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Ratgeber Spucktücher


Spucktücher

Ein eigenes Kind ist für Eltern wie ein Wunder und mit ganz viel Liebe und Geborgenheit verbunden – doch leider auch mit jede Menge Wäschewaschen. Babys spucken insbesondere in dem ersten halben Jahr bis zu zwölf Mal am Tag und können dabei aus ihrem kleinen Körper eine beträchtliche Menge Milch oder Brei ergießen. Nicht selten trifft sich das Baby dabei nicht nur selbst, sondern häufig auch die Kleidung der Eltern.

Das Spucken kann generell nicht vermieden werden, sondern sollte im Gegenteil sogar gefördert werden, da die Nahrung ansonsten in die Luftröhre laufen könnte. Grund für diesen Vorgang ist der sogenannte Reflux-Effekt. Bei Babys ist der Schließmuskel, der den Zugang von der Speiseröhre zum Magen verschließt, noch zu schwach, sodass die Nahrung wieder nach oben laufen kann. Das obligatorische Bäuerchen nach dem Essen ist folglich eine sinnvolle Maßnahme, um dem Kind Erleichterung zu verschaffen.

Um den Essensschwall aufzufangen, bieten sich Spucktücher als Lösung an. Diese Tücher fangen die Feuchtigkeit problemlos auf und lassen sich bei 95 Grad wieder bedenkenlos rein waschen. Spucktücher sollten stets aus schadstofffreiem, saugfähigem Material wie Baumwolle bestehen und punkten durch ihren vielfältigen Einsatz. Ob als Schmusetuch, Matratzenschutz oder gar als Windelersatz – die flauschigen Tücher sind universell nutzbar und bieten mehr Vorteile, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann. Worauf Sie beim Kauf eines Spucktuches achten sollten, erfahren Sie in nachfolgendem Ratgeber.

Spucktücher – der optimale Lätzchenersatz

Am häufigsten wird das Spucktuch beim Essen verwendet. Säuglinge haben ihren Schluckreflex noch nicht zu hundert Prozent unter Kontrolle, sodass stets etwas danebengehen kann. Um Kleidung und das Kind selbst vor Flecken zu schützen, greifen viele Eltern zu Sabberlätzchen. Diese sind jedoch meist sehr kompakt geschnitten, sodass die Nahrung im Zweifel trotzdem auf der Kleidung oder auf dem Schoß der Mutter landen kann.

Spucktücher sind großzügiger geschnitten und können dem Kleinkind umgebunden oder übergelegt werden, sodass Brei, Milch und Co. wirklich nur auf dem Tuch landen können. Auch ein verschmierter Mund kann mit dem weichen Tuch schnell wieder gesäubert werden. Nach dem Essen sollte das obligatorische Bäuerchen erfolgen. Hierbei kann man sich das Spucktuch über die Schulter legen, um sich vor dem Schwall Milch zu schützen. Das saugfähige Material nimmt die Feuchtigkeit optimal auf und kann danach hygienisch bei 95 Grad ausgekocht werden.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Spucktücher sind in erster Linie dazu gedacht, die „Spucke“ vom Baby aufzufangen. Hierbei wird sowohl das Bäuerchen gemeint, als auch der Sabber, welche das Kind besonders beim Zahnen produziert. Die ersten Zähne sind für die Sprösslinge mit Schmerzen und juckendem Zahnfleisch verbunden, sodass man den Babys mit Beißringen, Beißketten und Co. Abhilfe schaffen kann. Um den fließenden Speichel aufzufangen, bieten sich Spucktücher an. Diese saugen den Sabber problemlos auf und sind auch weich genug, um dem Kind über das Gesicht zu wischen.

Sabbertücher sind auf Grund ihrer saugfähigen Eigenschaften nicht nur als Spuck- und Sabberauffangtuch geeignet, sondern können auch anderweitig genutzt werden. Eine beliebte Variante ist die Zweckentfremdung als Matratzenschutz. Auch beim Schlafen fangen Babys an zu sabbern oder können noch nicht vollends verdaute Nahrung ausspucken. Wenn sich der Mageninhalt stetig auf der Matratze entleert, ist diese langfristig nicht mehr nutzbar und nur sehr schwer wieder zu reinigen. Daher greifen viele Eltern zu Spucktüchern als Unterlage, um die Matratze und ebenfalls Bettdecke und Kuscheltiere vor Flecken zu schützen. Das Spucktuch kann unter den Kopf des Kindes gelegt werden und wird somit als Matratzenauflage um fungiert. Es gibt auch Spucktücher mit innen liegender Nässesperre, einer sogenannten PU-Membran. Diese wasserdichten Einlagen können selbst überlaufende Windeln aufsaugen und sind ebenfalls bei 95 Grad waschbar. Eine besonders umweltschonende Nutzungsvariante ist die Stoffwindel.

Spucktücher können beliebig verknotet werden und sind dank ihres saugfähigen Materials auch als Windeleinlage nutzbar. Das Baumwollgewebe ist luftdurchlässiger als eine herkömmliche Windel und ist damit besonders hautverträglich und kann sogar dabei helfen, Pilzinfektionen zu vermeiden. Das flexible Material soll sogar dabei helfen, Hüftschäden zu verringern. Komplett ohne chemische Zusätze sind die Stoffwindeln damit besonders verträglich und sind vor allem wiederverwendbar – so spart man Geld und vermeidet unnötigen Müll.

Das Pucken mit Spucktüchern

Beim Pucken handelt es sich nicht um Puck die Stubenfliege, sondern vielmehr eine neue Methode, um Schreikindern zu mehr Ruhe und Geborgenheit zu verhelfen. Beim Pucken werden die Kinder eng in einem Spucktuch eingewickelt, um das Gefühl der Gebärmutter nachzuahmen. So fühlen sich selbst Schreikinder geborgener und werden schneller beruhigt. Schon im Krankenhaus greifen viele Schwestern zu Tüchern, um die Kinder darin einzuwickeln. Spucktücher sind stabil genug, dass sich die Kinder daraus nicht allzu schnell freistrampeln können und sind atmungsaktiv, sodass der Nachwuchs nicht ins Schwitzen kommt. Die Puck-Methode sollte jedoch stets nur unter Aufsicht verwendet werden und funktioniert nicht bei jedem Baby.

Die wichtigsten Eigenschaften

Spucktücher sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich, am wichtigsten sind jedoch die Materialart und die Reinigungsmöglichkeit. Am besten eignet sich reine Baumwolle oder ein Mull als Spucktuch, da dieses Material besonders saugfähig ist und dennoch die Haut atmen lässt und frei von jeglichen Schadstoffen oder chemischen Zusätzen ist.

Man sollte unbedingt darauf achten, dass sich das Spucktuch heiß – am besten bei 90 Grad – waschen lässt, um alle Bakterien im Waschvorgang abzutöten. Insbesondere, wenn man die Spucktücher als Windelersatz verwenden möchte, ist solch ein Kochwaschgang unerlässlich. Spucktücher werden von den Kindern häufig gerne auch als Kuscheltuch verwendet und sind nicht selten der liebste Begleiter beim Einschlafen oder im Kinderwagen. Manche Kinder mögen es auch, wenn sie das Spucktuch über dem Gesicht liegen haben, da sie sich so geborgener fühlen – hier sollte man nur stets darauf achten, dass das Kind dennoch frei atmen kann.

In puncto Design kann man sich frei austoben – hier sind Spucktücher in schlichtem Weiß, in klassischem Rosa und Blau oder auch mit bunten Mustern erhältlich. Wichtig ist hierbei nur, dass die Farbe ebenfalls schadstofffrei ist und heiß gewaschen werden kann. Ansonsten gilt: Sämtliche Einsatzgebiete, die einem so einfallen, sind mit den Tüchern möglich. Solange die Sicherheit des Kindes gewährleistet ist, können Spucktücher sogar als Tragetücher verwendet werden. Bitte jedoch stets überprüfen, ob das Material reißfest und robust genug ist, um den Nachwuchs zu halten.
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