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Ratgeber Warenpräsentationen


Allgemein


Die Präsentation von Waren ist maßgeblich für den Verkaufserfolg in Ihrem Ladengeschäft. Mithilfe der richtigen Produkte können Sie Ihre Waren ansprechender präsentieren, wodurch das Interesse Ihrer Kundschaft geweckt wird. Hierbei ist vor allem die Übersichtlichkeit ein sehr wichtiges Kriterium. Je übersichtlicher die Waren in Ihrem Laden präsentiert werden, desto leichter haben es Kunden, sich einen Überblick über Ihr Sortiment zu verschaffen.

Doch auch das Erscheinungsbild der Einrichtungsgegenstände kann dazu beitragen, dass die Kundschaft Ihre Waren ansprechender wahrnimmt. So ist es wichtig, dass die Displays und Warenträger passend zum restlichen Mobiliar Ihres Ladens ausgewählt werden, um Ihr Geschäft so ansprechend wie möglich zu gestalten.

Um Waren zu präsentieren, sind in der Kategorie Warenpräsentation zahlreiche Alternativen vorhanden. Displays und Warenträger beispielsweise sind eine sehr praktische Möglichkeit, die Artikel in Ihrem Laden zu sortieren. Diese Produkte werden in unterschiedlichen Ausführungen angefertigt, um so den unterschiedlichen Produktarten gerecht zu werden. Für die Auslage von Artikeln eignen sich beispielsweise Warenträger. Auf diesen können Sie Ihre Waren ablegen, sodass der Kunde einen guten Überblick über die verschiedenen Größen oder Produktvarianten erhält.

Dafür werden Warenträger unter anderem als Stufen oder als Podest angeboten. Warenträger und Displays werden darüber hinaus auch aus verschiedenen Materialien gefertigt. Die wohl günstigste Variante stellt hier das Material Kunststoff dar. Dieses ist leicht zu verarbeiten und auch in der Anschaffung nicht allzu kostspielig, weshalb sich die Preise für Produkte aus diesem Material eher niedrig gestalten. Daneben sind aber auch Produkte aus Holz sehr beliebt. Dieser Werkstoff wirkt etwas hochwertiger und fügt sich außerdem sehr gut in die meisten Inneneinrichtungen ein.

Darüber hinaus sind auch Schaukästen eine wichtige Produktart für den Bereich der Warenpräsentation. Schaukästen sind Produkte, die mindestens an einer Seite über eine durchsichtige Scheibe verfügen. Diese Scheibe dient der Präsentation der Waren. Vor allem für sehr sensible Produkte ist ein Schaukasten sehr gut geeignet, da das Produkt hier hinter einer Glasscheibe verschlossen wird und nicht ohne weiteres berührt werden kann. Schaukästen mit einer Glasscheibe sind in der Regel als Wandeinrichtungen erhältlich.

Hier wird der Schaukasten an der Wand fixiert und dient als Mittel zur Warenpräsentation. Doch neben dieser Form des Schaukastens sind auch solche Produkte in dieser Sparte zu finden, die an allen vier Seiten mit einer durchsichtigen Scheibe versehen sind. Diese Produkte haben eine besonders hochwertige Optik, die sich auch auf die präsentierten Produkte überträgt.

Die Schaufensterpuppe ist eine weitere sehr beliebte Alternative aus der Kategorie Warenpräsentation. Diese Produkte dienen vor allem dazu, Kleidungsstücke lebhaft zu präsentieren, um der Kundschaft einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Textilien am Körper sitzen.

Displays und Warenträger

Displays und Warenträger sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Welche Form dieser Art der Warenpräsentation am besten für Ihren Laden geeignet ist, hängt dabei in erster Linie von den Produkten ab, die Sie in Ihrem Geschäft anbieten.
Sollte es sich bei den Produkten beispielsweise um Bürobedarf handeln, so würden sich Displays und Warenträger eignen, die über besonders viele Einzelfächer verfügen. Da Büroartikel für gewöhnlich eher kleinere Dimensionen aufweisen, aber innerhalb einzelner Produktarten sehr weit aufgesplittert sind, würden Einzelfächer den besten Überblick über Ihr Sortiment geben.

Bei Schmuck hingegen wären Schatullen oder ähnliche Produkte eine geeignetere Alternative. Hier können auch Ständer sehr hilfreich sein. Diese verfügen meist über mehrere Möglichkeiten zur Aufhängung von Ketten und Ähnlichem, wodurch die Übersichtlichkeit für den Kunden gewährleistet wird.

Viele Hersteller von Displays und Warenträgern fertigen Ihre Produkte aus Kunststoff. Dieser Werkstoff hat den Vorteil, dass er besonders kostengünstig ist. Die Produkte aus diesem Material sind daher bereits ab einem Preis von circa 25 Euro im Handel erhältlich. Doch gerade bei hochwertigeren Produkten kann es sein, dass Kunststoffdisplays den Artikeln nicht gerecht werden. Hier würden sich Alternativen aus Holz anbieten. Holz ist ein sehr hochwertiger Werkstoff, der ein ruhiges und harmonisches Erscheinungsbild innehält. Auch Glas oder Metall kann sich hier als nützlicher erweisen. Neben dem schöneren Erscheinungsbild haben Produkte zur Warenpräsentation aus den Werkstoffen Metall und Holz den Vorteil, dass diese für gewöhnlich deutlich robuster sind, als die Alternative aus Kunststoff. Die Produkte weisen in der Regel eine längere Lebensdauer auf.

Schaukästen

Schaukästen sind an mindestens einer Seite mit einer durchsichtigen Scheibe ausgestattet. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, Produkte aus Kunststoff zu einem sehr günstigen Preis zu erwerben. Doch kann durch die Kunststoffscheibe die Optik ein wenig verzerrt werden. Dadurch können die Artikel hinter der Scheibe auf der Außenseite nur unscharf wahrgenommen werden, wodurch die Attraktivität der Präsentation Ihrer Waren in Mitleidenschaft gezogen wird. Daher empfiehlt es sich, bei Produkten dieser Art auf Alternativen aus Glas zurückzugreifen.
Schaukästen aus Glas mit nur einer Scheibe werden in der Regel an der Wand befestigt. Dies gewährleistet, dass die Produkte auf Augenhöhe präsentiert werden und gut sichtbar für Ihre Kundschaft sind. Je nachdem welche Produkte Sie in einem Schaukasten dieser Art unterbringen möchten, ist es wichtig, dass der Kasten eine ausreichende Tiefe aufweist. Sollte der Kasten zu flach sein, so besteht die Möglichkeit, dass die Produkte, die Sie präsentieren möchten, keinen Platz darin haben.

Daher empfiehlt es sich, beim Kauf von Schaukästen genau auf die Artikelbeschreibungen zu achten und die Abmessungen der jeweiligen Produkte zu überprüfen.

In dem Bereich Schaukästen in dieser Kategorie finden Sie außerdem Produkte, die vollständig von Glas umgeben sind. Schaukästen dieser Art werden als Vitrine bezeichnet. Diese Produkte zur Warenpräsentation haben eine besonders hochwertige Optik und sind daher auch zur Präsentation sehr wertvoller und qualitativ hochwertiger Artikel geeignet, da sie diesen Produkten eine angemessene Präsentation geben. Bei den meisten Schaukästen besteht die Möglichkeit, die Glasscheibe zu verschließen, sodass die Produkte nicht frei zugänglich für Ihre Kunden sind. Dies kann vor allem bei sehr sensiblen Produkten wie Schmuck sinnvoll sein. Sollte ein Kunde das präsentierte Produkt näher betrachten wollen, so können Sie den Schaukasten mit Ihrem Schlüssel öffnen.
Auch Zubehör für diese Produkte ist in der Kategorie Schaukästen vorhanden. So haben Sie anhand des richtigen Zubehörs beispielsweise die Möglichkeit, Ihre Vitrine mit Rollen auszustatten, sodass diese frei auf der Ladenfläche bewegt werden kann.

Die Preise für Schaukästen können sehr unterschiedlich ausfallen. Günstigere Produktvarianten mit kleinerem Umfang sind bereits für einen Preis von circa 60 Euro erhältlich. Doch größere Schaukästen können unter Umständen bis zu 200 Euro kosten. Grund hierfür ist vor allem der wertvolle Werkstoff Glas.

Schaukästen


Als Schaukasten wird ein Behälter bezeichnet, bei dem mindestens eine Seite aus Glas besteht, das heißt, über eine Glaswand oder eine Glastür verfügt. Dadurch soll der Blick in das Innere des Schaukastens ermöglicht werden. Im Übrigen ist das Wort Schaukasten ein Synonym für das französische Wort Vitrine, abgeleitet vom lateinischen Begriff vitreum = Glas oder auf Französisch „vitre“.

Funktionen von Schaukästen

Ähnlich wie eine Vitrine dient der Schaukasten der Präsentation von Ausstellungsstücken. Allerdings handelt es sich bei den ausgestellten Stücken in der Regel nicht um wertvolle (Kunst-) Gegenstände und Objekte, sondern viel mehr um Aushänge. Das heißt, während in einer Vitrine Ausstellungsstücke präsentiert werden, dient der Schaukasten der Veröffentlichung von Aushängen, Nachrichten und Mitteilungen.

Neben der Präsentation im Sinne einer Veröffentlichung schützt ein Schaukasten den Aushang vor Verschmutzung, Witterungseinflüssen und Vandalismus. In der Regel sind Schaukästen, Aushängekästen oder Infokästen abschließbar. Die Aushänge, Informationen und Veröffentlichungen werden entweder auf eine im Schaukasten befindliche Hartholzplatte mit Nadeln, Pins oder Reißzwecken, bzw. auf einer Metallplatte mit Klebestreifen oder Magneten befestigt. Anschließend wird die Glasfront, die gleichzeitig als Tür fungiert, geschlossen und verschlossen. Durch die Glasfront kann der Aushang gelesen (Präsentationsfunktion) und gleichzeitig vor Regen, Schnee, Eis und Wind geschützt werden (Schutzfunktion). Da sich der Aushang in einem verschlossenen Kasten befindet, besteht nicht die Gefahr, dass er achtlos abgerissen oder sonst wie durch Gewalteinwirkung beschädigt wird. Natürlich wird ein Schaukasten aus Holz oder Metall nicht vor vollständiger mutwilliger Zerstörung schützen, aber zumindest vor dem Herunterreißen oder Beschmieren.

Hochwertige Außen- und Innenschaukästen verfügen über eine Beleuchtungsquelle, so dass der Inhalt auch im Dunkeln gut zu erkennen ist. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder verfügt der Schaukasten über eine Außenbeleuchtung in Form von Strahlern oder über eine Innenbeleuchtung in Form von in der Decke des Schaukastens integrierten Strahlern. Besonders LED-Strahler sind eine energiesparende und damit trotz hoher Anschaffungskosten auch preisgünstige Variante (hohe Lebensdauer und Schaltzyklen).

Eine andere Möglichkeit, um Schaukästen zu beleuchten zeigen die Bahn, öffentliche Verkehrsbetriebe und die Werbeindustrie. Fahrpläne und Werbeplakate werden vor Leuchtstoffröhren befestigt, so dass die Pläne bzw. Werbebotschaft auch in der Dämmerung und in der Dunkelheit sehr gut gesehen werden können.

Einsatzmöglichkeiten von Schaukästen

Schaukästen lassen sich äußerst vielfältig einsetzen. Politische Parteien nutzen Schaukästen, um Werbung für sich zu machen, aktuelle Themen aufzugreifen, Kampagnen durchzuführen, sowie Mitglieder und Interessierte zu informieren. Kirchen nutzen Schaukästen auf ähnliche Weise, um zum Beispiel auf die nächsten Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen, Kommunion oder Trauerfälle sowie auf Veranstaltungen der Kirche und der Gemeinde hinzuweisen und ihre Mitglieder zu informieren.

Auch Unternehmen nutzen Schaukästen auf vielfältige Weise sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Hier kann zusätzlich noch zwischen unterschiedlichen Adressaten unterschieden werden. Besucher und (potentielle) Kunden können beispielsweise durch Wegbeschreibungen oder Werbekampagnen auf das Unternehmen und deren Produkte aufmerksam gemacht werden. Sind die Adressaten die eigenen Mitarbeiter, werden Schaukästen in erster Linie meist im Innenbereich zur Information genutzt. Anlässe können ganz unterschiedlich sein: Veranstaltungen, Ankündigungen, Neueinstellungen, Geburtstage und Jubiläen oder – für viele die wichtigste Information überhaupt – der aktuelle Speiseplan der Kantine bzw. Mensa an Universitäten.

Vereine nutzen Schaukästen ebenfalls sehr gerne. Besonders Sport- und Turnvereine hängen hier ihre Satzung, Mitgliederlisten, Aufstellungen, (Wettkampf-)Ergebnisse etc. aus, um einerseits ihre Mitglieder zu informieren und neue Mitglieder zu werben. Darüber hinaus werden Schaukästen auch zur Ankündigung von Sitzungen, Trainingszeiten, Veranstaltungen und Wettkämpfen verwendet.

Auch die öffentliche Verwaltung nutzt Schaukästen für ihre Zwecke. Hier werden Bekanntmachungen, Veröffentlichungen und Gesetze/Satzungen ausgehängt und somit öffentlich gemacht. Im kommunalen Bereich – vor allem in Dörfern und Kleinstädten – sind Schaukästen ein wichtiges Mittel der Informationsverbreitung.

Lokalredaktionen von regionalen Zeitungen hängen meistens die aktuelle Ausgabe, oder die vom Vortag öffentlich aus. Hier können sich diejenigen, die kleine Zeitung abonnieren, über ihre Stadt und Umgebung informieren. Das mag zwar altmodisch klingen, trotzdem sind solche Schaukästen von Lokalredaktionen in vielen Städten und Gemeinden sehr beliebte Treffpunkte.

Worauf geachtet werden sollte

Wer sich für einen Schaukasten interessiert, sollte beim Kauf einige wichtige Dinge beachten. Der Standort ist sicherlich eine der wichtigsten Fragen, die vor dem Kauf beantwortet werden sollte. Bei Innenschaukästen steht der Wetterschutz nicht unbedingt an erster Stelle, bei Außenschaukästen dagegen schon. Außerdem sollten Sie bereits vor dem Kauf wissen, ob es für den Schaukasten eine Aufhängung an einer Wand gibt, oder ob der Schaukasten über zwei Standbeine verfügen soll, die in der Erde fest verankert werden müssen. Darüber hinaus sollten Schaukästen – unabhängig ob außen oder innen – auf Sichthöhe der Betrachter hängen, so dass die Infokästen in aller Ruhe bequem aus dem Stand betrachtet und die wesentlichen Informationen schnell erfasst werden können.

Auch die Größe des Schaukastens ist von großer Wichtigkeit, denn die Größe bestimmt den Preis. Je größer ein Schaukasten ist und je mehr Platz er für Aushänge bietet, desto teurer ist ein solcher Schaukasten auch. Sollen nur wenige Informationen ausgehängt oder die Aushänge nur unregelmäßig oder selten gewechselt werden, reicht meist auch ein kleiner Schaukasten aus. Kleiner Tipp:Auch der beste Schaukasten erzielt kaum Wirkung, wenn er nicht regelmäßig gepflegt wird. Das heißt, wenn der Schaukasten wirklich Besucher und Interessenten anziehen soll, muss er entsprechend gestaltet und aktualisiert werden. Wenn Veranstaltungsankündigungen von vor zwei Jahren in einem Schaukasten hängen, wird der Nutzen eines solchen Kommunikationsinstruments eher fraglich sein. Deshalb sollten Vereine, Unternehmen und Behörden jemanden bestimmen, der sich fest um die Aktualität des Schaukastens kümmert.

Besonders bei Außenschaukästen sollte auf den Wetterschutz geachtet werden. Regen- und Spritzwasser sollten durch einen Regenkanal im Profil des Schaukastens abgeleitet werden. Um ein Beschlagen des Inneren zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass der Schaukasten immer belüftet wird. Dies kann etwa durch besondere Luftschächte erfolgen oder in dem auf Dichtungen an der Tür verzichtet wird. Der Verzicht auf Dichtungen hat auch den Vorteil, dass diese Gummis nicht ausgetauscht werden müssen. Gegen Vandalismus schützen spezielle Vandalismus-Sicherheitsschlösser. Die Verglasung sollte aus Sicherheitsglas bestehen.

Sollen Schaukästen im Innenbereich eingesetzt werden, gibt es darüber hinaus auch spezielle Brandschutzschaukästen. Diese Schaukästen sind aus schwer entflammbaren Stoffen hergestellt und können neben allgemeinen Sicherheits- und Brandschutzhinweisen auch Lagepläne, Rettungswege, Notfallmaßnahmen sowie Notfall- und Evakuierungspläne enthalten.

Beleuchtungssysteme sollten aus energiesparenden LED-Strahlern bestehen. Diese sparen Strom und schonen dadurch die Umwelt. Auch wenn die Beschaffungskosten zunächst hoch erscheinen, werden diese Kosten schnell wieder durch die extrem lange Lebensdauer der LEDs eingespart.

Für Schaukästen gibt es allerhand Zubehör. Zum Zubehör zählen Befestigungen aller Art (z.B. Nadeln, Pins, Reißzwecken für Korkflächen und Magnete für Metallflächen), Textleisten (zur Benennung der Funktion bzw. des Unternehmens/Vereins), Gasdruckfedern (zum leichteren öffnen der (Sicherheits-)Glastür des Schaukastens), non-permanent Marker (zur Beschriftung und Gestaltung der Rückwand), Sicherheitsschlösser (Zylinder- oder Dreikantschlösser).

Bei Ständern sollte darauf geachtet werden, dass diese entweder im Boden versenkbar sind und einbetoniert werden können (Außenbereich) bzw. über ausreichend große Standfüße verfügen, so dass der Schaukasten nicht umfallen kann (Innenbereich; hohe Verletzungsgefahr).

Fazit

Schaukästen sind wichtige Organisations-, Informations- und Kommunikationssysteme, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden können und wichtige Informationen übernehmen. Um einen besonders langen Einsatz zu garantieren, sollten Sie unbedingt auf einen hohen Qualitätsstandard achten. Schaukästen dienen der Informationen und Präsentation, nicht nur der Aushänge, sondern auch des Aushängenden Vereins oder Unternehmens. Verschiedene Formen, Bauvarianten, Oberflächen wie Eloxierung oder Farbbeschichtungen, ermöglichen eine individuelle Anpassung der Schaukästen an ihre Umgebung.

Displays & Warenträger


In Zeiten moderner Kommunikations- und Informationstechnologie wandern viele Konsumenten für ihren Einkauf immer mehr ins Internet oder zu Discountern im Niedrigpreisbereich ab. Insbesondere der Einzelhandel hat es durch die Konkurrenz von Internetplattformen-Discountern immer schwerer, Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Gegenüber der ständigen Verfügbarkeit des Internets, muss er entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich gegen die virtuelle Konkurrenz aus dem Internet und dem Niedrigpreissegment abzugrenzen. Dafür wird tief in die psychologische Trickkiste gegriffen und über Displays und Warenträger die Verkaufsflächen entsprechend aufbereitet.

Als Faustregel gilt, dass die Einrichtung den Raum gestaltet. Das heißt, Warenträger und Displays verbinden Kunden und Waren miteinander. Die gesamte Atmosphäre eines Geschäfts wird durch sie geprägt. Bei eher tendenziell austauschbaren Sortimenten dagegen dient die Ladeneinrichtung vor allem der Profilierung des Geschäfts. Zum einen soll sich durch die Einrichtung von Mitbewerbern distanziert und zum anderen soll der Zielgruppe die Besonderheit und das Niveau des Ladens kommuniziert werden.

Hohe Anforderungen

Die Einrichtung moderner Verkaufsräume und -flächen folgt dabei dem Prinzip der Warenbewegungen und muss so effizient und störungsfrei wie möglich gestaltet werden. Darüber hinaus müssen Verkaufsräume den Verkauf von Waren jederzeit fördern können. Daher stellt nicht nur der Einzelhandel besondere Anforderungen an Ladeneinrichtungen, Warenträger und Displays, sondern alle im Bereich Verkauf Tätigen. Die Ladeneinrichtung muss also so eingerichtet und gestaltet werden, dass der (potentielle) Kunde die angebotenen Waren positiv bewertet. Das Niveau der Verkaufsräume muss denen des Sortiments und der Kundenerwartung entsprechen. Das bedeutet außerdem, dass das Material der Warenträger und Ladeneinrichtung der Branche und dem vorgehaltenen Sortiment entspricht.

Bestandteile von Ladeneinrichtungen

Die Ladeneinrichtung lässt sich in die Bereiche Warenträger, Verkaufshilfen und Werbehilfen unterteilen. Zu den klassischen Warenträgern werden u.a. Regale, Vitrinen, Schränke, Gondeln, Körbe, Paletten, Ständer, Kühltruhen, Tische, Wandhalterungen, Boxen und Kleiderständer gezählt. Unter Verkaufshilfen versteht man Einkaufswagen, Kassen, Waagen, Packtische, Umkleiden, Sitzgelegenheiten usw. Unter den Aspekt der Webehilfen werden Plakate, Marktfernseher, Informationsstände, schwarzes Brett etc. gezählt. Insbesondere die Marktfernseher in Form von LCD-Bildschirmen werden weitestgehend auch zu den Displays gezählt, wie etwa auch Leuchtschriften und LED-Anzeigen.

Ebenfalls zu den Bestandteilen einer Ladeneinrichtung werden alle weiteren und sonstigen Gegenstände wie Recyclingbehälter, Überwachungskameras und Diebstahlsicherungen sowie Elemente der Verkaufsraumgestaltung (Beleuchtung, Fußboden-, Decken- und Wandgestaltung) gezählt, die sich keiner der drei Hauptgruppen zuordnen lassen.

Funktion von Warenträgern

Warenträger haben im Verkaufsbereich mehrere wichtige Funktionen. An erster Stelle steht zunächst die Lagerungs- und Aufbewahrungsfunktion. Das heißt, Warenträger sollen Waren und Produkte bis zum eigentlichen Verkaufsvorgang aufbewahren. Des Weiteren sollen die Waren präsentiert werden (Präsentationsfunktion). Vor allem diese Funktion wird im Kampf um Kunden immer wichtiger. Warenträger sollen Kunden auf Waren und Produkte aufmerksam machen und den Umsatz fördern.

Wie bereits oben angedeutet, gibt es eine Vielzahl von Warenträgern. In Einzelhandelsunternehmen werden folgende Warenträger als Lagerungs- und Präsentationshilfen eingesetzt.

Regale

Ein Regal ist zunächst ein offener Warenträger, der zur visuellen Präsentation von Waren und Produkten dient. Regale werden in vielen Verkaufsbereichen eingesetzt und erfreuen sich entsprechend großer Beliebtheit. Der Vorteil von Regalen ist, dass sie dem Kunden einen direkten Zugang zur Ware eröffnet. Die Kunden können Waren und Produkte sehen (visuell), anfassen (haptisch) und ggf. riechen (olfaktorisch). Dadurch kann der Kaufwunsch und der Wille zum Besitz beim Kunden angeregt und gesteigert werden. Aus Sicht des Einzelhandels besteht der Nachteil von Regalen darin, dass sie zum einen die Möglichkeit des Diebstahls eröffnen und zum anderen, dass Artikel beschädigt oder verschmutzt werden könnten.

Gondeln

Als Gondeln werden alle im Verkaufsraum frei platzierten Einrichtungselemente bezeichnet. Gondeln sind in der Regel auf mindestens zwei Seiten mit Warenträgern bestückt. Der Vorteil ist, dass Freiflächen optimal genutzt und Kunden von beiden Seiten mit (unterschiedlichen) Artikeln konfrontiert werden können. Nachteilig könnte aus Sicht der Kunden empfunden werden, dass Gondeln im Weg stehen und damit den Einkaufsfluss unterbrechen, wenigstens aber stören. Aber genau diese Unterbrechung ist durchaus gewollt.

Vitrinen

Vitrinen zeichnen sich dadurch aus, dass mindestens eine Wand bzw. der Deckel oder die Tür aus Glas ist, damit der Blick von außen in den Innenraum frei ist. Vitrinen eignen sich vor allem für die Präsentation von hochwertigen und teuren Artikeln. In diesem Zusammenhang erfüllt die Vitrine auch eine weitere Funktion, indem Sie die Ware vor dem unbefugten Zugriff schützt. Vitrinen lassen sich in der Regel abschließen und nur von Verkaufspersonal öffnen. Vitrinen trifft man häufig in Schmuck- und Uhrengeschäften, sowie in Bereich hochwertiger Elektronik an.

Wühltische

Wühltisch oder auch Grabbeltisch ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Verkaufstische mit Sonderangeboten von Textilien und/oder stark reduzierten und ungeordneten Waren. Wühltische zielen dabei auf das sogenannten „Schnäppchenfieber“ der Kunden ab und sollen darüber hinaus den Kunden durch Herumstöbern die Möglichkeit zur sensorische Prüfung geben. Dadurch soll der Kunde zu einem Spontankauf animiert werden.

Weiterhin werden als Wühltische in Greifhöhe aufgestellte, flache Verkaufskörbe bezeichnet, die sich vorzugsweise im sogenannten Selbstbedienungs-Einzelhandel wiederfinden. Sie dienen der unsortierten Präsentation von Waren, bei denen es sich meistens um Sonderangebote, Ladenhüter, Restbestände oder Mangelware handelt.

Verkaufstheken

Im Bedienungsverkauf spielen Verkaufstheken eine wesentliche Rolle. Am bekanntesten sind Heiß- und Kühltheken im Imbiss-, Bäckerei-, Metzgerei- und Fischbereich.

Anforderungen

Da Warenträger sehr vielfältig eingesetzt werden, sind auch die Anforderungen entsprechend vielfältig. So müssen Warenträger und Displays eine hohe Flexibilität in ihrem Einsatz aufweisen. Sie müssen dazu beitragen, dass sich das Raumbild im Verkaufsraum ändert. In den meisten Fällen müssen Warenträger auch mobil und beweglich sein, um sie den individuellen Gegebenheiten anzupassen. Viele Warenträger sind daher mit entsprechenden Rollen versehen.

Ebenfalls wichtig ist, dass Warenträger und Displays eine hohe Standfestigkeit aufweisen. Das heißt, sie müssen auch unter schwerer Beanspruchung und Belastung stabil bleiben und dürfen nicht nachgeben oder umfallen. Hier besteht folglich erhöhte Verletzungs- und Haftpflichtgefahr. Warenträgen müssen außerdem für die Ware geeignet sein. Durch ungeeignete Warenträger können Beschädigungen an den Artikeln entstehen und die Kunden eher abgeschreckt als angelockt werden.

Warenträger müssen so konzipiert sein, dass die Artikel, die in den Warenträgern gelagert werden, für den Kunden gut erreichbar sind. Das heißt, die Ware muss sowohl gut sichtbar also auch gut greifbar sein, um den Kunden zum Kauf zu animieren.

Raumaufteilung und Kundenführung

Warenträger dienen der Aufteilung, Gliederung und Strukturieren der Verkaufsräume. Dabei lässt sich zwischen dem Kundenbereich, dem Bereich, der die Kunden zur Ware führt (Eingänge, Ausgänge, Verkehrswege), und dem Verkaufsbereich (Umkleideräume, Zusatzräume, Kasseneinrichtungen etc.), in denen sich u.a. auch Displays zur Verkaufsförderung und Werbung befinden, unterscheiden.

Auch die Ablaufwege innerhalb eines Geschäfts werden durch Warenträger beeinflusst. Beim sogenannten Individualablauf hat der Kunde die Möglichkeit, verschiedene Wege zu gehen. Beim Zwangsablauf wird der Weg durch den Verkaufsraum durch die Warenträger vorgegeben. Das heißt, möchte der Kunde einen bestimmten Artikel haben, wird er zunächst an einer Vielzahl von Warenträgern mit anderen Artikeln vorbeigeführt. Andere Wege oder Abkürzungen gibt es nicht. Beim Arenaprinzip werden von der Mitte bis zum Ende des Verkaufsraumes aus alle Warenträger terrassenartig immer höher. Das Sternprinzip, häufig in Fachgeschäften zu finden, ermöglicht eine Kundenführung von der Mitte des Geschäfts aus. Beim sogenannten Kojenprinzip dagegen gibt es viele Kontaktzonen zwischen den Waren und der Kundschaft auf der gesamten Verkaufsfläche.

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