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Ratgeber Babywaagen


Ratgeber Babywaagen


Babys entwickeln sich sehr schnell. Stets erfreuen sich Eltern daran, wenn ihr Nachwuchs wieder ein wenig gewachsen ist und zugenommen hat. Das Körpergewicht ist ein sehr wichtiger Indikator für die körperliche und geistige Entwicklung eines Kleinkindes. Zur gewissenhaften Beobachtung dieser Entwicklung gibt es spezielle Waagen für Babys. Welche Funktionen sie im Besonderen auszeichnen, wie sie verwendet werden und wie am besten mit der Gewichtsfrage umgegangen werden sollte, lesen Sie im vorliegenden kurzen Ratgeber.

Bauformen und Funktionsweise

Die Babywaage dient der Gewichtsbestimmung von Säuglingen. Anders als die normale Waage im Badezimmer ist sie an ihre besonderen körperlichen Voraussetzungen angepasst. Im Privathaushalt ist die Säuglingswaage seltener anzutreffen. Ihr Hauptanwendungsgebiet sind Arztpraxen und Kliniken. Hebammen zählen ebenfalls zu ihren Hauptanwendern. Man unterscheidet drei unterschiedliche Bauformen: Hängewaage, Schalenwaage und Klappwaage.

Hängewaage
Hängewaagen bestehen aus einer Aufhängung und einem Haken. Das Baby wird in ein Tuch mit stabilen Trägern gelegt und an einem Haken eingehängt. Das Gewicht wird entweder anhand einer mechanischen Anzeige oder eines digitalen Displays angezeigt. Der Zug des Babys führt bei der mechanischen Variante zum Ausschlag eines Zeigers. Auf dem Ziffernblatt darunter kann das Gewicht abgelesen werden. Bei beiden Typen ist vorher das Tuch separat zu wiegen und nachher vom Gesamtgewicht abzuziehen. Die Hängewaage wird vorwiegend von Hebammen bedient. Sie ist leicht und gut transportierbar. Ist die mechanische Version auch unabhängig von Batterien, so wird sie heut nur noch selten verwendet. Manche Eltern legen der Hängewaage gegenüber ein gewisses Misstrauen an den Tag, da die Babys frei in der Luft hängen. Dem ist entgegenzuhalten, dass die gängigen Modelle sehr stabil konstruiert sind. Außerdem ist die Belastung durch Kleinkinder nur sehr gering.

Schalenwaage
Der am häufigsten genutzte Typ der Babywaage ist die Schalenwaage. Wie die Hängewaage gibt es sie in mechanischer und in digitaler Form. Auf dem Gerät selbst ist eine große Schale mit angeschrägten Rändern angebracht. Das Kind hat in der Mulde viel Platz und kann nicht herausrollen. Durch die breite Auflagefläche ist Stabilität gewährleistet. Die Schalen können einfach abgenommen und gereinigt werden. Die Schalenwaage ist grundlegend für den Einsatz an einem festen Standort konzipiert. Leichtere Modelle bieten aber auch die Möglichkeit zum Transport.

Klappwaage
Die Klappwaage funktioniert genauso wie die Schalenwaage, bietet dieser gegenüber aber den Vorzug der größeren Mobilität. Sie ist genauso sicher wie das feststehende Modell. Häufig wird sie von Hebammen und in Apotheken verwendet.

Besondere Merkmale und Funktionen

Babywaagen, die im medizinischen Bereich genutzt werden, müssen geeicht sein. Das bedeutet, dass sie vor einem gesetzlichen Hintergrund geprüft werden müssen. Die Eichung muss alle vier Jahre erfolgen. Kleinkinderwaagen, die im privaten Haushalt verwendet werden, müssen nicht geeicht sein. Die meisten Babywaagen verfügen über eine Autohold- und eine Abschaltfunktion. Die Autohold-Funktion hält das Wiegeergebnis auch nach der Entlastung der Waagschale fest. Ein neues Gewicht wird erst im Display angezeigt, wenn die Waage sich zwischendurch abgeschaltet oder neu belastet wird. Anders als bei vielen mechanischen und digitalen Waagen verschwindet die Gewichtsanzeige nicht direkt nach der Entlastung. Die Abschaltfunktion senkt den Stromverbrauch. Bei mobilem Gebrauch können so Batterien gespart werden. Bei Verwendung mit einem Netzteil ist die Funktion in der Regel deaktiviert.

Manche Babywaagen verfügen über eine Breast-Milk-Intake-Funktion (BMI). Damit kann durch eine Messung vor und nach dem Stillen sehr genau festgestellt werden, wie viel Milch aufgenommen wurde. Ein weiteres wichtiges Extra von Säuglingswaagen ist die Tara-Funktion. Da das Baby nicht auf der kalten Oberfläche der Waagschale liegt, sollte man es in eine weiche Unterlage hüllen. Mit der Tara-Funktion kann man feststellen, wie viel das Baby ohne diese Unterlage wiegt. Man drückt hierzu einfach die entsprechende Taste, nachdem man das Tuch aufgelegt hat. Das zusätzliche Gewicht der Unterlage wird als 0 ausgegeben und das Ergebnis nicht verfälscht. Viele hochwertige Kleinkinderwaagen verfügen auch über eine Dämpfung. Damit kann auch dann noch präzise gewogen werden, wenn das Kind unruhig wird und sich viel bewegt. Da das Wiegen eine ungewohnte Situation und Unruhe erwartbar ist, sollte dieses Bauelement zum festen Bestandteil einer jeden Säuglingswaage gehören. Manche Waagen für den privaten Bereich bieten besondere Extras wie eine integrierte Badewanne.

Welches Gewicht ist normal?

Babys entwickeln sich individuell und variieren bezüglich ihres Gewichts. An allgemeinen Richtlinien kann man sich bei dem schnellen Wachstum dennoch orientieren. Ein neugeborener Mensch wiegt durchschnittlich 3,3 kg und ist 50 cm groß. Das Geburtsgewicht hängt von der Veranlagung und der Ernährung während der Schwangerschaft ab. Wichtiger als das Geburtsgewicht ist jedoch die Gewichtsentwicklung nach der Geburt. In der Regel nehmen Babys in den ersten Tagen nach der Geburt ab. Dies hängt damit zusammen, dass sie es noch nicht gewohnt sind, Milch zu sich zu nehmen. Nach etwa 10 Tagen sollte erneut eine Gewichtszunahme einsetzen. In den ersten Wochen sollte sich diese Zunahme in einem Rahmen von 175g – 225g pro Woche bewegen. Mit einem halben Jahr sollte es etwa doppelt so viel wiegen wie bei der Geburt. Von diesem Zeitpunkt an verlangsamt sich die Gewichtszunahme. Das Gewicht und die Größe der Kleinkinder werden in Perzentilen angegeben. Sie werden dabei in Relation zum Durchschnitt der restlichen Kinder gesetzt. Abweichungen aufgrund von Wachstumsschüben oder Krankheiten sind völlig normal.

Wie oft sollte man sein Baby wiegen?

Grundsätzlich reicht es aus, wenn die Kinder in den ersten Tagen von der Hebamme und danach bei den Untersuchungen des Kinderarztes gewogen werden. Solang das Essverhalten der Kinder normal ist, reicht eine aufmerksame Beobachtung aus. Um einen aussagekräftigen Überblick zu bewahren, genügt es, sich ab und zu mit dem Kind auf die Waage stellen. Man muss lediglich das eigene Gewicht abziehen, um einen ungefähren Wert zu erhalten. Anhand dieses Wertes kann man gut beurteilen, ob das Kind genug Nährstoffe aufnimmt und körperlich und geistig wachsen kann. Nehmen Kinder nur wenig oder zu viel zu, kann sich die Anschaffung einer privaten Babywaage aber durchaus lohnen. Die Gewichtsentwicklung kann regelmäßig überprüft werden. Über die rein medizinische Notwendigkeit ist die Beobachtung der Gewichtszunahme auch immer eine Teilnahme an der Entwicklung des Kindes. Als solche stellt das wöchentliche Wiegen immer auch ein besonderes Erlebnis und einen erheiternden Zeitvertreib dar. Bei der Verwendung einer Hängewaage sollte das zulässige Maximalgewicht beachtet werden. Sicherheitshalber sollte in geringer Höhe über einem weichen Untergrund gewogen werden. Die sicherste Variante stellt eine Schalenwaage dar.

Preise und Hersteller

Babywaagen für den Hausgebrauch bewegen sich in einem Preisspektrum von 40,00 bis 100,00 EUR. Mechanische Hängewaagen können für um die 65,00 EUR erworben werden. Elektrische Schalenwaagen mit hohen Seitenteilen kosten ähnlich viel. Die günstigen Waagen verfügen über alle wichtigen Funktionen wie Dämpfung und Tara. Besonders hochwertige Schalenwaagen für den professionellen Gebrauch kosten zwischen 700,00 und 1.200,00 EUR. Spezielle Schnittstellen ermöglichen bei diesen Modellen den Anschluss an einen PC. Etablierte Hersteller sind vor allem Seca, Ade und Soehnle.
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