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Ratgeber

Ratgeber Garantie


Die Garantie ist ein wesentlicher Zusatz zu vielen heute abgeschlossenen Kaufverträgen. Das Wort Garantie stammt von dem französischen Begriff garantie ab und bedeutet so viel wie gewährleisten oder sicherstellen. Im Allgemeinen handelt es sich hierbei um eine Zusicherung einer vorher festgelegten Vorgehensweise im Falle des Eintretens einer bestimmten Situation.

Unterschieden wird zwischen verschiedenen Formen der Garantie. Sie haben gemeinsam, dass sie vom Händler bzw. Anbieter eines bestimmten Produktes zugesichert werden und oft Bestandteil von Service-Packs sind. Garantien werden gemeinsam mit Produkten der unterschiedlichsten Kategorien vergeben. Besonders populär sind die Herstellergarantien von elektronischen Produkten. Diese wird beispielsweise von Unternehmen wie Apple, Samsung, HP, Acer und Toshiba gewährt.

Garantie – Abgrenzung zur Gewährleistung und zur Produkthaftung

Der Begriff Garantie ist weit verbreitet und wird von vielen mit der Gewährleistung oder der Produkthaftung gleichgesetzt. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um sehr unterschiedliche Begriffe. Garantie, Gewährleistung und Produkthaftung sollen zwar allesamt die Rechte des Verbrauchers oder Konsumenten stärken, weisen aber einige, wesentliche Unterschiede auf. Aus diesem Grund ist es wichtig, die einzelnen Begriffe klar voneinander abzugrenzen und beim Kauf eines Produktes genau auf die Formulierungen des Herstellers zu achten. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Unterscheidung bei Käufen im Internet. Der Verbraucher hat hier meist nicht die Möglichkeit den Hersteller bei später auftretenden Problemen schnell zu kontaktieren.

Die Garantie
Wie bereits gesagt wurde, verpflichtet sich der Garantiegeber bei der Ausstellung einer Garantie zu einem bestimmten Handeln in einem bestimmten Fall. Diese Erklärung ist jedoch freiwillig und dient lediglich dazu, das Vertrauen des Konsumenten in das Produkt selbst und auf übergreifender Ebene auch in den Hersteller zu stärken. Im Großen und Ganzen kann die Garantie also als freiwillige Selbstverpflichtung des Händlers oder des Herstellers verstanden werden. Diese geht über die Bestimmungen des eigentlichen Kaufvertrages hinaus.

Unterschieden wird zwischen unterschiedlichen Formen der Garantie. Besonders häufig sind die Preisgarantie, die Zufriedenheitsgarantie, die Vor-Ort-Garantie, sowie die für einen bestimmten Zeitraum geltende Garantie.

Die Preisgarantie wird besonders gern von großen, konkurrierenden Unternehmen eingesetzt. Sie verspricht die Rücknahme oder die Preisangleichung, wenn der Konsument nachweisen kann, dass ein bestimmtes Produkt bei der Konkurrenz zu einem niedrigeren Preis angeboten wird. Die Zufriedenheitsgarantie verspricht hingegen die mögliche Rückgabe des Produktes, wenn man mit diesem unzufrieden ist. Dieses Rückgaberecht ist in der Regel jedoch befristet. D

Die Vor-Ort-Garantie verspricht dem Käufer, dass er das Produkt im Schadensfall vor Ort vom Verkäufer oder Hersteller reparieren lassen kann.

Eine Sonderform der Garantie stellt die Haltbarkeitsgarantie dar. Hier steht der Käufer nicht in der Pflicht nachzuweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe der Ware bestand. Dies wird vermutet, sodass das Garantieversprechen automatisch in Kraft tritt. Wenn ein Hersteller eine Beschaffenheits- oder Haltbarkeitsgarantie erklärt, führt dies zu einem vertraglich geltenden Erfüllungsanspruch. Für diesen gilt laut BGB eine Verjährungsfrist von 3 Jahren. Als Fristbeginn gilt dabei der Schluss des Jahres, in dem der Käufer den Mangel entdeckt hat oder ihn hätte entdecken müssen.

Bei all diesen Garantieformen gilt: Der Hersteller hat in Bezug auf den Garantienamen keine besonderen Vorschriften einzuhalten. Aus diesem Grund sollte der Konsument unbedingt darauf achten, in welchen Fällen und in welchem Umfang die Garantie zur Geltung kommt. Da Garantien unabhängig von den gesetzlich gesicherten Mängelansprüchen bestehen, werden sie zumeist auf bestimmte Teilbereiche beschränkt.

Im Gegensatz zum Mangelanspruch muss der Schaden bei einer Garantie jedoch nicht bereits beim Gefahrübergang bestanden haben. Das bedeutet, dass viele Händler die Reparatur des Gerätes zusichern, wenn der Schaden innerhalb einer bestimmten Zeit nach dem Übergang in den Besitz des Konsumenten auftritt. Diesen Zeitraum kann der Händler in der Regel selbstständig festlegen.

Viele Händler bieten zusätzlich zu den ohnehin gewährten Garantien noch Garantieerweiterungen oder Garantieverlängerungen an. Sie sind meist nur für einen Aufpreis erhältlich und haben einen erweiterten Umfang oder eine verlängerte Laufzeit zur Folge. Hier sollten Sie gut abwägen, ob eine Verlängerung der Garantie überhaupt sinnvoll ist. Dies kann zum Beispiel bei PCs oder Notebooks der Fall sein. Bei kleineren Investitionen kann der Preis der Garantieverlängerung den eigentlichen Preis des Produktes sogar übersteigen.

Die Mängelgewährleistung
Die Mängelgewährleistung, kurz Gewähr, ist im Unterschied zur Garantie meist direkt im Kaufvertrag verankert. Das bedeutet, dass auch wenn diese Ansprüche nicht gesondert im Vertrag aufgeführt sind, bestimmte gesetzlich geregelte Gewährleistungsansprüche immer bestehen. Die einzige Voraussetzung für die Durchsetzung einer Mängelgewährleistung ist, dass tatsächlich ein Mangel an der gekauften Sache bestand.

Dies ist laut BGB zum Beispiel immer dann der Fall, wenn die Sache nicht die beim Kauf vereinbare Beschaffenheit hat. In diesem Fall hat der Verkäufer eine Nacherfüllung zu leisten. Er bekommt also die Möglichkeit die Sache zu reparieren oder in gewünschtem Zustand nachzuliefern. Sollte dieses Vorgehen vom Verkäufer verweigert werden, kann der Käufer entweder den Kaufpreis mindern, oder vom Kaufvertrag zurücktreten. Auch der Anspruch auf einen Schadensersatz ist in einigen Fällen gegeben.

Im Allgemeinen gilt also: Der Verkäufer haftet für alle Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkauf bestanden haben. Darunter fallen auch versteckte Mängel, die erst zu einem späteren Zeitpunkt auffallen. Allerdings hat der Käufer die Pflicht nachzuweisen, dass dieser Mangel zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits bestanden hat. Für die Reklamation eines Mangels steht dem Käufer eine gesetzlich festgelegte Verjährungsfrist von zwei Jahren zu. Diese verkürzt sich im Falle von Gebrauchtwaren auf 12 Monate.


Die Produkthaftung
Im Rahmen der oben beschriebenen Mängelhaftung richtet man seine Ansprüche direkt an den Händler, bei dem das Produkt erstanden wurde. Im Gegensatz dazu steht die Produkthaftung. Sie bezieht sich nämlich nicht auf mangelbedingte Nutzungseinschränkungen, sondern befasst sich mit Schäden an Leben, Gesundheit, Eigentum und weiteren Rechtsgütern, die von der Mangelhaftigkeit der Sache verursacht wurden. Der Anspruch geht in diesem Fall also nicht an den Händler, sondern direkt an den Hersteller. Die Produkthaftung basiert auf dem Produkthaftungsgesetz. Sie stellt dem Beschädigten Schadensersatzansprüche in Aussicht. Der Hersteller bekommt hier nicht die Möglichkeit zur Nachbesserung.

Fazit

Wie Sie sehen, bestehen zwischen der Garantie, der Mängelgewährleistung und der Produkthaftung deutliche Unterschiede. In ihrer Gesamtheit bilden sie den Kern des Verbraucherschutzes. Allerdings wird vom Verbraucher gefordert, dass er sich im täglichen Wirtschaftsverkehr nicht fahrlässig verhält. Das bedeutet, dass Sie als Verbraucher dafür verantwortlich sind, sich über die eventuell bestehenden Garantieansprüche, die Mängelgewährleistung und die Produkthaftung bestmöglich zu informieren.
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