Hautpflege (2.512 Angebote bei 74 Shops)


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Ratgeber Hautpflege


Ratgeber Hautpflege


Die Haut Ihres Babys ist weich und zart. Das liegt vor allem daran, dass die Haut von Ihrem Kind wesentlich dünner ist und somit auch besonders stark auf äußere Einflüsse reagiert. Bei der Hautpflege Ihres Nachwuchses müssen Sie demnach sehr viel Sorgfalt walten lassen. Diese Fürsorge beginnt schon beim Kauf der richtigen Produkte, denn Pflegemittel für zarte Babyhaut muss ganz anderen Ansprüchen und Standards gerecht werden, als Ihre eigene. Informieren Sie sich also zunächst einmal immer über die verwendeten Inhaltsstoffe und hinterfragen Sie angebliche Wunderwirkungen. Denn wenn Ihr Baby etwas nicht braucht, dann sind es übermäßig viele Nährstoffe und ätherische Öle.

Hautpflege entsprechend der Körperregion

Wenn Sie nun verschiedene Artikel zur Hautpflege miteinander vergleichen, dann sollten Sie erst einmal danach gehen, für welche Körperregion die Creme, die Lotion oder das Puder verwendet werden soll. Denn gerade die von der Windel abgedeckten Stellen am Körper Ihres Babys bedürfen einer besonderen Zuwendung, da hier durch die sich ansammelnde Feuchtigkeit und Wärme schnell Rötungen entstehen können, die sich ausbreiten und zur Bildung weiterer störender Erreger führen.

Wenn Sie Ihren Sprössling trockenlegen, dann sollten Sie immer fertig abgepackte Feuchttücher verwenden. Wahlweise können Sie auch Kosmetiktücher mit einigen Tropfen Babyöl tränken und die überschüssige Feuchtigkeit wegwischen. Ist es bereits zu einer Rötung gekommen, oder hat sich Ihr Baby wundgelegen, dann sollten Sie auf die betroffenen Stellen ausreichend Wundsalbe geben. Hierbei empfehlen sich vor allem Salben mit einem hohen Anteil Zink, da diese für die Haut Ihres Kindes unbedenklich sind und gegen jede noch so hartnäckige Entzündung helfen.

Nehmen Sie Pflegeprodukte ohne viele Zusätze
Was für jede Körperregion gleichsam gilt, ist dass sich die Haut in der Regel selbst regenerieren kann. Greifen Sie deshalb nicht voreilig zu Produkten mit vielen zusätzlichen Pflegestoffen und bestenfalls noch einem außergewöhnlichen Aroma. Denn dies kann störend auf die Prozesse der Haut wirken, so dass diese die anfallenden Aufgaben nicht mehr selbstständig erledigt und die Haut Ihres Kindes schneller austrocknet. Gehen Sie mit Lotionen und Cremes immer sehr sparsam um, denn so können Sie allergische Reaktionen und Hauterkrankungen bestmöglich vermeiden. Im Normalfall reicht es vollkommen aus, ein bis zwei Mal die Woche ein Pflegeprodukt in die Haut von Ihrem Baby einzumassieren.

Hautpflege im Winter
Im Sommer schwitzt auch Ihr Baby, so dass die Haut wesentlich mehr nachfettet. Im Winter kann es hingegen schnell zu trockenen Stellen kommen. Wenn Sie dennoch Ihrem Baby die winterliche Wunderlandschaft zeigen wollen, dann sollten Sie einige Tipps zur optimalen Hautpflege beachten. Cremen Sie das Gesicht und die Ohren Ihres Kindes mit einer fetthaltigen Pflegecreme ein. Von den Inhaltsstoffen her sollte auf alle Fälle entweder ein Bienenwachs oder Wollwachs, wahlweise auch Linolsäure oder ein angenehmes Mandelöl enthalten sein, damit Baby Hautpflege einen wirklichen Effekt zeigt. Achten Sie auch darauf, dass die Lotion nicht verlaufen und in die Augen Ihres Kindes geraten kann.

Tatsächliche Fakten zur Haut Ihres Kindes
Lange haben sich Wissenschaftler und Eltern gleichermaßen darüber die Köpfe zerbrochen, wie eine optimale Hautpflege auszusehen hat und wann etwas zu viel des Guten ist. Damit Sie individuell die richtigen Produkte für Ihr Kind finden können, sollten Sie sich zunächst darüber im Klaren werden, dass die Haut von Babys ungleich der eines Erwachsenen ist. So fällt die oberste Hautschicht rund 30% dünner aus als Ihre eigene. Zudem ist die Haut von Ihrem Neugeborenen gerade während des ersten Lebensjahres sehr wasserdurchlässig.

Dies bringt zwar den Vorteil einer einfacheren Feuchtigkeitsaufnahme mit sich, bedeutet gleichzeitig jedoch auch ein schnelleres Austrocknen, wenn die Haut nicht ausreichend nachgefettet, oder zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Wenn Ihr Kind auf der Welt ist, dann heißt dies auch nicht, dass die Entwicklung der Hautschutzbarriere abgeschlossen ist. Denn dies kann einen weiteren Zeitraum einnehmen, der sich oftmals sogar über mehr als vier Wochen erstreckt. Seien Sie bei der Hautpflege in den ersten Wochen des Lebens Ihres Kindes noch sorgsamer als ohnehin schon, um keine Schädigungen zu verursachen.

Nützliche Empfehlungen zur Hautpflege
Auch wenn es keine verallgemeinerbaren Richtlinien zur richtigen Baby Hautpflege gibt, so können Sie sich dennoch an einigen Empfehlungen orientieren. Neugeborene und Säuglinge sollten zwischen zweimal und dreimal in der Woche gebadet werden. Dabei ist mit baden das richtige Waschen in einer Wanne gemeint und nicht nur das einfache Säubern mit einem Waschlappen. Um die Vorteile beider Methoden für Ihr Baby zu erschließen, können Sie das Waschen in der Badewanne jedoch auch mit dem Gebrauch von einem Waschhandschuh kombinieren.

Das wichtigste Kriterium für eine gute Hautpflege ist die Temperatur des Badewassers. Denn durch die dünnere obere Hautschicht können für Sie angenehme Temperaturen bei Ihrem Baby bereits zu Verbrühungen führen. Nutzen Sie am besten ein Badethermometer, um zu überprüfen, ob das Wasser zu heiß oder zu kalt ist. Eine optimale Umgebung wird geschaffen, wenn der Raum nicht mehr als 22°C Temperatur hat und das Wasser nicht wärmer als 37°C oder 38°C ist.

Übertreiben Sie es nicht mit der Hautpflege
Die Hautpflege beim Waschen von Ihrem Kind kann ein enormes Hindernis sein. Mit einem regelmäßigen Baden und so dem Reinigen der Haut mit warmem Wasser können Sie beginnen, sobald der Nabelschnurrest abgefallen ist. Auch wenn das erste gemeinsame Bad ein sehr inniger Moment zwischen Mutter und Kind ist, so sollte sich die Dauer doch nicht länger als fünf bis zehn Minuten erstrecken.

Danach müssen Sie Ihr Kind schnell und dennoch sanft abtrocken, damit es nicht zu einer Abkühlung der Körpertemperatur kommt. Bedenken Sie diese Aspekte, dann ist die Hautpflege während und nach dem Baden nicht mehr sonderlich schwer. So können Sie zur schonenden Reinigung beispielsweise einen milden Badezusatz in das Wasser geben, der dann jedoch speziell für Babys entwickelt sein sollte. Nach dem Baden sollten sie Ihr Kind dann noch mit einer Babypflegecreme einreiben. Normalerweise können Sie bei der Hautpflege nicht allzu viel falsch machen, wenn Sie auf gut verarbeitete Produkte achten, die speziell für die Hautbeschaffenheit von Babys entwickelt wurden. Die einzige feste Regel, die sich aufstellen lässt besagt, dass Sie keinen Waschzwang und ein besonderes Reinlichkeitsbewusstsein aufbauen sollten. Denn Babys sind trotz voller Windeln immer gut riechend und mit wenigen Handgriffen wieder sauber zu bekommen. Eine übertriebene Hautpflege kann hingegen zu wirklichen Schädigungen führen.
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