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Ratgeber Sonstiger Diabetikerbedarf


Ratgeber sonstiger Diabetikerbedarf


Kontroll-Lösungen


Sie sind Diabetes-Patient und müssen regelmäßig Ihren Blutdruck mit einem Messgerät kontrollieren? Dann benötigen Sie nicht nur das Blutzuckermessgerät und die passenden Teststreifen, sondern auch die dazu passende Kontroll-Lösung. Diese brauchen Sie, um das Blutzucker Messgerät auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.

Wer unter Diabetes leidet, ist gezwungen, seinen Blutzuckerwert regelmäßig zu überprüfen. Wie oft dies geschehen sollte, teilt normalerweise der behandelnde Arzt mit. Dabei kommt es nicht nur darauf an, unter welchen Diabetes-Typ Sie fallen, sondern auch darauf, welche Medikamente Sie nehmen müssen. Grundsätzlich ist die Kontrolle bei Menschen, die sich regelmäßig Insulin spritzen müssen, um ihren Blutzucker zu überprüfen, häufiger nötig. Nur wenn das Blutzuckermessgerät einwandfrei funktioniert, erhalten Sie von diesem auch korrekte Messergebnisse.

Anwendung der Kontroll-Lösungen

Die Anwendung der Kontroll-Lösungen für Blutzuckermessgeräte unterscheidet sich nicht gravierend von Modell zu Modell. Grundsätzlich gibt es eine ähnliche Handhabung. Sicherheitshalber sollten Sie aber die zu Ihrem Gerät gehörende Bedienungsanleitung durchlesen. Für die Anwendung von Blutzuckerkontroll-Lösungen für Blutzuckermessgeräte gibt es einige Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten, um Fehler bei der Funktionskontrolle zu vermeiden.
In jedem Fall ist es zwingend erforderlich, dass Sie nur Lösungen verwenden, die zur Kontrolle für Ihr Messgerät zugelassen sind. Nicht alle Blutzuckermessgeräte funktionieren auf die gleiche Weise. Deshalb wird die Funktionskontrolle mit den Blutzuckerkontroll-Lösungen nur dann erfolgreich sein, wenn sie die für Ihr Gerät passenden Kontroll-Lösungen verwenden. Dann erkennt Ihr Blutzuckermessgerät die Lösung auch automatisch. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie das Datum notieren, am besten auf der Flasche selbst, an dem Sie die Kontroll-Lösung das erste Mal geöffnet haben. Nach dem Anbruch sind alle Blutzuckerkontroll-Lösungen drei Monate haltbar. Dies gilt aber nur dann, wenn in der Zwischenzeit kein Übertritt des Haltbarkeitsdatums erfolgt. Sind die drei Monate vorüber, dürfen Sie die Kontroll-Lösungen nicht mehr verwenden. Die Ergebnisse könnten durch das Überschreiten des Haltbarkeitsdatums nicht mehr korrekt sein.

Bei der Aufbewahrung sollten Sie unbedingt darauf achten, die offenen oder geschlossenen Kontroll-Lösungen ausschließlich bei Zimmertemperatur zu lagern.

Frieren Sie die Lösungen auf keinen Fall ein oder setzen Sie diese extremen Temperaturschwankungen aus. Ebenso empfiehlt es sich, Flaschen die Blutzzuckerkontroll-Lösungen enthalten, keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen.

Bevor Sie die Funktionsprüfung mit der Kontroll-Lösung durchführen, sollten Sie überprüfen, ob das Gerät auf die von Ihnen verwendeten Teststreifen kalibriert ist. Dazu entnehmen Sie der Packung bitte einen Streifen, der für die Funktionsprüfung vorgesehen ist und führen diesen in das Blutzuckermessgerät ein. Daraufhin aktiviert sich das Gerät automatisch. Nun müssen Sie überprüfen, ob die im Display des Blutszuckermessgeräts angezeigte Nummer mit der Codenummer auf der Röhre für die Teststreifen übereinstimmt. Falls das Display sich wieder ausgeschaltet hat, bevor Sie die Nummern vergleichen konnten, führen Sie den Vorgang einfach erneut durch. Stimmen beide Codes überein, so ist Ihr Gerät auf die von Ihnen verwendeten Teststreifen kalibriert und Sie haben den ersten Schritt der Funktionsprüfung absolviert.

Bereiten Sie nun alles für die Überprüfung mit der Kontroll-Lösung vor. Dazu legen Sie zuerst das Blutzuckermessgerät auf eine ebene Fläche, beispielsweise einen Tisch oder eine Komode und legen einen normalen Teststreifen bereit. Nehmen Sie nun die Flasche mit der Lösung in die Hand und schwenken Sie es mehrmals hin und her. Dadurch mischt sich die Flüssigkeit durch und Sie können diese verwenden. Danach entfernen Sie bitte den Deckel von der Flasche, welche die Blutzuckerkontroll-Lösung enthält. Wischen Sie nun mit einem Papiertuch die Spitze der Flasche mit der Kontroll-Lösung ab. Jetzt haben Sie alles für die Funktionsprüfung vorbereitet. Führen Sie jetzt den Teststreifen in das Blutzuckermessgerät ein. Drücken Sie nun einen kleinen Tropfen der Kontroll-Flüssigkeit aus der Flasche heraus und berühren mit diesem die Auftragefläche des Testsstreifens. Dies funktioniert genauso, als würden Sie Ihr Blut zum Test auf den Streifen geben. Die Flüssigkeitsmenge ist dann ausreichend, wenn das Gerät ihnen anzeigt, dass die Messung beginnt. Warten Sie nun auf die Anzeige des Ergebnisses der Funktionsprüfung. Diese zeigt Ihnen das Blutzuckermessgerät auf dem Display an.
Bei manchen Geräten müssen Sie nun das angezeigte Ergebnis durch einen Knopfdruck bestätigen. Eine genaue Anleitung dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Blutszuckermessgerätes. Entweder zeigt ihr Gerät nun den Status ok oder Sie müssen das Messergebnis nun selbst mit den Angaben auf der Flasche, welche die Kontroll-Lösung enthält, vergleichen. Stimmen diese Daten überein oder zeigt Ihnen das Blutzuckermessgerät „OK“ an, so war Ihre Funktionsprüfung erfolgreich und Sie haben die Anwendung richtig durchgeführt. Den Teststreifen können Sie danach ganz normal im Hausmüll entsorgen.

Sollte das Gerät eine Fehlermeldung anzeigen, war die Funktionsprüfung nicht erfolgreich. Überlegen Sie dann, ob Sie alle Schritte ordnungsgemäß ausgeführt haben. Wenn nicht, beginnen Sie noch einmal von vorne. Weitere Fehlerquellen sind unter anderem ein Überschreiten des Haltbarkeitsdatums der Blutzuckerkontroll-Lösung, falsch gelagerte Teststreifen oder das fehlende Abwischen der Flaschenspitze, in der die Kontroll-Lösung aufbewahrt wird. Haben Sie alle diese Fehlerquellen ausgeschlossen, so sehen Sie sich noch einmal die Bedienungsanleitung ihres Blutzuckermessgerätes an. Vielleicht finden Sie hier einen Hinweis. Besteht das Problem weiterhin, so wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihres Gerätes.

Was Sie unbedingt beim Kauf beachten sollten

Beim Kauf von Blutzucker Kontrolllösungen können Sie nicht viel falsch machen. Ihr Hauptaugenmerk sollte hier darauf liegen, ob die angebotenen Kontroll-Lösungen für Ihr Gerät geeignet sind. Nicht alle Blutzuckermessgeräte funktionieren gleich, weshalb es zwingend erforderlich ist, um eine korrekte Funktionskontrolle durchzuführen, geeignete Blutzuckerkontroll-Lösungen zu verwenden. Welche Kontroll-Lösungen für Ihr Blutzuckermessgerät geeignet sind, erfahren Sie in der Bedienungsanleitung oder in der Produktbeschreibung der Kontroll-Lösungen. Sollten Sie dort nicht fündig werden, kann Ihnen der Hersteller Auskunft geben, welche Lösungen geeignet sind. Achten Sie darauf, nur eine kleine Flasche der Blutzuckerkontroll-Lösungen zu kaufen, denn die Haltbarkeit ist nach dem Öffnen auf drei Monate beschränkt.




Lanzetten


Lanzetten sind winzig kleine, spitze Klingen, die der Kapillarblutgewinnung dienen. Ihr Körper ist bei der Anwendung zum Großteil verhüllt, damit man sie gefahrlos anfassen und verwenden kann. Die Klinge ist aus Stahl gefertigt und wird auf verschiedene Arten geschliffen. Durch diese Schleifart entsteht eine einschneidige, zwei- oder sogar dreischneidige Klinge. Lanzetten werden allgemein verwendet, um die Hornhaut zu durchstoßen und so schmerzfrei wie möglich an die Kapillargefäße zu gelangen. Der Blutstropfen, der durch die Beschädigung dieser kleinen Gefäße entsteht, ist ausreichend für bestimmte Tests. Diabetiker können beispielsweise ihren Blutzucker mit einer solchen Menge Blut messen. Wie jeder Diabetiker weiß, sind Lanzetten für gewöhnlich auf ein Stechen in die seitliche Fingerkuppe ausgerichtet – hier gelangt man rasch an die kapillaren Gefäße.

Lanzetten gelten nach EU-Richtlinien als medizinische Produkte. Sie sind steril verpackt und werden nach einmaliger Verwendung weggeworfen. Wer mal eine Lanzette in der Hand hält, die nicht mehr ordnungsgemäß eingepackt ist, sollte diese sofort entsorgen. Genauso wie für die Nadeln von Spritzen gibt es auch für die Spitzen der Lanzetten kleine Kappen, die darüber gestülpt werden können. Auf diese Weise kann man sich auch später nicht unabsichtlich daran verletzen.

Wer seinen Blutzucker selbst kontrollieren muss, sollte immer eine Packung Lanzetten zu Hause haben. Aber auch Praxen und Ärzte benötigen die kleinen Stechinstrumente in großen Mengen. Lanzetten sind daher meist in großen Packungen zu kaufen. Wer nach Lanzetten sucht, findet hier ein paar Informationen zur Verwendung und natürlich zur Auswahl der richtigen Lanzette.

Stechhilfen

Bei einer sogenannten Stechhilfe wird die Lanzette mittels Federmechanik blitzschnell in die Haut gestochen und wieder zurückgezogen. Um die Verletzung so gering wie möglich zu halten, sind die heutigen Stechhilfen mit einer Stechtiefenregulierung versehen. Stechhilfen sind nicht für den gemeinschaftlichen Gebrauch geeignet. Daher verzichtet man darauf auch in Gegenden, in denen viele Patienten hintereinander behandelt werden. Denn obwohl die einzelnen Lanzetten ausgewechselt werden, können durch das schnelle Zurückziehen winzige Blutspritzer in das Innere der Stechhilfe gelangen. Dies kann wiederum zu einer Infektion des nächsten Patienten führen. Diabetiker, die ihren Blutzucker regelmäßig messen müssen, besitzen in der Regel ein eigenes Stechgerät. Hier kann die Stechhilfe bedenkenlos angewendet werden. Es gibt auch elektronische Varianten mit mehreren Lanzetten auf einer Kunststoffscheibe oder Trommel. Dadurch entfällt das ständige Wechseln. Auch diese Modelle sind für den Gebrauch im privaten Bereich geeignet.

Schmerzverringerung beim Stechen

Besonders private Anwender begehen oft den Fehler, eine Lanzette mehrmals anzuwenden. Das birgt nicht nur keimbedingt ein Risiko. Durch das wiederholte Anwenden wird die Spitze der Lanzette stumpf und der Einstich tut wesentlich mehr weh, als wenn mit einer frischen Lanzette gearbeitet wird. Wer also immer genügend Lanzetten auf Vorrat hat, wird nicht so schnell in Versuchung geraten, die Klingen mehrmals zu verwenden.

Die Entwicklung der Lanzette geht stetig in Richtung dünnerer und schärferer Klinge. Dadurch soll der Schmerzreiz auf ein Minimum reduziert werden.

Die Unterscheidung der Lanzetten

Gravierende Unterschiede gibt es bei Lanzetten nicht. Alle sind sehr spitz und erfüllen denselben Zweck: Finger, Ohrläppchen oder Ferse einen Tropfen Blut zu entlocken. Auf dem Markt gibt es dennoch verschiedene Modelle. Auch als Nicht-Arzt kann man sich mit den kleinen Unterschieden vertraut machen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist jedoch die Stechhilfe, die gegebenenfalls verwendet wird. Es passt nicht jede Lanzette zu jeder Stechhilfe. Auf der Packung und in der Produktbeschreibung der Lanzetten sollte jedoch vermerkt sein, für welche Stechhilfen die Lanzetten geeignet sind. Auch im Internet kursieren Tabellen, welche die Auswahl zumindest in Hinblick auf die Passform einschränken.

Nadelstärke

Die Nadelstärke bewegt sich im Millimeterbereich. Vor allem für Kinder und besonders sensible Erwachsene sind dünnere Nadeln geeignet. Je kleiner die Stärke der Nadel, desto weniger spürt man den Einstich. Es macht einen großen Unterschied, ob diese 0.35, 0.5 oder gar 0.8mm ausmacht.

Stechtiefe

Von der Länge und Bauart der Lanzette hängt ab, wie tief diese durch die Haut gestoßen werden kann. Die durchschnittliche Stechtiefe liegt bei etwa zwei Millimetern. Wie tief man stechen muss, hängt von der individuellen Hautbeschaffenheit, dem Körperteil und der Verwendung ab. Für einen Allergie-Prick Test muss die Haut zum Beispiel weit weniger eingeritzt werden als für einen Blutzuckertest.

Blutmenge

Abhängig von Nadelstärke und Stechtiefe ist die Blutmenge, die mit einem Stich zum Vorschein gebracht werden kann. Je nachdem, wofür man das Blut anschließend verwendet, braucht man eine gewisse Menge Blut. Wenn eine zu feine Klinge nicht genug Blut zum Vorschein bringt, muss zu einer stärkeren gegriffen oder die Stechtiefe variiert werden.

Sicherheitslanzetten

Hier ist kein Nadeleinsetzen oder -austauschen notwendig. Die Lanzette wird samt Sicherheitsgehäuse aus der Packung genommen und verwendet. Durch spezielle Aktivierungsmechanismen kann der Schutz nicht durch Zufall herunterfallen. Vor allem in der Nähe von Kindern ist diese Konstruktion sehr praktisch. Die Nadel ist immer im Gehäuse und die Distanz zwischen Gerät und Haut automatisch die richtige. Nach der Verwendung kann die Lanzette ebenso sicher entsorgt werden, wie sie benutzt wurde.

Zubehör

Lanzetten werden, steril verpackt, in Großpackungen angeboten. Das sind meistens 50 Stück pro Packung. Da Lanzetten sowohl in Praxen als auch privat in großen Mengen benötigt werden, sollte direkt zur Großpackung gegriffen werden. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn Sie nur über eine kurze Dauer bestimmte Bluttests durchführen müssen.

Für den Einsatz gemeinsam mit Stechhilfen, werden sie nicht nur einzeln verpackt, sondern in Lanzettentrommeln verkauft. Diese Trommeln kann man in bestimmte Stechhilfe-Geräte einsetzen. Dadurch wird einem das ständige Wechseln der Lanzetten erspart. In einer Trommel befinden sich meist sechs Lanzetten, eine Packung umfasst aber mehrere Trommeln. Die Trommeln sind auf bestimmte Stechhilfe-Geräte zugeschnitten.
Stechhilfe-Geräte bieten einige Vorteile. Sie haben eine Auswahl an verschiedenen Einstichtiefen, wodurch man garantiert auf diese Tiefe kommt. Damit ist es besonders einfach, an die exakte Blutmenge zu kommen. Ein zu viel an Blut geht oft einher mit größerem Schmerz. Durch die geradlinige Führung der Lanzette optimieren sie den Stechvorgang und reduzieren damit den Schmerzreiz. Es gibt drei verschiedene Modelle: das einfache Modell, bei dem man die Lanzette jedes Mal auswechseln sollte. Das Trommelmodell, in dem bis zu sechs Lanzetten automatisch durchgetauscht werden. Die elektronische Stechhilfe, bei der bis zu 50 Lanzetten durchgetauscht werden können. Die Wahl des passenden Modells ist abhängig davon wie und wie oft Sie das Gerät anwenden müssen.
 




Diabetikerernährung


Da Diabetiker aufgrund der Fehlfunktion ihrer Bauchspeicheldrüse mitunter Schwierigkeiten haben, einen konstanten Blutzuckerspiegel zu halten, ist eine auf die Krankheit abgestimmte Ernährung von großer Bedeutung. Eine spezielle Diabetikerernährung ist dabei nicht nur sinnvoll, um einem zu hohen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken. Auch unangenehme Begleiterscheinungen wie Durchblutungsstörungen und daraus resultierende Probleme mit der Wundheilung lassen sich durch eine konsequente Diät in Kombination mit einer Insulin-Therapie regulieren und bekämpfen.

Nicht jede Form der Diabetes ist angeboren und nicht jede Form ist von Dauer. So ist es möglich, dass Frauen während der Schwangerschaft an Diabetes mellitus erkranken, darunter jedoch nach der Entbindung nicht mehr leiden. Dennoch ist es grundsätzlich wichtig, neben regelmäßigen Kontrollen des Blutzuckerspiegels die Essgewohnheiten anzupassen und etwaige Mangelerscheinungen mit geeigneter Diabetikerernährung auszugleichen. Auch Genuss ist ein wichtiger Faktor, denn kein Patient soll die Freude am Essen verlieren. Da der Genuss von Süßigkeiten nur eingeschränkt möglich ist, gibt es spezielle Produkte für Diabetiker, die auf den Blutzuckerspiegel kaum Einfluss haben.

Varianten der Diabetikerernährung

Auf der Suche nach geeigneter Diabetikernahrung müssen Sie zwischen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln unterscheiden. Es gibt unterschiedliche natürliche sowie synthetische Präparate, die Sie bei der Regulation und Behandlung der Krankheit unterstützen können. Sie zielen unter anderem auf die folgenden Wirkungen ab:

- Für Diabetiker geeignete Lebensmittel sollen einen möglichst konstanten Blutzuckerspiegel bewirken.
- Ergänzende Präparate ermöglichen auch den Konsum normaler Lebensmittel und steigern so den Genuss.
- Durchblutung und Wundheilung sollen verbessert werden.
- Das Allgemeinbefinden und die Lebensqualität steigern sich und das Krankheitsgefühl lässt nach.

Halten Sie Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder mit Ihrem Apotheker, wenn Sie bei der Wahl geeigneter Nahrung für Diabetiker unsicher sind. Abhängig vom Diabetes-Typ ist nicht jedes Produkt uneingeschränkt zu empfehlen, weshalb Sie auf eine fachkundige Beratung Wert legen sollten. Generell gilt außerdem, dass Sie auch spezielle Lebensmittel für Diabetiker nicht in übermäßigen Mengen verzehren sollten.

Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker

Es gibt verschiedene Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker, die den Organismus kräftigen und unterstützen können. Außerdem gibt es für Diabetes vom Typ II Präparate, die sich günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Oftmals handelt es sich um Kapseln oder Tabletten, die Sie mehrmals täglich einnehmen. Diese spezielle Diabetikerernährung sorgt für einen verbesserten Gesundheitszustand und für ein besseres Gefühl.

Diabetikerernährung für eine verbesserte Durchblutung verhindert das langsame Absterben von Gliedmaßen, weil zunächst feine und dann größere Blutgefäße verstopfen. Kombinieren Sie diese Präparate mit ausreichend Bewegung und einer allgemein gesunden Ernährung, um die unangenehmen Folgen einer Diabetes-Erkrankung aufzuhalten oder zu verlangsamen. Auch hormonelle Ungleichgewichte lassen sich durch bestimmte Ergänzungsmittel regulieren, so dass Sie ausgeglichener und zufriedener sind. Lassen Sie sich medizinisch oder von einem Ernährungsprofi beraten, um für Ihre Erkrankung geeignete Produkte zu finden. So können Sie mit wenig Aufwand Ihre Lebensqualität aktiv verbessern.

Natürliche Diabetikerprodukte

Ziel einer speziellen Diabetikerernährung muss auch sein, den Organismus zu stärken und den Stoffwechsel anzuregen, damit Sie lange fit und im Rahmen der Diabetes gesund bleiben. Viele Pflanzen verfügen über heilsame und lindernde Wirkmechanismen, die Ihnen das Leben mit Ihrer Krankheit erleichtern. Deshalb sind rein pflanzliche Diabetikerprodukte eine ideale Bereicherung Ihres Diätplans. Ein gutes Beispiel hierfür ist Knoblauch, der nicht nur Wunder gegen freie Radikale wirkt, sondern auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Da nicht jeder Mensch gern Knoblauch ist, gibt es Präparate, welche die wirksamen Bestandteile der Knolle enthalten. Wenn Sie diese nehmen, können Sie von den vielen positiven Auswirkungen profitieren, die die Pflanze auf Ihren Körper hat. Informieren Sie sich ferner über weitere Möglichkeiten der natürlichen Diabetikerernährung, damit Ihr Körper und Ihr Immunsystem stabil bleiben und Sie das Leben in allen Facetten genießen können.

Süßigkeiten für Diabetiker

Trotz einer Diabetes mellitus-Erkrankung möchten Sie vermutlich nicht auf den Konsum von Schokolade oder Bonbons verzichten. Aus diesem Grund hat die Nahrungsmittelindustrie bereits vor Jahrzehnten mit der Produktion von speziellen Süßigkeiten für Diabetiker begonnen. Auch wenn die Meinungen über den Geschmack dieser Genussmittel auseinandergehen, so steht doch fest, dass Schokolade für DiabetikerIhren Sinn hat. Die Süßigkeiten enthalten deutlich weniger Kohlenhydrate und vor allem Zucker, so dass Ihr Blutzuckerspiegel nicht bereits nach wenigen Stücken ansteigt. Außerdem sind die meisten Diabetiker-Schokoladen zusätzlich fettreduziert und unterstützen somit eine ausgewogene Ernährung – die schließlich auch einmal eine kleine Sünde beinhalten darf und sollte.

Probieren Sie verschiedene Süßigkeiten wie Schokolade, Kekse oder Bonbons und entscheiden Sie, welche davon Ihnen besonders gut schmecken. Für Schokolade gilt außerdem: Je höher der Kakaogehalt, umso besser schmeckt die Nascherei. Außerdem sind Bitterschokoladen allgemein gesünder als Vollmilchsorten.

Wie viel Zucker braucht der Mensch?

Die täglichen Lebensmittel der allgemeinen Ernährungspyramide setzen sich aus den Nahrungsbestandteilen Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß zusammen, die der Mensch in unterschiedlichen Mengen konsumieren muss, um leistungsfähig und gesund zu bleiben. Die Ernährungspyramide macht nicht nur Aussagen über die Art der Nahrungsbestandteile, sondern gibt auch konkrete Empfehlungen, welche Lebensmittel Sie wie häufig verzehren sollten. Die absolute Grundlage stellen dabei Getränke dar, allen voran Wasser, von dem Sie mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken sollten.

Gute Kohlenhydrate, schlechte Kohlenhydrate

Viele Ernährungspyramiden zeigen Getreideprodukte als Basis der täglichen Ernährung. Reis, Nudeln und Brot dienen dem Menschen als wirksame Energielieferanten und dürfen daher grundsätzlich nicht fehlen. Vor allem langkettige Kohlenhydrate sind empfehlenswert. Allerdings vertreten einige Wissenschaftler die Meinung, dass eine auf Kohlenhydraten – auch wenn sie noch so hochwertig sind – basierende Ernährung nicht zwangsläufig gesünder ist. Stattdessen solle der Mensch mehr pflanzliche Eiweiße konsumieren und auf Brot bisweilen verzichten. Ob Sie nun aber mehr Kohlenhydrate oder mehr Eiweiße essen, bleibt Ihnen überlassen, sofern Sie gesund sind und sich gut fühlen.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse sind der zweitwichtigste Bestandteil unserer Nahrung und können vor allem im Sommer den Konsum anderer Kohlenhydrate, beispielsweise Getreide, zeitweise verdrängen. Wer mehrmals täglich Obst oder Gemüse isst, ernährt sich definitiv gesünder als jemand, der regelmäßig zu Süßigkeiten oder Chips greift. Doch auch Fruchtzucker ist nicht uneingeschränkt gut für den Körper. Vor allem am späten Abend sollten Sie auf süße Früchte daher verzichten.

Fleisch und Milchprodukte

Fisch, Fleisch und Milchprodukte sowie Eier liefern tierische Eiweiße. Sie bilden den zweitkleinsten Teil der Ernährungspyramide, sollten aber im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Vegetarier und Veganer müssen also zwangsläufig mehr pflanzliche Eiweiße und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel konsumieren, um ihren Körper ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen. Zucker und sonstige Fette stehen an der Spitze der Pyramide und sollten nur in äußerst geringen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Denn auch wenn ein wenig Zucker vor allem dem Kreislauf gut tut, sollten Sie es damit auf keinen Fall übertreiben.



Katheter


Katheter dienen allgemein dazu, verschiedene Substanzen aus dem Körper heraus oder in den Körper hinein zu befördern. Man unterscheidet generell eine große Menge an Kathetern, die ganz unterschiedlichen Zwecken dienen können. Der bekannteste ist der sogenannte Blasenkatheter, der in den Harnapparat des Körpers eingeführt wird und die Harnableitung vereinfacht. Dabei wird grundsätzlich zwischen geschlechterspezifischen Kathetern für Männer und Frauen unterschieden. Auch weitere Unterscheidungen werden getroffen, die im Folgenden erläutert werden sollen. Das soll dabei helfen, den passenden Katheter für Ihren Anwendungsbereich zu finden.

Generell existieren auch noch Venenkatheter, die dazu dienen, Medikamente in den Körper zu führen und Absaugkatheter, die zum Beispiel Blut aus dem Körper entfernen.

Differenzierung einzelner Blasenkatheter

Die Produktpalette von Kathetern ist vielschichtig. Harnkatheter können neben der Differenzierung als Katheter für den Mann und für die Frau auch weiter unterschieden werden. Als erstes sollte die transurethrale Form des Blasenkatheters vorgestellt werden.

Sie werden durch die Harnröhre eingeführt und ihre Schlauchenden bis zur Blase durchgeschoben. Der Vorteil dieser Art des Katheters ist, dass er relativ einfach einzuführen ist. Sie sind sowohl als Dauer- als auch als Einmalkatheter erhältlich. Der Verwendungszweck ist hier entscheidend bei der Kaufentscheidung. Sollten Sie den Katheter dazu benötigen, Urin für medizinische Untersuchungen zu entnehmen, empfiehlt es sich, zum Einmalkatheter zu greifen. Der Dauerkatheter kann im Gegensatz dazu zur dauerhaften Harnableitung eingesetzt werden. Ein Ballon an der Spitze sorgt dafür, dass sie dauerhaft im Körper verweilen können.

Die andere Hauptform ist der sogenannte suprapubische Katheter. Er kann Ihnen ebenfalls dabei helfen, Urin abzuleiten. Er ist hauptsächlich für den Gebrauch als Dauerkatheter konstruiert, was man auch schon an der komplizierteren Anwendung merkt: Statt eine wie beim transurethralen Katheter natürliche Körperöffnung zu verwenden, wird diese Form durch ein Loch in der Bauchdecke eingeführt. Als Vorteil bei dieser Form kann angesehen werden, dass die Infektionswahrscheinlichkeit wesentlich geringer ist. Auch ist ein erhöhter Komfort feststellbar. Des Weiteren ist es mit dieser Art des Katheters auch möglich, Geschlechtsverkehr auszuüben. Sie werden bei der einmaligen Gewinnung von Flüssigkeit zur medizinischen Urinuntersuchung eher selten verwendet.

Auf dem Weg den richtigen Katheter zu finden, ist es wichtig, dass Ihr Arzt Sie eingehend informiert.

Wichtige Informationen zum Kauf von Blasenkatheter

Am wichtigsten ist, dass Sie nur Produkte kaufen, die auch auf Ihr Geschlecht abgestimmt sind. Die entsprechenden Angaben finden Sie auf jeden Fall in der Artikelbeschreibung. So könnte beispielsweise der Hinweis „Katheter Mann“ angegeben sein. Darüber hinaus sollten Sie das Material der angebotenen Katheter überprüfen. Zumeist handelt es sich um medizinisches PVC, was auch zu empfehlen ist. Es ist preiseffizient in der Herstellung, leistungsfähig und kann zudem durch seine Flexibilität einen hohen Komfort bieten.


Für den Gebrauch des Katheters ist es praktisch, wenn sie über große Augen verfügen, die eine problemlose Drainage gewährleisten. Auch sollte die Katheterspitze abgerundet, satiniert und weich sein, um eine schmerzfreie Anwendung zu ermöglichen. Besonders auf die Schleimhäute kann die hochwertige Form der Katheterspitzen einen positiven Einfluss haben. Des Weiteren ist die Größe des Katheters eine wichtige Möglichkeit, die Produkte zu unterscheiden und in der Folge einen korrekten Kauf zu tätigen. Sie wird in der Einheit Charrière angegeben. Dabei gibt es Katheter in der Größe von 6 Charrière bis hin zu 30 Char. Sie lassen sich ganz leicht anhand der Farbe unterscheiden.

Auch die Länge ist ein nicht zu unterschlagender Faktor. Zumeist werden Längen von 20-40 Zentimetern angeboten. Um einen Katheter zu finden, der auch von der Größe her Ihrem Körper entspricht, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt konsultieren. Generell kann eine Größe von 12-14 Char. und 30 Zentimetern Länge für Frauen und eine Größe von 14-18 Char. und 41 Zentimetern Länge für Männer als Richtwert angesehen werden.

Eine weitere Form des Katheters

Auch wenn Sie keinen Blasenkatheter benötigen, kann Ihnen ein Katheter-Set von Nutzen sein. Es gibt sie nämlich auch in der Form von Absaugkathetern, die es ermöglichen, verschiedenste unerwünschte Substanzen aus dem menschlichen Körper zu entfernen.

Diese medizinischen Katheter sorgen zum Beispiel Flüssigkeiten wie Speisebrei und Blut auf. Zur richtigen Anwendung müssen sie an eine Absaugpumpe angeschlossen werden. Sie werden oft in hohen Stückzahlen von 50-100 Stück angeboten. Sie sollten darauf achten, dass die Absaugkatheter einzeln verpackt sind und nach Gebrauch umweltschonend entsorgt werden können. Auch ist beim Kauf darauf zu achten, dass Sie die richtige Größe auswählen. Sie werden nach Außendurchmessern unterschieden und sind in verschiedenen Abmessungen von 1,7 bis hin zu 6,6 Millimetern erhältlich. Die entsprechende Artikelbeschreibung gibt diese Größe oft in der Skala CH5 bis CH 20 an. Um Verwechselungen auszuschließen und das richtige Produkt zu erwerben, sollten Sie sich hier genau informieren, welche Größe sie benötigen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass alle benötigten Katheter vor dem Kauf einer eingehenden ärztlichen Beratung bedürfen.

Verschiedene Größen, die durch Farben gekennzeichnet sind, unterschiedliche Längen und Materialien können Verwirrung stiften. Wenn Ihr Arzt eindeutige Angaben gemacht hat, können Sie sich bequem anhand dieser, ein Katheter -Set aussuchen. Falls Unklarheiten herrschen, sollten Sie lieber noch einmal die Rückfrage zu Ihrem Arzt suchen. Er kann auch dafür sorgen, dass Sie die Anwendung und Handhabung des Katheters erlernen. Sie sollten besonders auf die Verwendung hochwertiger Materialien achten, die Ihrer Gesundheit zugute kommen. Auch die Verpackung ist ein wichtiges Merkmal, an Hand dessen eine Unterscheidung getroffen werden kann: Sind sie einzeln verpackt, ist eine Sterilität gewährleistet. Zudem können Sie Dauerkatheter erwerben, wenn Sie wissen, dass Sie eine längere Zeit lang eine Harnableitung vornehmen werden. Hier können Sie zum transurethralen Katheter greifen, der als wesentlich leichter anzuwenden gilt. Falls Sie den Katheter nur zur Kontrolle der Urinwerte benötigen, so empfiehlt sich ein Einmalkatheter.


Insulinspritzen


Für Diabetiker sind Insulinspritzen unverzichtbar. Sie sorgen dafür, dass die Krankheit auf einfache Art und Weise behandelbar ist, wenn man einige Tipps beachtet und sich bei der Wahl der Spritzen Gedanken macht. Um möglichst gesund zu leben, sind Sie für den Diabetiker unverzichtbar. Sie sorgen für einen Ausgleich des Blutzuckerspiegels, der mit Hilfe von Testern oder durch einen Arzt ermittelt werden kann. Durch Insulinspritzen kann eine Überzuckerung des Blutes wirkungsvoll ausgeglichen werden. Als oberstes Ziel der Insulinspritzen kann die Schmerzfreiheit betrachtet werden. Sie sollten daher unbedingt lernen, die Spritzen richtig anzuwenden und beim Kauf auf eine gute Verarbeitung achten.

Um die ideale Wirkung zu erzielen, müssen Sie sich über die verschiedenen Konzentrationen und Mengenangaben der individuellen Insulinspritzen informieren. Auch bei der Benutzerfreundlichkeit gibt es signifikante Unterschiede, die dieser Ratgeber klären soll. Bei dem richtigen Gebrauch der Nadeln gibt es verschiedene Dinge zu beachten, genauso wie auch die Auswahl der richtigen Spritzen Fingerspitzengefühl erfordert. Beide Probleme sollen im Folgenden geklärt werden.

Anwendung der Insulinspritzen

Insulin zu spritzen ist ein alltäglicher Akt, der jeden Diabetiker durch sein Leben begleitet. Daher sollte großer Wert darauf gelegt werden, dass die Spritzen auf korrekte Weise eingesetzt werden.

Dabei ist vor allem der richtige Winkel, in dem die Spritze in die Haut eingeführt wird, zu beachten. Sie sollten die Spritze in einem 45 – 90 Grad Winkel ansetzen und mit einem Ruck in die Haut einführen. Der richtige Winkel ist sehr wichtig, da sich die Wirksamkeit bei einem geringeren Winkel verzögern kann. Danach sollten Sie das komplette Insulin durch eine langsame Druckbewegung in Ihren Körper einführen. Nach zirka 10 Sekunden hat sich das Insulin gesetzt und Sie können die Nadel wieder vorsichtig entfernen. Anschließend können Sie die Einmalspritzen entsorgen.

Die Anwendung der Insulinspritzen kann in Rücksprache mit dem Arzt am besten erlernt werden. Er wird Ihnen sagen, wie Sie die einzelnen Spritzen am besten verwenden, so dass es zu keinerlei Problemen kommen sollte.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Insulinspritzen

Um die richtige Insulinspritze zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht, müssen Sie zunächst die Unterschiede kennenlernen.

Zunächst lässt sich eine Unterscheidung anhand der Nadellänge treffen. Um die richtige Nadellänge für Ihren Körperbau zu finden, müssen Sie wissen, dass die Menge an Unterhautfettgewebe entscheidend dafür ist, wie lang die Nadel sein sollte. Im Falle von schlanken Personen ist wenig Unterhautfettgewebe vorhanden, entsprechend sollte die Nadel kurz sein. Im Regelfall sollte eine 8 Millimeter lange Spritze diesen Anforderungen entsprechen. Personen mit mehr Unterhautfettgewebe sollten auf längere Spritzen zurückgreifen, die das Insulin dann entsprechend des Körperbaus besser verteilen können. Normal ist ein Kauf von 12,7 Millimeter dicken Insulinspritzen dann empfehlenswert. Des Weiteren unterscheiden sich die verschiedenen Insulinspritzen dann auch in der Dicke: 8 Millimeter lange Spritzen sind zumeist 0,3 Millimeter dick, während 12,7 Millimeter lange Spritzen 0,03 Millimeter dicker sind. Die Standardmenge an Spritzen pro Packung beträgt 100 Stück.

Eine wichtige Unterscheidung, die beim Kauf beachtet werden muss, ist die Menge an Insulin pro Spritze. Ihr betreuender Arzt kann Ihnen sicherlich bei dieser Auswahlmöglichkeit beratend zur Seite stehen. Generell sind Größen an Insulinspritzen von 0,3 über 0,5 bis hin zu 1,0 Milliliter erhältlich.

Um Ihre Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen, sollte allerdings auch die Konzentration des Insulins innerhalb der Spritzen nicht unerwähnt bleiben. Es wird zwischen den sogenannten U40 und U100 Insulinspritzen unterschieden. Das „U“ ist auf das englische Wort „Unit“ zurückzuführen, was so viel wie Einheit bedeutet. Die verschiedenen Konzentrationen sind international einheitlich. Sie sollten sich unbedingt bei Ihrem Arzt informieren, ob Sie die U40er oder die viel höher konzentrierten U100er Insulinspritzen benötigen. Heutzutage ist zumeist die U100er Insulinspritze in Verwendung. Sie sollten trotzdem Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, ob Sie nicht doch die anderen Spritzen verwenden sollten.

Auf welche Merkmale Sie beim Kauf von Insulinspritzen achten sollten

Um einen möglichst schmerzfreien und bequemen Umgang mit Insulinspritzen zu gewährleisten, sollten Sie einige Qualitätsmerkmale berücksichtigen, die eine gute Insulinspritze ausmachen. Als wichtigstes Merkmal kann die Sterilität angesehen werden, die einen Schutz vor Infektionen gewährleistet. Wenn Sie die Spritze anwenden möchten, achten Sie darauf, dass Sie sie zuvor nicht in keimbelasteten Gebieten ablegen. Am besten ist es, Sie greifen zu Insulinspritzen mit eingeschweißter Kanüle, damit sie auf jeden Fall steril sind.

Um die Insulinspritzen möglichst ohne Schmerzen zu verwenden, sollten Sie darauf achten, dass die Hersteller das Produkt mit einem Facettenschliff ausgestattet hat. Eine zusätzliche Silikonbeschichtung sorgt dafür, dass Sie das Insulin problemlos in den Körper transferieren. Falls Sie eine Latexallergie haben, können Sie die Angaben des Herstellers beachten. Dort wird oft vermerkt, dass die Spritzen komplett latexfrei sind.

Das Material der Nadeln ist entscheidend beim Umgang mit den Insulinspritzen. Sie sollten darauf achten, dass sie aus hochwertigem Chirurgenstahl gefertigt sind.
Damit Sie genau darüber informiert sind, wie viel Insulin Sie bereits gespritzt haben, ist eine Messskala an der Außenseite der Spritze angebracht. Die gute Lesbarkeit dieser Skala bietet Ihnen Komfort und Sicherheit, daher sollten Sie auf eine große Darstellung der Zahlen achten.

Das tägliche Insulinspritzen sollte Ihnen eine erhebliche Verbesserung der Gesundheit einbringen. Bevor Sie die Spritzen jedoch erwerben, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt fragen, welche Insulinspritzen für Sie geeignet sind. Es wird eine Unterscheidung in der Konzentration zwischen U40ern und U100ern und eine Unterscheidung in der Größe zwischen 8 und 12,7 Millimeter dicken Spritzen getroffen.

Bevor Sie die Spritzen verwenden, lassen Sie sich die Anwendung von einem Facharzt erklären und zeigen, um Missverständnisse und Anwendungsfehler auszuschließen. Anschließend steht einem unkomplizierteren Umgang mit der Krankheit Diabetes nichts mehr im Wege.

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