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Ratgeber Halogenlampen


Ratgeber Halogenlampen


Die auf Grund ihrer Form auch als Glühbirne bezeichnete Glühlampe stellt eine künstliche Lichtquelle dar, die als Ersatz oder in Ergänzung zum natürlichen Tageslicht eingesetzt wird. Sie besteht im Wesentlichen aus einem elektrischen Leiter. Im angeschlossenen Zustand fließt elektrischer Strom durch den Leiter, wodurch sich dieser erhitzt und zu leuchten beginnt.

Eingesetzt wird die Glühbirne seit dem Jahre 1840. Zu finden ist sie überall dort, wo künstliches Licht benötigt wird. Beispiele sind der private Wohnraum, das Büro oder öffentliche Plätze. In jüngster Zeit hat die Industrie für Leuchtmittel jedoch entscheidende Fortschritte gemacht, die sich positiv auf die Effizienz neuer Leuchtmittel ausüben. Dies hatte wiederum zur Folge, dass die klassische Glühbirne auf Grund ihres hohen Energieverbrauchs von der EU mit einem Vertriebsverbot belegt wurde. Das Vertriebsverbot wird seit 2009 schrittweise umgesetzt und soll alle ineffizienten Glühbirnen vom Markt verschwinden lassen.

Das Halogenlicht – Allgemeines

Die klassische Glühbirne kann durch verschiedene Lampen- und Leuchtentypen ersetzt werden. Eine Alternative stellt zum Beispiel die Halogenlampe dar. Worauf Sie beim Kauf eines solchen Modells achten müssen, haben wir im Folgenden genauer zusammengefasst. Eine Liste der wesentlichen Kaufkriterien finden Sie anbei:

- Die Lebensdauer des Leuchtmittels
- Der Preis und die Kosten des Energieverbrauchs
- Die Helligkeit und die Lichtfarbe

Die Halogenlampe zeichnet sich im Allgemeinen durch ein angenehmes und warmes Licht aus. Sie ist die am häufigsten verwendete Alternative zur Glühbirne und preislich mit dieser vergleichbar. Halogenlampen funktionieren nach demselben Prinzip wie die Glühlampe. Ihr wesentlicher Bestandteil ist ein Glühfaden, der aus Wolfram besteht. Er ist für das Licht verantwortlich. Der Unterschied zwischen Glühlampe und Halogenlampe besteht jedoch darin, dass der Glaskolben der Halogenlampe mit einem Schutzgas gefüllt ist. Auf dieses verzichten die Glühbirnen komplett. Das in der Halogenlampe enthaltene Gas sorgt für den Schutz des Glühfadens und stellt somit eine längere Lebensdauer sicher.

Im Gas enthalten sind die Halogene Brom und Iod, woraus sich auch der eigentliche Name des Leuchtmittels ableitet. Eine Sonderform der Halogenlampe stellt die sogenannte Spektrum Halogenlampe dar. Sie wird nur namentlich den Halogenlampen zugeordnet, gehört aber eigentlich zu den Entladungslampen.

Die Energieeffizienzklasse von Leuchtmitteln stellt grundsätzlich ein wichtiges Beurteilungskriterium dar. Die Orientierungswerte werden dabei von einer Skala der Europäischen Union geliefert. Diese Skala reicht von A, für sehr effizient, bis hin zu G, was für weniger effiziente Modelle steht. Die klassische Glühbirne erreichte zumeist die Energieeffizienzklassen D, E, F oder G. Über diese kam sie in der Regel nicht hinaus und wies dementsprechend einen relativ hohen Energieverbrauch auf. Niedervolt-Halogenlampen werden typischerweise mit 12 Volt betrieben und daher in der Mehrheit der Fälle in die Energieeffizienzklassen C, D und E eingeordnet. Im Gegensatz dazu stehen die Hochvolt-Halogenlampen. Sie werden direkt mit 230 V betrieben und erreichen die Energieeffizienzklasse C.

Sockel und Fassung
Essentieller Bestandteil der Halogenlampe ist der Sockel. Die Halogenleuchte verfügt entweder über einen Schraubsockel, oder über verschiedene Stift- und / bzw. Stecksockel. Der Stiftsockel ist der in Verbindung mit Halogenleuchten am häufigsten verwendete Sockel. Er entspricht der Bipin-Normierung und ist des Weiteren nach der Norm IEC normiert. Bei kleineren Leuchten stehen die Stifte des Sockels dichter zusammen, so dass der Stiftsockel in diesem Zusammenhang oft auch als Mini-Bipin bezeichnet wird.

Ein Kennzeichen des Stiftsockels ist der Buchstabe U. Ist ein Stiftsockel mit einem U markiert, steht das U für den mechanischen Halt der jeweiligen Lampe im Fassungssystem. Das bedeutet, dass das Leuchtmittel mit Hilfe von zwei Quernuten und einer Feder in dem Sockel eingerastet wird. Das Einrasten wird dabei durch das abgerundete Ende des Stiftsockels erleichtert. Der Stiftsockel besteht aus Metall. Dies hat den Vorteil, dass die parallelen Stifte kontaktsicher sind und gleichzeitig kaum korrodiert werden. Halogenlampen werden vom Hersteller mit einer bestimmten Kennzeichnung versehen. Diese verrät Ihnen, zu welchem Sockel das Leuchtmittel passt. Beispiel sind die Halogenlampen E27 und die Halogenlampen E14.

Vor- und Nachteile der Halogentechnik
Halogenlampen weisen sowohl Vor-, als auch Nachteile auf. Zu den positiven Eigenschaften einer Halogenglühlampe gehört der niedrige Energieverbrauch. Dieser ist bei Hochvolt-Halogenleuchten 50% niedriger als bei der herkömmlichen Glühbirne. Bei der Niedervolt-Halogenleuchte sind es immerhin 25%. Des Weiteren gilt: Halogenleuchten sind in der Regel stufenlos dimmbar. Das bedeutet, dass die Helligkeit der Lampe an die individuellen Vorlieben angepasst werden kann. Durch die Regulierung der Helligkeit kann zusätzlich Energie gespart werden.

Ebenfalls überzeugend ist die erhöhte Lebensdauer. Diese beträgt bei Niedervolt-Halogenleuchten ungefähr 5.000 Stunden, bei Hochvolt-Halogenleuchten circa 2.000 Stunden. Hinzu kommt, dass Halogenleuchten eine natürliche Farbwirkung besitzen, die den Raum in einer angenehmen Atmosphäre erscheinen lässt. Dies lässt sich auf die angenehme Lichtfarbe von 3.000 Kelvin zurückführen. 3.000 Kelvin stehen für ein wohnliches, warm-weißes Licht. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Energiesparlampe kann die Halogenleuchte zudem mit einer 100%-igen Einschalthelligkeit überzeugen.

Niedervolt vs. Hochvolt
Halogenlampen werden im Allgemeinen für verschiedene Spannungsbereiche angeboten. Als Ersatz für die Glühbirnen ist die Netzspannungshalogenlampe (230 V) sehr gut geeignet. Sie wird bevorzugt in privaten Haushalten eingesetzt. Auch Niedervoltlampen eignen sich gut. Sie werden jedoch eher im Bereich des Gewerbes eingesetzt. Zu finden sind Niedervoltlampen in Shops, Hotels und der Gastronomie.

Mit der Unterscheidung in Halogen-Niedervolt- und Halogen-Hochvoltlampen gehen unterschiedliche Eigenschaften einher. Die Niedervolt Halogenlampen werden mit einer Spannung von 12 Volt betrieben. Sie stellt im Allgemeinen eine höhere Lichtausbeute, eine höhere Farbtemperatur und auch eine längere Lebensdauer zur Verfügung. Die erhöhte Lichtausbeute und die längere Lebensdauer lassen sich auf die physikalischen Eigenschaften der Lampen zurückführen.

Beispielsweise besitzt der Wendeldraht einer Niedervoltlampe einen Durchmesser, der in etwa fünf Mal so dick ist wie der Wendeldraht einer Netzspannungslampe. Gleichzeitig ist er aber auch deutlich kürzer als bei Niedervoltlampen. Die Kürze und die Dicke des Wendeldrahts sorgen dafür, dass die Niedervoltwendel über eine höhere thermische Belastbarkeit verfügt. Angeboten werden Halogen-Niedervoltlampen in vielen verschiedenen Ausführungen. So kann die Beleuchtung optimal auf die individuellen Bedürfnisse und die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt werden.

Hochvolt Halogenlampen werden, wie bereits gesagt, bevorzugt im privaten Bereich eingesetzt. Grund dafür sind die gängigen Sockelvarianten, die niedrigen Beschaffungskosten und die recht einfache Installation. Halogen-Netzspannungslampen sind ebenfalls in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die zum Beispiel von dem Hersteller Osram angeboten werden. Osram Halogenlampen sind entweder einseitig oder zweiseitig gesockelt. Außerdem sind sie für Betriebsspannungen von 120, 230 oder 240 V ausgelegt.

Eingesetzt werden Hochvoltlampen häufig auch dann, wenn nur einzelne Objekte wie Gemälde und Bilder ausgeleuchtet werden sollen. Für die Beleuchtung von ganzen Räumen werden sogenannte Schienensysteme verwendet. Der Betrieb einer Hochvolt-Halogenlampe erfordert keinen Spannungswandler. Allerdings verfügen diese über einen sehr hohen Stromverbrauch, der die Kosten für den Strom nicht selten deutlich erhöht.
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