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Ratgeber Motorradbrillen


Ratgeber Motorradbrillen


Früher war eine Motorradbrille ein wichtiges Kleidungsstück beim Motorradfahren. Sie schützte die Augen vor Wind, Staub und Kleintieren und sorgte für höchstmögliche Fahrsicherheit. Durch die Einführung moderner Integralhelme mit Visier wurde eine Motorradbrille überflüssig. Immer mehr setzt sie sich jedoch als modisches Accessoire durch, das von Hobbybikern bis hin zu professionellen Motorradfahrern gerne getragen wird. Außerdem ist ein Trend zurück zum Motorradfahren mit Motorradbrillen klar deutlich sichtbar.

Im folgenden Ratgeber lernen Sie die Welt der Motorradbrillen kennen. Sie erfahren, welche verschiedenen Einsetzgebiete es für solche Brillen gibt, welche Gläser und Materialien besonders sinnvoll sind und welche Farben und Designs Ihnen zur Auswahl stehen. Zudem erhalten Sie nützliche Pflegetipps und Kaufempfehlungen für Ihr individuelles Modell.


Motorradbrillen für verschiedene Einsatzgebiete

Die Auswahl der passenden Motorradbrille hängt maßgeblich von dem Einsatzgebiet ab, in dem die Brille verwendet werden soll. Bei Motocrossbrillen ist vor allem wichtig, dass diese die Fahreffizienz nicht beeinträchtigen und sich der Gesichtsform optimal anpassen. Bei diesem Sport werden sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht und Kunststücke gezeigt, die eine hohe Belastung für den Fahrer einerseits und für die Motorradbrille andererseits darstellen. Die verschiedenen Modelle müssen somit aus widerstandsfähigen und belastbaren Materialien bestehen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Rennen bei schlechtem Wetter oder auf sehr unwegsamem Gelände gefahren werden.



Demgegenüber kommt es bei Mopedbrillen vor allem auf die Sicherheit an. Solche Brillen garantieren eine einwandfreie Sicht und bieten höchsten Tragekomfort, damit sie selbst bei längeren Fahrten keine Behinderung für den Fahrer darstellen. Zudem sind hochwertige und stabile Materialien unerlässlich, damit die Motorradbrille bei einem eventuellen Sturz kein Verletzungsrisiko darstellt. Ferner ist es sinnvoll, Modelle mit integriertem UV-Filter zu tragen. Diese schützen die Augen auch bei Fahrten in intensivem Sonnenlicht. Nicht zuletzt unterscheiden sich Motorradbrillen im Stil. So gibt es zum Beispiel Chopperbrillen mit bunten Gläsern und verchromten Gestellen oder kultige Fliegerbrillen.

Materialien von Motorradbrillen
Sehr häufig kommen bei Motorradbrillen Schaumstoff und Fleece zum Einsatz. Diese fühlen sich angenehm auf der Gesichtshaut an und sorgen für einen optimalen Verschluss zwischen Brille und Gesicht. Somit kommt es nicht dazu, dass Wind unter der Brille in die Augen gelangt. Das Trageband selber besteht in den meisten Fällen aus Gummi. Es lässt sich an den Kopf anpassen und ist sehr flexibel. Das Brillenglas ist in der Regel kratzfest und somit widerstandsfähig. Es besteht zumeist aus dem hochwertigen Material Lexan. Der Rahmen und der Nasenschutz solcher Brillen sind demgegenüber oft aus Kunststoff gefertigt.

Gläser bei Motorradbrillen

Die Gläser einer Motorradbrille entscheiden maßgeblich über die Sicht und die Sicherheit des Fahrers. Zur Auswahl stehen Glas und Lexan als Material. Für Brillenträger ist wichtig, dass die Motorradbrille einen passenden Schliff zur individuellen Sehstärke besitzt. Ansonsten ist es nötig, eine Sehhilfe unter der Motorradbrille zu tragen. Das ist einerseits unbequem und birgt andererseits die Gefahr, dass die Brille verrutscht und die Sicht eingeschränkt wird. Des Weiteren werden in Motorradbrillen verschiedene Schutzmechanismen integriert. Einige Modelle enthalten beispielsweise einen UV-Schutz, der die Augen vor direktem Sonnenlicht bei tiefem Sonnenstand schützt. Ebenso ist es möglich, einen Nebel-Schutz einzubauen, der verhindert, dass Nebel und Feuchtigkeit an die Augen gelangen. Wichtig ist, dass die Gläser in einen hochwertigen Rahmen eingelassen werden. Hierdurch wird erreicht, dass die Brille optimal am Gesicht sitzt und kein Wind dahinter eindringt und an die Augen gelangt. Auf Wunsch können die Gläser verspiegelt werden und somit einen besonders ausgefallenen Look erhalten.

Farben und Designs bei Motorradbrillen

Neben den praktischen Eigenschaften von Motorradbrillen spielen modische Aspekte bei der Auswahl eine Rolle. Deswegen werden bei den Rahmen solcher Brillen ganz vielfältige Farben und Motive angeboten. Sie haben hierbei die Wahl zwischen sportlichen, eleganten, modernen, klassischen und neutralen Designs. Sehr beliebt sind Modelle mit einem schwarz-weiß karierten Rahmen. Hierbei wird auf die Zielflagge bei Motorradrennen angespielt, sodass solche Modelle zu echten Siegerbrillen werden. Ebenso ist es möglich, bunte Brillen zu wählen, bei denen die einzelnen Farben ineinander spielen. Genauso lässt sich das Trageband designen. Hier sind häufig das Logo und die Farben des Herstellers zu finden. Es sind allerdings auch farbige Bänder und solche mit lustigen Motiven zu haben.

Die Pflege einer Motorradbrille

Eine hochwertige Motorradbrille zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie sich gut pflegen lässt. Hierfür sind hochwertige Brillengläser entscheidend. Einige sind sehr empfindlich und bekommen leicht Kratzer, wenn sie nicht ausschließlich mit einem Mikrofasertuch gesäubert werden. Andere ziehen leicht Schmutz an, sodass sich Fussel und Staub darauf ansammeln, wenn sie zum Beispiel mit dem Ärmel des Pullovers gereinigt werden. Aus diesen Gründen sind Kunststoffgläser zu bevorzugen, weil diese sehr widerstandsfähig sind und sich leicht reinigen lassen. Ebenfalls zu beachten ist, dass nicht jede Brille alle Reinigungsmittel verträgt. Bei einigen werden die Farben angegriffen und bei anderen verringern sehr aggressive Reinigungsmittel die Zuverlässigkeit. Hier empfiehlt sich ein gesunder Mittelweg aus hochwertigen Materialien und möglichst schonenden Pflegemitteln.

Kaufkriterien bei Motorradbrillen

Wichtigstes Kaufkriterium bei einer Motorradbrille ist deren optimaler Sitz. Nur wenn die Brille perfekt mit dem Gesicht abschließt, beeinträchtigen weder Wind noch Insekten die Sicht, wodurch das Motorradfahren sicherer wird. Ebenfalls beachtenswert sind die Gläser solcher Brillen. Motorradbrillen für Brillenträger zeichnen sich dadurch aus, dass die Gläser von einem Optiker speziell auf die Sehstärke des Trägers angepasst werden. Hierdurch ist einerseits die Sicht optimal und andererseits wird eine Sehhilfe unter der Motorradbrille überflüssig. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, sich für individuelle Tönungen und Entspiegelungen zu entscheiden, damit Sie einen höchstmöglichen Tragekomfort genießen und eine perfekte Sicht haben.


In Bezug auf die Optik stehen Ihnen verschiedene Designs zur Auswahl. Ob sich eine Fliegerbrille, eine Chopperbrille oder eine Crossbrille für Sie eignet, hängt insbesondere davon ab, welche Art von Motorrad Sie fahren. Mit dieser Frage sind einige Sicherheitsaspekte verknüpft. So gehören zu einer klassischen Fliegerbrille zum Beispiel Sichtfenster aus Glas, die ein erhöhtes Risiko im Falle eines Unfalls bedeuten. Überlegen Sie sich, ob nicht vielleicht ein moderneres, weniger kultiges Modell mit Kunststoffgläsern besser geeignet ist.

Nicht zuletzt entscheidet der Preis beim Kauf einer Motorradbrille. Hohe Markenqualität von namhaften Herstellern kostet meist viel. Dafür müssen Sie bei günstigen No-Name-Anbietern sehr genau vergleichen, um Modelle zu finden, die Ihren Ansprüchen voll genügen. Wichtig ist, dass Sie sich für die Auswahl Ihrer Motorradbrille Zeit nehmen und nicht das erstbeste Modell wählen.
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