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Ratgeber Sterilisatoren


Ratgeber Sterilisatoren


Kleinkinder nehmen den Großteil ihrer ersten flüssigen Nahrung über Fläschchen auf. Schnell sammeln sich dabei Bakterien auf dem häufig genutzten Trinkgefäß an. Da der Körper des Kleinkindes noch nicht in der Lage zur konsequenten Erregerabwehr ist, sind besondere Hygienemaßnahmen erforderlich. Einen großen Beitrag hierzu leisten Sterilisatoren. Diese auch als Vaporisatoren bezeichneten Geräte ermöglichen eine sehr viel intensivere Keimbekämpfung als die Spülmaschine. Ein paar Hinweise zur fachgerechten Nutzung und zum Schutz des jungen Kindes sind dabei zu beachten. Nicht allein der Preis entscheidet über die Qualität. Fragen nach dem persönlichen Reinigungsbedarf und der richtigen Verwendungsweise sollten ebenso eine Rolle spielen. Eine erste kurze Orientierung auf dem Markt der Sterilisatoren soll der vorliegende Ratgeber darstellen.

Aufbau und Funktionsweise

Die Sterilisation dient dem Zweck, Krankheitserreger wie Viren, Pilze, Parasiten oder Bakterien abzutöten. Der Sterilisator leistet dies mit Wasserdampf, Druck und Hitze. Er ist wie der Schnellkochtopf ein verschließbarer Druckbehälter. Sein Hauptanwendungsbereich ist die Medizin. Mit seiner Hilfe werden vorrangig Operationsbestecke gereinigt. Dabei sind eine Temperatur von mindestens 121°C und ein Überdruck von 1 bar vorgeschrieben. Anders als bei der Desinfektion ist das Ergebnis der Sterilisation nicht die starke Keimreduzierung, sondern die vollständige Keimeliminierung. In privaten Haushalten wird der Sterilisator in erster Linie für die Reinigung von Babyflaschen und Schnullern verwendet. Der Vaporisator bietet eine praktische Alternative gegenüber dem traditionellen Abkochen im heißen Wasser.

Anwendung eines Dampfsterilisators

Im Innern eines professionellen Sterilisators befindet sich ein Vakuumsystem, mit dem Luft auch aus schwer zugänglichen Hohlkörpern herausgesaugt werden kann. Dies ist wichtig, da Luft die gleichmäßige Ausbreitung des Dampfs verhindern könnte. Eine gleichmäßige Anordnung der eingelegten Flaschen erfüllt den nämlichen Zweck. Über einen weiteren Kreislauf wird heißer Dampf eingeführt. Die Sterilisation nimmt auch bei den einfacheren Vaporisatoren nicht viel Zeit in Anspruch. Man muss lediglich das Material zusammen mit einer bestimmten Menge Wasser in die Kammer einfüllen. Anschließend verschließt man den Sterilisator und betätigt die Starttaste. Das Wasser wird erhitzt und verdampft. Ist der Vorgang beendet, wird der Verschluss entriegelt und der Inhalt kann herausgenommen werden.

Hochwertige Sterilisatoren bieten mehrere Programme an. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass das eingelegte Material die Temperatur verträgt. Der Betrieb des Geräts muss an einem sauberen Ort erfolgen. Er sollte weder staubig noch feucht sein. Idealerweise tragen Sie beim Entnehmen des Materials sterile Handschuhe und berühren es so wenig wie möglich. Bei Babyflaschen betrifft dies vor allem die Innenflächen. Bevor sie eingelagert oder transportiert werden, sollten Sie sie abkühlen lassen. Ein trockener und sauberer Aufbewahrungsort versteht sich von selbst.

Vorteile

Sterilisatoren sind einfach zu bedienen und arbeiten schnell. Im Schnitt dauert ein Durchgang zwischen 6 und 12 Minuten. Dank ihnen müssen Flaschen und Schnuller für Babys nicht erst in heißem Wasser abgekocht werden. Plastikflaschen vertragen dies mitunter nicht gut. Im Sterilisator treten keine Verschleißerscheinungen auf. Besonders für Frühchen und schwache Kinder kann das Sterilisieren überlebensnotwendig sein. Mit einem eingebauten Timer kann bedarfsorientiert auf sterile Fläschchen zurückgegriffen werden. Die Geräte schalten sich in der Regel automatisch ab. Der Sterilisator ist außerdem für den Transport verwendbar.

Worauf muss man beim Babyflaschen Sterilisator achten?

Hygiene ist gerade für Kinder in den ersten Lebensmonaten sehr wichtig. Ihr Körper ist noch nicht in der Lage, auf Bakterien und Viren angemessen zu reagieren. Sterilisatoren bieten den Vorteil, ganz ohne Chemie zu arbeiten. Lediglich heißer Wasserdampf wird zur Abtötung der Keime genutzt. Nach dem Gebrauch sollten sie nicht direkt geöffnet werden. Die sterilisierten Flaschen sollten ebenfalls nicht sofort angefasst werden. Sie sind sehr heiß. Hochwertige Geräte halten den Inhalt ungeöffnet auch Stunden nach dem Vorgang noch keimfrei. Die Flaschen können abends gereinigt, eingelagert und morgens wieder verwendet werden.

Bei der Auswahl eines Geräts sollte man sich fragen, wie viele Flaschen gleichzeitig hineinpassen müssen, ob man auch Besteck und Schnuller sterilisieren will und wie lang der Vorgang dauert. Qualitätsmerkmale sind eine angemessene Größe und ein geringer Wasser- und Stromverbrauch. Für Frühchen und Zwillinge ist der Sterilisationsbedarf höher. Ein großzügiges Befüllvolumen ist anzuraten. Da keimfreie Flaschen niemals lange keimfrei bleiben, sollte immer erst kurz vor dem Bedarf sterilisiert werden. Hierfür bieten einige Geräte spezielle Timer an. Der Sterilisationsvorgang kann dann so eingestellt werden, dass früh zum Aufstehen steriles Material zur Verfügung steht.

Ein gutes Gerät sollte auch für den Transport geeignet sein und Flaschen über längere Zeit luftdicht verschließen. Eine entsprechend robuste Ausstattung ist hierfür wichtig. Bei manchen Modellen wird auch ein Messbecher zur genauen Dosierung des Wassers mitgeliefert. Zwischen 70 und 90 ml sind notwendig. Sterilisatoren benötigen keine umfangreiche Wartung. Anhand von Testberichten sollte man sich aber darüber informieren, wie stabil der Heizplatte ist. Bei schlecht verarbeiteten Modellen blättert sie nach wenigen Durchgängen bereits ab.

Sterilisator für die Mikrowelle

Gegenüber dem normalen Vaporisator bietet die Variante für die Mikrowelle eine noch einfachere Handhabung. Er besteht aus einem Bodenteil und einem durchsichtigen Deckel aus Polypropylen. Die meisten Modelle bieten genug Platz für mehrere Fläschchen. Zusammen mit ein wenig Wasser werden sie in das Bodenteil gegeben und verschlossen. Anschließend wird der gesamte Behälter in die Mikrowelle gestellt. Durch die Energie erhitzt sich das Wasser und Wasserdampf entsteht. Bereits nach 2 Minuten ist der Sterilisationsprozess abgeschlossen. Dank spezieller Griffe kann der Behälter ohne Verbrennungen entnommen werden. Vor dem Kauf sollten die Maße der eigenen Mikrowelle genommen werden. Da die Modelle unterschiedlich groß sind, kann es sonst unter Umständen zu Platzproblemen kommen.

Preise und Hersteller

Elektrische Dampfsterilisatoren kosten zwischen 30,00 und 70,00 EUR. Die Geräte der gehobenen Klasse verfügen über Extras wie eine Licht- und Tonanzeige bei Ende des Programms. Auch sind sie gut zu reinigen und haben ein ansprechendes Design. Der Kauf eines teureren Gerätes rentiert sich in der Regel schnell. Sie fassen viele Flaschen, arbeiten schneller und benötigen weniger Durchläufe, um einen großen Sterilisationsbedarf zu decken. Gerade in Haushalten mit Zwillingen oder Frühchen ist dies empfehlenswert. Weiterhin tragen hochwertige Geräte durch einen geringen Strom-, Wasserverbrauch und automatisches Abschalten zum Energiesparen bei.

Vaporisatoren für die Mikrowelle sind im Durchschnitt billiger. Je nach Füllgröße und Material kosten sie zwischen 15,00 und 30,00 EUR. Für einen sehr geringen Bedarf gibt es auch kleine Fläschchensterilisatoren mit lediglich 3 Freiräumen. Diese kann man ab 8,00 EUR erwerben. Weithalsflaschen werden bei einigen Modellen mitgeliefert. Die Preise hierfür bewegen sich in einem Rahmen von etwa 25,00-30,00 EUR.
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