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Kamera-Akkus (403 Ergebnisse aus 54 Shops)

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Akkukapazität
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Die Akkukapazität bestimmt zusammen mit der abgenommenen Leistung die Akku-Laufzeit. Angegeben wird die maximal verfügbare Stromspeichermenge nach einem vollständig durchlaufenen Ladezyklus in mAh (Milliamperestunden)

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Akkutechnologie
Akkutechnologie

Die Akkutechnologie in der modernen Kamera-Generation enthält in der Regel Lithium-Ionen-Akkus. Eine Weiterentwicklung stellen die Lithium-Polymer-Akkus dar. Diese Akku-Technologie überzeugt durch längere Laufzeiten, reagiert aber deutlich empfindlicher auf Überladungen als sein Vorgänger.

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Ratgeber

Ratgeber Kamera-Akkus


Dieses Szenario haben Sie sicher auch bereits erlebt: Sie greifen zur Kamera, weil Sie einen ganz besonderen Moment festhalten möchten – und der Foto-Akku ist leer. Wer über einen weiteren Kamera-Stromspeicher verfügt, erspart sich das Warten, bis der Akku wieder aufgeladen ist. Innerhalb weniger Sekunden ist der Digitalkamera-Akku gewechselt und das Filmen oder Fotografieren kann weitergehen. Für Kamera-Akkus gibt es daher kompatible Ersatzakkus. Sie können als praktisches Ersatzteil verwendet werden oder den älteren Akku ersetzen.

Ein Akku, kurz für Akkumulator, ist ein Speicher für elektrische Energie. Er funktioniert nach dem Prinzip der galvanischen Zellen. Dies ist eine Vorrichtung, bei der chemische in elektrische Energie umgewandelt wird. Das funktioniert durch das Zusammenführen von zwei Elektroden (Elektronenleiter) und einem Elektrolyten (chemische Verbindung, die bewegliche Ionen enthält).

Die galvanischen Zellen werden in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe sind die Primärzellen, die als Foto-Batterien bekannt sind. Sie können nur einmal aufgeladen werden und sind nach ihrer Verwendung nutzlos. Die Sekundärzellen werden umgangssprachlich als Akkumulatoren bezeichnet. Das Besondere an ihnen ist, dass sie durch eine gegenläufige Stromrichtung wieder aufgeladen werden können. Dieser Vorgang ist durch eine bestimmte Zyklen-Anzahl limitiert, welche der Lebensdauer des Akkus entspricht. Wieder aufladbare Batterien sind ebenfalls Akkumulatoren. Der irreführende Name kommt daher, dass es in der englischen Sprache nur die Bezeichnung batterygibt.

Energiedichte

Die Energiedichte gibt an, wie viel Energie pro Masseeinheit im Akkumulator gespeichertwerden kann. Sekundärzellen weisen eine deutlich geringere Dichte als Primärzellen auf. Besonders bei tiefen Temperaturen nimmt die Energiedichte ab. Diese Dichte wird in Wh/kg angegeben, Watt Hours per Kilogramm. Foto-Akkus mit sehr hoher Energiedichte haben oft den Nachteil, dass ihre Lebensdauer stark verkürzt ist. Zudem sind sie deutlich teurer als jene mit geringerer Dichte.

Wirkungsgrad

Sowohl beim Auf- als auch beim Entladen geht ein Teil der Energie als Wärmeenergie verloren. Diese Wärme entsteht durch den inneren Widerstand der Zellen. Das Verhältnis zwischen der Energie, die man zum Aufladen benötigt und jener Energie, welche der Akku schließlich abgeben kann, wird Ladewirkungsgradgenannt. Bei sehr schneller Auf- und Entladung steigt der Widerstand, es geht mehr Energie verloren. Welche die optimale Dauer und Stromstärke für das Laden sind, hängt von der Bauweise des jeweiligen Foto-Akkus ab.

Kapazität

Die Ladungsmenge, welche ein Akkumulator speichern kann, wird als Kapazität bezeichnet. Diese Einheit ist allgemein in Amperestunden (Ah) angegeben. Die angegebene Kapazität bezieht sich aber nur auf einen bestimmten Entladestrom. Bei höheren Entladeströmen ist sie deutlich niedriger.

Verschiedene Akkumulatoren Typen

Akkus werden nach den Elementen ihres Innenlebens kategorisiert. Es gibt sehr viele verschiedene Bauweisen und auch einige Prototypen. Daher werden hier nur einige Beispiele herausgenommen:

Der Blei-Akkumulator
Er besteht aus Blei, Bleidioxid und verdünnter Schwefelsäure. Dieser Akku ist sehr preiswert und hat eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Dafür weist er mit 30Wh/kg nur eine sehr geringe Energiedichte auf. Auch der Ladewirkungsgrad ist nicht besonders hoch, er liegt zwischen 60 – 70%.

Der Lithium-Ionen Akkumulator
Dieser Typ basiert auf dem Element Lithium. Er weist eine sehr hohe Energiedichte auf. In der Regel liegt diese bei 120-210Wh/kg. Dadurch kann er Geräte mit sehr hohem Energiebedarf problemlos versorgen. Hierzu zählen unter anderem Digitalkameras und Camcorder. Die neueren Modelle sind schnell ladefähig, der Wirkungsgrad liegt mit 90% weit höher als jener des Blei Akkus.

Lithium-Eisenphosphat Akkumulator
Diese Form des Lithium-Akkus ist durch ihre Materialen umweltfreundlicher und hat niedrigere Materialkosten. Bei Überladung wird kein Sauerstoff freigesetzt, wie bei den anderen Lithium-Akkus. Somit kann es auch zu keinem Entflammen der Zellen kommen. Der Lithium-Eisenphosphat Akku hat daher eine hohe Sicherheit. Sie sind hochstromfähig und können ebenfalls schnell aufgeladen werden. Ihre Energiedichte ist allerdings etwas geringer, sie liegt nur bei 80 – 130Wh/kg.

Der Silber-Zink Akkumulator
Auch dieser Akku enthält keine giftigen und umweltschädlichen Inhaltsstoffe. Mit 65 – 210Wh/kg kann er über sehr hohe Energiedichte verfügen. Er hat allerdings eine sehr geringe Lebensdauer und ist vergleichsweise teuer.

Der Memory Effekt und der Batterieträgheitseffekt

Bei häufigen Teil-Entladungen, wie es bei Kameras oder auch Mobiltelefonen vorkommt, scheint sich der Akku diesen Energiebedarf zu speichern und gibt mit der Zeit nur noch diese Menge an Energie ab. Die elektrische Spannung der Zellen sinkt und sie werden unbrauchbar. Dies liegt vermutlich an der Bildung von Mikrokristallen während des Aufladens. Wird ein Bereich über einen längeren Zeitraum hinweg nicht entladen, so begünstigt dieser Effekt die Bildung größerer Kristalle. Größere Kristalle reagieren beim Entladen schlechter als kleine, dies führt zum plötzlichen Spannungsabfall.

Beim Batterieträgheitseffektsinkt die Spannung nicht plötzlich ab, sondern bleibt während des gesamten Ladevorgangs geringer. Der Effekt ist meistens so gering, dass er in der praktischen Anwendung vernachlässigbar wäre. Allerdings sind manche Digitalkameras oder Camcorder so empfindlich, dass sie diesen leichten Spannungsabfall erkennen und den Akku zu früh als entladen melden.

Durch moderne Technologien konnten diese Effekte weitgehend eliminiert werden. Es empfiehlt sich zwar, Photo-Akkus regelmäßig vollständig zu entladen, dies ist aber nicht jedes Mal notwendig. Die Lebensdauer moderner Foto-Akkumulatoren kann durch häufige Teilentladungen sogar noch gesteigert werden. Gerade Lithium-Akkus profitieren von dieser Vorgehensweise.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Die meisten Camcorder und Digitalkamera Akkus sind Lithium-Ionen-Modelle. Neben den oben genannten Größen wie Kapazität, Energiedichte und Wirkungsgrad ist entscheidend, dass der Akku mit dem elektronischen Gerät kompatibel ist. Bei Akkus in Batterieform muss nur die entsprechende Größe abgeglichen werden. Für die meisten Camcorder werden allerdings flache Photo Akkus verwendet. Es muss auf der Packung beziehungsweise in der Beschreibung des Akkus stehen, für welche Geräte er eingesetzt werden kann.

Zubehör

Ein zweites wichtiges Kaufkriterium ist die Kompatibilität mit dem Auflade Gerät. Ist der Akku als Ersatz für einen bestimmten Original Akku gebaut, sollte er auch mit dessen Ladegerät aufladbar sein. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf anhand der Angaben versichern, dass das auch wirklich der Fall ist. Denn ansonsten ist es notwendig, ein für den Akku passendes Ladegerät zu besorgen. Eigene Schutzhüllen benötigen Akkus in der Regel nicht. Sie sind stabil und brechen auch dann nicht, wenn sie versehentlich herunterfallen. In den meisten Kamerataschen ist ein zusätzliches Fach angebracht, in dem die Digitalkamera-Akkus oder Kamera-Batterien sicher aufbewahrt werden können. Wenn Sie also eine Anschaffung eines zusätzlichen Kamera-Akkus planen, sollten Sie auch beim Kauf der Kameratasche auf ausreichend Platz achten.
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