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Ratgeber Netzwerkartikel


Netzwerkartikel

Wer heutzutage mit einem Computer arbeitet oder einen solchen zu Hause stehen hat, der wird diesen wohl in den allermeisten Fällen auch mit dem Internet verbunden haben. Besonders auch in Firmen und Unternehmen sind die Rechner in einem eigenen internen Netzwerk zusammengefasst. PCs, die komplett separat stehen und mit keinem anderen Gerät verbunden sind, findet man eigentlich nur noch selten. Computer miteinander zu vernetzen ist hierbei schon fast eine Kunst für sich. Klar, den heimischen Laptop, Mac oder PC ans Netz zu bringen, stellt auch für die meisten Laien keine wirkliche Herausforderung dar. Je höher jedoch die Anzahl der vernetzten Rechner, desto komplizierter kann die gesamte Struktur ausfallen. Nicht umsonst beschäftigen Unternehmen für diesen Fall Spezialisten, deren Hauptaufgabe es ist, diese Netzwerke einzurichten und auch deren reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
 

Um dieses Ziel zu erfüllen benötigt man aber nicht nur das nötige Wissen, sondern auch die richtige Hardware, sprich das passende Netzwerk Zubehör. Router, Switches, Firewalls, Kabel, Stecker, Adapter sind nur einige Beispiele für diese spezialisierte Hardware. Diese Geräte sind üblicherweise noch in diverse Unterkategorien eingeordnet, die beschreiben, wie leistungsstark diese denn sind. Das heißt, welche Datenmenge kann mit ihnen pro Sekunde zwischen den Computern befördert werden. Bevor man sich daher Netzwerkartikel aller Art anschafft, sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Ansprüche denn an diese im Alltag gestellt werden.
 

CAT 5, CAT 6, CAT 7?

Der Begriff CAT mitsamt einer Zahl wird einem bei der Wahl verschiedener Netzwerkartikel relativ schnell über den Weg laufen. Sowohl bei Routern, Switches, Kabeln und weiterem Zubehör trifft man immer wieder auf diesen Begriff. Die CAT Zahl gibt den Nutzer Aufschluss darüber, mit welchen Datenmengen das Gerät oder das Kabel letztendlich umgehen kann. Kabel die heutzutage in Netzwerken zum Einsatz kommen, lassen sich gewöhnlich in eine dieser drei Kategorien einteilen. Darüber hinaus finden sich auch Kabel in den Kategorien 1-4, diese sind aber für den Netzwerkbetrieb eigentlich nicht mehr geeignet. Man findet sie etwa bei diversen Telefonanwendungen oder aber einem ISDN-Anschluss.
 

CAT 5 Kabel sind für Betriebsfrequenzen von 100 MHz ausgelegt und erreichen eine maximale Datenübertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde. Diese Geschwindigkeit ist wohl für die allermeisten Heimanwender mehr als ausreichend. Auch in Betrieben aller Art werden diese Kabel immer noch verwendet. Die maximale Reichweite der Kabel beträgt 100m. Beim Verlegen sollte darauf geachtet werden, einen bestimmten Krümmungsradius nicht zu unterbieten. Dieser Wert wird üblicherweise vom Kabelhersteller angegeben.
 

CAT 6 Kabel arbeiten mit Betriebsfrequenzen von bis zu 250 MHz. Diese Kabel arbeiten schneller, besitzen aber mit 50m eine geringere Reichweite als CAT 5 Kabel. Die Übertragungsgeschwindigkeit nimmt proportional zur Länge des Kabels ab. Die Unterkategorie dieser Kabel, die sogenannten CAT 6a, Kabel unterstützen eine maximale Betriebsfrequenz von 500MHz und übertragen so maximal 10Gbit pro Sekunde. CAT 6 Kabel werden vor allem von Firmen eingesetzt. Dem typischen privaten Nutzer bieten sie eigentlich keinen Vorteil.
 

Letztlich findet man noch CAT 7 Kabel auf dem Markt. Bei diesen handelt es sich um die Kabel mit der heutzutage maximal möglichen Betriebsfrequenz von 600 MHz. Darüber hinaus erreichen Kabel der Unterkategorie 7a sogar Frequenzen von bis zu 1.000 MHz. Gleichzeitig sind Kabel dieses Standards auch noch bestmöglich abgeschirmt. Das heißt, wer häufig mit Nebensignalen zu kämpfen hat und die Störanfälligkeit im System reduzieren möchte, greift am besten zu CAT 7 Kabeln, auch wenn der Heimanwender die maximale Geschwindigkeit von 10 Gigabit wahrscheinlich nicht ausnutzen kann. Wer vorhat, Kabel fest im Haus zu verlegen, der kann genauso gut auch zum qualitativ hochwertigsten Kabel greifen, da man ja mit Sicherheit vermeiden möchte, diese Kabel auszutauschen oder erneut zu verlegen.
 

Stecker und Ersatzteile

Praktisch ist bei Netzwerkkabeln, dass fast immer der selber Steckertyp verwendet wird. Der RJ-45 Stecker ist wohl weltweit als absoluter Standard zu bezeichnen. Er ist kompatibel mit allen gängigen Netzwerkkabeln von CAT 5 bis hin zu CAT 7. Nun ist es beim Verlegen von Netzwerkkabeln schon häufig einmal so, dass man nicht immer ein Kabel mit der perfekten Länge zur Hand hat. Mit dem passenden Werkzeug und Zubehör, ist es aber kein Problem, ein Kabel auf die nötige Länge zu kürzen.
 

Hier benötigt man in der Regel ein spezielles Werkzeug, um die äußere Kunststoffschicht des Kabels zu entfernen. Dieser Prozess wird häufig auch als Crimpen bezeichnet und idealerweise verwendet man dafür eine spezielle Zange. Ist dies dann geschafft, muss man die 8 feinen Leitungen nur noch in den zugehörigen Verbindungen des RJ-45 Steckers fixieren. So lässt sich jedes Kabel auf die nötige Länge zusammenkürzen. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, zwei kürzere Kabel zu einem langen Kabel zusammenzuschließen. Hierbei kommt dann ein sogenanntes Verbindungsmodul zum Einsatz. Diese geben in der Regel an, welche Kategorie von Netzwerkkabel von ihnen unterstützt wird. Es gibt zudem auch die Möglichkeit, einen Netzwerkadapter zu verwenden, an welchen sich beidseitig die Kabel ganz leicht anschließen lassen. Bei letzterem kann man sich auch das mühsame Crimpen sparen.
 

Kabel ordnen und schützen

Wenn die Netzwerkkabel erst einmal verlegt sind, lassen sie sich in der Regel auch über eine längere Zeit problemlos verbinden. Bei Kabeln, die regelmäßig ein- und ausgesteckt werden, bricht beim RJ-45-Stecker gerne schon einmal der kleine Plastikstecker ab, der beim Einstecken des Kabels in die Dose einrastet und diesen so in Position hält. Zum Schutz der Stecker gibt es spezielle, weiche, Kunststoffhüllen, welche den Stecker vor dem Verbiegen schützen und gleichzeitig dem Staub das Eindringen in die Steckverbindung erschweren.
 

Zusätzlich findet man auf dem Markt auch diverse nachrüstbare Sicherungen, die ein ungewolltes Umstecken des Kabels vollends verhindern. Wer eine größere Menge an Kabeln ordnen und sortieren möchte, der greift am besten zu einem Patchpanel. Dieses wird mitunter auch als Rangierfeld oder Patchfeld bezeichnet und bietet je nach Modell eine bestimme Menge an Buchsen, an welche man die Kabel anschließen kann. Die Hauptaufgabe eines Patchpanels ist es, eine Verbindung herzustellen zwischen den fest in der Wand verlegten Kabeln und dem sonstigen System.
 

Wer vorhat, die Netzwerkkabel mit einer Aufputz- oder Unterputzdose zu verbinden, der benötigt in der Regel auch ein spezielles LSA-Auflegewerkzeug. LSA bedeutet eine löt-, schraub-, und abisolierfreie Verbindung. Diese ist zwar etwas fummelig, kann aber auch ohne großes Spezialwissen durchgeführt werden.

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