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Ratgeber Rugby


Rugby Ausrüstung

Rugby ist ein intensiver Mannschaftssport, der in Grundzügen gewisse Ähnlichkeiten mit dem in Deutschland bekannteren American Football aufweist. Das Ziel ist es, den eiförmigen Lederball in die Endzone, bzw. das Malfeld der gegnerischen Mannschaft zu tragen und dort abzulegen. Aufgrund der Form wird der Spielball im Rugby gerne auch als Ei bezeichnet. Das Ablegen des Balls in der Endzone der anderen Mannschaft beschert dem eigenen Team Punkte und wird als Versuch bezeichnet. Der Sieger des Spiels ist die Mannschaft, die am Spielende die meisten Punkte erzielt hat.
 

Die Anzahl der Spieler auf dem Feld, sowie auch die Spiellänge, ist anders als zum Beispiel beim Fußball nicht immer gleich. So treten nach den Regeln der Rugby League zweimal 15 Spieler gegeneinander an. Folgt man dem Regelwerk der Rugby Union, treffen 13 Spieler pro Mannschaft auf dem Spielfeld aufeinander. Erklären lässt sich diese Aufspaltung in verschiedene Organisationen mit einem Blick auf die Geschichte des Rugbys. So führten interne Streitigkeiten am Ende des 19.Jahrhunderts zu einer Auftrennung der Rugby Football Union. Aus dieser Trennung gingen nach einigem hin und her schließlich die beiden heute bekannten Verbände hervor. Internationale Begegnungen im Rugbysport werden sowohl nach den Regeln der Rugby League, als auch nach denen der Rugby Union ausgetragen.
 

Rugby sieht auf den ersten Blick brutaler und gefährlicher aus als es eigentlich ist. Jegliches Verhalten auf dem Spielfeld ist strengen Regeln unterworfen, welche von den Schiedsrichtern genau umgesetzt werden. Statistisch gesehen kommt es beim Rugby zu weniger schweren Verletzungen als etwa beim Fußball, Basketball oder auch Handball. Es kann beispielsweise immer nur der ballführende Spieler selber angegriffen werden. Gerade in vielen Nationen des Commonwealths, sowie in der südlichen Hemisphäre generell, ist Rugby sehr populär. Seit dem Jahr 2016 ist Rugby übrigens wieder eine olympische Disziplin, was auch die global steigende Popularität des Sports erklärt.
 

Obwohl Rugby an und für sich nicht gefährlicher ist als anderen Breitensportarten, kann die richtige Ausrüstung dabei helfen das Verletzungsrisiko zu verringern oder auch die eigene Leistung auf dem Spielfeld zu verbessern.
 

Schuhe

Rugby wird normalerweise in der freien Natur, auf einem natürlichen Rasenplatz gespielt. Da es sich um einen dynamischen Sport handelt, bei welchem gerade auch schnellen Richtungswechseln enorme Bedeutung zukommt, ist die Wahl des richtigen Schuhwerks entscheidend. Rugbyschuhe sind daher dem gewöhnlichen Fußballschuh sehr ähnlich. Handelt es sich bei beiden doch um sogenannte Stollenschuhe. Die Stollen sorgen dafür, dass die Spieler mehr Halt im Rasen finden. Gerade wenn der Boden nass oder feucht ist, machen die Stollen einen großen Unterschied.
 

Es gibt speziell angepasste Schuhe sowohl für Angreifer, Verteidiger oder Kicker. Schuhe für Angreifer besitzen häufig ein flexibleres Obermaterial, welches durch seine Biegsamkeit etwa im Scrum, also dem Gedränge, von Vorteil ist. Der Schuh für den Kicker sollte dagegen, ähnlich wie ein moderner Fußballschuh, über eine Zone auf der Oberseite Verfügen, mit welcher sich der Ball ideal treffen lässt. So ein „Sweet Spot“ sorgt für erhöhte Präzision und Kraft. Natürlich gibt es aber auch für Rugbyanfänger gute Allroundschuhe, die alle grundlegenden Anforderungen erfüllen.
 

Kleidung

Gespielt wird Rugby traditionell in einem Mannschaftstrikot, sowie einer kurzen Hose. Die Trikots werden generell aus einem festen und stabilen Stoff hergestellt. Beim Rugby kommt es durchaus vor, dass an diesen gezogen und gehalten wird. Es ist daher wichtig, dass die Rugbyoberteile aus widerstandsfähigen Materialien gefertigt werden, schließlich will man ja nicht plötzlich oben ohne auf dem Spielfeld stehen.
 

Selbiges gilt natürlich auf für die typisch kurzen Rugbyhosen. Hier sollte man beispielsweise auf einen Kordelzug im Bund achten, damit die Hose immer da bleibt, wo sie auch sein soll. Abgerundet wird das klassische Rugbyoutfit durch die langen Kniestrümpfe, die über die obligatorischen Stutzen getragen werden.
 

Sicherheit

Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so erscheint, die Sicherheit der Spieler wird beim Rugby großgeschrieben. Dafür sorgen vor allem auch die strengen Regeln, die von den Schiedsrichtern kompromisslos durchgesetzt werden. So sind Tritte und Schläge auf dem Spielfeld streng untersagt und im Gegensatz zum Fußball wird bei Entscheidungen des Schiedsrichters nicht herum diskutiert. Um die Sicherheit aller Spieler zu gewährleisten, gehört ein Mund- bzw. Zahnschutz zur vorgeschriebenen Ausrüstung. Dieser sorgt dafür, dass die Zähne nicht aufeinanderschlagen können, wenn man beispielsweise von einem gegnerischen Spieler zu Boden gebracht wird. Auch werden gerade die Schneidezähne vor Schlägen von vorne auf den Mund geschützt.
 

Wer seinen Kopf oder die Ohren schonen will, dem kann man hier einen Kopfschutz empfehlen. Dieser besteht üblicherweise aus einem weichen Schaumstoffmaterial und wird mit einem Riemen unter dem Kinn befestigt. So ein Kopfschutz umschließt für gewöhnlich auch die Ohren, so dass diese vor Verletzungen geschützt werden. Zusätzlich kann man auch spezielle Schulterpolster aus Schaumstoff erwerben, welche unter dem Trikot getragen werden. Anders als etwa beim American Football ist eine schwere Schutzausrüstung aus hartem Plastik im Rugby nicht erlaubt. Eine solche Panzerung, könnte nämlich immer auch als Waffe auf dem Spielfeld eingesetzt werden.
 

Training

Damit man überhaupt mit dem Rugbyspiel beginnen kann, ist als allererstes einmal ein passender Ball von Nöten. Der Rugbyball erinnert durch seine ovale Form an ein Ei und wird daher gerne auch als ein solches bezeichnet. Hergestellt wird dieser sowohl aus Leder, als auch aus Kunststoff. Da er häufig hin und her gepasst wird, sollte er über eine griffige Außenhaut verfügen und außerdem auch ausgewogene Flugeigenschaften aufweisen.
 

Gleichermaßen ist es aber auch wichtig, dass Spiel ohne den Ball üben. So lässt sich das Verletzungsrisiko aller Mitspieler verringern. Gerade das Tackling sollte immer mit der korrekten Technik ausgeführt werden. Diese lässt sich mit Hilfe von speziellen Tackle Bags üben. Die sind in der Regel weich gepolstert, so dass man seine eigene Technik verfeinern kann, ohne andere Spieler oder sich selber zu gefährden.


Rugby Bekleidung


Rugby ist eine beliebte Sportart aus dem englisch/amerikanischen Raum und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Für Laien sieht es bei der ruppigen Sportart häufig etwas chaotisch und unstrukturiert aus, doch insgeheim herrschen bei jedem Spielzug feste Regeln.

Da es beim Rugby häufig zu Körperkontakt und teilweise gröberen Berührungen kommt, ist eine gewisse Schutzbekleidung das A und O für jeden Spieler. Beim Gerangel der Spieler kann es schnell zu ungewollten Verletzungen kommen, sodass robuste Rugby Bekleidung bei Einsteigern und Profis gleichermaßen vorhanden sein sollte. Neben dem wohl wichtigsten Zubehörteil des Spiels – das Ei – besteht die Bekleidung eines jeden Spielers aus einem robusten Trikot, einer kurzen Hose, Stutzen und Stollenschuhen sowie einem Zahnschutz. Wahlweise können noch Schulterpolster und ein leichter Helm dazu gekauft werden, diese sind jedoch nicht verpflichtend.

Bei der ruppigen Sportart sollte beste Qualität an oberster Stelle stehen. Minderwertige Kleidung kann den Spieler schlechter schützen und geht schneller kaputt. Besonders das Trikot sowie die Schuhe sollten dabei ausschließlich aus robusten, hochwertigen Materialien bestehen und hundertprozentig passen. Der nachfolgende Ratgeber erklärt, worauf man beim Kauf von Rugby Bekleidung achten sollte.

Das Einheitssymbol – das Trikot

Beim Rugby sollte man sich für spezielle Rugby-Trikots entscheiden, die von der Qualität und dem Material her hochwertiger verarbeitet sind, als andere Sporttrikots. Anders als bei anderen Sportarten kommt es beim Rugby nämlich so groben Körperkontakten und nicht selten zu einem Griff ins Trikot, welchem das Shirt mühelos standhalten sollte. Minderwertige oder einfach normale Trikots würden diese Belastung nicht lange aushalten können und reißen schneller ein.

Weiter sind die Rugby Trikots schwerer und robuster und schützen einen vor Kratzern und anderen Blessuren, sollte man einmal zu Boden gehen. Neben dem reißfesten und robusten Material sollte man darauf achten, dass das Trikot optimal sitzt. Es sollte keinesfalls zu eng am Körper sitzen, da man ansonsten stärker schwitzt. Es sollte wiederum aber auch nicht zu locker sitzen, so dass sich andere Spieler oder man selbst darin verheddern können. Wer in einer Rugby Mannschaft spielt, präsentiert sich in der Regel mit seinen Kollegen in derselben Trikotfarbe. Hier sollte man sich an die Vorgaben des Vereins halten und das Trikot bestenfalls farblich mit dem Rest der Ausrüstung abpassen.

Die Shorts

Bei den Rugbyshorts sollte man ebenfalls auf eine gute Qualität und atmungsaktive Materialien achten. Anders als normale Sporthosen besitzen die meisten Rugby Short-Modelle keine Taschen, da man an ihnen hängen bleiben könnte. Ebenfalls könnte der Gegner die Tasche ausnutzen, um einen unbemerkt zu Boden zu ziehen. Rugby Shorts sind recht kurz geschnitten, um dem Spieler die größtmögliche Bewegungsfreiheit zu liefern. Sie sollten das Bein locker umspielen und am Bauch eng anliegen oder aber mit einem Gummizug befestigt werden können, um während des Laufens nicht zu rutschen.

Atmungsaktive, schnelltrocknende Materialien erhöhen den Komfort und lassen einen nicht so schnell ins Schwitzen kommen. Optimalerweise wählt man die Shorts farblich passend zu seinem Trikot oder den Schuhen – hier gilt jedoch: Getragen werden kann, was gefällt.

Rugby-Schuhe und Stutzen

Eines der essentiellsten Zubehörteile des Rugbyspiels sind die Schuhe. Hier sollte man sich für sogenannte Stollenschuhe entscheiden, die mehr Halt im Boden bieten und einen bei Wind und Wetter vorankommen lassen. Neben der korrekten Passform sollten die Schuhe aus robustem Material wie Leder bestehen, um den Belastungen während des Spiels standzuhalten. Praktisch ist es, wenn sich die Stollen in den Schuhen je nach Bodenbelag wechseln lassen.

Ebenfalls ein Must-Have bei der Ausrüstung für den Rugby Sport sind Stutzen oder auch Kniestrümpfe. Diese sollten mit einem speziellen Gummibund versehen sein, welcher den Strumpf fest unterhalb des Knies hält. Stutzen schützen die Schienbeine vor Schrammen und können mit Schienbeinschonern ergänzt werden, um seine Beine besser zu schützen.

Weitere Schutzelemente

Ebenfalls vorgeschrieben im Regelwerk des Rugbysports ist ein Zahnschutz. Hier sollte man darauf achten, dass das gewünschte Modell keine Stoffe beinhaltet, auf die man eventuell allergisch reagieren könnte. Ebenfalls sollte man gewisse Größenbeschreibungen beachten, da es Zahnschutz für Kinder sowie für Erwachsene in verschiedenen Größen gibt.

Nicht weiter vorgeschrieben aber dennoch empfehlenswert sind sogenannte Leicht-Schutzhelme für den Rugbysport. Diese bestehen aus einem dünnen, weichen Material und erinnern an eine Kappe, schützen jedoch besonders die Ohren des Spielers, die beim Gerangel schnell verletzt werden können. Die Kappen sind für den Spieler mühelos zu tragen, verlangsamen auch beim längeren Tragen nicht den Lauf und können dank des weichen Materials auch beim Gegner keinen Schaden anrichten. Des Weiteren können sich Spieler mit leichten Schulterpolstern vor blauen Flecken schützen. Diese bestehen in der Regel aus weichem Schaumstoff und mildern Schläge und Stöße gekonnt ab.

Wie schon erwähnt sind auch Schienbeinschoner im Wettbewerb erlaubt, solange sie aus einem weichen Schaumstoffmaterial bestehen. Im klassischen Rugbysport ist harte Schutzbekleidung nicht erlaubt. Diese könnte während des Spiels als Angriffswaffe genutzt werden und die Gegner verletzen – daher verbietet das Regelwerk die Nutzung von harten Protektoren. Laien verwechseln Rugby gerne mit dem American Football, bei dem wiederum harte Schutzkleidung ausdrücklich erwünscht ist – da es beim Rugby jedoch um taktische Spielzüge und weniger um die Konfrontation mit dem Gegner geht, sind weiche Schutzprotektoren in der Regel ausreichend.

Bei allen Kleidungsstücken sollte man auf eine perfekte Passform und eine gute Qualität achten, denn nichts ist ärgerlicher als ein Trikot, welches bereits beim ersten Körperkontakt mit dem Gegner zerreißt. Auch Kinder können das faire, taktische Spiel spielen und sollten mit hochwertiger Rugbybekleidung ausgestattet werden. Rugby ist keinesfalls eine gewalttätige Sportart, sondern vielmehr ein Spiel, in dem es um Fairness, Taktik, Kraft und auch Disziplin geht. Wer diesen Ehrenkodex verstanden hat, kommt vom Zauber und Flair des Rugbys meist nicht mehr los.

Mit hochwertiger Kleidung kann man jede Saison genießen und Spielzug für Spielzug dem Siege näher kommen. Wer sich einmal mit qualitativ sehenswerter Kleidung ausgestattet hat, hat man meist viele Jahre Freude an der Kleidung und kann sich auf dem Feld ruhigen Gewissens austoben – auf Rugbybekleidung ist Verlass.


Rugbyschuhe

Wie auch der Fußball ist der Rugbysport in England entstanden. Neben der beliebten Variante des Rugby Union gibt es noch verschiedene weitere, immer populärer werdende Rugby-Varianten, allen voran das bereits olympische 7er-Rugby, bei denen statt 15 nur sieben Spieler eines Teams auf dem Platz stehen.

Rugby bildete die Grundlage für den völlig anderen, wenngleich auch oft in einem Atemzug genannten, American Football sowie für Canadian Football. Vom American Football unterscheidet sich Rugby vor allem dadurch, dass der Spielball nicht nach vorne oder zu Seite geworfen werden darf, während beim American Football Passspielzüge oft zu beträchtlichem Raumgewinn führen. Durch diese sogenannte Rückpassregel kann der Ball nur in den Händen oder durch einen Kick in die Richtung des gegnerischen Malfelds befördert werden, worin er zum Erzielen von Punkten allerdings per Hand abgelegt werden muss. Diese Art des Punktgewinnes wird im Rugby als Try oder, auf Deutsch, Versuch bezeichnet und bildet die Analogie zum Touchdown des American Footballs.

Während Footballspieler mit Helm und Schulterpolstern gegen Verletzungen geschützt werden, beschränkt sich die Ausrüstung eines Rugbyspielers auf einen Zahnschutz und ein fakultatives Scrum-Cap. Rugby ist eine Sportart, die von Sportlern verschiedenster körperlicher Statur durchaus erfolgreich betrieben werden kann. Sowohl ein schneller, wendiger Hintermannschaftsspieler wie auch ein massiger Stürmer sind gefragt. Durch die unterschiedlichen Anforderungen die dieser Sport an die einzelnen Positionen stellt, variiert auch das Schuhwerk von Spieler zu Spieler.
 

Verschiedene Modelle für verschiedene Positionen

Anders als beim Fußball oder Basketball, tragen die Spieler einer Rugbymannschaft nicht alle dieselbe Art von Schuhen. Sowohl für verschiedene Positionen wie auch für unterschiedliche Bodenbeschaffenheit gibt es anderes Schuhwerk. Die Unterschiede werden im Folgenden erläutert.
 

Die Hintermannschaft

Die „backs“, also die Spieler der Hintermannschaft, haben die Aufgabe Versuche im gegnerischen Malfeld zu erzielen. Dafür müssen sie möglichst schnell und wendig sein und im besten Fall über eine ordentliche Portion Spielverständnis verfügen. Ihr Schuhwerk sollte demnach möglichst leicht sein und dem Spieler schnelle Richtungswechsel, die Sidesteps, durch eine sinnvolle Form und Anordnung der Stollen ermöglichen.

Der Sturm

Die Stürmer eines Rugbyteams sind oft massiger als die Spieler der Hintermannschaft. Ihre Aufgabe ist es, in einer oft vorkommenden Standardsituation, dem sogenannten Gedränge oder „scrum“, den Ball zu erkämpfen. Dabei stehen sich im Rugby-Union je acht Spieler der gegnerischen Teams gegenüber, wobei sie durch Wegschieben der gegnerischen Mannschaft versuchen, den in das Gedränge eingerollten Ball hinter die eigenen Linien zu bekommen. Die Stürmer brauchen daher Schuhe, mit denen sie maximale Traktion haben, wofür viele Spieler auf Schuhe mit Metallstollen zurückgreifen.

Spezielle Stollen für unterschiedliche Bodenbeschaffenheit

Da die richtige Schuhwahl beim Rugby durchaus einen ausschlaggebenden Effekt auf das Spielgeschehen haben kann, ist es sinnvoll das Schuhwerk auch der Platzbeschaffenheit anzupassen. Auch aus gesundheitlichen Gründen ist die richtige Wahl sinnvoll, da ein Umknicken, das möglicherweise aus einer schlechten Schuhwahl entsteht, langwierige Genesungsprozesse und Sportpausen verursachen kann.

Die in den Namen der Schuhen enthaltenen Kürzel SG und FG, stehen für „firm ground“ beziehungsweise „soft ground“, beschreiben also jene Bodenbeschaffenheit, für die ein Schuh optimal geeignet ist. Da Sportplätze bei Frost oder im Sommer oft deutlich härter sind als im Herbst oder im Frühjahr, ist es sinnvoll zwei verschiedene Paar Rugbyschuhe oder zumindest Wechselstollen zu besitzen. Die SG-Modelle verfügen meistens über große Metallstollen. Damit hat der Spieler auch bei Regen die bestmögliche Traktion, während „firm ground“-Varianten in den meisten Fällen mit Plastikstollen versehen sind.

Auch die Anzahl der Stollen verrät etwas über den optimalen Anwendungsbereich eines Schuhs. Kunstrasenschuhe oder Schuhe für Ascheplätze verfügen meist über sogenannte Multi-Noppen, also einer Sohle aus Gummi die eine Vielzahl von Noppen aufweist. Damit hat der Spieler zwar einen geringeren Halt auf dem Platz, er ist aber auch wendiger und die Gefahr aufgrund des harten Untergrundes umzuknicken ist minimiert.

Verfügt ein Schuh über nur sehr wenige, große Stollen, lastet auf diesen ein wesentlich höherer Druck, da das Gewicht des Spielers nicht auf die gesamte Fläche der Sohle verteilt ist. Dadurch sinken diese Stollen leicht in den Boden ein, und der Spieler hat einen festen Halt auf dem Untergrund. Dies funktioniert allerdings nur bei weichen oder mittelharten Böden gut, ist der Platz trocken oder vereist, kann das Tragen von SG-Schuhen zu Verletzungen führen.

Adidas Regulate Kakari 8 SG

Die deutsche Firma Adidas hat verschiedene Rugbyschuhe für die unterschiedlichen Positionen im Angebot. Als Ausrüster der „All Blacks“, der neuseeländischen Rugbynationalmannschaft, bietet Adidas unter dem Namen „AdiPower“ auch die Schuhe der amtierenden Weltmeister an. Für etwas weniger Geld sind nur leicht abgewandelte Modelle mit der Produktlinie „Regulate“ erhältlich.

Der Regulate Kakari 8 SG ist ein typischer Schuh für weiche Böden. Er bietet eine extra breite Passform und ist für die Stürmer konzipiert worden, denen er optimalen Halt im Gedränge und im freien Spiel verleiht. Neben der schwarz-gelben Variante sind auch andere Farbkombinationen erhältlich. Im Lieferumfang ist ein Stollenschlüssel enthalten, mit dem sich die Metallstollen auswechseln und festziehen lassen. Auch für die Hintermannschaft bietet Adidas verschiedene Modelle an, sowohl die der „All Blacks“, wie auch leicht abgewandelte Varianten.

Kipsta Skill 500 FG

An der Anzahl und dem Material der Stollen ist ersichtlich, dass es sich bei den Kipsta 500 Skill FG um ein Schuhwerk für härtere Böden handelt. Im Gegensatz zu den breiten Metallstollen haben die länglichen Plastikstollen keine Probleme damit, auch in einen harten Boden einzudringen und ihrem Träger Halt zu geben.

Kipsta ist wohl einer der günstigsten Hersteller für Rugby-Equipment überhaupt und so sind auch die Skill 500 äußerst erschwinglich. Ihr relativ schlichtes, schwarzes Design macht sie vielfältig kombinierbar. Durch eine größere Anzahl an Stollen wird das Gewicht des Spielers sehr gut über den ganzen Schuh verteilt und die Gefahr bei einem harten Untergrund umzuknicken minimiert sich. Da die Schuhwahl beim Rugby eine entscheidende Rolle spielt und auch mit Hinblick auf den gesundheitlichen Aspekt betrachtet werden sollte, sollte die Entscheidung für ein bestimmtes Modell sorgfältig und, wenn möglich, mit fachlicher Beratung getroffen werden.

Da im deutschen Einzelhandel nur sehr selten Rugbyschuhe, insbesondere solche für die Stürmer, vorhanden sind, kann auch eine Beratung vom Trainer oder den Teamkollegen hilfreich sein. Auch lohnt es sich Informationen über die Haltbarkeit eines Schuhs einzuholen, da diese durchaus variieren kann.

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