Energiesparlampen (37 Ergebnisse aus 36 Shops)

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Ratgeber Energiesparlampen


Ratgeber Energiesparlampen


Sie leuchten mittlerweile genauso hell wie die liebgewonnenen Glühbirnen und sind vor allem in einem Punkt Weltmeister: Im Energiesparen. Schließlich tragen die Lampen ihren Namen nicht umsonst. Energiesparleuchten bestehen aus Leuchtstoffröhren, in denen Gas zum Leuchten gebracht wird. Heutzutage sind verschiedene Fassungen der Sparlampen auf dem Markt: E14, GU10, G9 und E27. Deshalb passen die Lampensockel in alle gängigen Lampen und sind aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Ihre Stromrechnung wird Ihnen den Einsatz von Energiesparleuchtmitteln danken.

Die Vielfalt der Energiesparlampen

Am 1. September 2009 fing es an: die ersten Glühbirnen, damals die Produkte ab 100 Watt, verschwanden aus den Regalen. Im Laufe der Jahre wurden die Birnen immer weniger, bis schließlich im September 2012 auch Glühbirnen ab 25 Watt nicht mehr auf dem Markt waren. Langsam wurden wir an den Einsatz von Energiesparlampen gewöhnt. Heute gibt es:

- Energiespar-Reflektoren
- Spiralen
- Stableuchten
- LED-Energiesparlampen
- dimmbare Energiesparlampen
- Halogen-Energiesparlampen
- und viele weitere Formen

Vorteile von Energiesparbirnen

Die Vorteile von Sparlampen liegen auf der Hand: Sie sind langlebiger und sparsamer als Glühbirnen. Bei Glühbirnen wird bis zu 95 Prozent der Energie in Wärme umgewandelt – bei Sparlampen wird die meiste Energie in Licht umgewandelt. Deshalb sind diese Birnen bis zu 80 Prozent sparsamer und schonen somit Ihren Geldbeutel. Die sparsamen Leuchtmittel sind mit der Effizienzklasse A bis B ausgestattet. Währenddessen liegen Glühbirnen in den Effizienzklassen E bis G. Da die meiste Energie in Licht umgewandelt wird, werden Energiesparlampen nicht besonders warm und die Gefahr von Verbrennungen wird minimiert. Gerade in Haushalten mit kleinen Kindern lohnen sich Leuchten, die nicht heiß werden. Noch dazu sind diese Produkte bis zu zehn Mal langlebiger als Glühbirnen. Obwohl sie in der Anschaffung teurer sind, lohnt sich die Investition in Hinblick auf diese Punkte auf jeden Fall. Generell ist zu sagen:

- 5-6 Watt entspricht 25 Watt
- 7-9 Watt entspricht 40 Watt
- 10-14 Watt entspricht 60 Watt
- 15-18 Watt entspricht 75 Watt
- 20-22 Watt entspricht 100 Watt

Farbspektrum von Energiesparbirnen

Viele Menschen sind gegen Energiesparbirnen, da sie unnatürliches Licht verbreiten. Und in der Tat ist der Spektralbereich nicht so groß, wie bei einer Glühbirne, so dass dieser Eindruck entstehen kann. Doch mittlerweile wurden Energiesparlampen durch Forschung und technologische Fortschritte erheblich verbessert. Ihr Licht ähnelt heute sehr stark dem von herkömmlichen Birnen.

Leuchtmittel mit weniger als 2.700 Kelvin verbreiten ein extra-warmweißes Licht. Dieses gleicht dem einer Glühlampe und verbreitet eine angenehme und gemütliche Atmosphäre. Bei 2.700 bis 3.300 Kelvin entsteht ein warmweißes Licht und ebenfalls eine angenehme Atmosphäre. Für das Wohnzimmer, in dem gelesen und entspannt wird, ist eine solche Birne die richtige Wahl. Bei 3.300 bis 5.300 Kelvin entsteht ein neutral-weißes Licht. Diese Lichtfarbe eignet sich für Küchen, aber auch andere Räume, in denen Sie arbeiten. Mehr als 5.300 Kelvin sorgen für Tageslicht-Weiß. Dieses Licht wirkt auf viele Menschen unangenehm. Die grelle Farbe ist ebenfalls für Arbeitsräume, aber auch für Ihren Keller geeignet.

Nachteile von Energiesparbirnen

Energiesparlampen haben einige Feinde. Neben dem unnatürlichen Licht kritisieren sie das Flackern der Birnen. Dieses Flackern wird von der in der Birne eingebauten Elektronik verursacht und wird fast ausschließlich nur von besonders sensiblen und empfindlichen Menschen wahrgenommen. Auch die Verzögerung beim Einschalten ist häufiger Kritikpunkt. Bei manchen Modellen dauert es bis zu 15 Sekunden oder länger, bis ihre volle Leuchtkraft erreicht wird. Das hat den Grund, da es erhebliche Unterschiede in der Qualität gibt. Marken wie Osram stellen hochwertige Produkte her, bei denen die Einschaltverzögerung auf ein Minimum reduziert wurde. Viele Importprodukte aus Asien locken zwar durch einen besonders günstigen Preis, sind von der Qualität her aber minderwertig. Bei solchen Birnen sollte der Käufer mit einer Einschaltverzögerung rechnen.

Glühbirnen kennen keine Einschaltverzögerung und sind außerdem wahre Dinosaurier, wenn es um Schaltvorgänge geht. Bei Energiesparlampen sieht das etwas anders aus. Schaltvorgänge (also das Ein- und Ausschalten der Lampe), verkürzen ihr Leben. Deshalb sollten Energiesparlampen nicht unbedingt in Räumen eingesetzt werden, in denen ständig das Licht ein- oder ausgeschaltet wird. Für Flure eignen sich daher LED-Sparlampen.

LED-Energiesparlampen

Noch vor einigen Jahren hatten LED-Sparlampen einen riesigen Nachteil: Die Lichtausbeute war gering, die Räume konnten nur schlecht beleuchtet werden. Doch in diesem Bereich hat die Technologie riesige Fortschritte gemacht. Die Elektronik wurde so verbessert, dass LED-Birnen anderen Energiesparlampen in nichts nachstehen. Je nach Ihrem Geschmack können Sie Leuchten mit warmweißem oder kaltweißem Licht erwerben.

Darüber hinaus kennen LED-Energiesparlampen zwei Schwachpunkte der herkömmlichen Sparlampen nicht: Verzögerungen beim Einschalten und eine Verkürzung ihrer Lebensdauer durch Schaltzyklen. Auch ihre Energieeffizienz ist hoch, da bei LED-Lampen die meiste Energie ebenfalls in Licht umgewandelt wird. Außerdem enthalten diese Sparlampen kein Quecksilber, sind nicht gesundheitsschädlich und können daher problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. LED-Birnen gibt es mit E21- und E14-Sockeln. Ihr Anschaffungspreis ist zwar noch relativ hoch, doch sinkt immer mehr.

Die richtige Entsorgung

Energiesparlampen enthalten bis zu 3,5 mg Quecksilber. Sollte Ihnen einen Birne herunterfallen und zu Bruch gehen, öffnen Sie auf jeden Fall Ihre Fenster und lüften den Raum für mindestens 15 Minuten. Die Scherben sollten Sie nicht berühren und nicht mit der bloßen Hand aufsammeln, sondern Handschuhe benutzen. Da Quecksilber ein giftiges Schwermetall ist, dürfen die Birnen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Sie gehören in den Sondermüll und können meist bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden.

Tipps zum Kauf

Bei Energiesparlampen gilt: Wer die Packung studiert und auf die Herstellerangaben achtet, wird eine für sich passende Lampe finden. Auf jeden Fall sollten Sie auf die Leuchtkraft und die Farbtemperatur achten. Die Angaben „Tageslichtweiß“, „Neutralweiß“, „Warmweiß“ und „Extra-Warmweiß“ sind auf den Verpackungen abgedruckt. Je nach persönlichem Geschmack und je nachdem, in welchem Raum die Birne eingesetzt werden soll, können Sie so eine Kaufentscheidung treffen. Natürlich spielt auch die Sockelart und die Lampenform eine Rolle. Generell gilt: Wer qualitativ hochwertige Birnen haben möchte, sollte nicht auf importierte Ware aus Billigländern setzen. Diese verlieren häufig schon nach kurzer Zeit ihre Leuchtkraft.

Wenn Sie diese kurzen und praktischen Tipps beachten, finden Sie Energiesparbirnen, die Ihren Geldbeutel schonen und ausgewogene Farben verbreiten.
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