Joghurtbereiter (378 Angebote bei 48 Shops)

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Ratgeber Joghurtbereiter


Ratgeber Joghurtbereiter


Aufgrund seiner natürlichen Bakterien ist Joghurt ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das hilft, die menschliche Darmflora zu regenerieren oder in stabilem Gleichgewicht zu halten. Joghurt aus dem Supermarkt ist zwar sehr geschmacksintensiv und ansprechend aufgemacht, leider aber weniger gesund als selbst hergestellter Joghurt. Es wird zu viel Zucker zugegeben, mit künstlichen Geschmacksverstärkern gearbeitet und mit Konservierungsstoffen die Haltbarkeit verlängert. Auch die beigegebene Fruchtmischung hält oft nicht, was die Verpackung verspricht. Handelsübliche Joghurt-Produkte sind meist nur leckere Desserts, die zusätzliche unnötige Kalorien liefern. Trotzdem sollte jeder, der Milchprodukte gut verträgt, regelmäßig Joghurt essen, denn die vorhandenen Bakterien ähneln den natürlichen Darmbakterien, bekämpfen schlechte Bakterien und helfen somit täglich der Verdauung.

Wer wirklich gesunden und reinen Joghurt essen will, schafft sich einfach eine Joghurtmaschine an, die täglich frischen Joghurt liefern kann. Geschmacklich kann man nach Belieben variieren. Man braucht für die Zubereitung neben dem Joghurtgerät, die gewünschten Geschmackszutaten, Milch und vor allem Milchsäurebakterien. Hierfür sollte man ein Reformhaus oder einen Bioladen aufsuchen. Wem dies zu aufwendig ist, der kann sich sein Joghurt auch nur aus Milch und zwei Esslöffeln Naturjoghurtansatz mischen und so in die Maschine geben. Milchallergiker können sich ihren persönlichen Joghurt auch aus Soja herstellen, auch für diese Variante gibt es die nötigen Produkte. Der Sojajoghurt schmeckt zwar genauso gut, wie die handelsüblichen Produkte, bleibt aber leider zu flüssig.

Wie entsteht aus Milch Joghurt im Joghurtbereiter

Zunächst mal ist es wichtig, dass die Herstellung des Joghurts bei einer Temperatur von rund 42 Grad Celsius erfolgt. Erst dann setzt die nötige Fermentierung der Bakterien ein. Gleichzeitig darf die Milch nicht zu schnell erhitzt werden. Von Hand kann man diesen Prozess also kaum richtig bewerkstelligen oder nur mit sehr viel Übung. Dafür gibt es professionelle Joghurtmaschinen, die die Milch schonend erwärmen, damit die wertvollen Bakterien nicht wieder zerstört werden.

Insgesamt dauert die Joghurtherstellung mit einem Joghurtgerät ca. sechs bis acht Stunden. Eine Zubereitung über Nacht kann also ratsam sein, wenn man gerne zum Frühstück frischen Joghurt genießen will. Manch einer hat schon per Zufall selbst ein joghurtähnliches Produkt hergestellt, indem er zuvor aufgekochte Milch eine Weile stehen ließ. Zuerst wird sie sauer und dann nach einiger Zeit wird sie dicker. Dieses Produkt ähnelt zwar den beliebten Sauermilchprodukten ist aber nicht gut verträglich und sollte schon nach genauen Vorgaben und vor allem unter Zugabe der nötigen Bakterien erfolgen.

Übersetzt heißt Joghurt „gegorene Milch“ und es kommt aus dem Türkischen, wo bis heute viel mit Joghurt zubereitet wird, auch erfrischende Getränke für heiße Tage. Seit dem 16. Jahrhundert kennt man das Produkt Joghurt, das man eher zufällig entdeckt hat. Es entwickelt sich natürlich dadurch, dass man Ziegenmilch oder Kuhmilch zu lange stehen ließ und sie sich verdickte. Der Vorteil dieser gesäuerten Milchprodukte war schnell klar, man konnte die frische Milch länger verwenden und vor allem für verschiedene Speisen und Getränke und für unterschiedliche Geschmacksvarianten. Die verschiedenen Sauermilchprodukte entstehen durch die Beigabe verschiedener Milchsäurebakterien.

So gibt es die beliebte Buttermilch, Kefir-Produkte, Quark, Schmand, Sauerrahm, Frischkäse und noch einige andere weniger bekannte wohlschmeckende Spezialitäten aus Sauermilch. Beim Joghurt sind es die speziellen Joghurtkulturen, die seine spezielle Konsistenz und seinen frischen Geschmack ausmachen. Man unterscheidet zudem zwischen rechtsdrehenden und linksdrehenden Joghurtkulturen. Die rechtsdrehende ist dem menschlichen Organismus verwandter, daher sollten Babys und Kleinkinder lieber diese zu sich nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Fettarmer oder fettreicher geschmackvollerer Joghurt
Es gibt verschiedene Sorten von Naturjoghurt:
- normalen Joghurt mit Fettgehalt 3,5 %
- fettarmen Joghurt mit Fettgehalt 1,5 – 1,8 %
- Sahnejoghurt mit Fettgehalt ab 10 %
- sehr fettarmer Joghurt mit Fettgehalt 0,5 %
Der Fettgehalt des Joghurts hängt ausschließlich mit dem Fettgehalt der Milchsorte zusammen. Handgemachter Joghurt wird schon seit dem 16. Jahrhundert hergestellt. Die heutige maschinelle Produktion und die im heimischen Joghurtzubereiter unterscheidet sich nicht von der traditionellen Herstellung, allerdings aber in den Zusatzstoffen. Bei der Entstehung des Joghurts aus flüssiger Milch ist ein Bakterium namens Lactobazillus bulgaricus entscheidend, dieses wandelt den Milchzucker in Milchsäure um. Durch diese wird Milcheiweiß zu kleinen Kügelchen zusammengezogen und gerinnt. Zudem wirkt die Milchsäure als rein natürliches Konservierungsmittel. Interessanterweise können auch Menschen mit Laktose-Intoleranz gut Joghurt vertragen. Zur eigenen Herstellung von Joghurt eignet sich fettarme H-Milch genauso gut wie eine Vollmilch. Geschmackvoller sind die fettreicheren Sorten, die besonders für feine Joghurt-Desserts in Frage kommen.

Den Geschmack variieren
Joghurt ist deshalb ein so beliebtes Nahrungsmittel, Dessert oder kleine Zwischenmahlzeit, weil er gut schmeckt. Leider kommt der gute Geschmack beim Joghurt aus dem Supermarkt nicht von den natürlichen Zutaten, sondern eher recht künstlich zustande. Um sich und seiner Familie selbst wohlschmeckende gesunde Joghurt-Spezialitäten herzustellen, sollte man immer frisches Obst zuhause haben. So lassen sich morgens schnell eine Banane, eine Kiwi, Erdbeeren, Pfirsiche oder Äpfel schneiden und je nach persönlichem Geschmack beimengen. Oftmals muss dann gar nicht mehr gesüßt werden. Wem der Geschmack doch zu säuerlich ist, der greift zum Honig oder natürlichen Süßungsmitteln.

Alternativ zu frischem Obst kann man durchaus auch selber gemachte Marmelade untermischen, Kompott oder rote Grütze und angedickte Fruchtzubereitungen. All diese Varianten sind schmackhafter und gesünder als die künstlich mit Geschmacksstoffen angereicherten Joghurt-Produkte aus dem Handel. Feinschmecker verfeinern ihr Joghurt mit Schoko-Streuseln, mengen frisch geschlagene Sahne unter oder zerbröseln Biskuits und kleine Cookies.

Zwei Arten von Joghurtautomaten

Für die Herstellung von frischem Joghurt im eigenen Haushalt gibt es allgemein zwei Sorten von Joghurtmaschinen: Sie unterscheiden sich vor allem in der Form des Behältnisses zum Reifen des Joghurts. Viele Produkte verschiedener Hersteller bestehen aus sechs bis acht kleinen Bechern, in denen separat die Milch zum Joghurt heranreift. Vereinzelt werden auch Geräte mit 14 Gläsern oder Bechern angeboten. Diese Geräte arbeiten meist mit Strom, der Verbraucher muss nur die Zutaten einfüllen und das Gerät bedienen.

Die andere Form des Joghurtbereiters arbeitet mit einem einzigen großen schüsselartigen Behältnis. Sie werden Blockreifer genannt, denn der Joghurt reift in einem ganzen Block und es wird anfangs die gesamte Milchmenge hineingegeben. Die meisten dieser Joghurtgeräte arbeiten ohne Stromzufuhr. Es wird einfach nur erhitztes Wasser dazu gegossen und der Joghurt ist dann nach einer Reifung von 12-14 Stunden fertig. Auch hier empfiehlt sich eine Zubereitung über Nacht.

Aufgrund der großen Nachfrage beim Verbraucher bieten heute viele Haushaltsgerätehersteller Joghurt-Automaten an. Selbst Drogerieketten und Reformhäuser führen welche in ihrem Sortiment, da man bei ihnen auch die benötigten Milchsäurebakterien bekommt.

Die teureren Joghurtautomaten arbeiten meist nach dem Blockreifeverfahren. Der Vorteil liegt an der größeren Menge Joghurt, die produziert werden kann und einer leichteren Reinigung. Die unterschiedlichen Preise der Joghurt-Geräte allgemein ergeben sich aus den verwendeten Materialien, der unterschiedlichen Praktikabilität, der Heiz-Leistung und den speziellen Bedienfunktionen sowie der Haltbarkeit.
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