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Ratgeber Hallenschuhe


Hallenschuhe


Hallensportarten sind vielfältig und bewegungsreich. Eine Sporthalle hat den Vorteil, dass man sie bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit nutzen kann. In der Regel schreibt die Hausordnung einer jeden Sporthalle das Tragen von sogenannten Hallen- oder auch Indoor-Schuhen vor. Der Boden in einer Sporthalle leidet sehr schnell unter schwarzen Streifen von dunklen Gummierungen an Schuhen, Harzresten und anderen Verschmutzungen, die sich nur mühsam wieder entfernen lassen. Umso wichtiger ist es also, auf hochwertige Hallenschuhe zu setzen, die zum einen den Hallenboden schonen und zum anderen den Bewegungsablauf unterstützen.

Hallenschuhe werden im Handel als Indoorschuhe bezeichnet und unterscheiden sich in der Beschaffenheit der Sohle von anderen Sportschuhen. Für den Hallenschuh wird generell die beigefarbene Specksohle verwendet die jedoch heutzutage auch farbig erhältlich ist. Die Sohle reibt nicht so schnell ab und färbt den empfindlichen Hallenboden nicht ein. So sind selbst ruckartige Stopps und ungewollte Reibungen mit dem Schuh kein Problem mehr.

Der nachfolgende Ratgeber zeigt Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Hallenschuhs achten sollten, inwiefern solch ein Schuh für den Outdoorbereich zulässig ist und welche Materialien sich am besten eignen.

Mit Hallenschuhen in den Outdoorbereich?

Viele Sportarten werden sowohl in der Halle als auch draußen gespielt. Doch muss man deswegen jedes Mal die Schuhe wechseln? Grundsätzlich nein, denn Hallenschuhe sind ebenfalls für den Outdoorbereich geeignet, beachten sollte man jedoch, dass die Profilierung der Specksohle häufig etwas weniger ausgeprägt ist als bei klassischen Sportschuhen. Auf nassem Rasen oder Asphalt könnte es demnach mit Hallenschuhen etwas rutschiger werden.

Generell sind Hallenschuhe auch nicht wasserfest, da sie in der Halle nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Ein Einsatz bei Regen oder feuchtem Tau-Rasen ist damit weniger sinnvoll. Wer sich trotzdem mit seinen Hallenschuhen nach draußen wagen möchte, kann diese vorher mit Imprägnierspray behandeln, um die Oberfläche resistenter gegen Nässe zu machen. Wer jedoch überwiegend draußen Sport treibt, sollte sich besser Outdoorschuhe zulegen, da sie einen besseren Grip und eine höhere Strapazierfähigkeit besitzen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wer mit seinen Hallenschuhen draußen war, sollte sie vor dem nächsten Einsatz in der Halle gründlich sauber machen. Ein feuchter Lappen und etwas warmes Wasser sind bei den meisten Verschmutzungen ausreichend. So schleppt man nicht unbewusst Erde, Sand und andere Verschmutzungen in die Halle und schont den Boden.

Die Eigenschaften eines guten Hallenschuhs

Hallensportschuhe sollten generell nach der betriebenen Sportart ausgewählt werden. In der Halle wird von Basketball über Fußball bis hin zur Gymnastik alles gespielt, doch nicht jeder Schuh ist auch für jede Sportart geeignet. Bei Ballsportarten, bei denen man rennt, springt und schnell stoppt, sollten die Hallenschuhe in jedem Fall gut gedämpft sein. Hierbei wird die Sohle meist mit federnden Elementen ausgestattet wie Gel- oder Luftpolsterungen, die die Gelenke entlasten. So sind selbst hohe Sprünge für die Fußgelenke und Knie nicht so strapazierend wie mit normalen Straßenschuhen.

Ob beim Basketball oder Fußball – schnelle Bewegungen und ruckartige Richtungswechsel stehen hier an der Tagesordnung. Umso wichtiger ist es, Hallenschuhe mit einer guten Stützvorrichtung zu wählen, die den Träger vor dem Umknicken bewahren. Die meisten Hallenschuhe sind als Low-Cut Modelle erhältlich, sprich die Oberkante endet auf Höhe des Knöchels. Hier sollten die Außenkanten stabil und dennoch weich an der Haut liegen und die Schnürung einen festen Halt im Schuh bieten. Unerlässlich für einen guten Hallenschuh ist die gute Profilierung und Sohlenhaftung. Eine der bewährtesten Profilformen im Hallenbereich ist das Fischgrätenprofil. Dieses garantiert einen guten Grip und vermeidet das Wegrutschen bei schnellen Bewegungen.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass der Schuh in seiner Bauweise nicht zu schwer ist, da sich dies langfristig auf die Leistung des Trägers auswirken kann. Besonders leichte Modelle bieten meist einen hohen Komfort und sind auch über mehrere Stunden angenehm zu tragen. Wer eine Sportart mit regelmäßigem Körperkontakt und häufigen Ballkontakten spielt, sollte ebenfalls auf ein strapazierfähiges Außenmaterial achten, welches leicht zu reinigen ist. Robust und dennoch anschmiegsam sind Hallenschuhe aus Leder – diese können mit einem einfachen Lappen gereinigt werden und versprechen eine lange Lebensdauer.

Die Sonderform des Hallenschuhs

Neben den Ballsportarten wird auch Gymnastik und Tanz in der Sporthalle unterrichtet. Manche Sportler bewegen sich hierbei barfuß, doch wer schnell an kalten Füßen leidet, sollte besser zu speziellen Gymnastikschuhen für den Hallengebrauch greifen. Diese Schuhart ist besonders dünn und leicht gebaut und besitzt eine biegsame, griffige Sohle, die gleichzeitig gut über den Boden gleiten muss. Hochwertige Gymnastikschuhe bestehen aus dünnem Leder oder weicher Baumwolle. Als Sohlenmaterial hat sich Leder oder auch Gummi bewährt, da es einen guten Halt auf dem speziellen Hallenboden liefert.

Sämtliche Hallenschuhe – ob Basketball-, Fußball-, oder Ballettschuhe – sind aus leichteren Materialien hergestellt als Schuhe für den Outdoorbereich. Damit sind sie atmungsaktiver und besonders leicht im Tragegefühl, jedoch auch weniger robust und nicht für wechselnde Witterungsbedingungen geeignet. Auf Grund des leichteren Materials dehnen sich Hallenschuhe schneller aus als Schuhe aus robustem Gewebe. Daher sollte man unbedingt auf eine genaue Passform achten und den Schuh keinesfalls zu groß wählen, da er mit der Zeit noch ein wenig nachgibt und ansonsten zu groß wird. Bei Kinder-Hallenschuhen sollte man regelmäßig kontrollieren, ob der Schuh noch richtig passt und die Schnürung sowie das Profil noch einwandfrei funktionieren.

Letzte Tipps

Hallenschuhe werden bei dem ausschließlichen Gebrauch im Indoorbereich kaum dreckig und benötigen nur sehr wenig Pflege. Sollte der Schuh einmal zu sehr nach Schweiß riechen, so kann man ihn kalt in der Waschmaschine waschen. Alternativ helfen auch Fußdeos, den Schweißgeruch zu vermindern. Wer mit seinen Hallenschuhen nach draußen geht, sollte sie vor dem nächsten Training in der Halle gut überputzen, um kleine Steinchen und Dreckpartikel zu entfernen. Hierbei reicht meistens ein feuchter Lappen oder ein kurzer Besuch unter dem Wasserstrahl.

Egal für welches Modell man sich auch entscheidet, eine gute Passform, hochwertige Materialien und eine abriebfeste Specksohle sollten an oberster Stelle der Auswahlkriterien stehen. So hält man sich an die Hallenordnungen und kann sich voll und ganz auf seine Sportart konzentrieren.
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