Motorradlampen (2.047 Angebote bei 10 Shops)

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Ratgeber Motorradlampen


Ratgeber Motorradlampen


Bei dem Motorrad handelt es sich um ein einspuriges Kraftfahrzeug, das von den deutschen Behörden auch als Krad bezeichnet wird. Sein erster Vorläufer war das in den USA und in Frankreich produzierte Dampfrad. Das erste Benzinmotorrad entstand im Jahre 1894. Der Begriff des Motorrades wurde hier zum ersten Mal verwendet und ist seither patentrechtlich geschützt. In der folgenden Zeit erfreute sich das Motorrad einer immer größer werdenden Beliebtheit. Dies nahm jedoch mit der Erfindung des Automobils gegen Ende der 1950er Jahre wieder rasant ab.

Heute ist das Motorradfahren vor allem ein Freizeittrend. Für diesen benötigt man lediglich ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechendes Motorrad. Motorräder gibt es in den verschiedensten Ausführungen, die neben der Leistungsfähigkeit vor allem auch den optischen Ansprüchen des Besitzers genügen müssen.

Motorradlampen – Modelle

Damit Sie passende Lampe zu Ihrem Motorrad kombinieren können, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen im Folgenden einmal genauer ausgeführt. Eine Liste der wesentlichen Kaufkriterien finden Sie anbei:

- Die Montage
- Die Verarbeitung und die Witterungsbeständigkeit
- Das enthaltene Zubehör
- Die Prüfzeichen
- Das Design der Leuchten

Motorrad Lichter lassen sich in drei Kategorien einteilen. Zum einen wären da die Rücklichter für Motorräder, die im hinteren Bereich des Motorrads montiert werden. Zum anderen die Frontlampe. Sie wird oftmals auch als Kopflicht bezeichnet und sitzt natürlich im vorderen Bereich des Zweirads. Ebenfalls zur Kategorie der Lampen gehört der Blinker.

Die Beleuchtung spielt beim Motorrad eine wichtige Rolle, da dieses auf Grund seiner reduzierten Größe im Straßenverkehr weniger stark auffällt und daher leichter von Autofahrern übersehen wird. Die Wichtigkeit der Motorrad-Beleuchtung lässt sich jedoch auch auf das Auto und alle anderen Kraftfahrzeuge übertragen. Die Beleuchtung hat im Allgemeinen nämlich einen maßgeblichen Einfluss auf die Einschätzung der Größe und der Absichten des herannahenden Fahrzeugs. Aus diesem Grund haben sich alle Verkehrsteilnehmer an die Vorgaben bezüglich der Farbe, Form, Anordnung, Schaltung und Montage der Lampen zu halten. Diese gelten auch im Falle der Um- und Nachrüstung. Wer sich nicht daran hält, kann unter Umständen schnell zum Verkehrssünder werden und muss hohe Strafen bezahlen.

Die richtige Farbwahl
Für alle Leuchtenarten gelten die gesetzlichen Farbvorgaben. Weißes Licht steht beispielsweise für die Frontseite eines Fahrzeugs. Im Gegensatz dazu signalisiert das Rote Licht die Rückseite und zeigt einen Bremsvorgang an. Unterschieden wird zwischen den Rücklichtern eines herkömmlichen Fahrzeugs und der Kennzeichnung von Anhängern. Rücklichter von Anhängern zeichnen sich durch ihre dreieckige Form aus und zeigen dem Hintermann unter anderem an, dass er mit einer größeren Länge seines Vordermanns rechnen muss. Auch alle anderen Leuchten im hinteren Bereich von Fahrzeugen sind in Rot gehalten. Dazu gehören die Bremsleuchten, Nebelschlussleuchten, sowie Umriss- oder Parkleuchten. Die einzige Ausnahme bilden die Rückscheinwerfer. Sie strahlen weißes Licht ab. Eine Besonderheit stellen serienmäßig angefertigte Serienmarkierungsleuchten und seitliche Rückstrahler dar. Sie kennzeichnen die Flanke einiger Fahrzeuge und strahlen gelbes Licht ab. Wichtig sind zudem die gelben Blinkleuchten. Sie sind sowohl an der Front, als auch am Heck des jeweiligen Fahrzeugs zu finden. Ihre Aufgabe besteht in der Ankündigung des Abbiegevorgangs und des Fahrspurwechsels.

Die Farbvorgaben beschreiben nicht nur, wie die Farbbeleuchtung auszusehen hat, sondern auch dass keine anderen Farben zugelassen sind. Hinzu kommt, dass Motorrad- und Autofahrer auf die Bemalung ihrer Fahrzeuge mit leuchtenden Farben verzichten müssen. Diese führen im Straßenverkehr zu verwirrenden Reflektionen.

Der Blinker
Der Blinker wird, wie beim Auto, auch als Fahrtrichtungsanzeiger bezeichnet. Er gehört in der Regel zum festen Kern des Motorrads und wird daher nur in Schadensfällen gegen ein neues Modell ausgetauscht. Wer seinen Blinker wechselt, sollte darauf achten, dass das neue Exemplar über ein EG- oder ECE-Prüfzeichen verfügt.

Die Motorradlampen wechseln
Motorräder werden von den Herstellern in der Regel mit einfachen Lampen ausgestattet, die lediglich den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung entsprechen und in das Gesamtbild des Motorrads passen. Da der Wechsel der Motorradlampen die mitunter einfachste Tuningmaßnahme am Motorrad darstellt, beginnen viele Motorradfahrer jedoch schon bei den ersten sichtbaren Sonnenstrahlen ihr Motorrad mit neuen Lampen auszustatten. Besonders häufig betroffen ist die Frontlampe, die gerne durch eine sogenannte Scheinwerferlampe ausgetauscht wird. Diese präsentieren sich in unterschiedlichen Designs, das begeisterte Motorrad-Fans entsprechend Ihrer persönlichen Vorlieben auf Ihr Motorrad abstimmen können.

Beim Kauf einer neuen Lampe für Ihr Motorrad sollten Sie im Allgemeinen darauf achten, dass diese hochwertig ist und präzise verarbeitet wurde. Hinzu kommt, dass in dem Set alles enthalten sein sollte, was Sie für die Montage benötigen. Außerdem muss die Lampe bestimmte Anbaumaße erfüllen. Laut §22 a der StVZO müssen die Lampe und Rückstrahler zudem über ein Prüfzeichen verfügen und eine amtliche Genehmigung besitzen. Zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Prüfzeichen gehört das große E. Dieses kann von allen Mitgliedern der EG vergeben werden. Das Prüfzeichen basiert auf den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaften für Straßenfahrzeuge (EWG-Richtlinien). Ein alternatives Prüfzeichen stellt das kleine e in einem Rechteck dar. Es sagt aus, dass das gekennzeichnete Teil den Regelungen der Economic Commission for Europe (ECE) entspricht. Selten geworden sind nationale Prüfsymbole, deren Gültigkeit aber immer noch anerkannt wird.

Viele Motorrad Lichter werden nicht nur mit Prüfzeichen, sondern auch mit weiteren, allgemeinen Kennzeichen versehen. Zu diesen gehören zum Beispiel eingeprägt Pfeile, die anzeigen, an welcher Fahrzeugseite die jeweilige Leuchte montiert werden muss. Eine eingehende Erläuterung solcher Kennzeichen ist zumeist in den Unterlagen des Herstellers enthalten.

Was Sie bei der Montage noch beachten müssen…

Bei der Montage einer neuen Leuchte müssen Sie nicht nur auf die vorhandenen Prüfzeichen und die Lichtfarbe achten. Auch die maximal zulässige Anzahl der Leuchten am jeweiligen Fahrzeug spielt eine große Rolle. Im Rahmen der Positionierung müssen Sie ebenfalls die geometrische Sichtbarkeit einbeziehen. Außerdem müssen die Motorrad Lampen über eine korrekte Schaltung verfügen.

Sicher in die Motorradsaison starten…

Ein sicherer Start in die Motorradsaison erfordert zunächst einmal die Kontrolle aller wichtigen Motorrad-Bestandteile. Nach einem halben Jahr Winterpause sollten Sie in jedem Fall die Bereifung Ihres Motorrads kontrollieren. Ebenfalls wichtig ist die Kontrolle der Bremsanlage. Sie schließt die Überprüfung der Schläuche und Leitungen auf ihre Dichtigkeit, sowie das Vorhandensein von ausreichend Bremsflüssigkeit ein. Die Bremsscheiben sollten öl- und fettfrei sein. Außerdem sollte der Bremsbelag eine ausreichende Stärke besitzen.

Vor allem, wenn Sie Ihr Abblendlicht für Motorrad gegen neue Exemplare ausgetauscht haben, sollten Sie diese vor der ersten Ausfahrt noch einmal eingehend überprüfen. Dazu gehört, dass Sie sicherstellen, dass alle Motorrad-Scheinwerferlampen einwandfrei funktionieren. Hier gilt: Die Leuchtengehäuse müssen intakt sein, dürfen also keine Sprünge, keine erblindende Verspiegelung oder eine lichthemmende Verstaubung aufweisen. Überprüfen Sie außerdem, ob die Rückstrahler Kratzer oder andere Brüche aufweisen. Alle Leuchten, sowie die damit verbundenen Schalter und Kontrolllämpchen müssen gut miteinander harmonieren und zuverlässig funktionieren. Auch die Fern- und Abendlichter sind in den Kontrollvorgang mit einzubeziehen. Nicht mehr funktionsfähige Motorrad-Scheinwerfer erkennen Sie zum Beispiel an geschwärzten Glaskolben oder an einem Glitzern der enthaltenen Drähte. Vergessen Sie des Weiteren nicht, alle Kabel und Stecker auf ihren festen Sitz zu überprüfen. Sie dürfen keine Anzeichen von Korrosion aufweisen.
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