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Ratgeber

Ratgeber Netzwerkkarten


Möchten Sie ihren PC oder Ihr Notebook mit einem Netzwerk und dem Internet verbinden, benötigen Sie eine entsprechende Netzwerkkarte. Die auch unter dem Namen LAN-Karte bekannte Hardware ermöglicht Ihnen den schnellen Datenaustausch zwischen PC und Netzwerk. So können Sie nicht nur Daten zwischen Ihrem PC und Ihrem Notebook austauschen, sondern auch mit Freunden im Netzwerk spielen. Zudem ermöglicht die Netzwerkkarte einen Zugriff auf das lokale Heimnetzwerk und damit auch auf das Internet.

Die verbreiteste Variante ist die Ethernet-Karte. Mit diesem Gerät erreichen Sie eine besonders schnelle Datenübertragung. Selbst größere Datenmengen sind so in kürzester Zeit übertragen. Eine Ethernet-Karte ermöglicht es Ihnen auch, mit DSL-Geschwindigkeit im Internet zu surfen.
Arbeiten Sie lieber kabellos, können Sie eine sogenannte WLAN-Karte erwerben. Diese wird ähnlich wie die herkömmliche Netzwerkkarte in Ihrem PC oder Notebook verbaut, verfügt jedoch nicht über eine Kabelbuchse, sondern über eine oder mehrere Antennen. Über diese Antennen können Sie sich drahtlos mit einem Netzwerk verbinden. WLAN-Karten sind für Sie vor allem dann von Vorteil, wenn Sie eine größere Strecke zwischen PC und Router überbrücken möchten und dabei auf durch die Wohnung verlaufende Kabel verzichten wollen.

Netzwerkkarten unterscheiden sich in ihrer Funktionalität und den verwendeten Technologien. Was hinter den einzelnen Fachbegriffen steckt und welche Funktionen für Sie nützlich sein können, erläutert Ihnen der folgende Ratgeber.

Die Geschichte der Netzwerktypen

Die Idee, verschiedene Computer miteinander zu vernetzen, existiert schon seit Anfang der 1980er Jahre. Welche Netzwerktypen es bei der Vernetzung gibt, lesen Sie weiter unten.

ARCNET
Die Vernetzungstechnologie ARCNET (Attached Resources Computer Network) kommt vor allem bei lokalen Netzwerken zum Einsatz. Die Technologie arbeitet meist als Bus- oder Stern-Topologie und erreicht eine Geschwindigkeit von 2,5 MBit pro Sekunde. Durch das verwendete Tokenpassing-Verfahren kann die Technologie auch in Echtzeitsystemen eingesetzt werden.

LocalTalk
Die Zweidraht-Busverkabelung ähnelte stark den RS-422-Schnittstellen. Die Technologie war lange Zeit serienmäßig in fast jedem Apple-Computer verbaut, ist aber heute kaum noch zu finden.

Token Ring
Diese Vernetzungstechnik wurde vor allem in IBM-Systemen eingesetzt. Das Netz arbeitet mit dem Token-Passing-Zugriffsverfahren und übertrug bis zu 16 Mbit pro Sekunde.

Ethernet
Dieses Wort haben Sie mit Sicherheit schon einmal gehört oder gelesen. Die Ethernet-Technologie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen in einem lokalen Netzwerk verbundenen Computern. Die Technologie erreicht eine besonders hohe Übertragungsrate von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde.

Am stärksten verbreitet sind heutzutage die Ethernet-Karten. Diese Netzwerk Karten sind schon für wenig Geld erhältlich. Wenn Sie auf die ganze schnelle Datenübertragung verzichten können, reicht Ihnen ein handelsübliches Modell.

Welche Karte für welchen PC?

Netzwerkkarten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Neben dem angestrebten Einsatzgebiet ist auch wichtig, welche Anschlussmöglichkeiten Ihr PC bietet. Die meisten Netzwerkkarten werden über das Peripheral Component Interconnect, kurz PCI, angeschlossen. Dieser Anschluss befindet sich direkt auf dem Mainboard Ihres Computers. In diesen muss die Netzwerkkarte lediglich eingeschoben werden, bis sie hörbar einrastet. Anschließend wird das Gerät ganz normal installiert

Doch PCI ist nicht gleich PCI. Hier wird unterschieden zwischen einem herkömmlichen PCI-Anschluss, PCI-Extended oder PCI-Express. Den Erweiterungsstandard PCI Express erkennen Sie an einem besonders kleinen Anschluss. Er ist etwa um ein Drittel kleiner als der herkömmliche PCI-Anschluss.

Ein PCI-Express-Anschluss ermöglicht Ihnen eine deutlich höhere Datenübertragungsrate pro Pin. Während der herkömmliche PCI-Anschluss bis zu 2,5 Gigatransfers pro Sekunde erreicht, arbeitet der PCI-Express-Slot mit bis zu 16 Gigatransfers pro Sekunde.

Schauen Sie also vor dem Erwerb einer Netzwerkkarte zunächst in Ihren PC oder in das Handbuch zum Mainboard. Haben Sie einen PCI-Express-Slot, halten Sie Ausschau nach einer Netzwerkkarte, die diesen Standard unterstützt.

Neben der PCI-Variante werden einige Netzwerkkarten auch über den PC-Card-Schacht verbaut. Die Karten haben in etwa die Größe einer Kreditkarte und verschwinden fast vollständig im PC-Gehäuse. Der PC-Card-Schacht ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu 100 Megabyte pro Sekunde und ist damit schnell genug für aktuelle Netzwerke.

Als moderner Nachfolger der PC-Card gilt die ExpressCard. Dieser Steckplatz findet sich meistens an Notebooks und ist besonders schmal. Auch dieser Steckplatz-Typ erreicht eine hohe Datenübertragung und ist damit für aktuelle Netzwerke geeignet.

Sollten Sie weder einen PCI- noch einen PC-Card-, oder einen ExpressCard-Slot zur Verfügung haben, können Sie auf eine externe Netzwerkkarte zurückgreifen. Hierbei wird das Gerät meist über einen freien USB-Anschluss mit dem PC verbunden. Besonders positiv: externe Varianten können Sie nicht nur mit einem PC, sondern auch mit anderen Geräten verwenden. Sogar einige Fernsehgeräte unterstützen den Gebrauch von externen Netzwerkkarten.

Der Netzwerkstandard

Damit Ihr PC reibungslos mit einem Netzwerk verbunden werden kann, sollten alle im Netzwerk befindlichen Geräte eine einheitliche Verbindung nutzen. Bei herkömmlichen LAN-Karten ist dies der Ethernet-Standard. Er gilt als besonders schnell und zuverlässig. Für die Verbindung mit einem Netzwerk sorgt ein entsprechendes Netzwerkkabel. Mit diesem können Sie Entfernungen von bis zu 100 Metern überbrücken, ohne dabei einen Signalverstärker zu benötigen. Optimal, wenn Sie verschiedene Rechner in einem weitläufigen Büro miteinander durch LAN Karten vernetzen möchten.

Neben den kabelgebundenen Netzwerkkarten können Sie auch auf die kabellose Variante, die WLAN-Karte, zurückgreifen. Anstatt einer Anschlussmöglichkeit bieten diese W-LAN Karten eine oder mehrere Antennen. Über Funk ist eine kabellose Verbindung zu Ihrem Router oder direkt zu anderen Endgeräten möglich.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Neben der Art des Anschlusstyps und des Netzwerkstandards unterscheiden sich die am Markt befindlichen Netzwerkkarten vor allem durch ihre maximal erreichbare Transferrate. Die Transferrate gibt Ihnen Aufschluss darüber, welche Informations- und Datenmenge eine Netzwerkkarte pro Sekunde übertragen kann. Dem aktuellen Standard entsprechen Netzwerkkarten mit einer Datenübertragung von 100 Mbit pro Sekunde. Legen Sie Wert auf eine besonders schnelle Übertragung, greifen Sie am besten zu einem Modell, das 1.000 Mbit pro Sekunde oder mehr unterstützt. Damit ist es Ihnen möglich, ca. 120 Megabyte pro Sekunde zu übertragen. Sie verschieben also den Inhalt einer herkömmlichen DVD in lediglich etwas mehr als einer halben Minute. Sollten Sie über Ihr Netzwerk viele Datenmengen austauschen, sollten Sie auf eine Netzwerkkarte mit einer hohen Datenübertragung zurückgreifen.

Achtung: Haben Sie einen besonders schnellen Internetanschluss, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Netzwerkkarte dieser Geschwindigkeit auch angepasst ist. Eine kompatible Netzwerkkarte erkennen Sie an der Bezeichnung "Fast Ethernet". Sie erlaubt eine schnellere Datentransferrate als ein herkömmlicher DSL-Anschluss liefert. Sollten Sie jedoch einen besonders flotten Internetzugang haben, lohnt sich ein Blick in das Datenblatt der Netzwerkkarte, um etwaigen Enttäuschungen vorzubeugen.
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