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Ratgeber Kassettendecks


Kassettendecks

Die Jugend von heute wird mit Kassetten und Kassettendecks wohl nicht mehr wirklich viel anfangen können. Heutzutage sind sie im Handel kaum noch zu finden, doch gehörten Audiokassetten noch vor wenigen Jahrzehnten zu den beliebtesten und meistgenutzten Audio-Medien.
 

Die Musikkassette, wie wir sie heute kennen, erschien erstmals im Jahr 1963 auf dem Markt. In den ersten Jahren war die Reaktion auf dieses Produkt noch relativ verhalten. Verschiedene Elektronikkonzerne aus Japan, Europa und den USA versuchten alle, ihren eigenen Standard zu etablieren. Wirklichen Erfolg konnte aber keiner von ihnen vorweisen. Der Siegeszug der Kassette begann erst, nachdem sich die großen Konzerne auf einen einheitlichen Standard geeinigt hatten.
 

Die Kassette hatte im Vergleich mit anderen Audio-Medien dieser Zeit enorme Vorteile. Sie war nicht nur kompakt und robust, mit dem passenden Kassettenrecorder war es auch erstmals möglich, die Lieblingssongs aus dem Radio ganz einfach aufzuzeichnen. Besonders bei Jugendlichen war dieses Feature natürlich beliebt und auf dem Schulhof konnte nun so manches Tape mit Freunden und Bekannten getauscht werden. Ein guter Mix war hier bares Geld wert. Durch die kompakte Größe der Kassette an sich war es nun auch möglich, Kassettendecks zu bauen, die man ganz einfach in der Jackentasche mit sich herumtragen konnte. Besonders Sonys Walkman war hier ein echter Trendsetter und in den 80er Jahren entwickelten sich diese mobilen Abspielgeräte zu echten Kassenschlagern. Heutzutage hat wohl jeder dank des Smartphones immer und überall Zugriff auf die aktuelle Lieblingsmusik. Zur damaligen Zeit war das aber ein echtes Novum.
 

In der westlichen Welt finden Kassetten wohl nicht mehr allzu viel Verwendung. Wenn man den Blick allerdings auf den Rest der Welt wirft, findet man schnell Regionen, in denen sie sich immer noch großer Beliebtheit erfreut. Gerade auch im PKW werden diese Decks noch immer gerne verbaut.
 

Formfaktor

Audio Kassettendecks finden sich auch heute noch in diversen Größen auf dem Markt. Es gibt sowohl Modelle, die als Baustein in einem bestehenden Hi-Fi-System genutzt werden können, sowie auch solche, die an und für sich ein abgeschlossenes System darstellen. Kassettenrecorder oder Radios mit Kassettendeck bieten dabei alles, was man für den schnellen Audiogenuss mit der Kassette so benötigt. Bei einem solchen Modell, dass auch gerne einmal als Boombox bezeichnet wird, sind bereits Lautsprecher verbaut. Man benötigt lediglich Strom und ein Tape und schon kann es losgehen. Viele Modelle können hierbei auch mit Batterien betrieben werden. Mit einer solchen Boombox kann man dann überall Musik genießen. Natürlich sollte man es mit der Lautstärke nicht übertreiben, um etwa Anwohnern oder Nachbarn nicht den letzten Nerv zu rauben.
 

Ist im Kassettendeck auch ein Radioempfänger eingebaut, so ist es möglich, die Radioübertagung ganz einfach auf eine Kassette aufzuzeichnen. Will man Kassetten von Freunden und Bekannten kopieren, dann benötigt man ein Gerät, dass über zwei Kassettendecks verfügt. Zudem benötigt man natürlich auch eine Leerkassette oder zumindest ein Modell, dass sich überspielen lässt. Einige Kassetten sind nämlich speziell vor dem Löschen bzw. Überschreiben geschützt und können daher hier nicht verwendet werden. Letztlich gibt es noch die besonders mobilen Kassettendecks, die alle dem bereits erwähnten Walkman von Sony nachempfunden wurden. Wer mit diesen Musik hören will, benötigt in der Regel auch die entsprechenden Kopfhörer.
 

Digitalisierung

Ein Grund, warum heutzutage kaum noch Tapedecks oder auch mobile CD-Player benutzt werden, ist mit Sicherheit die Digitalisierung der Musik. Durch sie ist es möglich eine gigantische Menge an Musik auf dem Smartphone oder einem digitalen MP3 Player mit sich zu führen. Inzwischen ist es sogar möglich, die Musik über einen Online-Service einfach auf das Smartphone oder Tablet zu streamen.
 

Mit solchen Datenmengen kann die einfache Kassette natürlich nicht mithalten. Üblicherweise ist hier die Spielzeit durch die Länge des verwendeten Magnetbands auf 46, 50, 74, 90, 100 oder 110 Minuten begrenzt. Die riesige Auswahl an Musik, welche einem heutzutage dank des Internets zu Verfügung steht, ist aber beileibe nicht allumfassend. So gibt es zahlreiche Aufnahmen von Konzerten oder anderen Radioübertragungen, die nur noch auf der persönlich aufgezeichneten Kassette zu finden sind. Herunterladen oder Streamen kann man diese nirgendwo. Wer aber eine solche Aufnahme für die Ewigkeit absichern will, der sollte darüber nachdenken, diese zu digitalisieren.
 

Zu diesem Zweck gibt es Kassettendecks, die sich ganz einfach mit einem USB-Anschluss an den Computer anschließen lassen. Oft werden diese Geräte auch noch mit der passenden Software ausgeliefert, die einem diverse Optionen und Einstellungsmöglichkeiten bieten. Moderne Computer sollten so ein Kassettendeck problemlos erkennen können. Hat man dann die nötigen Einstellungen in der Software vorgenommen, muss man eigentlich nur noch das richtige Tape einlegen und auf die Playtaste drücken.
 

Ist die Musik dann in digitaler Form auf dem Computer aufgenommen, lässt sich der Klang auch kinderleicht optimieren, in dem man etwa störende Nebengeräusche herausfiltert. Wer also eine größere Sammlung von Kassetten sein eigen nennt, sollte sich einmal Gedanken über die Digitalisierung dieser machen, da die Kassetten irgendwann den Geist aufgeben und dann einzigartige Aufnahmen aus der Jugend, für immer verschwinden.
 

Kinderfreundlich

In den vergangenen Jahrzehnten waren Kassettendecks besonders auch für Kinder geeignet. Kassetten sind in der Regel relativ stabil und robust aufgebaut, so dass sie auch so manche Tortur im Kinderzimmer überleben können. Beliebt waren bei den Kleinen auch immer Hörspiele aller Art. Die Abenteuer, die man mit diesen erleben kann, ziehen auch heute noch Kinder in den Bann.
 

Wer sich Sorgen macht, dass das Kassettendeck den täglichen Belastungen des Kinderzimmers nicht standhalten kann, der sollte zu einem Modell greifen, dass extra für diesen Zweck gebaut wurde. Kassettendecks für Kinder sind besonders widerstandsfähig und beständig konstruiert, so dass ihnen auch diverse Stürze oder Stöße nichts anhaben können. Große farbige Tasten und Knöpfe erleichtern zusätzlich die Bedienung, so dass die Kleinen das Gerät ganz einfach selber bedienen können. Es ist sicherlich die klügere Alternative, das Kind mit einem solchen Gerät üben zu lassen, bevor man ihm empfindlichere Digitaltechnik in die Hände drückt. Außerdem kann man so auch einmal den alten Tapes aus vergangenen Tagen wieder neues Leben einhauchen.

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