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Ratgeber

Ratgeber Lanzetten


Lanzetten sind winzig kleine, spitze Klingen, die der Kapillarblutgewinnung dienen. Ihr Körper ist bei der Anwendung zum Großteil verhüllt, damit man sie gefahrlos anfassen und verwenden kann. Die Klinge ist aus Stahl gefertigt und wird auf verschiedene Arten geschliffen. Durch diese Schleifart entsteht eine einschneidige, zwei- oder sogar dreischneidige Klinge. Lanzetten werden allgemein verwendet, um die Hornhaut zu durchstoßen und so schmerzfrei wie möglich an die Kapillargefäße zu gelangen. Der Blutstropfen, der durch die Beschädigung dieser kleinen Gefäße entsteht, ist ausreichend für bestimmte Tests. Diabetiker können beispielsweise ihren Blutzucker mit einer solchen Menge Blut messen. Wie jeder Diabetiker weiß, sind Lanzetten für gewöhnlich auf ein Stechen in die seitliche Fingerkuppe ausgerichtet – hier gelangt man rasch an die kapillaren Gefäße.

Lanzetten gelten nach EU-Richtlinien als medizinische Produkte. Sie sind steril verpackt und werden nach einmaliger Verwendung weggeworfen. Wer mal eine Lanzette in der Hand hält, die nicht mehr ordnungsgemäß eingepackt ist, sollte diese sofort entsorgen. Genauso wie für die Nadeln von Spritzen gibt es auch für die Spitzen der Lanzetten kleine Kappen, die darüber gestülpt werden können. Auf diese Weise kann man sich auch später nicht unabsichtlich daran verletzen.

Wer seinen Blutzucker selbst kontrollieren muss, sollte immer eine Packung Lanzetten zu Hause haben. Aber auch Praxen und Ärzte benötigen die kleinen Stechinstrumente in großen Mengen. Lanzetten sind daher meist in großen Packungen zu kaufen. Wer nach Lanzetten sucht, findet hier ein paar Informationen zur Verwendung und natürlich zur Auswahl der richtigen Lanzette.

Stechhilfen

Bei einer sogenannten Stechhilfe wird die Lanzette mittels Federmechanik blitzschnell in die Haut gestochen und wieder zurückgezogen. Um die Verletzung so gering wie möglich zu halten, sind die heutigen Stechhilfen mit einer Stechtiefenregulierung versehen. Stechhilfen sind nicht für den gemeinschaftlichen Gebrauch geeignet. Daher verzichtet man darauf auch in Gegenden, in denen viele Patienten hintereinander behandelt werden. Denn obwohl die einzelnen Lanzetten ausgewechselt werden, können durch das schnelle Zurückziehen winzige Blutspritzer in das Innere der Stechhilfe gelangen. Dies kann wiederum zu einer Infektion des nächsten Patienten führen. Diabetiker, die ihren Blutzucker regelmäßig messen müssen, besitzen in der Regel ein eigenes Stechgerät. Hier kann die Stechhilfe bedenkenlos angewendet werden. Es gibt auch elektronische Varianten mit mehreren Lanzetten auf einer Kunststoffscheibe oder Trommel. Dadurch entfällt das ständige Wechseln. Auch diese Modelle sind für den Gebrauch im privaten Bereich geeignet.

Schmerzverringerung beim Stechen

Besonders private Anwender begehen oft den Fehler, eine Lanzette mehrmals anzuwenden. Das birgt nicht nur keimbedingt ein Risiko. Durch das wiederholte Anwenden wird die Spitze der Lanzette stumpf und der Einstich tut wesentlich mehr weh, als wenn mit einer frischen Lanzette gearbeitet wird. Wer also immer genügend Lanzetten auf Vorrat hat, wird nicht so schnell in Versuchung geraten, die Klingen mehrmals zu verwenden.

Die Entwicklung der Lanzette geht stetig in Richtung dünnerer und schärferer Klinge. Dadurch soll der Schmerzreiz auf ein Minimum reduziert werden.

Die Unterscheidung der Lanzetten

Gravierende Unterschiede gibt es bei Lanzetten nicht. Alle sind sehr spitz und erfüllen denselben Zweck: Finger, Ohrläppchen oder Ferse einen Tropfen Blut zu entlocken. Auf dem Markt gibt es dennoch verschiedene Modelle. Auch als Nicht-Arzt kann man sich mit den kleinen Unterschieden vertraut machen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist jedoch die Stechhilfe, die gegebenenfalls verwendet wird. Es passt nicht jede Lanzette zu jeder Stechhilfe. Auf der Packung und in der Produktbeschreibung der Lanzetten sollte jedoch vermerkt sein, für welche Stechhilfen die Lanzetten geeignet sind. Auch im Internet kursieren Tabellen, welche die Auswahl zumindest in Hinblick auf die Passform einschränken.

Nadelstärke
Die Nadelstärke bewegt sich im Millimeterbereich. Vor allem für Kinder und besonders sensible Erwachsene sind dünnere Nadeln geeignet. Je kleiner die Stärke der Nadel, desto weniger spürt man den Einstich. Es macht einen großen Unterschied, ob diese 0.35, 0.5 oder gar 0.8mm ausmacht.

Stechtiefe
Von der Länge und Bauart der Lanzette hängt ab, wie tief diese durch die Haut gestoßen werden kann. Die durchschnittliche Stechtiefe liegt bei etwa zwei Millimetern. Wie tief man stechen muss, hängt von der individuellen Hautbeschaffenheit, dem Körperteil und der Verwendung ab. Für einen Allergie-Prick Test muss die Haut zum Beispiel weit weniger eingeritzt werden als für einen Blutzuckertest.

Blutmenge
Abhängig von Nadelstärke und Stechtiefe ist die Blutmenge, die mit einem Stich zum Vorschein gebracht werden kann. Je nachdem, wofür man das Blut anschließend verwendet, braucht man eine gewisse Menge Blut. Wenn eine zu feine Klinge nicht genug Blut zum Vorschein bringt, muss zu einer stärkeren gegriffen oder die Stechtiefe variiert werden.

Sicherheitslanzetten

Hier ist kein Nadeleinsetzen oder -austauschen notwendig. Die Lanzette wird samt Sicherheitsgehäuse aus der Packung genommen und verwendet. Durch spezielle Aktivierungsmechanismen kann der Schutz nicht durch Zufall herunterfallen. Vor allem in der Nähe von Kindern ist diese Konstruktion sehr praktisch. Die Nadel ist immer im Gehäuse und die Distanz zwischen Gerät und Haut automatisch die richtige. Nach der Verwendung kann die Lanzette ebenso sicher entsorgt werden, wie sie benutzt wurde.

Zubehör

Lanzetten werden, steril verpackt, in Großpackungen angeboten. Das sind meistens 50 Stück pro Packung. Da Lanzetten sowohl in Praxen als auch privat in großen Mengen benötigt werden, sollte direkt zur Großpackung gegriffen werden. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn Sie nur über eine kurze Dauer bestimmte Bluttests durchführen müssen.

Für den Einsatz gemeinsam mit Stechhilfen, werden sie nicht nur einzeln verpackt, sondern in Lanzettentrommeln verkauft. Diese Trommeln kann man in bestimmte Stechhilfe-Geräte einsetzen. Dadurch wird einem das ständige Wechseln der Lanzetten erspart. In einer Trommel befinden sich meist sechs Lanzetten, eine Packung umfasst aber mehrere Trommeln. Die Trommeln sind auf bestimmte Stechhilfe-Geräte zugeschnitten.
Stechhilfe-Geräte bieten einige Vorteile. Sie haben eine Auswahl an verschiedenen Einstichtiefen, wodurch man garantiert auf diese Tiefe kommt. Damit ist es besonders einfach, an die exakte Blutmenge zu kommen. Ein zu viel an Blut geht oft einher mit größerem Schmerz. Durch die geradlinige Führung der Lanzette optimieren sie den Stechvorgang und reduzieren damit den Schmerzreiz. Es gibt drei verschiedene Modelle: das einfache Modell, bei dem man die Lanzette jedes Mal auswechseln sollte. Das Trommelmodell, in dem bis zu sechs Lanzetten automatisch durchgetauscht werden. Die elektronische Stechhilfe, bei der bis zu 50 Lanzetten durchgetauscht werden können. Die Wahl des passenden Modells ist abhängig davon wie und wie oft Sie das Gerät anwenden müssen.
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