Babybadewannen (3.371 Angebote bei 41 Shops)

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Ratgeber Babybadewannen


Ratgeber Babybadewannen


Beim Kauf einer Babywanne hat man auf viele Dinge zu achten. Wenn man sie auf einem Gestell nutzen will, ist vor allem Stabilität wichtig. Zu bedenken hat man hierbei, dass es ja nicht nur die Wanne und das Baby, sondern auch das Wasser sicher tragen muss. Vor allem bei größeren Babys, die schwerer sind und sich deutlich mehr bewegen, ist hier eine ausreichende Festigkeit wichtig. Eine gewisse Flexibilität ist dennoch empfehlenswert. So kann man die Wannenhöhe unkompliziert der eigenen Größe anpassen und muss sich nicht umständlich bücken. Ein zusätzlicher Seifenhalter an der Wanne kann weitere Erleichterung schaffen.

Auch Babywannen werden seit einiger Zeit mit einem Stöpsel hergestellt. Dieser ermöglicht ein problemloses Entleeren. Die Wanne muss nicht mehr im Ganzen ausgegossen werden. So spritzt nicht mehr viel Wasser im Bad umher. Um dem Kind ein möglichst angenehmes Baden ohne Reiberei am Wannenboden zu ermöglichen, können Sie gepolsterte Einlagen verwenden, die mit Saugnäpfen befestigt werden. So hat das Baby einen sicheren Halt und rutscht nicht auf dem Boden herum. Viele Wannen haben bereits von Haus aus ein Polster integriert. Obacht sollten Eltern dabei allerdings darauf geben, dass die verwendeten Materialien keine Schadstoffe enthalten. Transparentes PVC oder Polypropylen ist hier beispielsweise zu empfehlen. Praktische und monetäre Vorteile bietet dagegen eine Wanne, die zu beiden Seiten ausziehbar ist. Auch wenn das Kind schnell wächst, wird so einem häufigen Neukauf vorgebeugt. Besonders bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, ein Thermometer an der Wanne zu installieren. So kann gewährleistet werden, dass das Wasser die für das Kind optimale Temperatur hat und nicht zu heiß ist.

Arten von Babywannen

Da die Kunststoffwannen nicht allein zur Körperpflege gedacht sind, bieten vielerlei Extras dem Kind einen zusätzlichen Badespaß. Der bekannte Spielzeughersteller Fischer-Price produziert zum Beispiel Wannen, an denen Spielzeuge befestigt sind. Das Kind kann während des Badens mit ihnen spielen. Zusätzlich ist für Kinder, die noch nicht sitzen können, ein Netz angebracht. Auf diesem können sie bequem liegen. Für den Kopf ist ein extra Polster angebracht, das durch seine Passform sicheren Halt gewährleistet. Zusätzliche Extras bieten manche Wannen auch in Form einer ergonomischen Birnenform mit Gummirändern zum sicheren Abstützen. Neben essenziellen Erleichterungen macht die Wanne vor allem mit ihrer optischen Erscheinung Einiges her. Die Farbe vermittelt dem Kind beim Baden interessante Reize.

Neben den bereits angesprochen ausziehbaren Badewannen, wie sie die Firma Zekiwa herstellt, gibt es auch aufblasbare Varianten. Babymoov vertreibt eine einfallsreiche Badewanne zum Aufblasen. Neben einem besonderen Fühlvergnügen für die Kleinen zeichnet sie sich nicht zuletzt durch ihre robuste Oberfläche und leichte Transportierbarkeit aus. Babywannen der Marke FlexiBath können ebenfalls zusammengeklappt werden. Sie bestehen aus Polypropylen und thermoplastischen Elasthomeren. Ihr Fassungsvermögen beträgt fast 40 Liter und sie wiegen nur etwa 1,3 kg. Ein weiteres Extra ist der Badewannensitz. Dieser ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Kind noch nicht allein sitzen kann. Der individuelle Bedarf des Kindes ist hier entscheidend. Kinder mit großem Bewegungsdrang werden sich eher schlecht auf einem solchen Stuhl halten lassen.

Eine Alternative - Der Badeeimer

Eine Alternative zur klassischen Babywanne bietet in den ersten sechs Lebensmonaten des Kindes auch der sogenannte Badeeimer. Wie es die Form bereits nahelegt, sitzt das Kind aufrecht darin und ist bis zu den Schultern mit Wasser umgeben. Der Eimer kann auf einem Ständer montiert werden, so dass die Reinigung mühelos im Sitzen vorgenommen werden kann. Der Badeeimer unterstützt auf verschiedene Weise das Wohlbefinden des Kindes. Es kann nicht wegrutschen und nimmt eine ähnliche Position wie im Mutterleib ein. Die nahe Begrenzung vermittelt dem Kind ein Gefühl von Sicherheit. Ein weiterer Vorteil, der mit der psychischen Wohltat einhergeht, ist ganz klar der geringe Wasserverbrauch. Da das Kind selbst einen Großteil des Eimervolumens ausfüllt, ist eine erheblich geringere Füllmenge als in einer Badewanne vonnöten. Auch wird die Wärme aufgrund der geringeren Wasseroberfläche langsamer abgegeben.

Im Gegensatz zu einer Wanne ist der Eimer praktikabel transportierbar. Ohne weiteres kann er verstaut und auch auf Reisen mitgenommen werden. Ein klarer Nachteil ist die geringe Nutzungsdauer. Nach etwa einem halben Jahr muss er durch eine Badewanne ersetzt werden. Da Badeeimer wie zum Beispiel der Tummy Tub von Domo Vital mit etwa 20 EUR allerdings recht günstig ausfallen, fällt diese Schwäche eher gering ins Gewicht.

Preislage und Größen der Babywanne

Die Preise für Badewannen variieren zwischen 20 und 50 Euro. Einfache Modelle ohne Extras können allerdings zusätzlich aufgerüstet werden. Badewannenmatten zum Schutz vor dem Rutschen können bereits für ab 5 EUR erworben werden. Modelle ab 13 EUR bieten zusätzliche Passgenauigkeit und ergonomische Form. Badewannensitze sind ab 10 Euro erhältlich. Hersteller sind unter anderen Rotho, Domo Vital, Luma und Fisher Price.

Bade-, Wickelkombination

Der Vorteil von Wanne und Wickelkommode in einem ist vor allem, dass alle wichtigen Utensilien griffbereit sind. Nach dem Baden kann die Kommode direkt über die Wanne geklappt werden. Darunter können problemlos Windeln, Bademantel und Schlafanzug verstaut werden. Vor allem für kleine Wohnungen stellt diese Lösung eine wirkliche Alternative dar. Geachtet werden sollte aber bei Kombinationen auch auf die Höhenverstellbarkeit und die Größe der Wanne.

Tipps zum Baden

Bei Kindern in den ersten Lebensmonaten reicht es völlig aus, sie ein bis zwei Mal in der Woche zu baden. Ein tägliches Wasserbad ist nicht notwendig. Um ihrem Bedürfnis nach einem festen Rhythmus entgegenzukommen, sollte das Waschen stets zur gleichen Zeit stattfinden. Damit das Kind nicht mit vollem Bauch ins Wasser geht, wählt man folgerichtig eine Zeit vor dem Essen. Weiterhin sollte das Kind nicht länger als fünf bis sieben Minuten im Wasser liegen. Die zarte Babyhaut ist für eine längere Belastung noch nicht adäquat gewappnet.

Thermometer sollten zur Hilfe genommen werden, um die exakte Wassertemperatur herzustellen. Idealerweise sollte die Temperatur im Badezimmer selbst 24, im Wasser 37 Grad betragen. Zu achten ist vor allem darauf, dass der Kopf des Babys nie unter die Wasseroberfläche rutscht. In die Wanne eingebaute Netze sorgen hier für die notwendige Sicherheit. Badezusätze sollten eher sparsam verwendet werden. Um die Haut des Kindes nicht unnötig zu reizen, sollten Naturprodukte benutzt werden. Synthetische Stoffe, Emulgatoren und Konservierungsstoffe empfehlen sich eher nicht und sollten gemieden werden. Mit einem nassen Waschlappen sollte besonders gründlich hinter Ohren, im Achsel- und Leistenbereich gewaschen werden. Wenn die fünf bis sieben Minuten vorüber sind und das Kind aus der Wanne gehoben wird, ist gründliches, aber vorsichtiges Abtrocknen wichtig. Ein vorgewärmtes Handtuch ist dabei für das Kind besonders angenehm.
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