebt, wie der süße, dunkle Kakao. Ob als heiße Schokolade im Winter oder als kühle Erfrischung im Sommer – Kakao schmeckt eigentlich immer. Dabei ist die süße Trinkschokolade nicht nur für Kinder ein echtes Highlight, auch Erwachsene trinken regelmäßig und gerne eine süße Schokolade.

Doch Kakao ist nicht nur äußerst variabel in der Zubereitung und dem Verzehr, sondern macht auch gesund und schön. Ob mit oder ohne Sahne, kombiniert mit Eis oder doch lieber warm – die Geschmäcker unterscheiden sich je nach Vorliebe und Geschmack. Doch woher kommt eigentlich das dunkelbraune Kakaopulver, welches wir uns in die Milch rühren und inwiefern gilt Kakao nicht nur als süße Versuchung, sondern auch als natürlicher Gesundheitsförderer? Worauf sollte man beim Kauf achten, um sich und seinen Kindern ruhigen Gewissens einen leckeren Kakao zu gönnen? Welche Kombinationsmöglichkeiten hat man bei der Zubereitung? Der nachfolgende Ratgeber bietet einen Überblick über die gesunde Kakaobohne und erklärt, welche geheimen Talente die schokoladige Verführung zu bieten hat.

Von der Kakaobohne zum klassischen Kakao

Kakao ist kein synthetisch hergestelltes Süßgetränk, sondern ist ein Naturprodukt, welches aus dem Samen des Kakaobaumes gewonnen wird. Der Kakaobaum wächst in nahezu allen tropischen Ländern und bevorzugt trockene, schattige Gebiete. Das Erzeugnis des Kakaobaums ist die Kakaobohne, die im Durchschnitt ein bis zwei Zentimeter groß ist.

Für die Fertigung zum heutigen Kakao wird die Bohne von ihrer Schale befreit, gereinigt, getrocknet, geröstet und am Ende zermahlen – dieser Vorgang erinnert an die Herstellung von Kaffee. Die Kerne werden anschließend vermahlen, sodass eine Kakaomasse entsteht. Anschließend wird die Masse so lange gepresst, bis Kakaobutter entsteht. Anschließend wird diese wiederum entölt, sodass am Ende das bekannte und beliebte Kakaopulver entsteht. Je stärker die Kakaobutter entölt wird, desto besser löst sich das Pulver am Ende in der Milch auf.

Die Zubereitungsmöglichkeiten von Kakao

Kakao kann als Pulver mit Milch oder Wasser verrührt werden. Am geschmackintensivsten wird es, wenn man fetthaltige Milch verwendet – im Zusammenspiel mit dem Kakaopulver ergibt sich dann ein süßes Getränk für Jung und Alt. Die Milch kann sowohl kalt oder auch warm mit dem Pulver verrührt werden. So eignet sich Kakao für alle Jahreszeiten und kann als heiße Trinkschokolade im Winter zum Aufwärmen genommen werden, oder aber als kühle Erfrischung im Sommer getrunken werden. Ein kleiner Tipp am Rande: Wer seinen Kakao am liebsten mit warmer Milch trinkt, jedoch die berüchtigte Milchhaut fürchtet, sollte die Milch lediglich auf mittlerer Stufe erwärmen und stetig umrühren – so kann sich die Milchhaut gar nicht erst bilden und man kann seinen Kakao ohne Pelle genießen.

Als süße Verführung wird Kakao sehr häufig mit Sprühsahne kombiniert – die Sahne verleiht dem Getränk eine zusätzliche Portion Süße und lässt es zu einem Dessert werden. Alternativ passt auch eine Kugel Vanilleeis optimal zu der leichten Herbe der Kakaobohne. Wer es lieber etwas kalorienreduzierter mag, kann das Kakaopulver auch mit warmen oder kaltem Wasser verrühren – hier empfiehlt es sich jedoch, einen Löffel mehr hinzuzutun, um annähernd den gleichen Geschmack wie mit Milch zu bekommen.

Generell wird der Kakao gesünder, je höher der originale Kakaoanteil im Pulver ist – so kann man sicher sein, dass das Pulver nicht mit zu viel künstlichem Zucker gesüßt wurde und kommt in den Genuss der positiven Wirkung von herbem Schokoladenpulver.

Kakao und seine gesundheitsfördernden Wirkungen

Bevor die Kakaobohne ihre Bestimmung in unseren Kakaopulvern gefunden hat, wurde sie bereits Jahrzehnte zuvor als natürliches Heilmittel eingesetzt. Schon die alten Ureinwohner nutzten die Bohnen, Samen und Blätter als medizinischen Wirkstoff. Auch die heutige Wissenschaft kann die positive Wirksamkeit von Kakao bestätigen, sodass der Verzehr von Kakao nachgewiesen einen gesundheitlichen Nutzen besitzt.

Trinkschokolade mit einem hohen Kakaoanteil wirkt antioxidativ, da die enthaltenden Pflanzenstoffe den natürlichen Zellschutz aktivieren – so kann man Zivilisationskrankheiten vorbeugen. Zudem unterstützt die Kakaobohne die Gefäßgesundheit vom Herzen und kann sogar dabei helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Wer demnach regelmäßig Kakao mit einem hohen Kakaobohnen-Anteil trinkt, kann nachweislich seine Gesundheit fördern. Doch Vorsicht: Kakao ist dennoch keine Alternative zur herkömmlichen Medizin und wird in Pulverform häufig mit Zucker und gesättigten Fettsäuren angereichert. Somit kann der übermäßige Verzehr auch dick machen und die Gesundheit beeinträchtigen. Wer also in Maßen seine Trinkschokolade mit hohem Kakaoanteil genießt, kann sich unbesorgt der süßen Versuchung hingeben.

Letzte Tipps

Kakao kann man in verschiedenen Varianten konsumieren. Die traditionelle Zubereitung von Kakao beschränkt sich nicht nur auf die Verwendung von Kakaopulver – der Fertig- und Schnellvariante unter den Kakaopulvern – sondern bietet weitere Möglichkeiten. In Italien, Frankreich oder auch Großbritannien setzt man beim Kakao auf klassische Schokolade. Dabei wird Zartbitterschokolade mit heißer Milch übergossen und anschließend aufgeschlagen. Alternativ setzt man in Ländern wie Mexiko oder Jamaika auf die Zubereitung mit ganzen Kakaobohnen. Hierbei werden die Bohnen frisch gemahlen und anschließend mit heißem Wasser oder Milch übergossen – ursprünglicher geht es also kaum.

Wer es noch außergewöhnlicher mag, der sollte einmal Kakaogetränke mit Aroma ausprobieren. So kann man zum Beispiel Kakao mit Vanille-Aroma genießen, Zimt, Chili, Banane und Co. – hier sind der Fantasie nahezu keine Grenzen gesetzt. Kakao ist damit unglaublich wandlungsfähig und kann mehr, als der bloße Frühstücksdrink zu sein. Im Hinblick auf seine eigene Gesundheit sollte man darauf achten, dass das gewählte Produkt einen höchstmöglichen Kakaoanteil besitzt, im Pulverform bestenfalls stark entölt wurde und nur wenig Zuckerzusätze besitzt.

Wer sich seinen Kakao aus frischen Kakaobohnen mahlen möchte, kann sich mit einem Löffel Honig einen zusätzlichen Schuss Süße verschaffen. Ansonsten neutralisieren aber die Fette und Eiweiße der Milch die Bitterstoffe der Kakaobohne, sodass der Kakao auch ohne Zucker süßlich-lecker schmeckt. Für welche Variante man sich auch entscheidet – die Menge ist entscheidend. In Maßen ist Kakao nicht nur schmackhaft und süß, sondern durchaus auch gesundheitsfördernd und ein echter Sattmacher. So kann man seinen Kindern unbesorgt ab und an einen Kakao anbieten oder selbst der süßen Verführung nachgeben – für den guten Geschmack aus der Natur.
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